"Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

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j-d-s
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon j-d-s » 05.12.2017 - 21:47

Das wär doch mal was für die EU!

Bzgl. der Bezirksgrenzen könnte man wegen mir gerne einführen, dass die Eltern ihre Kinder befreien können, wenn ein anderes ihrer Kinder Ferien hat. Ein oder zwei Wochen in der Schule zu fehlen ist auch kein Weltuntergang, das Kind muss dann aber freilich entsprechend nachlernen.

Aber insgesamt wäre es von den Tourismusverbänden und Liftgesellschaften klug, wenn man gerade aus Süddeutschland gezielt um Schulklassen werben würde, indem man dort sehr günstige Angebote für Skilager macht. Bei mir gabs damals sogar noch zwei davon (7. u. 8. Klasse), heute haben viele gar keins mehr. Vor allem lernen die Kinder so skifahren ohne Skikurs (also wenn sie es nicht vorher können), sodass die teuren Skikursgebühren gespart werden.
Saison 15/16 [36]: SFL, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Silvretta Montafon, Fleimstal, 3x Sellaronda-Gebiet, Kronplatz, Tonale, Folgaria, Civetta, Sextner Dolomiten, Madonna di Campiglio, Livigno, La Clusaz, Grand Massif, Monterosa Ski, Serre Chevalier, Via Lattea, Val Cenis Vanoise, Alpe d'Huez, Les Sybelles, Espace Killy (Val-d'Isere/Tignes), Les Deux Alpes, Espace Diamant, Cervinia/Valtournenche/Zermatt, 2x Portes du Soleil, 3x Trois Vallees, 3x Paradiski, 4V (Verbier etc.)
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Kössen » 05.12.2017 - 22:11

j-d-s hat geschrieben:Das wär doch mal was für die EU!

Bzgl. der Bezirksgrenzen könnte man wegen mir gerne einführen, dass die Eltern ihre Kinder befreien können, wenn ein anderes ihrer Kinder Ferien hat. Ein oder zwei Wochen in der Schule zu fehlen ist auch kein Weltuntergang, das Kind muss dann aber freilich entsprechend nachlernen.

Aber insgesamt wäre es von den Tourismusverbänden und Liftgesellschaften klug, wenn man gerade aus Süddeutschland gezielt um Schulklassen werben würde, indem man dort sehr günstige Angebote für Skilager macht. Bei mir gabs damals sogar noch zwei davon (7. u. 8. Klasse), heute haben viele gar keins mehr. Vor allem lernen die Kinder so skifahren ohne Skikurs (also wenn sie es nicht vorher können), sodass die teuren Skikursgebühren gespart werden.


Zum Thema Skilager, das klingt ja in der Theorie ganz schön mit Werbung Schulen zu holen. Aber damals (März 2010) bei uns gab es schon Eltern, die ihre Kinder (5 von 29) während dieser Zeit in eine Klasse geschickt haben, da es ihren Augen unnötig sei. Es ist von mir zwar nur spekuliert, aber das liegt in unsrer Gegend auch teilweise daran, dass die Eltern zugezogen sind und selber nicht Skifahren können. Zumindest waren es damals genau solche Eltern, die das gemacht haben und da nutzt auch keine Werbung. Zumal die Gymnasien bei uns eh schon nach Tirol oder Salzburg fahren.
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Skitobi » 05.12.2017 - 23:52

Werna76 hat geschrieben:Dein Rechenbeispiel ist graue Theorie, nicht bös gemeint, (so wie das ganze Interview von dem Herrn) wie man es in Volkswirtschaftslehre I lernt... Flipchart und dann schön rumzeichnen Angebot/Nachfrage... nur in der Realität würden in Österreich nicht 50 % weniger Leut kommen bei verdoppelten Liftpreisen, sondern wahrscheinlich 95 % weniger. Denn wer würde schon 100 Euro für ein Liftticket zahlen wenns ein Tal weiter nur 50 Euro kostet?

Sorry, aber jetzt hast du in meinem Beispiel aber den Ansatz verdreht. Denn genau das wollte ich damit sagen.

Die Ausgangssituation war: Du willst dein Skigebiet um die Hälfte entleeren.
Problem: Du musst von halb so vielen Leuten genauso viel Geld einnehmen! Der Preis muss sich verdoppeln.
Folge: Es kommen aber plötzlich fast gar keine Leute mehr, weil der Preis viel zu hoch ist. Du gehst pleite.

Man kann das auch anders herum rechnen, so wie in deinem Ansatz:

Ausgangssituation gleich: Du willst dein Skigebiet um die Hälfte entleeren.
Maßnahme: Du stellst den Preis marktwirtschaftlich so ein, dass die Hälfte der Leute kommen. Sagen wir mal 75€.
Folge: Du nimmst von der Hälfte der Leute nur 1,5-mal so viel ein. Du gehst pleite. (oder machst zumindest deutlich weniger Gewinn)

Ich hoffe es ist jetzt verständlich :lol:

j-d-s hat geschrieben:Eigentlich sind doch volle Pisten ein politisches Problem. Man gewinnt ja geradezu den Eindruck, es seien in Ö immer alle Pisten voll. Dabei ist das allenfalls zu Weihnachten/Silvester und Fasching so, aber sonst ist eher leer.

Doch, genau so ist es! Ich hatte letzte Saison die TSC. Fast immer wenn ich in Großskigebieten war (auch im Febrauar+März) war es so voll, dass auf den meisten Pisten Skifahren mir keinen Spaß gemacht hat. Und wenn man dann an den parallelen 6-und 8KSB immernoch anstehen muss, und das vor 9 Uhr morgens, Anfang März (Hochzillertal) ist es doch nur noch wahnsinnig. Erst nach Ostern war es dann plötzlich genial...
In kleinen Skigebieten hatte ich dagegen über die ganze Saison super Skitage.

Bezüglich wochenweise Stoff nachlernen... Das geht schief. Skilager sind aber auf jeden Fall ein guter Ansatz. Nur leider wird sich da ein nicht unerheblicher Anteil der Eltern dagegen sperren. ("viel zu teuer/das ist doch gefährlich")
Ich war damals in der 7. Klasse auch noch im Skilager in Faschina (dort war es ideal für uns, btw.) Die ganze Klasse ist natürlich mit und alle fanden es super :top:

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Werna76 » 06.12.2017 - 00:16

Ok, dann sind wir diesbezüglich eh einer Meinung :wink:
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Wooly » 06.12.2017 - 08:20

ich glaube, es gibt heute einfach jetzt schon viel mehr differenzierte Angebote, was das Skifahren angeht. Kann man ja schon hier im Forum gut ablesen, wie die Ansprüche sind, die einen wollen direkt am Lift wohnen, die anderen sind heilfroh wenn sie weit weg vom Trubel sind, die einen wollen eine Pommes am Mittag zu den selbstgeschmierten Broten, die anderen ein 4 Gänge Menü mit Champagner ... und die die es näher/edler wollen zahlen ja auch jetzt schon "freiwillig" mehr dafür.

Ich war früher einige Male in St.Moritz, da haben wir dann im 8-Bett Zimmer in der Touristenunterkunft im HotelPost in Zernez gehaust, incl. kalter Duschen & Gemeinschaftsküche, morgens um 5 raus um nach dem Frühstück den Zug zu bekommen. Und der Skipasspreis hat dich schon damals kurz geschockt ... aber duch den Rest ging es. Abends Spagetti irgendwas, 2 Bier und um 21 Uhr ins Bett. War geil. Würde meine Familie aber nie mitmachen ... also wenigstens kleine Fereinwohnung, und damit die ordentlich ist halt auch morgens 1/2 Stunde Anfahrt ins Gebiet ... stört bei uns keinen, trotzdem wahr ich wg. Essen & Liftpass-Preisen jetzt schon länger nur noch tagesausflugstechnisch in der Schweiz. Gerne irgendwann mal wieder Zermatt & St. Moritz, aber da muss ich schon einiges an Geld übrig haben damit ich mir das gönne ... bis dahin halt Deutschland/Österreich, da geht das doch um einiges preiswerter und alle sind glücklich.

Es kann deshalb schon sein, das sich vielleicht ein paar Skigebiete auf die Luxuskundschaft konzentrieren könnten ... allerdings bin ich der Meinung, das auch Leute mit viele Geld gerne in großen Skigebieten fahren ... und die können halt nicht nur von dieser Klientel leben. Also wird es halt in jedem Skigebiet von economy bis deluxe alles geben ... und ich sehe hier auch kein Problem, solange ich die Wahl habe. Und die habe ich jetzt schon, sogar heute schon sehr differenziert. Wenn ich es leer & edel haben will fahre ich halt da hin wo es eh schon hochpreisig, und vielleicht noch schwer zu erreichen ist, dann habe ich meine leeren Pisten.

P.S. über die Skiclubs (jedenfalls hier im Nordschwarzwald) ist es kein Problem für Jugendliche/Kinder, sehr preiswert & gut an wirklich schöne Skiausfahrten zu kommen. Ob das immer die Schulen machen sollten bin ich mir nicht sicher, schon damals fielen halt dann die Nichtskifahrer hinten runter ... und die gab es selbst in Freiburg in den 80´ern schon.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Pancho » 06.12.2017 - 09:22

Skitobi hat geschrieben:Doch, genau so ist es! Ich hatte letzte Saison die TSC. Fast immer wenn ich in Großskigebieten war (auch im Febrauar+März) war es so voll, dass auf den meisten Pisten Skifahren mir keinen Spaß gemacht hat. Und wenn man dann an den parallelen 6-und 8KSB immernoch anstehen muss, und das vor 9 Uhr morgens, Anfang März (Hochzillertal) ist es doch nur noch wahnsinnig. Erst nach Ostern war es dann plötzlich genial...


Kann ich vom Arlberg für letzte Saison bestätigen. Hier werden ja immer weiter Teilgebiete mit neuen Liftprojekten angeschlossen. Zuweilen hatte man letzte Saison das Gefühl, das nun die Massen das ganze Gebiet wie ein großer Heuschreckenschwarm „abgrasen“. Gewisse, ehemals eigenständige Gebietsteile mit einem noch ruhigen Flair, sind nun das Einfallstor für den gesamten Moloch. Namentlich der Salober, der an manchen Tagen als Busparkplatz für Lech fungiert hat, um ein Beispiel zu nennen. Lech selber hat ja durch die Wintersperre Ruhe. Der neue Rundweg „run of fame“, der eifrig beworben wird, tut sein übriges dazu, dass das Megakarussel sich auch ja dreht. Viele ehemals tolle Abfahrten waren dadurch letzte Saison eher zum abgewöhnen, wenn man den Vergleich zu den Jahren davor noch hatte.

Ich ganz persönlich hoffe inzwischen, dass der sich abzeichnende Zusammenschluss mit Kappl und weiter vielleicht gar irgendwann mit Ischgl nie zustande kommt - ihr dürft mich gerne dafür steinigen.

Es ist ein bisschen die ewig alte Geschichte. Der Massentourismus entdeckt ein schönes Fleckchen, verändert es, und das, weswegen man eigentlich mal hin ist, gerät in Gefahr. Gleichzeitig ist es müßig und auch scheinheilig (auch von mir, dessen bin ich mir bewusst) darüber zu lamentieren, weil man ja selbst Teil des „Problems“ ist, das man gleichzeitig beklagt.

Die Lösung ist extrem schwierig, denn wenn so ein Moloch erstmal gebaut ist, will er auch mit entsprechend vielen Skifahrern gefüttert werden, sonst kippt die Kalkulation und der Fixkostenblock erschlägt die Betreiber, wie schon geschrieben.

Ich persönlich hoffe auf einen im Vergleich zum Franken wieder stärkeren Euro und eine wieder etwas erstarkende Schweiz als Wettbewerber, die Zeichen dafür stehen ja ganz gut. Viele Anbieter sind für den Kunden immer gut.
Ich gönne jeder Region ihr gutes Auskommen mit dem Tourismus, aber dieses Wettrüsten am Berg sehe ich inzwischen etwas kritisch. Vor dem Hintergrund zurückgehender Anzahl von Wintersportlern (liest man immer mal, gibt es dazu eigentlich belastbare Zahlenquellen?) und aufkommender Klimaerwärmung muss das eigentlich irgendwann zum Crash führen, was keiner möchte.

Ich sehe auch das Interview nicht unkritisch. Kommt schon reichlich überheblich rüber der feine Herr. Und ich wünsche mir auch keine Verteuerung einfach so als Konsument, aber eine Verteilung des Andranges auf viele Destinationen, mit entsprechender Diversifizierung und moderater, dann ja nötig werdender Kostenanpassung, wäre zu begrüßen. Also gerade nicht Verteuern um den Strom zu steuern (das geht in die Hosen), sondern bewußt andere Wege gehen, und dieses Angebot dann ordentlich kalkulieren, was vielleicht (bei den größeren sicher, bei den kleinen vielleicht auch nicht) zu einer Erhöhung der Preise führt. Nur so kann das funktionieren, Angebot und Preis müssen zusammen passen.

Ich werde jedenfalls diese Saison gezielt auch mal wieder die Gebiete aufsuchen, die noch etwas mehr Fläche bieten. Ich meine nicht die Gesamtfläche, sonder die pro Skifahrer. Das ist ein großer Unterschied :wink:

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon flamesoldier » 06.12.2017 - 09:53

Auch in den Gegenden Deutschlands, die man jetzt nicht als typisches Skifahrer-Gebiet kennt, gibt es Skiausfahrten von Schulklassen. Ich bin am Niederrhein zur Schule gegangen und wir haben in der 8. Klasse im Februar eine einwöchige Skiausfahrt nach Kaltenbach unternommen. Allerdings war die Organisation dieser im Vorfeld auch sehr anstrengend. Einerseits gab es da unseren Klassenlehrer, der generell gegen Skifahren war, da dies Natur zerstört und Tiere stört. Der ist dann schlussendlich selber nicht mitgekommen, aber hat immerhin grünes Licht für die Klasse gegeben, um uns wenigstens den Spaß zu ermöglichen. Dann gab es da noch diverse Eltern, denen das entweder zu teuer war (das waren sicherlich nicht die ärmsten...) oder die es sich tatsächlich nicht leisten konnten. Letztendlich haben die Sportlehrer der Stufe allerdings halbwegs günstig etwas auf die Beine stellen können und die überwiegende Mehrheit der Stufe (wenn nicht sogar alle? Ich bin mir nicht mehr ganz sicher...) war dann dabei.
Aber auch von diversen Skiklubs der Umgebung gibt es bezahlbare Skiausfahrten zu den entsprechenden Ferienzeiten, ich bin zwei Mal mit dem Skiklub Bayer Uerdingen nach Saalbach mitgefahren. Das waren dann insgesamt so 30-40 Leute und fiel eindeutig in die Kategorie "günstiger Skiurlaub".
Das Problem in Deutschland ist wohl auch, dass manche Bundesländer mehr zum Skifahren günstige Ferienzeiten haben als andere. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben 2 Wochen Winterferien im Februar, manche Bundesländer haben eine Woche, wieder andere nur 2 Tage und NRW, RLP, BW, Hessen und Schleswig-Holstein gar keine. Die Weihnachtsferien schließen in manchen Bundesländern bereits die Woche vor Weihnachten mit ein, die in vielen Skigebieten noch als Vorsaison gilt und somit günstiger ist, während andere Bundesländer sich auf die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr sowie die Tage nach Neujahr beschränken dürfen, die ja absolute Hochsaison sind. Die Osterferien sind relativ einheitlich, aber auch da gibt es Ausreißer: Hamburg hat scheinbar gar keine Osterferien, dafür im März (wesentlich früher) Frühjahrsferien. Zu diesem Zeitpunkt hat kein anderes Bundesland Ferien.
Bisher befahrene Skigebiete:
Saalbach-Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, Kitzsteinhorn, Resterhöhe/Kitzbühel, Wildkogelarena, Zillertalarena, Hochzillertal/Hochfügen, Penken, Rastkogel, Eggalm, Hintertuxer Gletscher, Pitztaler Gletscher, Stubaier Gletscher, Schlick2000, Obertauern, Serfaus/Fiss/Ladis, Winterberg, Willingen, Sternrodt, Skihalle Neuss, Warth, Silvretta Montafon
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon j-d-s » 06.12.2017 - 15:30

Ja, das war ja zu meiner Schulzeit auch so. Aber ich hab halt gehört, dass es immer weniger Skilager gibt heutzutage. Da müsste man halt im Prinzip ne Erhebung machen wie es aktuell ist, weil wenn hier jeder erzählt wie es bei ihm während der Jugend noch war sagt das nicht unbedingt was darüber aus wie es heute ist.

Ich bin ja auch als junger Bursch immer auf Skifreizeiten gegangen, das war immer ein Spaß. Viel besser als mit den Eltern :twisted: .
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Fab » 06.12.2017 - 18:13

Die Diskussion hier geht, so finde ich, ein wenig kreuz u. quer.

Es müsste ein Skiort (samt Bahnen) ein Gesamtgeschäftskonzept in die hier diskutierte Richtung entwickeln. Gehobener Komfort zu entsprechenden Preisen im Tal - und schlicht exklusiver Verkauf von Skipässen an Residenten des Skiortes. Keine Tagestouristen - höchstens wenige in mauen Saisonzeiten.
Den Wegfall des Tagestouristengesindels :D müssen die Gäste des Ortes mitfinanzieren.

Eigentlich fällt mir tendenziell nur Lech ein, dass den Verkauf von Skipässen (glaub max. 14.000) begrenzt.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon stockhorn » 06.12.2017 - 18:51

Also das Interview ist ja so was von inkohärent, also gute Nacht, wenn man daran seine Strategie ausrichtet (Bsp: Natur nicht verbauen aber gleichzeitig Investitionsstau in den Schweizer Gebieten...)

Grundsätzlich sehe ich folgendes Problem: Man hat in 99% der Fällen genau die gleiche Pistenfläche wie vor 30 Jahren. Damals waren aber die kompletten Skigebiete mit PBs, Schleppliften und co erschlossen. Folge: lange Wartezeiten und unkomfortabler Aufstieg.
Danach hat man diese beiden Probleme, insbesondere in AT, angegangen: neue, komfortable leistungsstarke Anlagen (KSB und co). Einzig, die Pistenfläche ist gleich geblieben. Jetzt musste man zwar nicht mehr anstehen, dafür ist jetzt aber das eigentliche Skifahren teils recht unlustig. Jetzt beklagen sich alle über die vollen Pisten...
In der Schweiz ist das Problem weniger ausgeprägt, da hier meist weniger Beförderungskapazität pro Pistenkilometer installiert wurde... Oft werden auch Schlepplifte mit KSB ersetzt, die relativ geringe Förderleistungen haben. Das ist dann quasi der Kompromiss zwischen Anstehen, Komfort und erträglichen Pisten.

Schon vor Jahren hatte ich eine für mich zentrale Messgrösse im Skiatlas berechnet: Beförderungskapazität / Pistenkilometer. Je tiefer der wert, desto besser für den guten Skifahrer :)

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon extremecarver » 06.12.2017 - 21:55

Also in Tirol finde ich es von Ende Januar bis Mitte März eigentlich in allen großen Gebieten zu voll um den ganzen Tag mit Spaß zu fahren - wenns nur ums fahren geht. Gebiete wie Ischgl oder SFL waren mit im letzten Jahr selbst im Dezember zu voll. Im Vergleich dazu ist es etwa in der Weihnachtswoche in Zermatt/Cervinia oder St Moritz wenn da 90% der Pisten offen sind auf den Pisten nur halb so voll. Für Stubai gilt das von Mitte Oktober bis Anfang Mai. In St Moritz hatte man mitte Febraur etwa dreifach so viel Platz auf den Pisten (trotz Liften 60-70% ausgelastet) wie an meinen leersten Ischgl Tagen.
Auch etwa im Val D'Anniviers oder generell im Wallis bis auf 4V ist es einfach bis auf 2-3 Wochen pro Jahr viel leerer.

Wenn das Skigebiet hoch genug liegt, dazu wenig Geld für Kunstschnee ausgibt (sprich nur Hauptpisten beschneit) und dann nicht so grausig zugekleistert ist wie die großen Gebiete in Österreich dann gehts eh auf einsamen Pisten ohne doppelt soviel zu zahlen.
Skipass St Moritz - 35€ pro Tag - wenn man im Vorverkauf kauf. Alternativ billigste Möglichkeit Jugendherberge um 50-60€ pro Nacht mit Halbpension - dann Skipass 32€ Tag. 4 Sterne Hotels gabs letztes Jahr eher günstiger als in Österreichs Top Gebieten zur Hauptsaison. Nur einfache Pensionen oder 5* halt deutlich teurer.
Zermatt halt via Cervinia hinfahren - dann ist der Skipass nur etwas teurer als in AT (10-15% bei vergleichbarer Skigebietsgröße) - in Valtournenche oder weiter draußen im Tal wohnt man eher günstiger als in Österreich.

In Osttirol die Skigebiete aber etwa sind meist auch relativ leer - muss man halt wenn man viel Abwechslung möchte jeden Tag ein anderes nehmen. In Tirol die mittelgroßen oder kleinen Gebiete - sind finde ich absolut nicht leerer außer sie haben großteils langsame/alte Lifte bzw großteils nur schmale, kupierte Pisten... So richtig leer mit modernen Liften in Tirol/Salzburg/Vorarlberg/Ennstal- das gibts kaum. Elfer wenn einem die einzelne Piste reicht. Serlesbahn etwa wäre noch möglich. Venet in Landeck hätte zwei schnelle Lifte und ist fast immer sau leer. Evtl übersehe ich noch 2-3 von so Kleinstgebieten wo es 1-2 moderne Lifte mit interessanter Piste gibt - aber im Prinzip gehts derzeit nur dort einsam wo eine DSB als moderner Lift gilt. Aber so ein paar einsame DSB oder Schlepper gibts teils ja auch am Rande von großen Gebieten.

Einzig eben so wie jetzt - Beginn Dezember mit viel Naturschnee - da gibts noch so richtige Einsamkeit (etwa diese Woche im Zillertal). Andersw( etwa Saalbach haben sie ja die Lifte zusammengestrichen (erst ab Morgen? wieder ordentlicher Betrieb). Ab nächster Woche wirds meist dann schon deutlich voller - aber je nachdem könnte das noch als leer/einsam durchgehen bis zum 20-21.12 in etwa. Das Januarloch hab ich letztes Jahr in Tirol kaum mehr wahrgenommen. Leer ist was anderes.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon j-d-s » 06.12.2017 - 23:41

Fab hat geschrieben:Die Diskussion hier geht, so finde ich, ein wenig kreuz u. quer.

Es müsste ein Skiort (samt Bahnen) ein Gesamtgeschäftskonzept in die hier diskutierte Richtung entwickeln. Gehobener Komfort zu entsprechenden Preisen im Tal - und schlicht exklusiver Verkauf von Skipässen an Residenten des Skiortes. Keine Tagestouristen - höchstens wenige in mauen Saisonzeiten.
Den Wegfall des Tagestouristengesindels :D müssen die Gäste des Ortes mitfinanzieren.

Eigentlich fällt mir tendenziell nur Lech ein, dass den Verkauf von Skipässen (glaub max. 14.000) begrenzt.

Mir würde eigentlich eher Zermatt einfallen, den hohen Skipasspreis haben sie ja schon. Problem dort dürfte eher sein dass der Porsche Cayenne der Reichen nicht direkt vor die Hoteltüre fahren darf, das passt denen natürlich gar nicht.
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Fab » 07.12.2017 - 00:05

Hab Z bewusst nicht angeführt, weil es halt nicht Geschäftsmodell, sondern natürlich gewachsen und auch von der Natur vorgegeben ist.
Z ist doppelt schwer zu erreichen. Entlegen "hinter den 7 Bergen" u. Autofahren unmöglich. Drum ist es so ideal.
Auf die Ferrari-Protze kann Z gut verzichten. Die "anderen" kommen mit dem Heli und sind gern anonym im Dorf.
Ich hab gequietscht vor Erheiterung als man seinerzeit ein Spielcasino eröffnet hat. Sollte ja kein Hausfrauen-Casino wie in Bad Kissingen o. Bad Steben werden. Die Reichen u. Schönen in der E-Klapperkiste :D

Davos hat ja mal mit dem Strela-Pass so was angefangen.

Bleib dabei - Lech ist mein Topkandidat für ein solches Modell. Kleinere Gebiete wie das Kühtei, Mürren o. ähnliches könnten sowas ins Auge fassen.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon extremecarver » 07.12.2017 - 07:17

Lech hat sich das mit dem Anschluss an St. Anton und Co. verbaut - funktioniert einfach nicht mehr ohne das große Skigebiet zu zerstückeln. Aber ja - sie waren mal ein Top Kandidat dafür - die 14.000 Tickets pro Tag waren aber deutlich zu viel. 7000-8000 und man hätte so einen Status. De Facto hat man es ja in einigen Schweizer Gebieten (wobei etwa Val D'Anniviers - hat man es da jetzt wirklich noch mit ihrer sau günstigen Saisonkarte?).
Crans-Montana wäre etwa auch ein guter Kandidat dafür. Das reiche Klientel hat man ja dort auch.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Pancho » 07.12.2017 - 11:15

Das hat ja auch nie bedeutet, dass „nur“ diese Zahl von Skifahrern im Gebiet unterwegs ist, sondern dass ab dem Limit keine Tageskarten mehr verkauft werden. Und richtig, die neuen Verbindungen machen das nun komplett unsteuerbar, wo es sich gerade zusammenballt - und das tut es gefühlt immer stärker. Die Limitierung ist ein Marketinggag. Ich weiß auch gar nicht an wie vielen Tagen die in der letzten Saison aktiv wurde, das weiß vielleicht Arlbergfan(?), voll war es jedenfalls öfter mal...

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Fab » 07.12.2017 - 23:25

Ich kenn die Vertragssituation nicht - aber normalerweise kann man einen Verbund juristisch irgendwann auch auflösen.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Pancho » 07.12.2017 - 23:28

Man hat ja gerade erst unendlich viel in neue Verbindungslifte investiert.

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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon j-d-s » 07.12.2017 - 23:42

Ich denke mal Lech hat da nicht viel zu gewinnen, ist ja eh schon als Reichen-Ort bekannt. So viele mehr werden da nicht kommen.

Außerdem würde ich mal stark anzweifeln, dass es überhaupt ausreichend viele reiche Skifahrer gibt, die so reich sind und noch dazu bereit so viel auszugeben. Man sieht ja in Lech oder Gstaad dass die Reichen dort eher ihre Pelzmäntel für abertausende Euros spazierentragen als Skizufahren - denen ist es auch wurscht ob die Piste voll ist oder leer.

Vor allem weil es auch Leute wie mich gibt. Mich stören volle Pisten einfach nicht, außer wenns wirklich extrem ist (Talabfahrt nach Kaltenbach nach 16 Uhr :twisted: ), also wenn es wirklich Engstellen auf der Abfahrt gibt und man warten muss. Hängt aber freilich auch mit meinem Skifahrstil zusammen... mir haben selbst viele SL Skier nicht ausreichend kleine Radien (ich bin quasi das Gegenteil zu Extremecarver vom Fahrstil her :D).
Saison 15/16 [36]: SFL, Ischgl-Samnaun, Zillertal Arena, Silvretta Montafon, Fleimstal, 3x Sellaronda-Gebiet, Kronplatz, Tonale, Folgaria, Civetta, Sextner Dolomiten, Madonna di Campiglio, Livigno, La Clusaz, Grand Massif, Monterosa Ski, Serre Chevalier, Via Lattea, Val Cenis Vanoise, Alpe d'Huez, Les Sybelles, Espace Killy (Val-d'Isere/Tignes), Les Deux Alpes, Espace Diamant, Cervinia/Valtournenche/Zermatt, 2x Portes du Soleil, 3x Trois Vallees, 3x Paradiski, 4V (Verbier etc.)
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Re: "Liftpreise: Wer einsame Pisten will, soll mehr zahlen"

Beitragvon Menja » 08.12.2017 - 07:55

Wir sind am Punkt!!! Ferienstaffelung ählich wie Sommerferien wäre für Schifamilien absolut klasse, Seit Jahren müssen wir an Fasching gehen ; Anreise spannend und Gebiete voll ausgelastet! Echte Schiferien gerne auch im Jänner....das wärs.....politisch geht das nicht durch weil es zuwenig schifahrer gibt und an Fasching wollen die Fasnetsfreaks au no Urlaub!
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