Maut

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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F. Feser
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Maut

Beitragvon F. Feser » 29.05.2003 - 12:57

meinen Standpunkt kennt ihr aus dem anderen Topic:


das mit der maut is au so ne sache .. unsere bundesregierung ist wirklich, sorry man kanns net anners sagen: zu DUMM eine Maut in Dtl. durchzusetzen. Wir sind ein großes Transitland, von West nach Ost und von Nord nach Süd, und rund rum müssen wir (und auch die annern) Für die Benutzung der Infrastruktur für Transport & Straßenwesen blechen. Frankreich, Dänemark, Polen (bald) Österreich, Spanien (ok kein Nachbarland, aber viele fahrn da manchma hin ), Schweiz, Italia.
WARUM zur Hölle bleiben wir auf den Kosten hocken? ich mein, was glaubt ihr was das für einnahmen wären, wenn hier ne Maut zu stande kommen würde. Die LKW Maut ist schonmal ein guter Anfang. Dass das Geld endlich mal zweckgebunden eingesetzt werden muss (festgelegt dank richtlinie) auch.
Ich weiß dass ich viel Kritik für den nächsten Satz einstecken werdn muss, aber ich bin auch für eine PKW Maut.

und, um ma wieder On Topic zu kommen: ich habe mit dem österreichioschen Pickerl keine Probleme, oder wenn ich mich aufreg, dann nur über die Höhe des Pickerlpreises, aber ich für meine Teil sehe wenigstens, dass das Geld gut angelegt wird:
Bsp: Ambergtunnel. Bis die Maut kam, wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass kein geld für den Ausbau der Oströhre vorhanden sei.
Seit das Pickerl da is, stehn am Amberg die Bagger, und es wird gebaut. Fertigstellung: zur Wintersaison 2003/2004.

Ich begrüße die Maut also, auch wenn ich dagegen manchmal schon recht derb schimpf


wie steht ihr zur Autobahn maut?

ach ja was mir Grad einfällt.
Das erste projekt, welches durch die neuen LKW - Mauten *fg* finanziert wird, ist die Verbindung A81 - Singen - Thayingen (ch) Grenzübergang auf Autobahn ...
weiters das nächste:
A96 München Lindau. Lückenschluss bei Wangen!
also scheint doch n bissl was ins Rollen zu kommen :) endlich kein Stau mehr dort
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Beitragvon michamab » 29.05.2003 - 13:34

Ja, die LKW-Maut ist auf jeden Fall schon ein guter Anfang, mein Vater arbeitet bei einer großen Spedition und letztendlich ist es einfach mal nicht gerecht, wenn nur die dt. Autofahrer für unsere Autobahnen blechen, letztendlich sind wir wie schon angesprochen ein Transitland. Auch die PKW-Maut halte ich für gut, bestimmt eine gewinnbringende Geldquelle bei unserem schlechten Haushalt. Neben LKWs sollten auch die Autofahren aus dem Ausland blechen. Natürlich würde es seine Zeit dauern, bis so ein System eingerichtet werden könnte, aber bisher wird ja noch nichtmal darüber nachgedacht in der Bundesregierung.

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Beitragvon Downhill » 29.05.2003 - 13:38

Von mir aus sollen sie die PKW-Maut bringen, aber nur wenn das Geld dann auch wirklich den Autobahnen zugute kommt und nicht wieder für irgendwelche Haushaltslöcher draufgeht...
Auf jeden Fall sollte es dann eine Monats-, Jahres- usw. Karte geben. Eine Zeitlang war ja glaub mal geplant, das ähnlich wie bei den LKWs zu handhaben - sprich Maut pro gefahrenem Kilometer - aber da bin ich dagegen! Das verlagert nur wieder jede Menge Verkehr auf die Landstraßen und Ortschaften.

Also: Maut ja, aber pauschal und vor allem keine Mautstationen, fahrtbezogenen Gebühren etc.!

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Beitragvon miki » 29.05.2003 - 13:59

Ich bin sicher das wir alle hier im Forum beim Wort 'Autobahnmaut' zuerst an die Österreichischen Vignetten denken, da wir ja fast alle in erster Linie dort skifahren. Als der Pickerl vor etwa 6 Jahren kam, war ich schockiert - die 'freie Fahrt' durch Österreich + Deutschland war für mich immer wieder faszinant (im Gegensatz zu SLO oder Italien mit den besch*****en Mautstellen :evil: ). Das erste Jahr habe ich mir auch keinen Jahrespickerl gekauft und quälte mich über Bundesstrassen bzw. kaufte mir für den Winterurlaub eine 10-Tages-Vignette.

Langsam begann ich meine Meinung zu ändern, als ich gesehen habe, das der Autobahnbau in Österreich in den letzten Jahren wieder in Aufschwung ist. Und das ewige auf - und abkleben von 10Tagespickerln finde ich auch nicht gerade toll, deshalb kaufe ich mir in den letzten 3 Jahren immer einen Jahrespickerl, bin ja oft in .at unterwegs.

Ich bin der Meinung dass die Pickerl - Lösung eine sehr kostengünstige ist, wenn man haupsächlich in einem Land unterwegs ist. Für einen Österreicher sind 72 Euro für ein Jahr Autobahnfahren mehr als billig, in unserem kleinen Land (SLO) komme ich mit diesem Geld gerade 3X von Maribor bis Portoroz an der slowenischen Küste und zurück :evil: . Und in Italien komme ich für dieses Geld nicht einmal vom Brenner nach Sizilien. Andererseits wird es aber teuer, wenn man z. B. eine Europa - Rundreise macht und man muss Aufkleber für Ungarn, Tschechien, Slowakei, Schweiz usw. kaufen, obwohl man ja nur 1x durchfährt.

Die optimale Lösung wäre eine kilometerabhängige Maut mit einem 100% automatisiertem System, aber bitte einheitlich für ganz Europa! Und bis man ein solches System hat, soll Deutschland bitte warten. Das wäre zu verzweifeln, wenn z. B. Deutschland ein GPS System hätte, Österreich ein Mikrowellen System, Italien Magnetkarten, die Schweiz weiterhin Pickerl und Frankreich klassische Mautstellen mit Barzahlung. Das wäre für mich kein vereintes Europa, früher musste man wegen der blöden Zöllner und Grenzpolizisten (das sind so die nutzlosesten Berufe die ich kenne) an der Grenze anstehen und sovort nach der Grenze Geld wechseln, in Zukunft wird man an jeder Grenze Autobahnpickerl oder veschiedenartige Mautsysteme kaufen müssen? Bitte nicht :flehan:

Und bitte keine 'kombinierten' Systeme, sowas haben wir in SLO und ich finde es Sch****e: es gibt klassische Mautstellen mit Barzahlung und daneben 'schnelle Spuren' wo man mit 40km/h durchfahren kann und das Guthaben wird automatisch von einer Magnetkarte abgebucht. Soweit gut, nur wenn sich in der Hauptreisesaison 2 km Rückstau bildet steckt man mit der Karte genau so im Stau, weil ja die 'schnelle Spur' maximal 300 m lang ist! Oder so ein Tscheche - oder einheimischer Analfabet - fährt trotz übergrosser Bezeichnungen genau auf die schnelle Spur, die Rampe bleibt unten und bis der begreift das er Scheisse gebaut hat blockiert er alles! Auch in Italien habe ich die selbe Erfahrung gemacht, obwohl es mit der 'Telecard' und 'Viapass' sogar zwei Bargeldlose Mautsysteme gibt bezahlen 90% immer noch bar (keine Ahnung warum :nixweiss: ) und im August stehen kilomerlange Kolonnen vor jeder Mautstelle, da kannst du dir die Telecard irgendwohin stecken :evil:.

Und wie es schon der Admin und Downhill gesagt haben: bitte das Geld zweckgebunden verwenden! Man zahlt leichter, wenn man weiss, das neue Strassen mit dem Geld gebaut werden und es nicht in für das finanzieren von irgendwelchen Politiker-Privilegien draufgeht!

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Beitragvon GMD » 29.05.2003 - 16:02

Ich befürworte eine LKW-Maut als Lenkungsmassnahme um den Gütertransport auf die Schiene zu kriegen. Aber offenbar ist die Schmerzgrenze noch nicht erreicht. Selbst wenn auf der Gotthardautobahn Phase rot für den Schwerverkehr gilt, und die LKW in kilometerlangen Schlangen stunden- ja sogar tagelang auf die Weiterfahrt warten, fahren die Huckepackzüge halbleer durch die Berge.
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Beitragvon michamab » 29.05.2003 - 17:10

Naja, ein Mautsystem für ganz Europa was auf Kilometerzahlen basiert halte ich durchaus für realistisch und sollte technisch auch machbar sein. Die Frage ist nur, ob man sich auf einheitliche Preise einigen kann, denn die Österreicher haben ja wesentlich weniger Autobahnkilometer und dank der schwieren geografischen Bedingen sind die Mehrkosten dorch auch viel größer, als z.B. einen Autbahnstreifen in D mehrere hundert Kilometer durch die Landschaft durchzubauen.

Aber ich bin davon überzeugt das die Maut kommen muß, es ist einfach mal logisch die Kosten für die Autobahnen gerecht zu verteilen und den dt. Steuerzahler damit zu entlasten. Für die dt. Spediteure würde das auch eine Entlastung bringen und somit Arbeitsplätze schaffen bzw. sichern.

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Beitragvon TPD » 29.05.2003 - 17:23

Allerdings ist eine Transitfahrt viel zu billig.
Eigentlich wollte die Schweizer Regierung für eine Transitfahrt eines LKW durch die Schweiz ca EUR 400 verlangen. Aber die EU hat es nicht bewilligt ! Jetzt kostet eine Transitfahrt noch ca EUR 250.
Und das ist einiges weniger als ein Transport mit einem Huckepackzug kostet.
Dazu kommt noch, dass nur 1/3 der Kosten durch die Benützer der Huckepackzüge bezahlt werden und 2/3 müssen von den Steuerzahler bezahlt werden.

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Beitragvon starli » 29.05.2003 - 19:16

.. andererseits zahlt man in den meisten Ländern durch die vielen Steuern im Spritt sowieso viel mehr in die Staatskassen, als für den Straßenbau investiert wird..

Eine Möglichkeit für PKW-Maut, neben einer Kilometerabhängigen, wäre auch, eine europäische Mautvignette.

1. Durch den Euro wär der Preis also überall gleich.
2. Die Aufteilung auf die Länder sollte in etwa wie folgt sein:
80% bleiben im Land, wo die Vignette gekauft wurde (oder im Land der Zulassung des Autos, je nachdem; jedenfalls werden die meisten ja zumeist in ihrem Land fahren)
20% gehen in einen gemeinsamen Transit-Topf und werden je nach Verhältnis Inländische PKW - Transit-PKW und Größe usw. verteilt..
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Beitragvon Emilius3557 » 29.05.2003 - 23:20

Ein interessantes Thema! Wunderbar! :D
Zur PKW-Maut in Deutschland: natürlich würde das für die meisten Bundesbürger etwas mehr Kosten bedeuten, aber es ist doch nur gerecht (ohne jetzt chauvinistisch werden zu wollen!). Warum soll ein Transit-Land wie die BRD ausgerechnet außen vor bleiben? Und man sieht doch im Ausland, dass nach wie vor weiter gefahren wird, also bräuchte sich der ADAC nicht aufregen (Lobbyisten finde ich fast immer schlimm, nicht nur Umweltlobbyisten sind nämlich nervig und penetrant...). Dabei geht es mir gar nicht so sehr um neue Autobahnen, sondern um die Erhaltung bestehender (Brücken an der A 7!) und den Ausbau überlasteter (A 8 zwischen Pforzheim und München, fast immer nur zweispurig und ohne Pannenstreifen). Aber ich glaube nicht, dass das bald kommt. Leider. Die deutsche Regierung ist leider derart rückgradlos! Aber eine anders gepolte Regierung würde sich das wohl auch nicht trauen. Das Auto, der Deutschen liebstes Kind und dann die Autoindustrie. Als ob man so viel weniger Autos verkaufen würde, wenn man eine 50 Euro teure Jahresvignette bezahlen müsste! Ein Golf 4 kostet neu sicherlich über 15.000 Euro (ich verstehe nichts von Autos!), dann kann man sich das doch leisten, oder?
LKW-Maut: Ja! Gute Idee! Vielleicht werden dann weniger Güter sinnlos durch Europa gekarrt. Sobald etwas zu teuer ist wird es nicht mehr gemacht, meistens zumindest.
Maut und Skifahren: Ich finde Streckenbezogene Maut irgendwie fairer als die pauschalen Vignetten. Bei Vignetten (oder Monats-Abos) habe ich immer die Motivation: "möglichst viel fahren, damit sichs rentiert". Das ist aber wohl keine sinnvolle Einstellung... Andererseits ist so teuer auch nicht, finde ich. Wenn wir uns einen Val Tho-Urlaub leisten können, können wir doch wohl auch die Schweizer Autobahnvignette bezahlen?! Bei dieser Fahrt sieht man übrigens schöne Unterschiede: die Schweizer und Franzosen bauen neue Autobahnen, in Deutschland wird die A 96 einfach nicht fertig (wobei das nicht nur an den Baukosten liegt). Ich fände in Österreich z.B. eine Zahlungsmöglichkeit fair, z.B. Kufstein-Süd bis Zillertal oder so. Seit es Vignette in Österreich gibt, fahren wir deutlich öfter bis Kufstein-Süd und dann in die "mautfreien" Gebiete in dieser Ecke. Andererseits haben wir uns auch schon mehrfach für einen Skitag die 10 Tages-Vignette gekauft. Bekannte von mir, die viel (auch im Sommer) auf österreichischen Autobahnen fahren, haben sogar die Jahresvignette und sind somit unabhängig. Was mir aufgefallen ist: wir fahren mehr in "mautfrei" erreichbare Gebiete. So waren wir seit Einführung der Maut kein einziges Mal mehr in der Sportwelt Amadée, obwohl uns das früher sehr gut gefallen hat. Aber ab Salzburg Landstraße fahren ist irgendwie ungünstiger als ab Kufstein-Süd oder über Achen- und Fernpass. Ist inkonsequent, aber an der Uni lernen wir, dass der Mensch ein "satisfizer" und kein "optimizer" ist (@miki: in dem Fall glaube ich sogar, dass es stimmt! :D ).

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Beitragvon F. Feser » 29.05.2003 - 23:26

also ich muss sagen, ich hab mir ne jahresvignette für CH und AT gekauft. kostet insgesamt zwar ein Schweinegeld, aber so oft wie ich nach AT fahr lohnen sich die 72 ¤!! Ab Bregenz über Landstraße? ich bin doch net bescheuert. dann verdoppelt sich meine Fahrzeit.
Und die 10 Tages Vignetten sind mir zu teuer, wenn ich mir jedesmal so ein teil holen würde hätte ich die 72 ¤ schnell drinnen.
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Beitragvon Emilius3557 » 29.05.2003 - 23:54

Klar, dann lohnt es sich!
Apropos: was ich echt blöd finde, ist die Transit-Strecke Deutschland Lindau - Bregenz Österreich - St. Margarethen Schweiz. Also für die 7 km Pfändertunnel (evt. mit Stau!) kaufen wir keine Extravignette, so ein bisschen aus Prinzip. Eine durchgehende Autobahn Schweiz-Österreich gibt es ja auch (immer noch) nicht. Die Fahrt durch Bregenz kann dann an einem Ostersamstag (2002) schon mal gut 1 h dauern! Dieses Jahr wars allerdings problemlos aber auch nicht der Osterzeit. Ich verstehe die Bregenzer nicht. Die Autobahn und der Tunnel sind doch die Ortsumgehung. Seit der Vignetten-Pflicht haben die im Ort sicher sehr viel mehr Verkehr. Wenn die für den Tunnel vielleicht nur 2 Euro oder so verlangen würden? (dann ist der Aufwand höher als der Ertrag wahrscheinlich...)

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Beitragvon mic » 30.05.2003 - 00:51

das mit der maut is au so ne sache .. unsere bundesregierung ist wirklich, sorry man kanns net anners sagen: zu DUMM eine Maut in Dtl. durchzusetzen
yes, so sehe ich das auch. Wenn man mal quer durch Europa fährt wirds richtig teuer. Zahlen ihr/ die Österreicher auch für Pickerl? Soweit ich informiert bin nicht. Und genau so würde ich das auch machen. Alle die hier langfahren zahlen und wir (die Deutschen) zahlen ja unsere KFZsteuer und somit nix. Für die LKWmaut bin ich auch. Die sollen mit ihren Lasern mal ein wenig die Bahn unterstützten. Da muß man sich mit den auch auf der Autobahn nicht mehr mit denen rumägern.

......Ich ruf jetzt mal den Schröder an, der soll das mal zur Chefsache erklären :idea:

der Tunnel sind doch die Ortsumgehung. Seit der Vignetten-Pflicht haben die im Ort sicher sehr viel mehr Verkehr
genau so ist es auch in Zellasee. Da bauen sie eine Umfahrung und verlagen dann Maut. "Is scho ein weng blöd" oder?
Zuletzt geändert von mic am 30.05.2003 - 01:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon michamab » 30.05.2003 - 00:53

@Marius: Für den Bundesbürger würden doch wenn man das fair macht keine Mehrkosten entstehen, dass was man bei der Autobahnmaut einnimmt kann man dann von der KFZ-Steuer wegkürzen, die ja bisher als Finanzierungsgrundlage für Autobahnprojekte galt. Die Kosten würden gerecht verteilt werden, nämlich nicht nur auf Innländische Autobenutzer, sondern auch auf die Transitreisenden aus anderen Ländern.

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Beitragvon starli » 30.05.2003 - 18:16

mic hat geschrieben:Zahlen ihr/ die Österreicher auch für Pickerl? Soweit ich informiert bin nicht.


Fehlinformation Nummer 1. Natürlich müssen auch wir Österreicher eine Autobahn-Vignette kaufen, und sogar zum gleichen Preis wie die anderen... Nix mit Einheimischentarife oder so... da hätte die EU schön was dagegen :)

genau so ist es auch in Zellasee. Da bauen sie eine Umfahrung und verlagen dann Maut. "Is scho ein weng blöd" oder?


Also das wär mir jetzt auch neu .. glaub, da bist du ebenfalls falsch informiert, da ist weder Maut- noch Vignettenpflicht. Der Maut&Vignetten-plan http://www.oesag.at/maut/images/map_mautstrecken.gif
gibt mir da auch recht.. dito die Information vom ÖAMTC:
http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1056862.html
Hier steht alles, was vignettenpflichtig und vignettenfrei ist! (Unbedingt durchlesen, junx, da steht nämlich auch ein interessanter passus:
Tank- und Rastanlagen im Bereich vignettenpflichtiger Straßen wurden zu Autobahn- und Bundesstraßenbestandteilen erklärt und sind damit ebenfalls vignettenpflichtig - auch wenn sie zusätzlich über eine nicht vignettenpflichtige Straße erreicht werden können!

Das heißt: Wer über die Bundesstraße ins Trofana Tyrol fährt, braucht auch eine Vignette !)

Noch ein paar links:
http://www.oesag.at/ - Asfinag / Ösag. Autobahn, Vignetten + Mautstrecken in Österreich + Livecams von wichtigen Staupunkten

http://www.asg.co.at/ - AlpenstraßenAG (Brenner, Arlberg) - incl. Livecams und Stauwarteanzeige

Und für alle die's noch nicht wissen: Pro Jahresvignette erhält man eine Jahresmautkarte zum ermäßigten Tarif (so um die 50,- Euro günstiger; ab 5x Brenner & retour lohnt sich z.B. so schon die Brennerjahresmaut)
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Beitragvon mic » 31.05.2003 - 14:00

zum Tunnel Zell am See:
...am Zeller Umfahrungstunnel steht doch ein Schild. "Ja, steht den da nicht Vignettenpflicht drauf" :? Verwechsele ich da irgendwas???
@Alpi schaue doch bitte mal nach. :idea:

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Beitragvon starli2 » 14.06.2005 - 18:18

Allen Vignettensündern sei der heutige Vorfall in Niederösterreich gewidmet:

Versuchte Vignettenkontrolle endete tödlich

Der 22-jährige Autolenker flüchtete zuerst vor einer Vignettenkontrolle durch die ASFINAG Mautaufsicht bei Pressbaum. Auch ein zweiter Versuch, ihn anzuhalten misslang.

Die ASFINAG verständigte die Autobahn-Gendarmerie. Bei der Betriebsumkehr bei Sankt Pölten konnte er schließlich von der Gendarmerie gestoppt werden.

Der Lenker wurde zu einem Alkotest aufgefordert, da lief er plötzlich auf die Fahrbahn und wurde von einem vorbeifahrenden Lkw erfasst und zur Seite geschleudert. Er war auf der Stelle tot.

http://noe.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=3&id=385084

.. oder hätt ich das jetzt zum Thema "Autofahren mit Alkohol" posten sollen?

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Beitragvon trincerone » 15.06.2005 - 12:02

@mic: soweit ich weiß kämpfen die Bregenzer seit Jahren darum, dass der Tunnel aus der Vignettenpflicht RAUSGENOMMEN wird, die Entscheidung liegt aber eben nicht bei Bregenz. Die freuen sich sicher nicht über den Stau. Hieß doch schon beim TOPF: "Ich traf die Frau meines Lebens - es war im Stau zwischen Lindau und BRegenz!" .... :D :D

@maut: Also grundsätzlich finde ich eine gewisse "Reisefreiheit" gar nicht verkehrt, Autofahren ist ja jetzt schon unbezahlbar. Wenn ich da an meinen Vater mit seinen VW Käfer 1970 denk und was der dafür noch bezahlt hat, tja selbst Inflationsbereinigt waren das traumhafte Zahlen.

Nehmen wir an, eine Maut wird eingeführt, wer garantiert, dass nach 10 Jahren nicht plötzlich doch irgendeine neue Regierung anfängt, die Gelder nicht mehr zweckgebunden zu verwenden? Bräucht man nur kurz das Gesetzt ändern. Wer garantiert, dass die Maut nicht wie andere Steuern in den letzten Jahren auch sprunghaft in die Höhe steigt, sobald man mal irgendwo Geld braucht?

Desweiteren bin ich mir nicht sooo sicher, dass das dem Autobahnbau nachher so zuträglich ist. Ein bisschen sicher. Aber wenn ich mir das schweizerische und österreichische Autobahnnetz anschaue und die Entwicklung über die Jahrzehnte, dann kann ich nicht sagen, dass beide Netze besonders gut oder ausgereift wären. In beiden Ländern gibts immer noch viele einspurige Bereiche, zig fehlende Stücke (vor allem in der Schweiz) und vor allem die Qualität der Schweizer Autobahnen lässt sehr zu wünschen übrig. Ich bitte an dieser Stelle die Forumsmitglieder aus den genannten Ländern, mir das jezt nicht übel zu nehmen, es ist nicht persönlich gemeint, aber nunmal meine Beobachtung.

Wenn ich mir parallel anschaue, wie krass das deutsche Autobahnetz in den letzten Jahrzehnte ausgebaut wurde und noch ausgebaut wird, dann kann ich nur sagen, dass - woran es auch immer gelegen haben mag - sich das deutsche Autbahnnetz schneller und hochwertiger entwickelt hat als in den beiden Vergleichsländern. Die Hauptachsen wurden großteil hervorragend ausgebaut (A7 in den Kassler Bergen 3 spurig, A 9 dreispurig) und die Neubauten sind auch beachtlich, ich sag nur A 7 zwischen Ulm und Würzburg in den 80ern, nur seit den 90ern ist natürlich eine Menge BAB Bau erstmal in den neuen Ländern passiert. Aber bitte: schaut Euch mal die A 2 zwischen Hannover und Berlin an wie sie heute aussieht, oder die Autobahn Magdeburg - Leipzig, oder den Großteil der A9 in den neuen Bundesländern. Die sind doch top. Solche Autobahnen gibts sonst nur in Frankreich (gut die haben auch Maut) und an ausgewählten Stellen in Italien. Und die am Lac de Neuchâtel in der Schweiz, die nach 30 Jahren endlich fertig ist, die kommt da vielleicht auch - darf man natürlich trotzdem nur 120 fahren, aber das ist ein anderes Thema! Dass Wangen so langsam ausgebaut wird und Füssen bis heut nicht fertig ist, sind erstens Ausnahmen und zweitens gehts da nicht nur ums Geld.

Was die überall zahlen in Deutschland gratis fahren Problematik angeht: von mir aus könnte man lieber in der restlichen EU die Maut auch noch abschaffen. Ich glaube übrigens auch nicht, dass der ausländische PKW Anteil auf deutschen BABs so eine Rolle spielt: das sind die LKW, die den Transit v.a. nutzen, und für die haben wir ja schon lange eine Maut (übrigens auch shcon vor toll collect).

Ich bin jedenfalls dafür, Schwerlast noch mehr auf die Schiene zu bringen, Maut ist sich ein Mittel dafür. Den Alpentransit würd ich für 7,5t + komplett sperren und auf die Schiene verlagern.

PKW Maut? Ich wüsste nur einen Grund das zu befürworten: vermutlich würden bei ausreichend hoher Maut die Straßen leerer, und man könnte auf der BAB wieder freier fahren. Aber sehr sozial wäre das nicht, Autofahren wäre wieder in den 60er Jahren eher für die gehobene Mittel- und Oberklasse der Gesellschaft. Außerdem glaube ich, dass das der falsche Weg ist. Die Bahn muss attraktiver und billiger sein, das ist der Punkt. Wangen und Füssen sind mir doch egal. Wenn es mal endlich eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Würzburg nach München geben würde (momentan ist ja seit über 10 Jahren Ingoldstadt - Nürnberg im Bau), so dass man in 3,5 h von Hannover nach München käme, dann würd ich wohl auch nicht mehr mit dem Auto hinfahren. Aber so lange Autofahren auch für eine Einzelperson billiger ist als die Bahn und auch noch schneller geht, brauch man darüber ja nicht reden.

Es ist ein Zeichen der modernen deutschen Politik geworden, alles immer teuerer und unattraktiver zu machen, um die Leute dazu zu bewegen, etwas anderes zu tun. Stattdessen sollte man lieber Dinge attraktiver und günstiger machen, um die Menschen zum umdenken zu bewegen.

Desweiteren sollte mal überlegt werden, den EU Transit generell einzuschränken (im Lastbereich). Was derzeit an LKW auf unseren Straßen rumkreuzt geht gar nicht. Auf die Schiene mit dem Kram. Oder doch wieder etwas lokaler denken. Was wir derzeit durch die Gegend karren ist echt unglaublich. Und das ist weder für die Autobahnen noch für die Luft gut!

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Beitragvon Enigma » 15.06.2005 - 12:56

Ich denke wir sollten (sofern die EU dies zulässt) eine Vignettenpflicht einführen für PKW aus anderen EU Ländern. Und wir Eingeborenen würden die Vignette halt von einem Teil der Steuer wiederbekommen.

Ich sehs nämlich nicht ein, ca. 1000€ KFZ Steuer zu bezahlen und dann noch ne Vignette zu brauchen..
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Beitragvon trincerone » 15.06.2005 - 13:32

ich auch nicht, aber ich bin mir auch mehr als unsicher, ob in Zeiten der EU solche Regelungen rechtlich überhaupt möglich sein..... :?

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Enigma
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Beitragvon Enigma » 15.06.2005 - 13:38

Wie schon geschrieben: Vignetten dann für alle und für die Deutschen halt bezahlt von der Steuer.
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oli
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Beitragvon oli » 15.06.2005 - 13:39

Enigma hat geschrieben:Ich sehs nämlich nicht ein, ca. 1000¤ KFZ Steuer zu bezahlen und dann noch ne Vignette zu brauchen..


Was hastn Du für ne Karre. Ich zahle für meinen E250TD (Bj94) etwas mehr als 400 EUR und dachte bisher immer, viel teurer gehts nicht. Aber 1000 EUR.... Diesel ohne Euro-Norm mit 5-Liter-Maschine?

Aber Grundsätzlich sehe ich es genau wie Du. Wenn alle, die unsere Straßen benutzen dafür Zahlen müßten, hätte ich gegen eine Vignette nichts einzuwenden. Das Schweizer- und Österreicher-Modell ist schon ein gutes Vorbild. Viel schlimmer wäre es, wenn man die Kosten verursachergerecht berechnen würde. Wenn also jemand auf die Idee käme, die Autos genau wie die LKW abzurechnen. So nach dem Motto: Jetzt stehen die Messstationen schon an den Autobahnen und kontrollieren die LKW, dann ist es doch ein Leichtes, das auf die PKW zu übertragen. Dann wir vermutlich die Fahrt in die Alpen von Norddeutschland aus das gleiche kosten, wird eine Jahresvignette.
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Beitragvon Emilius3557 » 15.06.2005 - 13:43

oder den Großteil der A9 in den neuen Bundesländern. Die sind doch top


Ich weiß nicht, wann du dort das letzte Mal gefahren bist, aber letzten Sommer und Herbst war das zwischen bayerischer Grenze und Leipzig fast durchgängig auf 120 beschränkt und endlose Baustellen.

Zudem würde ich die Vorkriegsautobahn A8 nicht gerade als modern bezeichnen (kein Standstreifen, total überlastet).

Die neue N1 in der Schweiz zwischen Bern und Lausanne dagegen - tipp topp...

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Beitragvon trincerone » 15.06.2005 - 14:04

Also das letzte Mal war ich auf der A9 in den neuen Bundesländern im März diesen Jahres.

Die A 8 ist vielleicht die große Ausnahme was Modernität angeht, aber selbst die ist zwischen Leonberg und Echterdingen 5 spurig (!) und bis Göppingen ebenfalls top ausgebaut. So eine Autobahn kannst Du in anderen Ländern erstmal suchen. Gut der Drackensteiner Hang ist vielleicht nicht gerade das Vorzeigestück und von Leonberg nach Pforzheim ist echt nicht so toll. Aber fahr doch mal A 81 Stuttgart Singen, auch in den letzten 25 Jahren gebaut und top trotz schwierigem Gelände. Und A 8 nach Salzburg ist doch auch o.k., wenn auch immer überlastet. Die A 96 rüber nach Memmingen, die ist von den Kurvenradien her eher vergleichbar mit den Autobahnen in den genannten Ländern plus dass sie auch genauso immer noch teilweise einspurig ist und Lücken hat. Aber das ist ja die Ausnahme. Außerdem ist die Autbahn auch nicht gerade eine wichtige Verkehrsachse und fast immer leer, so dass es nicht stört. Die einzigen anderen Trashautobahnen, die mir einfallen sind die A 5 im Rheintal (und auch die wird immer besser) und zwischen Frankfurt und Bad Hersfeld (auch wird gerade ausgebaut) und die eine da durch Ruhrgebiet, wenn man nach Köln fährt. Ist das die A 1?

Aber A 3 Köln - Frankfurt, A 7 Hamburg - Füssen (bis auf das Ende), A 2 Hannover - Berlin.... A 9 Nürnberg - München: die ganzen Hauptachsen sind doch super. So ne Autobahn zeig mir mal in der Schweiz, und bitte jetzt nicht weider die 30 km am Lac de Neuchatel, die nach 30 Jahren jetzt fertig sind. Ich sag nur Gotthard oder Bernadino. Danke bestens. Rheintalautobahn! Zürich - Bern. Und a propos Zürich, versuch mal von Osten kommend auf die Gotthardautobahn zu kommen. Und alle Stuttgarter freuen sich sicher auch immer wenn sie in Singen von der A 81 runterfahren und dann das Gegurke hinter Schaffhausen losgeht, bis nach zig Kilometern irgendwann mal wieder so was wie eine Autobahn kommt.

Also sorry, dass lass ich mir nicht erzählen, dass in der Schweiz oder Österreich das bessere oder modernere Autbahnnetz steht. Frankreich ist was anderes, die sind wirklich geil und Italien ist schon wieder so traschig, dass es stil hat. Aber rein von der Qualität, Netzdichte, Ausbau bin ich hier mit dem Netz wirklich extremst zufrieden.

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Beitragvon Enigma » 15.06.2005 - 14:25

@Oli. nein sind 3xx € glaube ich bei mir.
War nur son schnell zu tippender Wert. :)
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Beitragvon GMD » 15.06.2005 - 20:05

Frankreich ist ein schlechtes Beispiel da fast immer mautpflichtig!
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