Die Vermessung der Pisten

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Leonkopsch123
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Leonkopsch123 » 23.04.2016 - 18:54

Hab mir mal gerade die Gemessenen Werte der Skiwelt angeschaut, die Wegen die von Ihnen gemessen wurden sind schon sehr glaubwürdig und ich vertraue ihnen auch aber es macht keinen Sinn wenn sie nur die Hälfte der Pisten fahren, ich schaute auf ihre Internetseite , sah Skiwelt =115 Km . Da dachte ich ,,was" das kann nicht stimmen. Doch ihre gemessenen werte stimmen aber dann bitte ein Vermerk sichtbar machen, das iritiert nämlich so wie es jetzt ist schon ungemein.
Man kann ja auf der Homepage der Skiwelt die Längen der Skipisten ansehen . Man hätte dann diese Werte mit ihren genauen verglichen können und schon könnte man sehen ob sie so sehr an den Werten tricksen.
Lg.

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j-d-s
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon j-d-s » 23.04.2016 - 20:46

Das fände ich sogar bei der Skiwelt am Besten - einfach die gefahrenen Pistenlängen mit den einzelnen Pistenlängen laut Webseite vergleichen. Wenn man da dann Auffälligkeiten hat, kann man das ggf. umrechnen, also falls sie bspw. konstant 10% zuviel hätten oder so.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon NeusserGletscher » 23.04.2016 - 21:51

GNavigia hat geschrieben:Heute sind die Liftpläne von Zermatt wieder eine einzige Katastrophe. Was sollen die Haken am Anfang und Ende der Liftspuren?
:mrgreen: Das ist bereits der dritte Versuch, ein eigenes Symbol für Transportanlagen zu etablieren. Erst hatten sie Perlenketten, dann Transmissionsriemen. Jetzt sind sie bei einfachen Strichen angekommen. Einfach nur einen Punkt als Symbol für die Stationen zu nehmen und diese mit einer Linie zu verbinden ist offenbar zu profan. Das kann ja jeder. Also sollen jetzt Striche die Stationen symbolisieren.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon j-d-s » 23.04.2016 - 23:04

Ich halte das ja nach wie vor für Blödsinn. Es gibt ja einige große Anbieter von Pistenplänen/Internetpistenplänen, die schon eine Anzahl an anderen Gebieten machen. Aber da einfach mitzumachen, nein, das will man nicht. Obwohl es da viel besser funktioniert.

Übrigens machen die Leute auf der italienischen Seite bei den verschlimmbesserungen der Zermatter eh nicht mit. Die verwenden denselben Pistenplan wie Z bis vor zwei Jahren.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon GNavigia » 24.04.2016 - 15:51

Um dem folgenden Einwand Rechnung zu tragen, dass nicht immer ersichtlich ist, was wir da treiben, insbesondere wann wir einen Vergleich mit offiziellen Angaben machen und wann nicht, habe ich der fraglichen Seite eine Legende beigestellt. Ich hoffe, dass es nun klar wird, dass wir für den Wilden Kaiser nur eine teilweise (wenn auch sehr repräsentative) Vermessung vorgenommen haben.

j-d-s hat geschrieben: Denn die für die Skiwelt berechneten 115 km kommen nur daher, dass eben nicht alle Pisten vermessen sind - das dann mit einer offiziellen Angabe für alle Pisten zu vergleichen, verzerrt die Ergebnisse völlig.


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Gruß vom Autor von GNavigia

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon NeusserGletscher » 25.04.2016 - 10:53

Noch eine Ergänzung für Zermatt: Auf Matterhornparadise werden 360 Kilometer angegeben. Auf der Homepage von Cervinia stehen für die italienische Seite 150 Pistenkilometer. Das ergäbe dann "offizielle" 210 Kilometer für Zermatt. Mit tatsächlichen 150 km liegt die Angabe dann gar nicht so weit weg. Dort steht auch noch eine Aufteilung nach Schwierigkeitsgraden für das gesamte Gebiet: 57% rot, 23% blau, 20% schwarz. Weshalb man mit den Zahlen so ein Versteckspiel treibt gibt mir allerdings Rätsel auf.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon GNavigia » 25.04.2016 - 21:13

NeusserGletscher hat geschrieben:... Auf Matterhornparadise werden 360 Kilometer angegeben. Auf der Homepage von Cervinia stehen für die italienische Seite 150 Pistenkilometer. Das ergäbe dann "offizielle" 210 Kilometer für Zermatt. Mit tatsächlichen 150 km liegt die Angabe dann gar nicht so weit weg.


Die Zahlen habe ich auch so etwa im Kopf. Zermatt hat für "seine" Seite in früheren Jahren auch schon mal 220 km angegeben. Ischgl rechtfertigt seine Angaben mit "Kilometer Piste" und sagt: "Wer so fährt wie GNavigia, der fährt Schuss!" Dazu gibt es eine eigene Seite: http://www.ischgl.com/de/active/ski-winter/pisten-anlagen/pistenlaengenberechnung. Die "per GPS" gemessene, horizontale Länge, die man auch per Theodolit (mit größerem Aufwand) messen könnte, wird mit 162 km, die Schrägstrecke mit 172 km angeben. Da hat man mal eben 66 km "einkassiert". Warum wohl? Nun, weil man das nachmessen kann. Da liege ich mit meiner Taxe von 145 km (inkl. der nicht fahrbaren Pisten) doch erstaunlich nahe am "offiziellen" Ergebnis von 172 km.

Aber Klartext: Die Diskussion der nächsten Zeit wird nicht lauten, wie viele Kilometer schwarz, rot oder blau sind, sondern wie viele Pistenkilometer auf Skirouten entfallen. Denn wenn man unsere Daten zu Zermatt akribisch sichtet, wird man feststellen, dass selbst von den 150 km kaum mehr als 100 km Piste übrig bleiben. Ich kenne Leute, die Zermatt aus genau diesem Grund nicht anfahren! Zusammen mit dem teueren schweizer Franken und der wetterabhängigen Überfahrt nach Cervinia fällt es mir heute kaum mehr ein, bei durchschnittlichen Skifahrern Reklame für das Skigebiet zu machen. Für ambitionierte Fahrer ist und bleibt es ein Hit.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon j-d-s » 26.04.2016 - 22:19

Per GPS bekommt man aber die schräge Länge, nicht die planare. GPS funktioniert sogar nur dann, wenn es drei Koordinaten (Längengrad, Breitengrad, Höhe) erhält.

Die planare Länge kommt nur zustande wenn man topographische Karten zur Ausmessung verwendet. Afaik hat selbst Google Maps die schräge Länge drin.
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Hetzl00r » 27.04.2016 - 09:16

j-d-s hat geschrieben:wenn es drei Koordinaten (Längengrad, Breitengrad, Höhe) erhält

GPS funktioniert nur wenn es 4 Komponenten erhält (Längengrad, Breitengrad, Höhe und Zeit).

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon NeusserGletscher » 27.04.2016 - 09:28

Für die Höhenmessung per GPS braucht es aber einen Satelliten mehr und die barometrische Messung ist nicht unbedingt genau genug. Daher ermitteln viele GPS Geräte die zurückgelegte Distanz in 2D. Bei einigen Geräten lässt sich das aber umschalten.

Im Internet Archiv habe ich für Zermatt noch einige Informationen gefunden (Stand 7.1.2001):
  • 74 Bergbahnen und Skilifte (inkl. Breuil/Cervinia)
  • 1 Zahnradbahn (Gornergrat) mit 18 Triebwagen
  • 1 unterirdische Standseilbahn (Zermatt-Sunnegga)
  • 13 Luftseilbahnen
  • 7 Gondelbahnen
  • 18 Sesselbahnen
  • 31 Skilifte
  • Total Länge der Bergbahnen in Zermatt: 77.4 km
  • Total Höhenunterschied in Zermatt: 18144 m
  • Förderkapazität ab Zermatt: 7200 P/h
  • Förderkapazität im Skigebiet: 75180 P/h
  • 250 km markierte, gesicherte Pisten
  • Ganzjahresskigebiet: 6.2 - 21 km
  • 125 Beschneiungsanlagen; 56 km beschneite Pisten


Am 12.2.2003 wurden daraus auf wundersame Weise .....
  • 74 Bergbahnen und Skilifte (inkl. Breuil/Cervinia)
  • 1 Zahnradbahn (Gornergrat) mit 18 Triebwagen
  • 1 unterirdische Standseilbahn (Zermatt-Sunnegga)
  • 13 Luftseilbahnen
  • 7 Gondelbahnen
  • 18 Sesselbahnen
  • 31 Skilifte
  • Total Länge der Bergbahnen in Zermatt: 77.4 km
  • Total Höhenunterschied in Zermatt: 18144 m
  • Förderkapazität ab Zermatt: 7200 Pers./h
  • Förderkapazität im Skigebiet: 75180 Pers./h
  • 394 km markierte, gesicherte Pisten
  • 56 km beschneite Pisten
  • Sommersskigebiet: 6.2 - 21 km


Erstaunlich, wie sie es geschafft haben, bei gleichem technischen Aufwand und identischer Beförderungskapazität aus 250 km Pisten binnen weniger Monate 394 km zu zaubern. :wink: Leider waren die neuen Pisten nicht sehr haltbar, denn wenig später, am 29.8.2005 .......
  • 74 Bergbahnen und Skilifte (inkl. Breuil/Cervinia)
  • 1 Zahnradbahn Gornergrat mit 18 Triebwagen
  • 1 unterirdische Standseilbahn (Zermatt-Sunnegga)
  • 13 Luftseilbahnen
  • 7 Gondelbahnen
  • 18 Sesselbahnen
  • 31 Skilifte
  • Total Länge der Bergbahnen in Zermatt: 77.4 km
  • Total Höhenunterschied in Zermatt: 18144 m
  • Förderkapazität ab Zermatt: 7200 Pers./h
  • Förderkapazität im Skigebiet: 75700 Pers./h (inkl. Breuil/Cervinia)
  • 313 km markierte, gesicherte Pisten (inkl. Breuil/Cervinia)
  • 56 km beschneite Pisten
  • Sommerskigebiet: 6.2 - 21 km
.... waren sie wieder auf 313 km geschrumpft. Klarer Fall von Gletscherschwund. :biggrin:

Doch erneut wenige Monate später, am 5.5.2010.....

Skifahren und Snowboarden
Das ganze Jahr Skifahren und Snowboarden, 365 Tage Schnee - das gibt es nur in Zermatt. Als höchstgelegenes, grösstes Ganzjahresskigebiet und effizient ausgebautes Schneesportgebiet der Alpen, bietet Zermatt absolute Schneesicherheit. Im Winter locken 350 km Pisten für jedes Niveau. Entgrenztes Skifahren und Snowboarden zwischen der Schweiz und Italien – das bietet keine andere Destination. Und im Sommer? Geniessen Sie auf dem Zermatter Theodulgletscher 20 km Pisten. Carven und Relaxen neben Ski alpin - Nationalmannschaften aus ganz Europa. Das Matterhorn stets vor Augen.
.... ist die Pistenlänge auf magische Weise wieder auf 350 km angewachsen. Aktuell meldet sie sogar wieder 360 km und nähern sich so dem einstigen Spitzenwert von 394 km an. Wie gesagt, 2001 waren es "nur" 250 km. 8)

Das sind die Zahlen des Tourismusbüros. Die Bergbahnen hatten zwischendurch (16.6.2004) noch andere Werte.
  • 194 km markierte Pisten (Zermatt)
    (48 km Pisten mit Beschneiungsanlagen)
  • 7.5 km leichte / blaue Pisten
  • 106 km mittelschwere / rote Pisten
  • 70.5 km steile / schwarze Pisten
  • diverse Abfahrtsrouten / gelbe Pisten
  • (Zermatt und Cervinia: 400 km markierte Pisten)
Schade, dass es heuer "nur" noch 360 km sind. :roll:

Es muss an der guten Bergluft liegen, dass die Pistenkilometer so "atmen". Leider (für ambitionierte Fahrer auch nicht :mrgreen: ) ist deren Wachstum zu Lasten der präparierten Pisten gegangen. Wie man den alten Karten entnehmen kann, waren viele der heutigen Skirouten einst als rote oder schwarze Pisten ausgezeichnet. Immerhin hat sich der Wegfall von Pisten wie der Talabfahrt nach Spiss und der Rio nicht negativ auf die Gesamtlänge ausgewirkt. :wink:
Zuletzt geändert von NeusserGletscher am 27.04.2016 - 11:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Rüganer » 27.04.2016 - 11:07

^^ :lach:
Und die Anzahl der Höhenmeter hat sich nicht verändert....18144 bleibt...

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon j-d-s » 27.04.2016 - 18:51

Hetzl00r hat geschrieben:
j-d-s hat geschrieben:wenn es drei Koordinaten (Längengrad, Breitengrad, Höhe) erhält

GPS funktioniert nur wenn es 4 Komponenten erhält (Längengrad, Breitengrad, Höhe und Zeit).

Ja, und Strom sollte man auch haben. Danke, Captain Obvious :roll: .
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Petz » 27.04.2016 - 22:04

NeusserGletscher hat geschrieben:Es muss an der guten Bergluft liegen, dass die Pistenkilometer so "atmen".
Oder an der Geologie aber dann müsste Zermatt schon hunderte Meter tief verschüttet sein... :lach:
Grüße von Markus

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Ram-Brand » 28.04.2016 - 17:34

Vielleicht verpasst man den Pisten ab und zu ne blaue Pille. ;-)
Und wenn die Wirkung nachlässt schrumpfen halt die Pisten.

:lol: :roll:
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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon L&S » 28.04.2016 - 18:24

Anregung an die MODs:

Ich schlage vor das Topic in "Die Vermehrung der Pisten" umzubenennen! :twisted:
2015/16: 1x Ischgl, 1x HiTux, 1x Venet,1x Kappl, 1x Hochkönig,3x SHLF, 2x Gasteinertal
2016/17: 1x KaunertG 1x PitztG 1x SFL 5x SHLF 1x Eibl 1x Lizum 1x Nordkette 5x Zillertal 5x Stanton 2x WC am Sonnkopf

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon GNavigia » 13.05.2016 - 21:34

Es ist nun schon ein paar Tage her, dass ich auf die Fragen zu GNavigia und der Art, wie wir mit den Pisten umgehen, die wir vermessen, geantwortet habe, aber ich habe die Zeit genutzt, den Sonnenkopf zum Skigebiet Arlberg hinzuzufügen und GNavigia in die Lage zu versetzen, die Pisten und die Skirouten und Buckelpisten zu trennen. Danach bleiben von Zermatt nicht mehr "reine Pistenkilometer" übrig als 120+. Den Hinweis, dass die Rio nicht mehr zum Liftplan gehört, habe ich berücksichtigt, weil sie der neuen Streckenführung von Patrullarve zum Ort zum Opfer gefallen sein wird (aktuell hat Ried noch 1-2 Jahre "Bestandschutz", wie man in Zermatt sagt). Danach fallen weitere 2-3 km weg!

Die neue Tabelle gibt es auf http://www.skiraware.de/Ski/AdalbertQ/D ... engen.html

Der Sommer kommt und mit ihm geht die Lust, den Winter aufzubereiten. Im nächsten Jahr fängt (hoffentlich) wieder alles von vorne an. Bis dahin versuche ich, unsere Homepage generell für Smartphones besser lesbar zu machen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht wie immer
GNavigia.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon NeusserGletscher » 16.05.2016 - 12:37

GNavigia hat geschrieben:Danach bleiben von Zermatt nicht mehr "reine Pistenkilometer" übrig als 120+.
Wobei das auch nicht gerade wenig ist. Wenn man dann noch die Vielseitigkeit des Skigebiets berücksichtigt, ist das Angebot gar nicht so schlecht. Zusammen mit Italien sogar noch besser. Da fragt man sich, wieso sie die Zahlen dermaßen nach oben manipulieren. Das ist nicht nur unnötig, sondern kontraproduktiv.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Fab » 17.05.2016 - 13:19

Ich glaub in Wahrheit hat sich niemand die Mühe gemacht nachzumessen. Ist wohl so eine Mischung aus Schätzung und Marketing :D

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon Theo » 17.05.2016 - 18:22

Die Gründe, warum das zumindest Europaweit, so gekommen ist wie es jetzt ist sind recht simpel. Irgendwann hat irgendwo einer angefangen zu übertreiben und der nächste zog nach. Ein anderer ersetzt seine Schlepplifte mitten in der Piste und hat anstatt zwei schmalen Pisten nur mehr eine, da versteht es sich doch von selbst dass wenn das Angebot besser wird die Kilometer nicht schrumpfen können also addiert er vielleicht sogar noch ein paar dazu. Genau wegen diesen oft zu Piste werdenden Schlepplifttrassen gab es dann in einigen Ländern die Regelung dass Pisten ab einer gewissen Breite doppelt zählen dürfen und was eigentlich gut gemeint war führte dann zum hemmungslosen frisieren nach oben, denn es gab keine Kontrolle.

Wer wann angefangen hat weis ich nicht und das ist auch egal, Tatsache ist dass momentan fast alle mit machen. In ein paar Jahren haben wir dann vielleicht andere Zahlen, und die Werbeheinis erfinden dann wieder ein anderes Kriterium um zu prahlen.

Wenn es blöd geht verpasst dann ein Ami irgendwo die letzte Bahn um in sein Heimattal zu kommen und muss ein Taxi oder ein Zimmer nehmen. Er wird dann die Bergbahnen wegen der daraus entstandenen Kosten einklagen weil die Pistenlänge zu kurz angegeben war ( auf der verdammten Gipfelabfahrt musste er anstatt der angegebenen 8 km 11 km fahren und das kann ja schliesslich keiner vorausahnen ) und er nur deshalb zwei Minuten zu spät war.

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon NeusserGletscher » 18.05.2016 - 14:24

Theo hat geschrieben:Wenn es blöd geht verpasst dann ein Ami irgendwo die letzte Bahn um in sein Heimattal zu kommen und muss ein Taxi oder ein Zimmer nehmen. Er wird dann die Bergbahnen wegen der daraus entstandenen Kosten einklagen weil die Pistenlänge zu kurz angegeben war
Das scheint mir als Begründung für die maßlose Übertreibung bei den Pistenlängen doch arg konstruiert. Eher verklagen die Bergbahnen einen Snowboarder, weil der beim Abschnallen durch die zu dünne Absperrung unter die Gondel rutscht. :wink:

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon NeusserGletscher » 12.08.2017 - 14:17

Der nicht mehr ganz so aktuelle Skiführer von Tillard listet die einzelnen Pisten detailliert mit Längen und Höhenmetern auf. Da sie wohl kaum selbst mit GPS nachgemessen haben (gabs damals noch nicht) vermute ich, dass die Zahlen von einer offiziellen Stelle stammen. Auf Zermatter Seite werden dort die reinen Pisten mit 101 Kilometer angegeben. Darin sind auch noch die Chamois, Marmotte, Tiefbach und Momatt (je 3,5 km) sowie die legendäre Rio (2,2 km) enthalten, als diese noch knapp unterhalb von Sunnegga begann. Dafür fehlt dann beispielsweise Stafelalp oder Ried. Da sich sonst bei den echten Pisten kaum was getan hat, gehe ich davon aus, dass auf Zermatter Seite heute deutlich weniger als 100 km Pisten angeboten werden. Plus halt die Skirouten wenn es denn mal genügend Schnee hat und natürlich die zahlreichen Wirtschafts- und Ziehwege.
Ist die Übersicht groß und der Ballast klein, wird wohl das Retro-CSS am Werke sein

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Re: Die Vermessung der Pisten

Beitragvon GNavigia » 12.08.2017 - 15:16

Der Sommer ist trotz des schlechten Wetters noch nicht um und meine Frau erklärt mich für verrückt, wenn ich um diese Zeit ins Alpinforum schaue. Aber Zermatt hat mich dieses Jahr wieder einmal fasziniert, daher erst die Anmerkungen zu den Pistenlängen und danach zu Skiline:
- Auf der Seite http://www.skiraware.de/Ski/Zermatt/GPS ... rmatt.html haben wir alle Pisten aufgelistet, gemessen entlang der Falllinie.
- Von den 155 km bleiben 120 km übrig, wenn man Stockhorn und die Skirouten abzieht. Immerhin. Dafür bürge ich!
Im April hat sich dann noch eine Geschichte zugetragen, die ich für sehr verwunderlich hielt. Nach einem ultralangen Skitag habe ich mich bei Skiline angemeldet und gesehen: Skiline weist in Zermatt ca. 10% mehr km aus als man tatsächlich gefahren hat. Ich habe das auf http://www.skiraware.de/Ski dokumentiert. Die Zahlenwerte sind krass, sowohl absolut wie auch relativ, obgleich ich auf Länge gefahren bin, also meist die längste Variante einer Abfahrt.

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