Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

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Pilatus
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Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Pilatus » 10.01.2018 - 22:11

Ich habe ein kleines Problem, das hier sicher der eine oder andere schon lösen musste. Als ich noch zuhause (bei den Eltern) gewohnt habe, hatte ich alle meine Daten auf einem Deskop PC mit gespiegelter Festplatte gespeichert (volumenmässig spielten/spielen dabei vorallem meine Fotos vom Reisen und Skifahren eine Rolle). Da ich damals praktisch nur an diesem Gerät gearbeitet und Online gegangen bin, war das eine praktikable Lösung. Bereits während dem Studium - wo ich unter der Woche nicht mehr zuhause war - habe ich dann aber immer mehr ein Laptop genutzt und später kam natürlich auch noch das Smartphone. Für die ganzen Jahre habe ich aber immer meinen alten Desktop PC als Datenspeicher weiterbenutzt. Nachdem sich dieser aber nach einer automatischen Windows 10-Installation nicht mehr richtig nutzen lässt, wollte ich schon lange endlich mal meine ganzen Daten da runter "retten". Allerdings zerbreche ich mir schon länger den Kopf, wie ich die Daten dann schlau aufbewaren könnte. Auf dem Laptop haben sie zu wenig Platz und sind auch nicht sicher. Eine externe Festplatte kommt schon aus Komfortgründen nicht in Frage.

Die einzigen halbwegs attraktiven Lösungen sind meines Erachtens deshalb (1) alles in eine Cloud zu laden oder mir (2) einen lokalen Netzwerkspeicher (NAS) anzulegen.

(1) Bezüglich Cloud-Dienste scheint für mich vorallem OneDrive von Micorsoft in Frage zu kommen. Obwohl nur zusammen mit Office 365 erhältlich (dieses benötige ich eigentlich nicht) , ist die dortige Jahresgebühr von CHF 69.95 für 1TB Speicher die günstigste, welche ich bei etablierten Anbietern gefunden habe. Zudem könnte ich - da ich nach Abschluss meiner Doktorarbeit im Moment noch über eine Uni-Emailadresse verfüge - das ganze auch noch als "Office 365 University" erwerben. Dann kostet 1TB für 4 Jahre tatsächlich nur gerade CHF 89.95, was konkurenzlos günstig ist. Der Vorteil dieser Methode wäre, dass alle Daten überall (habe unlimitiertes 4G auf dem Handy, welches ich auch als Hotspot brauchen kann) und auf jedem Gerät (Laptop, Smartphone) verfügbar sind. Was mir irgendwie nicht so gefällt, ist, dass dann wirklich alles nur noch Online ist und ich mit meinen Geräten da nur noch drauf zugreife, die Sachen aber nicht da drauf gespeichert habe. Wobei die Daten in einer Cloud wie OneDrive wahrscheinlich in Wahrheit wesentlich sicherer aufgehoben sind als zuhause.

(2) Ein lokaler Netzwerkspeicher wäre hingegen eher eine Fortsetzung meiner bisherigen "Desktop PC"-Methode. Auf meine Daten könnte ich primär einmal zuhause via Laptop zugreifen, wobei es ja unterdessen scheinbar auch App-Lösungen für Mobilgeräte und Online-Zugriff gibt (ob der Nutzungskomfort dort aber identisch mit einer Lösung à la OneDrive ist, weiss ich nicht). Bei letzterem muss man dann aber wohl seinen Internetrouter und den Netzwerkspeicher im Dauerbetrieb haben (Stromkosten vermutlich nicht ganz unerheblich?). Beruhigend dabei wäre irgendwie, dass man "physisch" Zugriff zu seinen Daten hat, jedoch dürfte die Totalausfallswahrscheinlichkeit grösser sein wie bei einer Cloud (Elementarschaden, technischer Defekt, Diebstal).

Die beste Lösung wäre eventuell eine Kombination aus beidem (gibt es Netzwerkspeicher-Geräte, auf denen sich One-Drive installieren lässt?)

Hat jemand Erfahrungen mit einer der zwei Varianten gemacht und was könnt ihr darüber berichten? Freue mich auf eure Antworten!
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Tobi-DE » 10.01.2018 - 22:55

Ich habe mich mangels guter Internet-Verbindung lange gegen die Online-Variante gesträubt und nur ein lokales NAS benutzt. Dabei musste ich auch schon beide Platten tauschen, die sind im Abstand eines Jahres ausgefallen, lies sich aber alles durch Spiegelung retten. Das ist bei einem festen Wohnsitz eine gute Option.

Mit dem von Dir angesprochenen Office 365 habe ich mich aber stark an den Cloud-Speicher One Drive gewöhnt. Im "Familiy Abo" kostet das 99 EUR / Jahr bei 5 Nutzern, also auch 5 x 1 TB Speicherplatz. Das Smartphone ist so eingerichtet, dass es bei WLAN die Bilder hochlädt - also z.B. abends im Hotel. In Windows ist das bei mir aber so eingestellt, dass die Daten lokal heruntergeladen werden, "Dateien bei Bedarf" ist deaktiviert - d.h. die Dateien sind auch offline verfügbar.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Wurzelsepp » 11.01.2018 - 00:14

Übrigens ist es auch bei OneDrive (oder Dropbox oder Google) so, dass du die Daten nicht NUR online verfügbar hast, sondern AUCH. Bei mir ist es so: Die Daten sind zu Hause auf dem PC, von dort "wandern" sie in die Cloud. Fällt das Internet aus (mir ist vor ca 2 Wochen der Router abgelegen, darum weiss ich es ;)), so hast du die Daten immer noch auf dem PC verfügbar. Auf dem Laptop werden die gewünschten Verzeichnisse automatisch synchronisiert, dann habe ich diese Verzeichnisse aber auch offline (zB im Zug) zur Verfügung.
Wie es mit dem Smartphone aussieht, weiss ich nicht sicher, aber ich gehe davon aus, dass du die Dateien dort nicht permanent zur Verfügung hast, sondern immer herunterladen musst.

Die Daten sind also nicht nur in der Cloud, sondern auch auf den Computern gespeichert, bei mir sind es drei Geräte...

Edit: Wenn du vA Bilder speichern willst, so wirf auch einen Blick auf GoogleDrive: Dort hast du unbegrenzt gratis Speicher für Fotos, auch wenn die Fotos (bisher zumindest) nur eine bestimmte Grösse haben dürfen.

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von noisi » 11.01.2018 - 08:15

Falls es dir weiter hilft, ich habe/hatte das gleiche Problem. Ich habe mir zunächst eine W-Lan fähige, externe Festplatte angeschafft. Den Gedanken OneDrive zu nutzen, eben aufgrund der Office Lizenz, hatte ich auch schon. Ist aber noch nicht umgesetzt (Testversion läuft noch).
Da mein Bildhoster seine Verzeichnisstruktur geändert hat, werden die Bilder in meinen Berichten z.T. nicht mehr angezeigt. Auf konkreten Wunsch stelle ich sie wieder her.

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Flachlandtiroler » 11.01.2018 - 13:10

Ich wollte auch eine Cloud, aber nicht die Kontrolle über meine Dateien einer Firma überlassen. Darum habe ich mir einen günstigen Rootserver in einem Rechenzentrum gebucht (Preis-Leistungs-Empfehlung netcup.de, Finger weg von GC-Server) und mir einen Webserver mit ownCloud aufgesetzt (für eine neue Installation würde ich nextcloud nehmen). Vorteil: du hast direkt einen Fotoserver für Schneeberichte. :P Nachteil: erfordert technische Affinität und Mut zur eigenen Verantwortung.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von waterl00 » 11.01.2018 - 13:32

Wenn Daten nicht bei Dritten abgelegt werden sollen, dann ist eine VM bei einem Dienstleister ja auch keine Lösung.

Dann besser einen eigenen Server zu hause aufsetzen und Nextcloud drauf. Das ganze ordentlich konfigurieren und mit 2FA Authentifierzung ist schon eine brauchbare Lösung.

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Ram-Brand » 11.01.2018 - 22:00

^^ Ich denke mal es geht darum ob man einen Server Anbieter in seinem Heimatland nehmen will, oder was im Datenkrakenland USA.

Habe auch eine NEXTCLOUD. Da gibt es sogar eine Software für die dann automatisch die Daten synchronisiert im ausgewählten Verzeichnis.
Man braucht also nicht umständlich per Browser Daten hochladen.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Pilatus » 12.01.2018 - 00:52

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Natürlich liefert man sich bei einer Cloud zu einem gewissen Grad dem Anbieter aus. Wirklich sensible Daten besitze ich nun aber auch wieder nicht :wink: Und gerade eine eigene Lösung wie von Flachlandtiroler vorgeschlagen ist vermutlich auch nicht wirklich sicherer... (By the way... mit was für Kosten müsste man bei so einer Lösung denn rechnen?)

Einen Home Server habe ich mir auch schon überlebt. Wenn man von extern drauf zugreifen will, muss das Ding ja dann aber immer laufen. Wenn man Hardware und Stromkosten berücksichtig, ist das zudem wohl am schluss wesentlich teurer als eine Lösung à la OneDrive. Ausser man braucht richtig viel Speicher.

Seh ich das richtig, das ownCloud und nextcloud auch Apps für Mobilgeräte und Software für eine Verzeichnissynchronisierung am PC anbieten? Sprich, sich in der Nutzung Lösungen wie OneDrive und Dropbox nicht gross unterscheiden?
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Flachlandtiroler » 12.01.2018 - 06:26

Pilatus hat geschrieben:
12.01.2018 - 00:52
Und gerade eine eigene Lösung wie von Flachlandtiroler vorgeschlagen ist vermutlich auch nicht wirklich sicherer... (By the way... mit was für Kosten müsste man bei so einer Lösung denn rechnen?)
Wenn du vernünftige Passwörter wählst und regelmäßig Updates installierst, würde ich das schon behaupten. ownCloud erlaubt zusätzlich die Verschlüsselung der Dateien auf dem Server (nextcloud bestimmt auch). Das einzige Problem, das ich habe, ist dass man sich selbst um Backups kümmern muss. Aber bestimmt gibt es auch Dienste mit Backupservice.
Ich zahle ungefähr 80€ im Jahr.

Seh ich das richtig, das ownCloud und nextcloud auch Apps für Mobilgeräte und Software für eine Verzeichnissynchronisierung am PC anbieten? Sprich, sich in der Nutzung Lösungen wie OneDrive und Dropbox nicht gross unterscheiden?
Richtig.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Pilatus » 12.01.2018 - 18:26

80€ für wieviel Speicher?
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Flachlandtiroler » 12.01.2018 - 20:59

320 GB HDD, dazu 6GB RAM.
Jetzt, wo ich mal nicht am Handy bin, kann ich die Seite sogar raussuchen. Hier: https://www.netcup.de/vserver/
Ich habe den RS 1000. Um das Betriebssystem muss man sich da natürlich selbst kümmern, ich nutze und empfehle Debian Linux (automatische Installation, leicht zu verstehende Wartung, keine Bloatware).

Ich sehe schon, dass das deutlich teurer ist als ein spezialisierter Cloud-Service. Dafür hat man dann eben auch einen vollwertigen Server mit eigener IP-Adresse, kann bei Bedarf die Daten verschlüsseln, noch andere nützliche Dienste darauf laufen lassen und hat alles selbst unter Kontrolle.

Vorher hatte ich übrigens auch mal einen Nettop-PC als Server missbraucht. Die Endbenutzer-Upload-Bandbreite hat nicht viel Spaß gemacht, und als das Teil nach einem Jahr am Dauerbetrieb krepiert ist, bin ich dann eben doch zu professionellem Hosting umgezogen.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Ram-Brand » 12.01.2018 - 21:10

Weitere Info zu Nextcloud:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nextcloud


Zum Thema Cloud selber machen:
https://eigene-cloud-einrichten.de/
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Flachlandtiroler » 12.01.2018 - 21:19

Hab gerade noch mal in mein Kontrollpanel geguckt: man kann aus jeder Menge vorgefertigter Linux- und Unixvarianten wählen, u.a. auch mit vorinstallierter nextcloud.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Marci » 12.01.2018 - 21:40

Alles schön und gut. Was aber passiert, wenn jemand ohne Erfahrung auf einen Rootserver losgelassen wird, haben wir in diesem Forum auch schon 2? mal erlebt :roll:

Bei " weniger wichtigen Daten " mag sich der eine oder andere das vielleicht für sich schön reden, zu bedenken bleibt aber ein ganz anderes Szenario.
Erfolgen von einem gehackten Rootserver irgendwelche Aktivitäten nach draußen, bleibt das zu 90% am jeweiligen " ich miete günstig einen 5€ root/vserver" Nutzer hängen :wink:
Das behaupte ich nicht aus Langweile, weil man es in vielen Howtos immer wieder zu lesen bekommt, sondern aus Erfahrung. Nicht aus Erfahrung als unwissender Rootserver Nutzer, sondern als jemand bei dem schon mehrfach die entsprechenden Behörden vor der Tür standen, wegen unfähiger Rootserver Kunden.
Ein tägliches 0815 auto update && upgrade schütz davor nicht.

Bei einer 50-100€ Cloud hat man von rechtlicher Seite immerhin seine Ruhe :!:

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von margau » 12.01.2018 - 21:47

Hallo,
ich fahre eine Kombi aus Lokalem NAS und Cloud: In einem virtuellen Server bei Netcup (Nextcloud) liegen alle (wichtigen) Daten, die ich unterwegs brauche.
Das macht bei dem üblichen Upload einer DSL-Leitung einfach keinen Spaß, zuhause eine Nextcloud zu haben.
Dann habe ich noch einen Server von HP zuhause als NAS stehen, in dem alle Daten, Backups und so weiter sind. Dieser spiegelt sich über VPN auf einen anderen in der Wohnung meiner Eltern, falls mal was passiert sind die Daten sicher :D
Über besagtes VPN käme ich - mit entsprechender Geschwindigkeit - auch so an alle Daten dran. In dem System stecken allerdings einige Abende arbeit und viel technische Bastelei.
Viele Grüße
margau

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von ThomasZ » 14.01.2018 - 08:59

Hallo,

für Daten im schnellen Zugriff und Dateiaustausch mit anderen, nutze ich die Magentacloud, die es kostenlos bei der Telekom gibt.

Als Datengrab habe ich im Keller ein 2-bay-NAS stehen, der ich im Dezember zwei neue 3TB WD Red spendiert habe, die ich als Raid1 betreibe. Vor die NAS habe ich ein Steckdose von AVM geschaltet, so dass ich die NAS aus der Ferne über die Fritz!Box an und abschalten kann.

Gruß
Thomas

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Ram-Brand » 14.01.2018 - 17:50

ThomasZ hat geschrieben:
14.01.2018 - 08:59
...
Vor die NAS habe ich ein Steckdose von AVM geschaltet, so dass ich die NAS aus der Ferne über die Fritz!Box an und abschalten kann.
...

Ob das so gut ist, den Hart auszuschalten?
In meinem NAS kann ich dafür Uhrzeiten einstellen.
Und Aufwecken per Klick geht auch per Fritz.Box Oberfläche.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von ThomasZ » 14.01.2018 - 18:58

Habe mich blöd ausgedrückt. Geht erst aus, wenn der Stromverbrauch unter einen bestimmten Wert fällt, dass ist dann wenn die NAS im Standby ist.

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Ram-Brand » 15.01.2018 - 20:46

^^ Ja, das ist besser. Jetzt habe ich es verstanden. Danke.
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Pilatus » 21.03.2018 - 11:22

Ich habe mir jetzt mal Microsoft Office 365 University gezogen, da ich dazu noch berechtigt war und das schon konkurrenzlos billig war (89.95 CHF für 4 Jahre für 1 TB + alle Office-Programme).

1 TB sollte vorerst auch reichen. Allerdings möchte ich nicht alle meine Daten auch Offline zur Verfügung haben und plane trotzdem noch die Anschaffung eines NAS. Weiss jemand auf was man dabei achten muss?

Wichtig wäre mir:
- Datensicherheit
- Geschwindigkeit der Datenübertragung
- Möglichkeit, einen "kommerziellen" Cloudspeicher (in meinem Fall wie erwähnt OneDrive) direkt mit dem NAS zu synchronisieren
- Möglich geringer Stromverbrauch bei Dauerbetrieb bzw. im Standby-Modus (mit was muss man da eigentlich rechnen?)
- Möglichkeit, die Betriebszeiten irgendwie zu definieren.

Scheinbar scheint Synology einer der führenden Anbietern zu sein. Hab mal ein paar Geräte rausgeschaut. Taugen die etwas? Und gibt es zwischen den Geräten für mich relevante Unterschiede?
- https://www.synology.com/de-de/products/DS218j
- https://www.synology.com/de-de/products/DS218
- https://www.synology.com/de-de/products/DS218play
- https://www.synology.com/de-de/products/DS718+
- https://www.synology.com/de-de/products/DS418
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von starli » 21.03.2018 - 12:29

Synology und Qnap sind beide generell empfehlenswert. Soweit ich das verstehe, hast du die Daten ja eh auch in der Cloud, also wäre Datensicherheit/Backup lokal nicht weiter nötig?

Der Unterschied zwischen den einzelnen Modellen ist abgesehen von der Anzahl der Bays/Einschübe oder Anschlüsse oftmals nur Ram+Prozessorleistung, was aber nur dann wirklich zum Tragen kommt, wenn du auf der NAS diverse Dienste laufen lassen willst (Von Homepage über Datenbank bis Medien- und Überwachungsserver und sogar virtuelle Linuxserver gibt's da ja mittlerweile viele eingebaute Features bzw. Apps, die man sich dann installieren kann) ..
- Überblick Berichte Ski-Saison 1.10.2016-30.9.2017 (116 Tage, 71 Gebiete)
- Neues, übersichtlicheres und kompakteres Alpinforum-Design gewünscht? Hier lesen und gratis installieren: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 13&t=57692
- Mein "neuer" Retro-Style für Windows: https://www.wincustomize.com/explore/windowblinds/8805/

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von maximus8 » 21.03.2018 - 15:59

Synology nutze ich auch schon seit Jahren für unseren Haupt- und Backupserver. Ich kann deren NAS und Betriebsystem sehr empfehlen. Sie sind zwar preislich nicht unbedingt günstig, aber einfach anzuwenden bzw. zu administrieren. Außerdem bringen sie regelmäßig kostenlose Updates/Upgrades und zusätzliche Anwendungen incl. Apps für iPhone und Andriod und MS Windows raus. Sowohl die Hardware als auch die Software sind sehr gut skalierbar, so dass sowohl größere Firmenserver als auch kleinere Home-Server aufgebaut werden können.
Auf den Seiten von Synology ist auch eine Live-Onlinedemo des Betriebsystem incl. der Apps. Da kann man sich einen guten Eindruck über das Look & Feel und den Möglichkeiten verschaffen.
... jetzt aber genug der Werbung ...
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Pilatus » 21.03.2018 - 17:28

Vielen Dank für die Antworten.

@ Starli: Ja, meine Fotos werden vorerst sicher mal in der OneDrive Cloud sein, 1 TB ist vorerst genug. Auf dem Laptop habe ich aber nicht genug Speicherplatz, so dass ich die Daten nur in der Cloud und nicht lokal gespeichert haben werde. Dadurch habe ich zwar von überall Zugriff auf die Daten, aber dieser Zugriff ist stark von der Geschwindigkeit der Internetverbindung abhängig. Wenn die Daten aber zusätzlich NAS synchronisiert werden, dann dürfte zumindest zu Hause der Zugriff über das Heimnetzwerk recht schnell sein.

Ich habe noch eine Frage zu der Anzahl Einschübe. Ist ein NAS mit vielen Einschüben von Vorteil? Bzw. kann es Vorteile haben vier kleinere Festplatten als zwei grosse zu betreiben? Natürlich möchte ich die Daten spiegeln, so dass bei Ausfall einer Festplatte die Daten noch da sind.

Zudem habe ich gelesen, dass man zwei Synology NAS auch über das Internet "verbinden" und synchronisieren kann. Wenn ich also eines in meiner eigenen Wohnung habe und eines z.B. bei meinen Eltern, so könnte ich mich so auch gegen einen Elementarschaden schützen?! Geht das auch mit zwei unterschiedlichen Synology NAS oder müsste ich dann gleich schon zwei Geräte kaufen (damit ich das später vielleicht mal realisieren kann?)
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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von Ralf321 » 21.03.2018 - 17:59

Betreibe auch ein synology NAS mit 2 Einschüben hinter einer Fritzbox.
Läuft so ganz gut, kann Remote ja per wake on LAN nach Bedarfs gestartet werden. Oder ggf mit den avm Steckdosen.
Wichtig ist das man von außen auf seine Fritzbox kommt. Das vorher testen. Mit IPv4 klappt es gut mit v6 ging's bei mir nicht.
Je nach Bedarf, auch nicht das kleinste NAS von synology nehmen, die Leistung ist dann teils beim Bildern konvertieren sehr langsam. Die Apps Von synologiy finde ich auch ganz praktisch zum Bilder hochladen, Musik streamen usw.
Ich mach gelegentlich noch per USB ein Backup auf eine externe Platte, das reicht mir.

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Re: Datenspeicherung: Cloud oder lokaler Netzwerkspeicher (NAS)?

Beitrag von SaxSki » 21.03.2018 - 19:09

starli hat geschrieben:
21.03.2018 - 12:29
Soweit ich das verstehe, hast du die Daten ja eh auch in der Cloud, also wäre Datensicherheit/Backup lokal nicht weiter nötig?.
Das ist ein Missverständnis. Cloud-Speicher ist per se keine Backup-Lösung, sondern eine Synchronisierungslösung. Will heißen, wenn du versehentlich Daten löschst, wird die Löschung mit der Cloud synchronisiert und nachfolgend auch auf allen Clients gelöscht – ergo nix Backup und alles futsch.

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