Muster - Mail

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starli
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Muster - Mail

Beitrag von starli » 22.09.2002 - 09:59

Nachdem ich in nächster Zeit wohl mal sämtliche nicht mehr auffindbaren Tallifte in Tirol durchgehen werde, hab ich mir eine kleine Standard-Mail gebastelt, die ich an die jeweiligen Tourismus-Vereine schicken werde.
Hier eine Allgemeinfassung, die jeder für seine Nachforschungen verwenden kann:


Hallo!

Im Internet gibt es seit kurzem ein Projekt, das sich mit stillgelegten Skigebieten beschäftigt: www.lsap.tk

Darunter fallen auch aufgelassen Teile eines größeren Skigebietes bzw. auch einzelne Tallifte.

Wir haben bemerkt, daß auch in Ihrer Gemeinde / Ihrem Gebiet ein solcher Fall aufgetreten ist:

[XX Lifte / Schlepper / Sessellift / Übungslift usw.]

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns mit näheren Informationen versorgen könnten. Dabei sind wir um jede einzelne Information dankbar, aber je umfangreicher, desto besser.

Interessieren würde uns
- Anzahl der Lifte
- Technische Angaben zu den Liften (Hersteller, Länge, Art (T-Bügel, Tellerlift, Seillift etc), Kapazität etc.)
- Baujahr
- Jahr der Einstellung
- Grund der Einstellung
- Jahr der Abtragung (wenn der/die Lift(e) abgetragen wurde(n) )
- Panorama- oder Ortskarten sowie Pistenpläne in denen der/die Lift(e) noch eingetragen waren
- Skipässe
- Fotos von früher, als der/die Lift(e) noch in Betrieb waren

Sie können uns auch gerne etwas per Post schicken:

[eigene Adresse einfügen]

Auf Wunsch schicken wir Ihnen Ihre Unterlagen, sobald wir sie gescannt haben, natürlich gerne wieder retour!

Wir danken für Ihre Mithilfe!

MfG.

[...]

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Beitrag von JB » 22.09.2002 - 10:10

gute Idee :wink:

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Beitrag von F. Feser » 22.09.2002 - 10:56

du bist genial ;)

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Beitrag von Dresdner » 08.02.2004 - 17:41

Die Idee mit der Muster-Mail ist gut.
Leider gibt es immer wieder Betreiber, die aus finanziellen Gründen (Portokosten, Bearbeitungskosten des Personals) oder aber auch aus Gleichgültigkeit keine Antworten schicken.
Obwohl ich meinen Anfragen schon immer Infomaterial beigelegte und auch weiteres Material angeboten habe, reagieren einige Betreiber nicht. Dazu gehören in D die Hochriesbahn, in A die Dachsteinsüdwandbahn und die PB Hauser Kaibling sowie in CH generell alle Anlagen im französischsprachigen Gebiet. Bei letzteren kam es sogar vor, dass die dortigen Angestellten gegenüber Besuchern (Mitarbeitern) der Dresdner BB handgreiflich geworden sind, nur weil diese nicht die französische Sprache beherrschten. Auch bei Anfragen nach I außerhalb Südtirols besteht keine Möglichkeit, eine Antwort zu bekommen.
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Beitrag von Michael Meier » 08.02.2004 - 17:46

Pendolino hat geschrieben: Die PB Hauser Kaibling sowie in CH generell alle Anlagen im französischsprachigen Gebiet. Bei letzteren kam es sogar vor, dass die dortigen Angestellten gegenüber Besuchern (Mitarbeitern) der Dresdner BB handgreiflich geworden sind, nur weil diese nicht die französische Sprache beherrschten. Auch bei Anfragen nach I außerhalb Südtirols besteht keine Möglichkeit, eine Antwort zu bekommen.
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^^Ist logisch. Wenn du denen kein mail in Französisch schreibst bekommst auch nix zurück! Mich wollte auch mal so ein Securitas vermöbeln nur weil ich im Tessin kein Italienisch gesprochen habe (OK ich kann ein gaz bisschen.) So sind sie halt. Warum ist wohl die Schweiz 4 Geteilt?? :lol:

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Beitrag von Dresdner » 08.02.2004 - 18:00

^^Ist logisch.
:nichtzufassen:
Also bei allem Respekt für die Italiener und die Franzosen, aber wenn wir hier in Dresden Gäste, die nicht deutsch sprechen ignorieren oder ihnen gar Prügel anbieten würden, wären wir unseren Job schnell los.
Da ich den Anfragen auch immer eine englische Übersetzung beigefügt habe darf man doch zumindest erwarten, dass der Betriebsleiter bzw. der oder die für das Marketing Verantwortliche so viel Intelligenz besitzen, auf eine Anfrage (zur Not auch negativ) zu antworten. Leider scheinen einige Betreiber immer noch nicht begriffen zu haben, dass sie Kundendienst zu leisten haben.
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Beitrag von Migi » 08.02.2004 - 21:41

Nun, die Westschweizer...die haben ne ganz eigene Mentalität. Und die stehen zu ihrer Sprache. Da musste schon mit Französisch ankommen. Das muss net perfekt sein, aber wenn du da kommst mit nem netten bonjour so sind die Leute oft viel netter als der ganze Rest des Liftpersonals in der Schweiz...Du musst nur mit denen reden, die lassen dich überall rein, die Tessiner genauso. Musst nur fragen, aber in deren Sprache *g*.
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Beitrag von Leitner » 08.02.2004 - 21:52

tja so sind die deutschen:
schau dir an: in D darf jeder seine Kirche bauen wie er lust hat und es wird ihm noch fleissig geholfen. In der Türkei darf der Deutsche sich ncoh net mal nen Auto kaufen. So isses halt!
Wenn man sich auch hier etwas in der Mitte treffen würde wär schon vieles besser....
Gruß
Max

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Beitrag von Jojo » 08.02.2004 - 23:16

HOHO!
Der Herr Leitner lebt noch :!: :wink:
Der Bundesgesundheitsminister warnt:
Der vorangegangene Beitrag kann Spuren von Ironie, Zynismuns und Sarkasmus enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen
in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Beitrag von trincerone » 10.02.2004 - 17:19

Also, wenn'd koi g'scheits Schwäbisch schwätzt hascht es da unde au it leicht - aber wenn Du es versuchst erst recht nicht, dann fühlen sich alle verarscht... :?: ;) (Anm.: ich lieb's Ländle trotzdem und erst recht :D ) Mit allzu reinem Hochdeutsch kannst Du auch gerade in den ländlichen Regionen Bayerns mitunter anecken oder in den neuen Bundesländern Dir den Ruf des "Besser-Wessis" (<- ist ein Originalzitat) einfangen. Umgekehrt wird meine Freundin hier für den leichten Rest schwäbisch, der ihr noch anhaftet, gerne belächelt.... Na ja, es kommt am Ende eben doch immer auf die Leute an, und weniger auf die Region... Es gibt überall solche und solche. Ich persönliche distanziere mich von sowas und habe durch meine Zeit in Schwaben eine gewisse Vorliebe für die verschiedenen Dialekte und ihre Eigenarten entwickelt. Was Fremdsprachen angeht, seh ich's erst recht nicht ein, da Unterschiede zu machen, aber was solls.

Allerdings muss ich den Franzosen ja lassen, dass nach meiner Erfahrung viele wirklich kein English können - auch in hochrangigeren Positionen, gerade die ältere Generation. Das ist man von hier einfach nicht so gewohnt. (Die Franzosen haben auch für zie´mlich alle Computerteile und sowas ein Französisches Wort). Dafür können aber viele Deutsch. Die haben nämlich oft Deutsch als Hauptfremdsprache und dann noch Spanisch oder so. Und selbst, wenn Englisch zweite Fremdsprache war: guckt mal wieviele Leute in Deutschland Französisch verstehen: meist nur die, die auf'm Gymmi waren, und von denen auch nur die, die auch Französisch gewählt haben, und von diesem kleinen Teil auch nur der Bruchteil, der sich so dafür interessiert hat, dass er über die Schule raus was behalten hat. Da bleiben nicht viele. Und wenn man dann betrachtet, dass eben in Frankreich anders als hier oft Englisch die zweite Fremdsprache ist, dann überrascht das nicht mehr so sehr (was nicht heißt, dass es nicht auch welche gibt, die es aus Prinzip machen).

Es stimmt jedenfalls, dass viele Liftgesellschaften sich nicht die Mühe machen, irgendwelche detailreicheren Anfragen zu beantworten - manche machen, dass auch aus prozess-taktischen Gründen nicht, die SETAM z.B. die Traditionsgemäß immer etwas Stress hat, die Genehmigung für Neubauten zu kriegen, schweigt sich gern über ihre Projekte aus und bewahrt auch Stillschweigen über alle Sachen, die sonst prozessrechtlich relevant sein könnten - eben auch bestimmte historische Angelegenheiten. Ist ja auch aus ihrer Sicht sehr sinnvoll.

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Beitrag von Petz » 01.03.2004 - 19:54

Die Erfahrungen mußte ich in Nord - Mittelitalien auch schon machen. da ich kein Italienisch spreche. Aber in Zeiten einer EU sollte es selbstverständlich sein in der Weltsprache Englisch eine vernünftige Auskunft zu bekommen. Wenn ich z. B. deutschen Gästen eine Auskuft gebe ist es klar, nicht im tiroler Dialekt zu antworten, den kein Schwein versteht wenn er nicht hier lebt sondern in Hochdeutsch. Und für manche Seitentäler bräuchte ich auch manchmal einen Dolmetscher !!!

Grüße von Markus
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Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)

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Beitrag von Päscu » 21.04.2004 - 00:06

Wenn man in einer anderen Sprachregion ist, muss man sich halt etwas Mühe geben. Die Begrüssung und drei, vier welsche Sätze reichen in der Westschweiz meist, und dann sind die Leute sehr gesprächig. Man kann dann ruhig auf Deutsch weiterfahren, sie verstehen das und geben auf französisch Antwort und wir verstehen das ebenso. Da hab ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Dass die als Minderheiten ihre Sprache achten und verteidigen, kann ich gut verstehen.

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Beitrag von Chasseral » 21.04.2004 - 15:41

Päscu hat geschrieben:Wenn man in einer anderen Sprachregion ist, muss man sich halt etwas Mühe geben. Die Begrüssung und drei, vier welsche Sätze reichen in der Westschweiz meist, und dann sind die Leute sehr gesprächig. Man kann dann ruhig auf Deutsch weiterfahren, sie verstehen das und geben auf französisch Antwort und wir verstehen das ebenso. Da hab ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Dass die als Minderheiten ihre Sprache achten und verteidigen, kann ich gut verstehen.
Ich weiß das mit den Bewohnern der Suisse Romande (Das Wort Welschschweitzer gefällt mir ned) und achte das (auch wenn mir das mit meinen paar Brocken Französisch schwer fällt). Aber manchmal gibt es da euch Sturheit, die mich ärgert.
In Grandson (bei Yverdon) hatte ich folgendes hammerharte Erlebnis: Wir saßen beim Frühstück mit einem Dänisch-amerikanischen Ehepaar zusammen, das schon mal in D gelebt hatte. Mit denen haben wir uns halb auf Deutsch und halb auf Englisch unterhalten. Das mit dem Deutsch hatte die Servicekraft aber nicht mitgekriegt - die dachte, die sprechen nur Englisch. Mit uns hatte diese (West-)Schweizer Dame beharrlich nur Französisch geredet, da kam kein Wort Deutsch obwohl die Kommunikation sehr schwierig war.
Als dann die Dänin und der Ami aufgestanden waren und am Weggehen waren, kam die Servicekraft ganz aufgeregt zu uns gerannt und sagte uns in schnellem, fließendem und akzentreiem Deutsch (nur leichter deutschschweizer Akzent): "Bitte fragen Sie die beiden ob die schon bezahlt haben, ich spreche leider kein Englisch".
Da hab ich mir auch gedacht: Wie die nur so schnell deutsch gelernt hat!! :lol:
ich bin mir soger sicher, dass Deutsch für die mindestens eine zweite Muttersprache war, da war kein Hauch von einem französischen Akzent. Seitdem bin ich nie sicher, ob ich ned verarscht werde, wenn ein Westschweizer "kein Deutsch kann".
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Beitrag von GMD » 22.04.2004 - 11:23

In Frankeich gibt es sogar ein Reinheitsgesetz für die französische Sprache.

Ähm findet Ihr nicht auch, dass wir ein wenig vom Thema abgekommen sind?
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französisch

Beitrag von BlauschneeSäntisälbler » 12.01.2005 - 10:08

auch real schüler lernen französisch (wenn sie wollen... sogar als hauptfach)

es ist wie überall auf der welt, auch in frankreich gibt es leute die gut drauf sind .. oder weniger gut

beispiele
grand montets beim skipaßkauf ende märz 2004
blondine ca. anfang 40 (haare nicht frisch gewaschen) französin
mein franz-slang hat ihr gar nicht gefallen und gleich in englisch geantwortet "die alte holzsichel" (ich hoffe sie lernt noch ....dazu)
PS ergo ich geh nie mehr an den grand montets vor allem deswegen weil mich extra aufschlag für die seilbahn including eine ewigen warteschlange ank... ich wollte einfach mal dahin wo die hübsche aus " den purpurnen flüssen" zu gange war...

les menuires vor ca. 26jahren (ich war 13)
war mit familie in einem appartement (immer ostern 2 wochen. da lernt man französisch)
hatte in der einkaufzone im supermarkt neben dem traitteur einen schlechten thunfisch gekauft und mußte diesen reklamieren
....am ende gings wieder nur mit englisch ...obwohl die verkäuferin glaub nur französisch konnte oder wollte ... vielleicht hat auch das visuelle gereicht... ist schon so lange her

in valmeinier hat mich ein rücksichtsloser am pistenrand mit schußfahrt touchiert und fast über den haufen gefahren ...
nachdem ich ihn dann gestellt und von oben bis unten eingestaubt habe...
und er in dartanjon manier mit dem skistock und seinem mundwerk herumwedelte ...habe ich ihm mit ....meinem super französisch erklärt das man so nicht ski fährt.....

......


meine eltern waren nach dem freischaufeln von lawinenopfern (verletzte)
das letzte mal in le tour ... (lawine glaub ein tag vor galtür)
sämtlich klamotten den leuten gegeben und angezogen ...und nie mehr
was gehört...

mein patenonkel und seine frau (französin) war auch dabei ....

im hotel `glaub bec rouge ` pächter dänen war man auch nicht organisiert....

das ganze hotel dach vom schnee befreit, bis zur mitte 2. stock war alles eingeschneit ....

und nie mehr was gehört...

habe mir damals anfang mai auf dem rückweg von valdisere die lawinenstriche angesehen...

es war unglaublich ... das skigebiet von le tour incl talabfahrt war übrigens auch noch offen

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k2k
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Beitrag von k2k » 12.01.2005 - 10:46

^^ Du warst vor 26 Jahren schon in Les Menuires? Gibt's davon noch ein paar Fotos, die forumstauglich sind? Das würd mich brennend interessieren, und sicher einige andere User auch! Hast du vielleicht sogar Fotos vom Chavière-Gletscher in Betrieb?
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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Petzi
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Beitrag von Petzi » 30.05.2007 - 09:55

Habe sowohl mit den Bewohnern der "Suisse romande" als auch italienisch stämmigen Liftangestellten nie Komunikationsschwierigkeiten und verstehe mich zeitenweise wesentlich besser als mit so manchem "Besser Wessi" (Zitat etwas weiter oben). Ich möchte nicht wissen was das für Leute sind die in einem Gastland handgreiflich werden. (Zitat weiter oben) Hier muss schon auch von der anderen Seite eine Provokation gekommen sein, sonst rastet niemand so schnell aus.
Jedenfalls ist der romanische Menschenschlag wesentlich ehrlicher und du bekommst alles was Du willst, wenn man nur nett frägt. Leider sind die Deutschen in grossen Teilen der Alpen sehr unbeliebt, das hängt auch damit zusammen, dass sehr wenige der breiten Masse einen schlechten Ruf verpasst haben. "Ich sage nur: alles besser, grösser, mehr - man bin ich toll"
Gerade hier fällt mir immer wieder das geschundene Beispiel der Bahnen ein: Wir Deutschen hatten die erste Bergschwebebahn, obwohl die ganze Fachwelt was anderes sagt, wir Deutschen haben den schnellsten Zug, obwohl der TGV einen Rekord nach dem anderen bricht, ....

Eines möchte ich betonen: die meisten Deutschen Bundesbürger sind echt feine Kumpel, aber es gibt so ein paar Exemplare, wo man sich die Haare raufen könnte. Und gerade die bleiben in Errinnerung. Ist halt ein Mentalitätsproblem: auf der einen Seite die gemütlichen Bergler (Bergbewohner) auf der anderen Seite die übergenauen besserwissenden Pseudo Fachleute (oder wie mir jemand kürzlich weissmachen wollte: Bahnexperte des mittleren Alpenraums - auf meine Frage nach seiner Ziviltechnikerprüfung wurde es dann aber schnell ruhig :-))

LG und kritisiert nicht Gesellschaften, die nichts geben, denn die werden schon wissen warum, sondern seit froh wenn ihr gerade heute überhaupt noch etwas bekommt. Das meiste sind Firmeninterna und KEIN Kundeservice (Auf solche Kunden verzichten viele Bergbahnen gerne). Hobby - Seilbahner sind für viele Unternehmen nicht deren Hauptpotential, eine Betreung erfolgt aus good will und wurde man einmal endtäuscht, wird so schnell nichts mehr aus der Hand gegeben.
Deshalb ist das AlpinWiki eine gute Sache, von so etwas kann man Unternehmen überzeugen...

Peter Eilsmayr (Bergbewohner und Fan der Suisse romande)

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Chasseral
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Beitrag von Chasseral » 30.05.2007 - 11:28

In diesem Zusammenhang möchte ich auch meinen obigen Beitrag vom 21.4.2004 relativieren, um Fehlinterpretatitonen zu vermeiden:

Das Negativerlebnis aus Yverdon war eines von ganz wenigen Negativerlebnissen in der Romandie. Ansosnten habe ich dort meist sehr gute Erfahrungen mit sehr freundlichen Menschen gemacht. Und auch an den Kassen in Chamonix und im Berführerbüro waren die Leute ausgesprochen nett und hilfsbereit (Bezug auf Blauschnees Eintrag). Leider tendiert man eher dazu, auf negative Dinge hinzuweisen und die positiven als "selbstverständlich" zu verschweigen.

Man sollte aber beachten, dass im französischen Sprachraum der Höflichkeit in der Anrede eine weitaus grössere Bedeutung beigemessen wird als im deutschen Sprachgebiet. Wichtig:

- Wenn man eine fremde Person auf Französisch anspricht, stelle man immer ein Bonjour/Bonsoir (+ evtl. Madame/Monsieur) samt kurzer Pause voran. Dies ist der Schlüssel zu einer freundlichen Auskunft und viel wichtiger als im Deutschen, wo meist auch ein "Entschludigung, ..." ausreicht.

- Man verwende im Zweifelsfall die Conditionell-Form (als Höflichkeitsform)


Aber auch in der Deutschschweiz sollte man Unterschiede zu Deutschland (evtl. nur regional unterschiedlich) beachten:

- In Deutschland sind einige Leute dazu übergegangen, an Einkaufstheken ihren Wunsch mit "Ich krieg ..." oder "Ich kriege ..." zu formulieren. Selbst in Deutschland fällt dies unter die Kategorie Vulgärsprache, wird aber von vielen nicht mehr so wahrgenommen. In der Deutschschweiz wird dies sehr wohl so wahrgenommen, und daher ist eine solche Formulierung entsprechend verpönt.

- In Deutschland hat sich eingebürgert, dass man "Gott und die Welt" mit einem lockeren "Tschüss" verabschiedet. In der Schweiz sollte man dies nur bei Leuten tun, zu denen bereits ein persönlicher Kontakt besteht und wo es altersmässig passt. Im Zweifelsfall ist man mit dem förmlichen "Auf Wiedersehen" gut beraten. Da dies aber etwas schwerfällig ist, hat sich in der Schweiz auch "Adjeu" als vielseitig einsetzbare Abschiedsgrussformel etabliert. Sie entspricht in etwa dem unpersönlicheren Anwendungsbereich des "Tschüss" in Deutschland.
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Beitrag von Petzi » 30.05.2007 - 16:57

Da spricht mir einer aus der Seele:

Ja wenn einer bei uns kommt und sagt: Was kostet... oder hey ich krieg... dann stösst er auf taube Ohren. Das ist sehr, sehr unhöflich in Österreich, Schweiz und Südtirol. Wenn er aber sagen Ähem entschuligen Sie bitte könnten Sie mir sagen... dann klingt das schon viel besser.
Manche Deutsche haben noch etwas diese überhebliche Form (die aus der jüngeren Deutschen Geschichte herrührt) und gerade bei den Franzosen nicht gut kommt. Vergessen wir nicht die Deutschen haben durch den zweiten Weltkrieg bei den Franzosen einen sehr üblen Nachgeschmack hinterlassen, der durch solche Überheblichkeit nur gefördert wird. Manche haben hier leider überhaupt keine Manieren und sind sehr von sich eingenommen. Ich durfte diese negative Erfahrung auch schon in diesem Kreise geniessen und habe mir zu wenigen Forumsnutzern eine eindeutige Meinung gebildet.
Danke Chasseral, dass es so Leute wie Dich gibt, die versuchen vieles zu relativieren und aus Ereignissen heraus nicht ganze Staaten verteufeln... Wie gesagt mein Standpunkt ist hier eindeutig: es gibt sehr wenige, die vielen die Suppe versalzen. Eben ein paar Seilbahnexperten, die so gar keine sein mögen...

LG

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Re: Muster - Mail

Beitrag von sinalcobahn » 27.12.2011 - 16:25

Was heißt Lsap ausgeschrieben?

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Re: Muster - Mail

Beitrag von kaldini » 28.12.2011 - 18:16

Lost Ski Area Project
Leider kein echter Skifahrer.

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sinalcobahn
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Re: Muster - Mail

Beitrag von sinalcobahn » 31.12.2011 - 17:50

Ah, danke. :D

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