Der Euro

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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BlauschneeSäntisälbler
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Der Euro

Beitrag von BlauschneeSäntisälbler » 09.02.2017 - 07:29

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Re: Der Euro

Beitrag von VR1985 » 09.02.2017 - 11:10

BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:1 DM entspricht ca. 90 Rappen?
Das wäre eine realistische Einstufung. Dafür!
BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:Schafft das nicht Arbeitsplätze?

Beim Zoll, bei der Administration?
Du meinst sog. Bullshjt-Jobs, also Jobs die nicht wertschöpfend sind und die die Gesellschaft nur Geld kosten?
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Re: Der Euro

Beitrag von burgi83 » 09.02.2017 - 11:58

VR1985 hat geschrieben:
BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:Schafft das nicht Arbeitsplätze?

Beim Zoll, bei der Administration?
Du meinst sog. Bullshjt-Jobs, also Jobs die nicht wertschöpfend sind und die die Gesellschaft nur Geld kosten?
@VR1985: Das müsstest du mir genauer erklären warum der Zoll die Gesellschaft nur Geld kostet?

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Re: Der Euro

Beitrag von biofleisch » 09.02.2017 - 20:37

Die Anzeichen mehren sich!
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es für die handelnde Politik und Medien ungeplant kommen - beispielsweise wenn Frankreich und andere Länder "völlig unerwartet und unverständlich" weit Rechts wählt... (siehe auch Trump/USA, Brexit).

Eine gute Quelle, was nicht stimmt mit dem Euro ist http://www.makroskop.eu - allerdings sind viele Artikel nur mit einem Abo lesbar. Es gibt jedoch auch viele Beiträge des Chefvolkswirt H. Flassbeck welcher dort unter anderen schreibt. Ein aktueller Beitrag von ihm gibt's hier: (ab ca. min 20ff)
https://www.youtube.com/watch?v=a9mduhSSC5w&t=20m

Deutschland dürfte aufwerten, was zu schlimmen Auswirkungen in unserer Wirtschaft und Arbeitsmarkt führen wird.
"Pseudo Krypto" Währungen werden IMHO nicht verboten - eher wird Bargeld unmöglich gemacht - so lassen sich Negativ-Zinsen durchsetzen und die Bankenwelt kann sich selbst und die verbleibenden Realwirtschaft endgültig kaputt sparen...

Fahrt so viel Ski wie ihr könnt, das macht Spaß und vertreibt die Sorgen um die Zukunft...

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Re: Der Euro

Beitrag von Petz » 09.02.2017 - 20:42

BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben:Wird der Skiurlaub zum Schluß dann in der Schweiz wieder bezahlbar auf dem alten Niveau von z. Bsp. 1 DM entspricht ca. 90 Rappen?
Für die Deutschen vermutlich ja weil eine wiedereingeführte nationale deutsche Währung aufgrund der Wirtschaftsleistung Deutschlands sicher gegenüber dem aktuellen Eurowert höher eingestuft würde.

Nichtsdestotrotz seh ich in einer Zerschlagung der EU und der Einführung von Importzöllen (die ja mit der Abschaffung des Euro als Währung an sich noch nichts zu tun hätte) nur Nachteile denn mittlerweile werden Zölle nicht mehr als Schutz einheimischer Betriebe akzeptiert sondern als Handelshemmnisse bekämpft sprich wenn ein Land Zölle einführt wehren sich betroffene Länder dann ebenfalls durch Errichtung von Handelsschranken oder vergleichbaren Maßnahmen und letztlich wären beide meiner Einschätzung nach auch aufgrund der globalen Produktionsketten nur Verlierer.

Wenn z. B. Trump an seiner Idee festhielte auf chinesische Importwaren Sanktionszölle zu verhängen würde die chinesische Notenbank, die einen Großteil der amerikanischen Staatsanleihen aufgekauft hat und praktisch Großgläubiger der USA ist, garantiert eine Menge dieser Anleihen auf den Markt werfen und so die USA in eine Rezession treiben die sich mehr als nur gewaschen hätte. Dann könnte Trump sein "USA - first" Prinzip schneller in die Tonne treten als er nur gucken kann weil das vernichtende Auswirkungen auf die amerikanische Volkswirtschaft hätte und zu einer Radikalabwertung des Dollars führen würde was in weiterer Folge auch sicher den Ausstieg des Ölmarktes aus dem Dollar als Verrechnungsbasis führte... :ja:

Auch aufgrund der Tatsache das die europäische Wirtschaft mittlerweile weltweit vernetzt ist und mit internationalen Produktionsketten arbeiten muß um wettbewerbsfähig zu bleiben (sprich auf die Teilezulieferung von eigenen Werken oder auch Teilekauf aus Billiglohnländern angewiesen ist) ginge in Europa so ein Schuß für alle Betroffenen ganz eindeutig nur nach hinten los und würde einen gravierenden Kaufkraftverlust nach sich ziehen der primär den ärmeren Teil unserer Gesellschaften direkt träfe.
Und um nochmal das theoretische Beispiel USA zu bemühen würde dort eine Marktabschottung dazu führen das Produkte im Inland und mit amerikanischen Arbeitskräften erzeugt werden müssten. Das führte einerseits zu einer Produkteverteuerung sowohl im Inland als auch im Exportgeschäft aber andererseits auch nicht zu einer Inlandskaufkraftsteigerung in einem Ausmass die die Exportverluste auch nur annähernd wettmachen würde.
Und meiner Einschätzung nach gälte dies für alle Industrieländer die mit der Überlegung spielen eventuell "Blondi´s" Ideen zu folgen... ;)

Insoferne hoffe ich das Trump schnell genug seine Pläne umsetzt damit den EU - Gegnern noch deutlich vor Augen geführt werden kann welche negative Folgen dies hat... :ja:
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Re: Der Euro

Beitrag von VR1985 » 09.02.2017 - 21:50

burgi83 hat geschrieben:@VR1985: Das müsstest du mir genauer erklären warum der Zoll die Gesellschaft nur Geld kostet?
Im wesentlichen meine ich damit die Aufblähung des Staatsaparates. Sowas ist teuer und wird vom Steuerzahler gewuppt. Verfällt man in Kleinstaaterei fallen mehr Arbeit und Geld an, die an anderer Stelle wohl sinnvoller investiert wären.
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Re: Der Euro

Beitrag von 3303 » 10.02.2017 - 13:54

BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben: Wird das geplant.....kommt das aus Zwang, weiß man wirklich wer wie gut oder schlecht weg kommt...
Wenn, wäre das wohl ein sehr langer Prozess, in dem jeweils die einzelnen Schritte - vielleicht über Jahre - politisch und in den Medien aufgebaut würden. Man müsste ja gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen so weit wie möglich entgegenwirken. Das Gesamtsystem ist auf den jetzigen Zustand eingestellt und müsste sich massiv umstrukturieren etc..

Ich persönlich glaube allerdings nicht an ein "Ende". Allerdings sind in letzter Zeit einige Dinge passiert, an die ich auch nicht geglaubt hatte...
Die meisten Menschen sterben als Kopien, obwohl sie als Originale geboren sind.
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Re: Der Euro

Beitrag von BlauschneeSäntisälbler » 10.02.2017 - 14:37

Das halbe Ende haben wir ja fast schon oder?

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Re: Der Euro

Beitrag von Petz » 10.02.2017 - 18:06

Ich seh das nicht so pessimistisch denn gerade jenen Staaten die bereits indirekt massive Hilfe durch den EZB - Staatsanleihenaufkauf erhielten, werden auch jene politischen Gruppierungen die einen EU - Austritt befürworten nicht um die Tatsache rumkommen das der eine schwere finanzielle Staatskrise auslöste wenn die EZB bei einem EU - Autritt eines Landes dessen gebunkerte Anleihen dann zwangsläufig auf den Markt werfen müsste.
Und die finanziell stabilen Länder werden meiner Einschätzung nach, so sie nicht wie die Briten einem verantwortungslosen Egomanen wie Nigel Farrage auf den Leim gehen (der ja nicht mal die Courage hat an verantwortlicher Stelle die von ihm Großbritannien eingebrockte Suppe wenigstens mit auszulöffeln) den Teufel tun sich aus dem Binnenmarkt zu verabschieden.
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Re: Der Euro

Beitrag von Fab » 10.02.2017 - 22:13

3303 hat geschrieben:
BlauschneeSäntisälbler hat geschrieben: Wird das geplant.....kommt das aus Zwang, weiß man wirklich wer wie gut oder schlecht weg kommt...
Wenn, wäre das wohl ein sehr langer Prozess, in dem jeweils die einzelnen Schritte - vielleicht über Jahre - politisch und in den Medien aufgebaut würden......

Das glaub ich wiederum nicht.
Ein Ende des € käme m. E. eruptiv als Folge politischer Beben. Ein Sieg Le Pens, an den ich nicht glaube (Brexit, Trump :D ) bei den frz. Präsidentschaftswahlen u. ein Euro-feindliches Votum in Italien.......

Übrigens - kein Zufall dass Draghi seine Italiener heute an die Target2-Salden erinnert hat.
D hat ja aus dem Target2-System Forderungen von 750 Milliarden € an die EZB - wenn man fest im Glauben ist, dass man die bekommt wenn D aus dem € aussteigt.

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Re: Der Euro

Beitrag von Bergwanderer » 11.02.2017 - 00:44

Hier noch ein paar Zahlen und Grafiken zum Target2 Saldo der BuBa.

http://www.querschuesse.de/deutschland- ... nuar-2017/

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Re: Der Euro

Beitrag von Petz » 11.02.2017 - 03:27

Danke für den interessanten Link; auch die Kommentare dazu sind lesenswert.
Grüße von Markus

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Re: Der Euro

Beitrag von Bergwanderer » 11.02.2017 - 12:17

Gern geschehen @Petz !

Und wie dort gesagt ... "Am Rande des Wahnsinns stehen keine Geländer !" :D

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Re: Der Euro

Beitrag von Petz » 12.02.2017 - 11:40

Bergwanderer hat geschrieben:"Am Rande des Wahnsinns stehen keine Geländer !"
Vor manchen Abgründen auch nicht - und mir drängt sich da leider auch die Analogie zum Verhalten von Lemmingen auf die völlig blind ihren Rudelführern nachspringen... :ja:
Grüße von Markus

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Re: Der Euro

Beitrag von Bergwanderer » 12.02.2017 - 23:34


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Re: Der Euro

Beitrag von Bergwanderer » 17.03.2017 - 16:59


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Re: Der Euro

Beitrag von Sauerland_6_CLD » 18.03.2017 - 15:58

Es gibt keine Garantien, genau da liegt das Problem.

Wer jetzt meint er legt Geld sicher in Immobilien an um einem eventuellen Eurocrash zu umgehen, der verliert hier in NRW dann eben mit der Explosion eines belgischen Atomkraftwerkes sämtlichen Besitz.
Und genau da "setzt mein zweites Problem" ein.
Die extrem kostspieligen Eurokraten können regeln wo, wann, wer, wie rauchen darf, aber der Betrieb und vor allem die Instandhaltung von AKW's bleibt Löndersache und jeder kann machen was er will :boese:
Ich bin schon der Meinung das man Kernenergie sicher erzeugen kann, aber wer allein den Pflegezustand der Gebäude belgischer AKW's von außen sieht, der will sicher nicht wissen was sich im innern abspielt!

Draghi verballert mit schöner Regelmäßigkeit 40 Mrd Euro (etwa den Gegenwert einer 4 Prozentigen MWST Erhöung) um ein krankes System zu stützen. Vielleicht bekommen wir ja noch einen Bundeskanzler der sich als Fan von Eurobonds einen Namen gemacht hat, aber der Absturz, der Crash ist nicht mehr zu verhindern.
Vielleicht noch aufzuschieben, zu verhindern ist er nicht mehr.
Und wenn die Bürger erstmal um ihre Rücklagen, Lebensversicherungen etc gebracht sind, dann wird man sich noch wundern wer alles in den Bundestag gewählt wird. Also wenn wir dann noch wählen dürfen....
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Re: Der Euro

Beitrag von Odell » 17.04.2017 - 14:14

Na ihr seht das aber alles arg schwarz ;)

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Re: Der Euro

Beitrag von Poul » 18.12.2017 - 14:19

Muss man ja, denn im Grunde genommen hat der Euro den "kleinen Mann" kaputt gemacht. Der Euro ist heute so viel wert wie die D-Mark. Oder sogar weniger. Aber naja - lange Rede, kurzer Sinn :)
Jedes Problem, das man bewältigt, bringt einen in der Zukunft weiter. Und gibt auch neue Kraft.

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Re: Der Euro

Beitrag von starli » 19.12.2017 - 12:22

Poul hat geschrieben:Muss man ja, denn im Grunde genommen hat der Euro den "kleinen Mann" kaputt gemacht. Der Euro ist heute so viel wert wie die D-Mark. Oder sogar weniger.
Und irgendwann früher waren mal10 Pfennig mehr wert als 1 DM zum Ende ihrer Existenz...
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2016-30.9.2017 (116 Tage, 71 Gebiete)
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Re: Der Euro

Beitrag von Latemar » 19.12.2017 - 12:44

Poul hat geschrieben:Muss man ja, denn im Grunde genommen hat der Euro den "kleinen Mann" kaputt gemacht. Der Euro ist heute so viel wert wie die D-Mark. Oder sogar weniger. Aber naja - lange Rede, kurzer Sinn :)
Ich weiß nicht, warum man immer so einen Unsinn verbreitet.
In den 18 Jahren des Euros hatten wir eine Preissteigerung von ca. 30%.
In den 18 Jahren vor dem Euro (also DM) hatten wir 65%.

Was wirklich Vermögen zertsört inst die 0-Zinspolitik. Das ist ein Zerstörungsmaschine. Evtl. hätten wir mit der DM minimal höhere Zinzen gehabt. Oder auch nicht.


Gruß!
der Joe
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Re: Der Euro

Beitrag von br403 » 19.12.2017 - 14:05

Latemar hat geschrieben: Ich weiß nicht, warum man immer so einen Unsinn verbreitet.
In den 18 Jahren des Euros hatten wir eine Preissteigerung von ca. 30%.
In den 18 Jahren vor dem Euro (also DM) hatten wir 65%.
Gruß!
der Joe
Aber es ist doch schön solche Propaganda Parolen zu erzählen, frag mal rum, jeder wird dir sagen das mit der DM alles billiger war. Ist ja auch erst 16 Jahre her, aber es billiger...basta... :roll:

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Re: Der Euro

Beitrag von jene1 » 08.01.2018 - 21:08

In den 18 Jahren des Euros hatten wir eine Preissteigerung von ca. 30%.
...lt. offizieller Statistik :wink:

im tatsächlichen Leben sieht das aber glaube ich ein wenig anders aus. Bekannte von uns haben ein Haushaltsbuch, schon/noch zu DM-Zeiten geführt. Wir haben erst letztes darüber gesessen, da kommen einem wirklich die Tränen: nur mal so: der Almighurt kostete 1999 0,29 DM, was 0,15 Euro entspricht. Dieser kostet heute 0,59 Euro. Das sind 293% mehr...

Aber bei der offiziellen Berechnung des Verbraucherpreisindex geht man ja von einem "bestimmten" Warenkorb aus und damit kann man das dann natürlich so rechnen, wie man es braucht. Für die Lebenshaltungskosten ist es mir (und vermutlich dem einen oder anderen auch) ziemlich egal, ob ein Handy, ein TV o.ä. innerhalb des Betrachtungszeitraumes billiger geworden ist und somit die Statistik entsprechend beeinflusst. Essen/ Trinken kann ich diese Dinge nicht....

Darüber hinaus auch mal so ein Beispiel aus dem Bereich dieses Forums betreffend: Tagesskipass vom 23.06.1999 Sölden (liegt vor mir): 210 Österreichische Schillling. Macht umgerechnet 15,26 Euro. In etwa vergleichbarer Tageskipass Sölden zum 01.05.2019: 49 Euro. Macht ein Plus von 226% !!!.... Ist natürlich alles gerechtfertigt durch die entsprechenden Investitionen und so, ist mir schon klar.

Wurzelsepp
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Re: Der Euro

Beitrag von Wurzelsepp » 08.01.2018 - 21:14

Am 23.6.99 konnte man in Sölden noch eine Tageskarte kaufen? Verdammter Klimawandel!

tafaas
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Re: Der Euro

Beitrag von tafaas » 08.01.2018 - 21:34

Wurzelsepp hat geschrieben:
08.01.2018 - 21:14
Am 23.6.99 konnte man in Sölden noch eine Tageskarte kaufen? Verdammter Klimawandel!
2019 auch wieder, alles wird gut!

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