Auto ...

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j-d-s
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Re: Auto ...

Beitragvon j-d-s » 15.05.2017 - 00:34

In Bezug worauf? Der Vergleich ESP/4Motion war wie gesagt nicht technisch, sondern von der Wirkung her gemeint und da überspitzt. Also um den Unterschied 4Motion vs. permanenter Allradantrieb herauszustreichen (bzw. permanenter, manuell abschaltbarer Allradantrieb).

Falls du bei Elektroautos dem Hype aufgesessen bist, dann liegst du falsch. Es gibt schlichtweg keine handfesten empirischen Beweise, dass es unausweichlich wäre, dass sich Elektroautos durchsetzen. (Gut, bei Vorhersagen ist das eh schwierig. Aber auf Basis der bisherigen Verkäufe von Elektroautos ist die Behauptung ja vollkommen hypothetisch.)

Wurzelsepp hat geschrieben:Bei Elektroautos gebe ich dir zu 50% recht... durchsetzen werden sie sich aber, und auch die "Ladeproblematik" wird sich lösen lassen. Ich gehe davon aus, dass sich entweder die Ladetechnik rapide verbessert und in zB 5 Minuten 80% Akkustand erreicht werden oder dass sich Einheitsakkus durchsetzen, die man dann nicht bei der Tanke aufladen, sondern nur austauschen muss. Zusätzlich wird auch die Reichweite erhöht werden (durch bessere Akkus und sparsamere Fahrzeuge), was das Laden weniger problematisch macht, da es häufiger zu Hause bzw. über Nacht stattfinden kann.


Das ist eben das Problem, es gibt da einfache Ideen, die aber nicht funktionieren, wenn man mal weiter denkt. (Ich weiß, das machen Umweltschützer nicht.)
-Akkus austauschen ist kaum möglich, die Dinger wiegen hunderte Kilo und das wird sich definitiv nicht ändern
-Ein Elektroauto zu Hause über Nacht aufladen kann auch nicht jeder, ich würde sogar sagen dass das bei über 2/3 der Menschen nicht geht. Denn dazu bräuchte man ja eine Garage mit Stromanschluss, das haben nicht so viele Leute, das geht im Prinzip nur mit Einfamilienhäusern, selbst bei Reihenhäusern gehts schon wieder nicht. Damit das ne Option wäre, die dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen kann, müsste man _jeden_einzelnen_ Parkplatz in Wohngebieten mit einer Ladestation ausrüsten. Das ist unmöglich.
-Und das Beste: Wo soll bitte der Strom herkommen? Rechne dir einfach mal aus, was die Verbrennung von Benzin an Energie erzeugt und stelle dir vor, das muss alles im Kraftwerk erzeugt werden (und bitte nicht mit dem Wirkungsgrad kommen, selbst wenn der bei Elektroautos doppelt so hoch wäre wärs immer noch extrem viel Energie). Das wird zum einen dafür sorgen, dass die Strompreise explodieren (d.h. es zahlt jeder massiv drauf für Hausstrom und Auto zusammen), zum anderen ist fraglich, wo die Energie überhaupt herkommen soll. Kohlekraft wäre zwar machbar, aber das ist ja gehupft wie gesprungen, kommen die Abgase eben nicht aus dem Auspuff sondern aus dem Schlot des Kraftwerks. Atomkraft ist böse, das geht also auch nicht. Bleiben nur die Erneuerbaren Energien, die aber noch nicht einmal die konventionellen Energien bis 2050 komplett ersetzen können, also den zusätzlichen Energiebedarf sicher nicht decken können. (Da müsste man dann jede freie Fläche mit Windrädern zupflastern und wehe wenn es mal dunkel ist, bspw. Nachts, oder der Wind nicht weht. Dann kann man eben nur Autofahren wenn man Glück hat und Strom gibts wie in der Dritten Welt nur Stundenweise.)

Und dabei haben wir den Güterverkehr noch gar nicht angesprochen. Strom-LKWs sind Utopie und Oberleitungen auf allen Autobahnen viel zu aufwändig. Also wird uns der Diesel-LKW noch auf seeehr lange Zeit erhalten bleiben.

Wurzelsepp hat geschrieben:Nebenbei: Spannende Studie aus Arizona, die besagt, dass schon bei 5% autonomen Fahrzeugen keine Phantomstaus mehr entstehen. Sie haben auf einer 260m langen Bahn 22 Autos fahren lassen, eines konnten sie dabei entweder manuell oder automatisch fahren lassen. War es manuell unterwegs, so kam es innert kürzester Zeit zu Staus, wurde es auf automatisch umgestellt, so löste sich der Stau innert Kürze auf bzw. entstand gar nicht. Grund ist das viel regelmässigere Fahren und kürzere Reaktionszeit des automatischen Fahrzeugs. Natürlich braucht es da weitere Tests und Untersuchungen, aber interessant ist es trotzdem ;)


Bei autonomen Fahrzeugen wären halt zwei Dinge wichtig:
-Dass man immer auch selbst fahren kann. Ich würde bei Schnee und Eis nicht dem Computer trauen.
-Dass das Auto immer für mich agiert. Denn ich habe da schon bedenkliche Pläne von Herrn Dobrindt gehört, nach denen der Computer den Sachschaden immer dem Personenschaden vorziehen soll. Dabei wurde sogar erwähnt, dass wenn Fußgänger vor dem Auto sind, das Auto gegen den Baum steuern soll.
In so ein Auto würde ich nie einsteigen, weil die Kollision mit dem Baum ist für mich Lebensgefährlich. Ich werde garantiert nicht ein Fahrzeug benutzen, das im Zweifelsfall mich tötet, um andere zu retten. (Übrigens ist es rechtlich gesehen so, dass man NIEMALS das Leben anderer über sein eigenes Stellen muss, weil Menschenleben nicht gegeneinander abgewogen werden können.)
Außerdem habe zumindest ich in der Fahrschule gelernt, dass bei Kollisionsgefahr man nur, und nur dann, ausweichen soll, wenn das absolut gefahrlos möglich ist. Sonst ist es immer besser, eben voll zu bremsen, aber geradeaus zu fahren. Denn gegen einen Baum, eine Mauer oder den Gegenverkehr zu fahren ist nahezu immer gefährlicher als eine "normale" Kollision auf der Fahrbahn.
Saison 15/16 [36]: SFL, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Silvretta Montafon, Fleimstal, 3x Sellaronda-Gebiet, Kronplatz, Tonale, Folgaria, Civetta, Sextner Dolomiten, Madonna di Campiglio, Livigno, La Clusaz, Grand Massif, Monterosa Ski, Serre Chevalier, Via Lattea, Val Cenis Vanoise, Alpe d'Huez, Les Sybelles, Espace Killy (Val-d'Isere/Tignes), Les Deux Alpes, Espace Diamant, Cervinia/Valtournenche/Zermatt, 2x Portes du Soleil, 3x Trois Vallees, 3x Paradiski, 4V (Verbier etc.)
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Re: Auto ...

Beitragvon starli » 15.05.2017 - 12:27

tobi27 hat geschrieben:Der Ignis ist auf jeden Fall ein fetziges Auto und mit Allrad machen auch mal kleine offroad Ausflüge sicher Spaß, aber über 18000€ für die kleine Gurke finde ich schon ziemlich happig. Der neue Fiesta, der jetzt auf dem Markt kommt soll in der Titanium Ausstattung etwas über 17000€ kosten, da bekommt man mehr Auto fürs Geld und deutlich größer ist er auch noch.
Ich kenn zwar noch nicht den neuen Fiesta, aber der aktuelle und vorherige ist mir von der Sitzposition her viel zu tief und die Schnauze zu lang und Windschutzscheibe zu schräg, das find ich immer alles sehr unübersichtlich (generell bei den Ford, wie schon gesagt, und wohl auch viel vielen anderen). Und dass der Fiesta noch mal länger geworden ist, wäre für mich eher ein Nachteil. Ein großer Teil der längeren Länge beim aktuellen Fiesta im Vgl. zum Ignis ist nebenbei ja der längeren Motorhaube geschuldet, hinten im Kofferraum bleibt dann nicht mehr viel davon übrig. Aber wenn ich ein Auto mit Platz brauch, dann was Kastenförmiges, wie der Qubo ;-)

Petz hat geschrieben:Einen Müdigkeitswarner in der von Dir beschriebenen Form halt ich auch für Unsinn, allerdings gibt es auch Systeme die die Kopfbewegungen analysieren und dann warnen wenn die Rübe z. B. nach irgendeiner Seite zuweit runterkippt.
Der Müdigkeitssensor beim Ignis ist übrigens mit der Warnung "Fahrzeug schlingert" eingebaut, d.h. die Kamera merken das Schlingern des Fahrzeugs und interpretieren das als Müdigkeit. Geht aber relativ selten an (manchmal geht es an, wenn ich nicht müde bin, sondern nur andere Sachen nebenher mach; war aber auch schon mal sehr müde und bin nicht geschlingert. Sehr häufig geht bei mir aber die Spurhalte-Warnmeldung an, insb. mit den ganzen Sachen, die ich so neben dem Autofahren mach ;-) ).

Da ich ja aktuell wieder mit dem Qubo fahr: Interessanterweise ist für mich nicht die größte Umstellung Schalter/Automatik, sondern das Keyless-Entry/Start im Sinne von: Ich steig jedesmal aus und vergess, dass ich den Schlüssel jetzt wieder abziehen und mitnehmen muss ;-)
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Re: Auto ...

Beitragvon Spezialwidde » 15.05.2017 - 12:27

j-d-s hat geschrieben:Bei autonomen Fahrzeugen wären halt zwei Dinge wichtig:
-Dass man immer auch selbst fahren kann. Ich würde bei Schnee und Eis nicht dem Computer trauen.
-Dass das Auto immer für mich agiert. Denn ich habe da schon bedenkliche Pläne von Herrn Dobrindt gehört, nach denen der Computer den Sachschaden immer dem Personenschaden vorziehen soll. Dabei wurde sogar erwähnt, dass wenn Fußgänger vor dem Auto sind, das Auto gegen den Baum steuern soll.
In so ein Auto würde ich nie einsteigen, weil die Kollision mit dem Baum ist für mich Lebensgefährlich. Ich werde garantiert nicht ein Fahrzeug benutzen, das im Zweifelsfall mich tötet, um andere zu retten. (Übrigens ist es rechtlich gesehen so, dass man NIEMALS das Leben anderer über sein eigenes Stellen muss, weil Menschenleben nicht gegeneinander abgewogen werden können.)
Außerdem habe zumindest ich in der Fahrschule gelernt, dass bei Kollisionsgefahr man nur, und nur dann, ausweichen soll, wenn das absolut gefahrlos möglich ist. Sonst ist es immer besser, eben voll zu bremsen, aber geradeaus zu fahren. Denn gegen einen Baum, eine Mauer oder den Gegenverkehr zu fahren ist nahezu immer gefährlicher als eine "normale" Kollision auf der Fahrbahn.


Ich gebe dir Recht bis auf diesen Passus. Wenn du als Fahrer mit 10 km/h gegen ein festes Hindernis fährst dann hast du gute Karten. Der Fußgänger den du anfährst ist aber platt. Und genau so ist die Programmierung beim automatischen Ausweichen auch vorgesehen. Wenn man eine bestimmte Geschwindigkeit überschreitet wird nur die Gefahrenbremsung eingeleitet.
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Re: Auto ...

Beitragvon Wurzelsepp » 15.05.2017 - 17:59

Zur "Prioritätensetzung" bei autonomen Fahrzeugen: Da wird über kurz oder lang die Politik die Zügel übernehmen (müssen), das will ich eigentlich nicht Tesla oder Google oder VW überlassen...

Es gibt ja ein ziemlich bekanntes Dilemma dazu:
Das Fahrzeug (mit nur dir drin) fährt innerorts mit den erlaubten 50km/h. Plötzlich rennt eine Gruppe Kinder auf die Strasse, so nahe vor dir, dass Bremsen unmöglich ist. Es gibt 3 Optionen:
1. Das Fahrzeug fährt links in eine Mauer: Die Kinder sind gerettet, du bist ziemlich gefährdet.
2. Das Fahrzeug bleibt in der Spur, bremst, fährt aber immer noch mit hoher Geschwindigkeit in die Kindergruppe rein. Dir passiert sicher nichts, bei den Kindern ist mit schweren Verletzungen (oder mehr) zu rechnen.
3. Das Fahrzeug weicht nach rechts auf den Bürgersteig aus, dort sind zwei Rentner unterwegs, die so kaum Überlebenschancen haben. Dir und den Kindern passiert nichts.

Was sollte das Fahrzeug machen?
Logisch wäre eigentlich 2, da es "nur" die Verursacher der Situation trifft, dafür ist der potenzielle Schaden mit Abstand am Grössten. 3 ist schwierig, da es die absolut unschuldigsten trifft, 1 ist aus Ego-Sicht unschön, dafür ist der potenzielle Schaden wohl am kleinsten...

... ich bin froh, muss ich das nicht entscheiden, da es da nur falsche Entscheidungen gibt.

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Re: Auto ...

Beitragvon snowflat » 15.05.2017 - 19:31

stivo hat geschrieben:Für jemanden aus der Automobilindustrie ist die Unterhaltung hier sehr amüsant.... wenn auch zum Teil extrem schmerzhaft. :roll:
Das gilt in gleichem Maße auch für Skigebietsbetreiber, wenn einige User ihr "Bestes" geben :roll:
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Re: Auto ...

Beitragvon Petz » 15.05.2017 - 20:15

Wurzelsepp hat geschrieben:Logisch wäre eigentlich 2, da es "nur" die Verursacher der Situation trifft, dafür ist der potenzielle Schaden mit Abstand am Grössten. 3 ist schwierig, da es die absolut unschuldigsten trifft, 1 ist aus Ego-Sicht unschön, dafür ist der potenzielle Schaden wohl am kleinsten...
Wobei sich hier dann auch noch die Frage einer Modifikation des Versicherungsrechts stellte denn ich fahre (bzw. lasse fahren) sicher nicht gegen eine Mauer um Menschenleben zu retten die mich durch ihr eigenes Verschulden in die Situation bringen und darf dann nach heutigen Vorgaben auch noch den Schaden am eigenen Auto selbst bezahlen - so sicherlich nicht :!:
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Re: Auto ...

Beitragvon Wurzelsepp » 15.05.2017 - 21:29

Klar, da gilt es, verschiedenste Standpunkte abzuwägen und ggfs Gesetze anzupassen und abzuändern. Speziell sicher, da es aktuell in dem Bereich schlicht keine Gesetze gibt, denn jeder Lenker wird in so einer Situation anders (und vA nicht vorhersehbar und nicht berechenbar) reagieren... mit autonomen Fahrzeugen wird man aber Prioritäten oder Handlungssysteme festlegen müssen, es bleibt nicht viel anders. Ausser man überlässt es den Versicherungen und den Softwareingenieuren, wie sie es geregelt haben wollen, und das kann in so kritischen Bereichen nicht der Fall sein, da MUSS der Gesetzgeber aktiv werden.

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Re: Auto ...

Beitragvon j-d-s » 15.05.2017 - 23:22

Ich halte da die normale Variante, wie sie eben auch in den Fahrschulen gelehrt wird, dass man immer zuerst sich selbst bzw. das Auto seine Insassen rettet, für die einzige die irgendwie vertretbar wäre. Wer setzt sich schon in ein Fahrzeug, bei dem er weiß, dass es so programmiert ist, ihn in bestimmten Situationen zu töten?

Die Aussage mit den 10 km/h halte ich für wenig relevant, denn a) fährt man selten so langsam und b) wenn man es tut kann man auch sehr sehr schnell bremsen, bei nem Computer dürfte der Bremsweg da noch sehr viel geringer sein. Und vor allem kommt man ja schnell in den gefährlichen Bereich, bei Crashtests haben sie doch gesagt dass schon 30 km/h schwere Verletzungen bringen kann.
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Re: Auto ...

Beitragvon Bergwanderer » 16.05.2017 - 00:16

snowflat hat geschrieben:
stivo hat geschrieben:Für jemanden aus der Automobilindustrie ist die Unterhaltung hier sehr amüsant.... wenn auch zum Teil extrem schmerzhaft. :roll:
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Re: Auto ...

Beitragvon Werna76 » 18.05.2017 - 11:07

Die Runde die die Motorsportwelt kurz die Augenbrauen hochziehen ließ, aber dann nach Nachfrage in ein achso-Schulterzucken überging.

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Aber geschickt gemacht, stand in fast allen Zeitungen irgendwo als Randnotiz und bei den uninformierten Lesern bleibt hängen, Elektroautos sind schon schneller als Benziner.
Was nicht gesagt wurde... die Zeit wurde auf geschnittenen Slicks gefahren in einer nicht straßenzugelassenen modifizierten Version des Autos. Find das schon sehr frech, das dann als Rundenrekord zu verkaufen.
Und im übrigen klingt die Karre wie ein Staubsauger :twisted:
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Re: Auto ...

Beitragvon br403 » 18.05.2017 - 12:05

Zum Thema Allrad: BMW im nächsten M5 mit abschaltbarem Vorderradantrieb: https://www.motor-talk.de/news/der-m5-f ... 35789.html

An sich sehr schade das es den neuen M5 nur noch mit Allrad gibt, aber so doch ein guter Kompromiss. Wäre toll wenn es auch in die anderen Baureihen kommt, an 364 Tagen im Jahr brauch ich meinen XDrive nämlich nicht, da wäre mir Hinterradantrieb wesentlich lieber.

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Re: Auto ...

Beitragvon stivo » 19.05.2017 - 13:15

Dieselbe Funktion hat der AMG E63 bereits und nennt sich dort Driftfunktion.

Für beide gilt allerdings, dass der Heckantrieb nur in speziellen Fahrprogrammen mit eingeschränkten oder ausgeschalteten Regelsystemen verfügbar ist.

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Re: Auto ...

Beitragvon 3303 » 19.05.2017 - 14:26

Was bringt denn eine solche Abschaltung tatsächlich an Einsparungen?
Das Gewicht muss weiterhin bewegt werden.
Wäre die Frage, wo abgekoppelt wird uns was dann an sonstigen drehenden und sonstwie Verluste erzeugenden Aggregaten noch bewegt werden muss, obwohl man nur mit Heckantrieb unterwegs ist?
Daneben dürfte ein M5 im Gegensatz zu einem "normalen Hecktriebler" mit reinem Heckantrieb seine Kraft in vielen Situationen (Winterreifen, Nässe...) nicht auf die Straße bringen. Ich denke, da wird man häufiger den Allradantrieb "benötigen".
Vor einiger Zeit waren wie einmal mit einem 650i unterwegs. Der war mit vollkommen überforderten 245er Winterreifen bestückt und damit quasi zur Sinnlosigkeit degradiert...
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Re: Auto ...

Beitragvon Petz » 19.05.2017 - 14:54

3303 hat geschrieben:Was bringt denn eine solche Abschaltung tatsächlich an Einsparungen?
Absolut gar nichts denn im Gegensatz zu Standardfronttrieblern mit abkoppelbarem hinteren Allrad ist beim BMW der Triebstrang nach hinten (dessen Stillegung eine geringe Spriteinsparung brächte) ja immer in Verwendung.
Die Spielerei dürfte meiner Vermutung nach mehr dem Wunsch einiger BMW - Freaks nach Driftfähigkeit geschuldet sein; ein Fahrverhalten das zumindest nach österreichischen Kraftfahrgesetz auf öffentlichen Verkehrswegen sowieso verboten ist denn das schreibt eindeutig vor das ein KFZ so zu bewegen ist das beim Betrieb desselben nicht mehr Lärm und Abgase als unbedingt nötig verursacht werden dürfen sprich schon Reifenquietschen bei absichtlich zu schneller Kurvenfahrt kann teuer werden... ;D
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Re: Auto ...

Beitragvon br403 » 19.05.2017 - 16:29

Man kann das ja auch außerhalb der normalen Straßen machen...

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Re: Auto ...

Beitragvon Petz » 19.05.2017 - 23:24

Logisch aber im Prinzip nur auf Rennstrecken die ja u. a. deshalb auch für Hobbyrennfahrer Angebote bereitstellen denn auf einem Privatgrund müsste ne dementsprechende Nutzungsbewilligung vorliegen und die ist heutzutage nicht mehr zu bekommen.
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Re: Auto ...

Beitragvon stivo » 20.05.2017 - 08:47

Zumindest Mercedes blendet auch eine Meldung ein, dass die Verwendung des Drift Mode im öffentlichen Straßenverkehr nicht erlaubt ist.

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Re: Auto ...

Beitragvon 3303 » 20.05.2017 - 17:23

Kaum vorstellbar eigentlich:
Heckantrieb = Driftmode = unzulässig im öffentlichen Straßenverkehr.
Conclusio: Heckantrieb ohne viele Regelsysteme = unzulässig im öffentlichen Straßenverkehr? :wink:
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Re: Auto ...

Beitragvon Petz » 20.05.2017 - 18:50

Nicht des Systeme an sich sind unzulässig sondern nur bestimmte Fahrweisen für die es egal ist welchen Antrieb das KFZ besitzt. Beim relativ berühmten mehrmaligen Rumtreiben eines Autos durch Kreisverkehre quietscht sogar ein Mopedauto soferne es dabei nicht umfällt wie es schonmal hier beim nächstliegenden KV einem zu "sportlich" fahrenden Minderjährigen passierte - "kleine Sünden" eben... :lach:
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Re: Auto ...

Beitragvon Rüganer » 15.06.2017 - 14:56

so, den achso supi umweltfreundlichen Elektroautos geht es an den Kragen
https://www.shz.de/deutschland-welt/sch ... ?nojs=true

Neue Berechnungen zeigen nun, dass ein Fahrzeug mit fossilem Brennstoffantrieb über acht Jahre lang fahren kann, bis es die gleiche Umweltbelastung eines Teslas erreicht hat.


Wer sich mit der Gewinnung von Lithium und anderen seltenen Erden auch nur ansatzweise befasst - für den ist sowas natürlich nicht verwunderlich.

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Re: Auto ...

Beitragvon Rüganer » 15.06.2017 - 15:01

ok, nun ist es also nach einem Jahr Pause wieder ein Auto geworden, aber wer sollte so einem Angebot für nen 320D Touring 150 Ps widerstehen ?
leasingBMW1.jpg
leasingBMW1.jpg (76.5 KiB) 665 mal betrachtet

BMW hat im Moment viele ähnliche Knaller auf dem Markt, aber nur für Gewerbetreibende.

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Re: Auto ...

Beitragvon 3303 » 15.06.2017 - 21:36

Die werden ja zurzeit die Diesel schlecht los. Benziner haben dagegen teils ein halbes Jahr Wartezeit.
Interessant, da ja überhaupt nicht von Fahrverboten für aktuelle Dieselmodelle geredet wird und auch das Thema des zukünftigen Wiederverkaufs für Leasingkunden keine Rolle spielt.
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Re: Auto ...

Beitragvon br403 » 15.06.2017 - 21:46

Als Leasingkunde (mit Kilometerleasing!) kann Dir das egal sein wie das Auto mal verkauft wird. BMW hat wohl auch bei Finanzierungen ein Rückkaufangebot für Diesel drin.

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Re: Auto ...

Beitragvon extremecarver » 15.06.2017 - 22:15

Bei Leasing zahlt man dann halt auch oft noch eine überteuerte Vollkasko... Finde daher den Preis jetzt nicht soo billig. Aber gut in DE ist wohl Leasing steuerlich sinnvoll, in AT kauft man lieber und verscherbelt das Auto nach 5-7 Jahren (solange meinen nicht dafür einen Kredit aufnehmen muss) als Firma/Selbständiger (naja und am billigsten fährt man hier eh mit Minivan/Transporter wegen der Vorsteuer die man sonst nicht wegbekommt - daher ja die ganzen Galaxy,Sharan/Doblo/Kastenwägen von Modellen wos keinen Sinn macht wie Octavia und Co..)

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Re: Auto ...

Beitragvon br403 » 15.06.2017 - 23:14

In Deutschland gibt es keine überteuerten Vollkasko...vor allem im Vergleich zu Österreich. Da ist Autofahren wirklich teuer.

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