Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

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schmied
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von schmied » 05.04.2018 - 09:31

Nassfeld und weitere

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/53 ... Sterbenden

Das man so etwas filmen muß, ich kann es nicht verstehen. :cry:
Bild

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horst_w
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von horst_w » 05.04.2018 - 20:06

schmied hat geschrieben:
05.04.2018 - 09:31
Nassfeld und weiter
Das man so etwas filmen muß, ich kann es nicht verstehen. :cry:
Zumindest der Rettungseinsatz wurde nicht behindert.

Einen Rettungshubschrauber im Einsatz habe ich aber auch schon fotografiert, jedoch ohne Patienten.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Buckelpistenfan » 10.04.2018 - 22:01

https://www.focus.de/panorama/welt/er-w ... 41646.html

http://www.rp-online.de/wirtschaft/unte ... -1.7506985

Tengelmann-Chef bei Skitour am Klein-Matterhorn seit Samstag vermisst.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Kreon100 » 11.04.2018 - 00:27

Habe leider keine Pressemeldung, kann aber aus eigener Ansicht berichten:

Am Sonntag war letzter Saisontag am Stubnerkogel/Gastein. Eine gut gelaunte Gruppe von jungen Leuten wollte es wissen, und lief zum Skifahren in sehr knapper Unterwäsche auf den Pisten auf. Wetter schien zu passen, also teilweise nur Boxershort, freier Oberkörper und jede Menge Trinkspiele.

Auf der Piste habe ich die Truppe erlebt, ziemlich laut, ziemlich wild, aber ich würde sagen, noch im "grünen Bereich". Offenbar war einer der Jungs aber mit freien Oberkörper gestürzt und das hatte ziemlich heftige Folgen:

Am Vortag war der Schnee natürlich Sulz und der wurde dann glatt gebügelt. Über Nacht ist dieser frisch gebügelte Sulz dann gefroren und die feinen Rillen, die so eine Pistenfräse hinterlässt, sind zu einem echten Reibeisen gefroren. Der arme Kerl hat sich auf dem Eis schwere Schnittwunden zugezogen. Der angeforderte Notarzt ließ den Heli einfliegen und den jungen Mann ausfliegen, weil er sich eine klaffende Wunde auf der Brust zugezogen hat. Wie mir berichtet wurde, bestand aber keine Lebensgefahr und der Sportsfreund ist wieder wohlauf.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, in Lederhosen oder kurzen Shirts zu fahren, sollte dies erst nach 12:00 machen, wenn das gefrorene "Reibeisen" auf den Pisten wieder aufgeweicht ist. Skiklamotte ist halt auch so ein bisschen wie Motorradklamotte.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von danimaniac » 11.04.2018 - 07:01

Kreon100 hat geschrieben:
11.04.2018 - 00:27
Habe leider keine Pressemeldung, kann aber aus eigener Ansicht berichten:

Am Sonntag war letzter Saisontag am Stubnerkogel/Gastein. Eine gut gelaunte Gruppe von jungen Leuten wollte es wissen, und lief zum Skifahren in sehr knapper Unterwäsche auf den Pisten auf. Wetter schien zu passen, also teilweise nur Boxershort, freier Oberkörper und jede Menge Trinkspiele.

[...]

Wer sich mit dem Gedanken trägt, in Lederhosen oder kurzen Shirts zu fahren, sollte dies erst nach 12:00 machen, wenn das gefrorene "Reibeisen" auf den Pisten wieder aufgeweicht ist. Skiklamotte ist halt auch so ein bisschen wie Motorradklamotte.

die waren vor 12:00 schon so gut gelaunt? Heidiwitzka!
Na gut, dass dann wenigstens nichts Schlimmeres passiert zu sein scheint.
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Bergwanderer » 11.04.2018 - 13:23

Buckelpistenfan hat geschrieben:
10.04.2018 - 22:01
https://www.focus.de/panorama/welt/er-w ... 41646.html

http://www.rp-online.de/wirtschaft/unte ... -1.7506985

Tengelmann-Chef bei Skitour am Klein-Matterhorn seit Samstag vermisst.
Wo geht oder fährt man vom KMH hin und das alleine ! und mit Tourenausrüstung. Gut, Samstag war schönes Wetter.
Sktitour: links weg übers Breithornplateau zum Breithorn hoch oder kurz zur Gobba di Rollin rüber.
Bei den Abfahrten außerhalb der Pisten im Gebiet fällt mir noch der Bereich gleich rechts weg runter zum Plateau Rosa ein.
Tragischer Fall. Hoffentlich finden sie ihn noch rechtzeitig, aber das Zeitfenster .....

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von gfm49 » 11.04.2018 - 15:50

Bergwanderer hat geschrieben:
11.04.2018 - 13:23
Wo geht oder fährt man vom KMH hin und das alleine ! und mit Tourenausrüstung. Gut, Samstag war schönes Wetter.
Sktitour: links weg übers Breithornplateau zum Breithorn hoch oder kurz zur Gobba di Rollin rüber.
Bei den Abfahrten außerhalb der Pisten im Gebiet fällt mir noch der Bereich gleich rechts weg runter zum Plateau Rosa ein.
Tragischer Fall. Hoffentlich finden sie ihn noch rechtzeitig, aber das Zeitfenster .....
dann gibt es z.B. noch KMH - Schwarztor - Gornergletscher; aber alleine???

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Bergwanderer » 11.04.2018 - 16:57

An Schwarztor hatte ich auch kurz gedacht. Schwärzegletscher, ordentlich zerklüftet auch wenn derzeit viel Schnee liegt. Alleine sollte man das auf keinen Fall machen ! :nein:
Auch wenn er erfahren war und sich auf die Patrouille des Glaciers vorbereitet hat. Die PK in Zermatt um 16.00 Uhr hat auch nix ergeben. Abwarten ...

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Buckelpistenfan » 11.04.2018 - 19:27

https://www.blick.ch/ab-16-uhr-live-aus ... 38172.html

Video zum aktuellen Stand des vermissten Tengelmann-Chefs.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Harzwinter » 12.04.2018 - 09:40

Über den Schwärzegletscher wird wohl niemand mit jahrzehntelanger alpiner Erfahrung allein abfahren. Der Schwärzegletscher besteht im oberen Teil aus Seracs, zwischen denen eine Schneedecke für Ortsfremde unberechenbarer Stärke liegt, die alle Spalten verdeckt:
http://www.bergschule.com/assets/Bilder ... rmatt1.jpg (Quelle: Bergschule Züri)
http://joachim-reuter.de/wp-content/upl ... chwarz.jpg (Quelle: Joachim Reuter)

Was mich wundert: Herr Haub war am KMH am Samstag, 7.4., in Ski-Trainingshose und Windjacke unterwegs, und als er startete, war angeblich gutes Wetter. Die Bergstations-Kamera auf dem KMH hat ihn laut Presseberichten noch abgelichtet, d.h. es ist bekannt, wie Herr Haub zuletzt aussah. Wer dort oben in der genannten Kleidung unterwegs ist, hebt sich von der Standardkleidung von 95% der anderen Besucher - auch anderer Tourengeher - ab und fällt unterbewusst auf. Irgendwer muss ihn also eigentlich gesehen haben, zumal dort oben bei gutem Wetter eine Menge Tourengeher unterwegs sind. Warum wurde nicht schon am Tag nach seinem Verschwinden eine Fotomontage angefertigt, die einen Dummy in entsprechender Kleidung / Ausrüstung zeigt? Das hätte hunderten von Personen, die sich zeitgleich im Gebiet aufgehalten haben, die Unterstützung der Suche erleichtert. Ich habe mir mittlerweile diverse Presseberichte zum Thema durchstöbert, aber so ein "Fahndungsfoto" fehlt.

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chatmonster
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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von chatmonster » 12.04.2018 - 10:17

Evtl. hätte ein solches Foto geholfen, aber ich denke, es wurde schon entsprechend geforscht...

Aber: Das er in der Skitouren-Renn-Montour auffallen muss halte ich für eine ziemliche Fehleinschätzung in der Region und um die Zeit (kurz vor PDG).
Ich war Mitte März bis Ostern viel in dem Bereich unterwegs (Skigebiete Verbier, Zinal, Saas Fee, Arolla..., Touren Dix, Vignette, Bertol, Zermatt...): Alles was Pisten hoch lief und 3/4 derer die im Haute Route Bereich unterwegs waren waren in Renn-Montour unterwegs...
Schöne Grüße von Astrid

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Harzwinter » 12.04.2018 - 11:04

O.k., wenn es in den Höhenlagen der Walliser Alpen schon seit Mitte März oft warm war, dann ist das kein Wunder. Evtl. hätte dann noch die Angabe der Farben der Ausrüstung des Vermissten geholfen ... außer, wenn eben einfach überhaupt nichts Auffälliges darunter war. Wir waren von Karfreitag bis Ostermontag in den Walliser Alpen, und außer am Ostermontag hätte sich dort temperaturbedingt niemand freiwillig im Renndress ins Höhengebiet begeben, darum meine Vermutung.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von chatmonster » 12.04.2018 - 11:10

Harzwinter hat geschrieben:
12.04.2018 - 11:04
O.k., wenn es in den Höhenlagen der Walliser Alpen schon seit Mitte März oft warm war, ... und außer am Ostermontag wäre dort temperaturbedingt niemand freiwillig im Renndress Ski gefahren, darum meine Vermutung.
Es war eigentlich alles andere als Warm. Aber wenn du schnell genug den Berg hoch rennst ist's dir auch bei -10° in der Rennhose (zu)warm...
Und besonders auffällig sind die auch nicht. Dynafit schwarz-weis aus unterschiedlichen Modeljahren, einzige auffällig sind dann die Schweizer mit rot-weis...

Der ist ja nicht "Skifahren" gegangen... Wenn er zur Rennhose auch die entsprechenden Ski dabei hatte, glaub ich auch nicht, daß er irgendne schöne Abfahrt gesucht hat, denn runterfahren ist damit kein wirkliches Vergnügen.
Aber das sind alles reine Spekulationen...
Schöne Grüße von Astrid

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von NeusserGletscher » 12.04.2018 - 13:01

OT: Fahrt Ihr abseits der Pisten eigentlich mit einem Smartphone oder einem klassischen Mobiltelefon? Die Laufzeit meines alten Knochen beträgt mit frischen Akkus eine Woche. Bei durchweg kalten Temperaturen sicher weniger. Ein Smartphone macht aber in der Regeln nach einem bzw. spätestens 2 Tagen schlapp.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von chatmonster » 12.04.2018 - 13:46

Temperatur hat weniger Einfluss, da es ja die meiste Zeit am Körper ist (im Deckelfach Rucksack ist's halt nicht gut aufgehoben). Dann tagsüber Flugmodus rein, hin und wieder ein Foto, dafür nicht zu lang anschauen, was man geknipst hat... So hält's dann schon 4 Tage mit Reserve durch. Wenn man länger unterwegs ist, muss man halt ne Powerbank mitnehmen.
Oft genug hat man eh keinen Empfang, so daß es eine eher trügerische Sicherheit ist...
Schöne Grüße von Astrid

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Bergwanderer » 12.04.2018 - 19:38

"Die Erfahrensten sind nie allein unterwegs" ... das ist leider so ...
http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... sein-.html

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von GIFWilli59 » 12.04.2018 - 20:36

Nur ein Beinahe-Unglück, aber trotzdem erwähnenswert: https://www.facebook.com/BergrettungBad ... oeOpab5JLY

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von gerrit » 12.04.2018 - 21:07

chatmonster hat geschrieben:
12.04.2018 - 11:10
Harzwinter hat geschrieben:
12.04.2018 - 11:04
O.k., wenn es in den Höhenlagen der Walliser Alpen schon seit Mitte März oft warm war, ... und außer am Ostermontag wäre dort temperaturbedingt niemand freiwillig im Renndress Ski gefahren, darum meine Vermutung.
Es war eigentlich alles andere als Warm. Aber wenn du schnell genug den Berg hoch rennst ist's dir auch bei -10° in der Rennhose (zu)warm...
Und besonders auffällig sind die auch nicht. Dynafit schwarz-weis aus unterschiedlichen Modeljahren, einzige auffällig sind dann die Schweizer mit rot-weis...

Der ist ja nicht "Skifahren" gegangen... Wenn er zur Rennhose auch die entsprechenden Ski dabei hatte, glaub ich auch nicht, daß er irgendne schöne Abfahrt gesucht hat, denn runterfahren ist damit kein wirkliches Vergnügen.
Aber das sind alles reine Spekulationen...
Wobei ich mich ja frage, wenn man zum Training für ein Skitourenrennen mit aufstiegsorientiertem Material unterwegs ist, wieso man dann am höchsten Punkt des Skigebiets beginnt. Die einzige Erklärung für mich wäre, dass er zwecks Höhentraining ein oder zwei mal aufs Breithorn wollte, dieser Berg ist ja ein ziemlich einfacher bzw. eigentlich der am leichtesten erreichbare 4000er, ich weiß aber nicht, wie es in diesem Bereich aktuell mit Spalten aussieht.
Daß wir echt waren, werde ich auch noch erfinden! (Josef Zoderer)

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von NeusserGletscher » 13.04.2018 - 07:48

Wie weit reichen eigentlich die Ortungstiefen üblicher Suchgeräte wie LVS, Recco und Mobilfunk? Kann man mit allen Verfahren auch Personen in Gletscherspalten orten? Die leichten Rennanzüge werden wahrscheinlich gar nicht mit Recco ausgestattet, aber nehmen die Teilnehmer solcher Rennen ein LVS mit?

@chatmonster: Selbst, wenn man mit einem Mobiltelefon keinen Empfang hat, kann ein eingeschaltetes Telefon vom Heli geortet werden. Die Akkuleistung meines Telefons lässt beim Wintersport merklich nach, weil / obwohl ich es in der Jackentasche (außen) führe. Innen habe ich halt keine Tasche mit Reißverschluss. Vielleicht sollte ich mal über eine separate Handytasche nachdenken, damit ich das Telefon nah am Körper tragen kann.

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von danimaniac » 13.04.2018 - 10:40

NeusserGletscher hat geschrieben:
13.04.2018 - 07:48
Vielleicht sollte ich mal über eine separate Handytasche nachdenken, damit ich das Telefon nah am Körper tragen kann.
Nutz doch so eine Tasche/Holster wie für ein LVS?
wird mal wieder Zeit für ein Snowboard-Abenteuer in Skandinavien...

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Wahlzermatter » 13.04.2018 - 10:55

Noch ein aktueller Artikel zu Tengelmann-Chef Haub:

https://diepresse.com/home/wirtschaft/e ... nChef-Haub

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Bergwanderer » 13.04.2018 - 11:06

Im Winter trage ich mein Smartphone in einer Tasche der Innenjacke die leicht erreichbar ist.
Ansonsten gibt's ja mittlerweile von einigen Herstellern gut durchdachte Freeride-Jacken wie z. B. die hier:
https://www.millet-mountain.de/whistler ... n-rot.html
Oder die Alternativen:
https://www.campz.de/pieps-tragesystem- ... 13090409:s
https://www.ebay.de/i/352136845013?chn=ps&dispItem=1

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Ski-Larry » 13.04.2018 - 17:08

NeusserGletscher hat geschrieben:
12.04.2018 - 13:01
OT: Fahrt Ihr abseits der Pisten eigentlich mit einem Smartphone oder einem klassischen Mobiltelefon? Die Laufzeit meines alten Knochen beträgt mit frischen Akkus eine Woche. Bei durchweg kalten Temperaturen sicher weniger. Ein Smartphone macht aber in der Regeln nach einem bzw. spätestens 2 Tagen schlapp.

Immer dabei habe ich mein Smartphone inkl. kleiner Powerbank (reicht für 1,5mal kompkett laden), passt locker in eine Jackentasche


Wenn es richtig abseits geht (inkl. ABS-Rucksack, LVS & Co) habe ich noch mein Nokia 5800 (hat immerhin auch GPS) dabei...
Der Akku hält heute noch über 1 Woche und mein Vertrag von Drillisch hat für € 12,95 i.M. eine Dual-Sim-karte inkludiert, die ich da reingepackt habe.
2017/18:[30] Neuss:9 :lach: Hintertux: 5, Jungfrauregion 8, 3V: 8
2016/17: Stubaier: 3,SFL: 13, Arlberg: 7
2015/16: SFL: 13, Ischg:l 7
2014/15: Jungfrauregion: 9, Winterberg; 1, Arlberg: 8
2013/14: SFL: 7, Ischgl: 8
2012/13: Winterberg: 1, SFL: 7

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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Bergwanderer » 14.04.2018 - 12:27


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Re: Lawinen- und Bergunglücke 2017/2018

Beitrag von Lagorce » 30.04.2018 - 19:12

Beim Pigne d'Arolla im Wallis sind 4 Personen umgekommen und 5 befinden sich in kritischem Zustand:
https://www.nzz.ch/panorama/vier-skitou ... ld.1382083

auf Französisch:
https://www.lenouvelliste.ch/articles/v ... lla-753991

Weiss nicht genau was da passiert ist, angeblich wurden auf 2847 m NN -5 °C und 79 km/h Wind sowie Schneefall gemessen (Wetterstation unbekannt, soll jedoch die nächstgelegene sein).

Früher kannte ich das Gebiet recht gut, war auf dem Pigne d'Arolla (3796 m NN) im Sommer (ohne Ski) aber sehr lange her, jedoch unter recht schwierigen Bedingungen und im Eiltempo (damals noch ohne GPS). Technisch absolut nicht anspruchsvoll, weiss genaue Route nicht mehr, jedenfalls von der Cabane des Dix aus und weil die Cabane des Vignettes total überfüllt war gings direkt ohne Übernachtung zurück zum Parkplatz und dann nach Hause.

Zudem, bei Chassoure im Vallon d'Arbi bei La Tzoumaz (Gemeinde Riddes) konnte am 2018-04-26 das vierte und letzte Opfer, ein 57-jähriger Waadtländer aus der Grossraum Lausanne, geborgen werden. Lawine ging am Freitag 2018-03-16 ca.14h45 (UTC+0100) nieder. Die ersten drei Opfer konnten innerhalb einer knappen Woche geborgen werden, danach wurde die formale Suchaktion eingestellt. Kantonspolizei sowie Retter waren jedoch regelmässig vorort und konnten letzten Donnerstag das letzte Opfer ausfindig machen.

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