Kakadu hat geschrieben:Damit sollte sich das ohnehin ziemlich ausgleichen. Und was MW da an Verkehrschaos heraufbeschwört, ist natürlich Quatsch und nur eine faule Ausrede, da ihnen das Projekt per se nicht passt.
So sehe ich das auch.
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Kakadu hat geschrieben:Damit sollte sich das ohnehin ziemlich ausgleichen. Und was MW da an Verkehrschaos heraufbeschwört, ist natürlich Quatsch und nur eine faule Ausrede, da ihnen das Projekt per se nicht passt.
Wo hat die RhB überhaupt noch Netzexpansionsmöglichkeiten? Valsertal wäre ein Stumpengleis, das sich wohl niemals rechnet; durch Schams und Rheinwald ins Misox oder durch den Splügen, das Bergell runter oder durch's Münstertal ergäben zwar Durchgangslinien, aber wohl mehrere Nummern zu gross und in Italien ohne Anschluss; die Weiterführung im Unterengadin bringt so lange nix, als von Österreich da ohnehin kein Anschluss vorgesehen ist - und das war's dann wohl. Oder was fehlt noch - mal abgesehen von Ausbauten; die zählen aber nicht als Expansion. Und Lenzerheide wäre ja keine Flachbahn. Die RhB ist doch - rein geographisch - ziemlich gut aufgestellt.Schöditaz hat geschrieben:Eine Zugverbindung auf die Lenzerheide steht ja auf der "To do"- liste der RhB ziemlich weit oben. Das dürfte aber noch sehr lange gehen, denn a) haben sie dieses Jahr rote Zahlen geschrieben und b) muss man zuerst einen neuen Albula- Tunnel bauen. Wahrscheinlich hat der Ausbau der Strecke Landquart- Davos auch mehr Priorität.
Danke ...Schöditaz hat geschrieben:@ Kakadu: Schau mal hier die Projekte für innovative Verkehrsverbindungen (beim Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden)
Kakadu hat geschrieben:Zug und Postauto lassen sich aber nicht so direkt vergleichen. Denn Zug ist immer bequemer, als erst überhaupt in ein Postauto zu steigen!
Bei der Bündner Staatsbahn gibt's einen ganzen Sack voll Ausbauprojekte, von der Lenzerheidebahn bis zum Wolfgangtunnel hin zu einer Ofenpassstrecke. Diese Projekte haben alle eines gemeinsam: Sie kosten ein Vermögen und sind weder von der RhB noch durch den Kt. Graubünden finanzierbar. Und ob der Bund hilft, darf auch bezweifelt werden. Alleine die Verbindung nach Lenzerheide wären ca. 20 km Gebirgsbahn mit Kunstbauten (es gilt kanpp 900 Höhenmeter zu überwinden) en Masse.Eine Zugverbindung auf die Lenzerheide steht ja auf der "To do"- liste der RhB ziemlich weit oben. Das dürfte aber noch sehr lange gehen, denn a) haben sie dieses Jahr rote Zahlen geschrieben und b) muss man zuerst einen neuen Albula- Tunnel bauen. Wahrscheinlich hat der Ausbau der Strecke Landquart- Davos auch mehr Priorität.
oberländer hat geschrieben:Das Skigebiet wird durch die Verbindung massiv aufgewertet, wird dann aber von der Fläche her so gross, dass es für den typischen Tagesfahrgast (da zähle ich mich auch dazu) an einem Tag nicht abzufahren ist. So werde ich die Skigebietverbindung in erster Linie als vereinfachten Zugang zum m. E. sehr schönen Arosa-Gebiet nutzen. Mit dem Auto in 15min ab Chur in der Lenzi, dazu noch der Transfer nach Arosa, das ist für mich angenehmer, als mich über die Arosastrasse zu quälen.
GMD hat geschrieben:Damit machst du aber genau das, was in der Lenzerheide befürchtet wurde und welches u. A. dazu geführt hat, dass das Projekt dort bei der ersten Abstimmung durchfiel. Man will dort, zu Recht, nicht zum Parkplatz der Aroser Tagesgäste werden!
GMD hat geschrieben:So einfach ist das nicht. Für diejenigen, welche eine Kombikarte kaufen höhere Parkgebühren zu erheben, wird nicht gehen. Da wird es nicht lange gehen, bis einer deswegen prozessiert und dann haben die Bergbahnen ein Problem. Wie sollen sie erklären, dass das gleiche Produkt, nämlich ein Parkplatz, unterschiedliche Preise hat?Für diejenigen, welche eine Kombikarte kaufen höhere Parkgebühren zu erheben, wird nicht gehen. Da wird es nicht lange gehen, bis einer deswegen prozessiert und dann haben die Bergbahnen ein Problem. Wie sollen sie erklären, dass das gleiche Produkt, nämlich ein Parkplatz, unterschiedliche Preise hat?
Das mit den Billettpreisen scheint mir der gangbarere Weg zu sein. Nur: Lenzerheide entscheidet beim kombinierten Skipass nicht alleine über die Preise. Wenn Arosa sich da querstellt, ist es ein klassisches Patt!
Realistisch ist in meinen Augen allein dass man die Tagesgäste hier in Shuttlebussen von der Autobahnabfahrt Chur-West und vom Bahnhof her nach Churwalden transportiert. Dort müsste natürlich eine flotte Bahn hin, am besten gleich bis hoch zum Stätzerhorn, damit es sich von oben verteilt. Den Shuttletransfer müsste man entweder zwangsweise durchsetzen (keine Parkplätze oben oder Straße für Tagesgäste sperren) oder attraktiver machen (Parken und Transfer kostenlos, Skipass günstiger, Skipassverkauf am Automaten im Bus, Abladen direkt am Lift, Snackautomat im Bus etc.).
Seit gestern liegen die Baupläne öffentlich auf.
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Wie Häusermann (Gemeindepräsident von Vaz/Obervaz) auf Anfrage sagte, kommt die neue Bahn aus Umweltschutzgründen ohne Stützpfeiler aus. Mehr über die offenbar auch besonders futuristisch gestalteten, vollverglasten Gondeln lässt man sich auf der Lenzerheide bis zur Generalversammlung der Bergbahnen vom 27. Oktober aber noch nicht entlocken.
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