Jetzt hatte ich auch eine lange Hose an (obwohl die mannshohen Brennesseln inzwischen auch schon im Winterschlaf waren), so dass ich den Lift komplett besichtigen konnte. Er liegt direkt am Ortsrand von Nürburg und führt zur gleichnamige Burg hinauf.
Talstation:
Auffahrseite war links, würde ich sagen:
Stütze 1:
Nummer 2:
Die dritte Stütze:
An der letzten, vierten Stütze war auch der Ausstieg:
noch höher, etwas unterhalb der Burgmauer ist der Antrieb installiert:
Auf dem Typenschild am Motor lese ich Baujahr 1973
Am anderen Ende antwortete niemand...
Irgendwie sieht das deutlich neuer aus, als der Lift. Ein Helligkeitssensor?
Macht irgendwie keinen Sinn... Ob über die Leitung, die auch von Mast zu Mast verläuft evtl. noch die Burg mit Strom versorgt wird?
Blick nach unten: die eigentliche Lifttrasse ist noch frei. Nur hier oben zwischen Ausstieg und Antrieb wachsen Büsche:
Zurück am Ausstieg. Wer findet die Tür des Liftwärterhäuschens?
Vom Ausstieg musste man nach links zunächst einen recht schmalen weg nehmen, der teilweise wohl noch etwas befestigt war:
Dann kommt man in die Schneise an den eigentlichen Pistenbeginn:
Geht man vom Ausstieg aber nach rechts kommt man nach wenigen Metern zu den Resten einer doppelten Skisprungschanze. Der Anlauf der großen Schanze startet direkt an der Burgmauer:
Schanzentisch:
etwas tiefer liegt der Absprungpunkt der kleineren Schanze:
Hier bewertet wohl auch schon länger niemand mehr...
Im Sockel des Häuschens liegt noch ein leerer Lagerraum:
Man kann noch gut erkennen, wie die Schanze an den Hang modelliert wurde:
Die Schanze ist schon ziemlich zugewachsen: