Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

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Widdi
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Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von Widdi » 12.03.2018 - 19:10

Anfahrt:
Markt Indersdorf - A99/A8 - Aschau : Wildbichl - Aschau in 2 Stunden

Rückfahrt:
Aschau - A8/A99 in 1,5 Stunden

Wetter:
Sonne und Wolken, Nebel am Steinling, -15°c am Berg - 6°C im Tal

Schneehöhe:
Tal: ca. 15 cm
Berg: bis 180cm je nach Hang- und Höhenlage

Geöffnete Anlagen und Pisten:
-Alle
-Alle

Geschlossene Anlagen und Pisten:
-keine, Talabfahrten grenzwertig

Wartezeiten:
Gondel: 0-3min
Sessellifte: 0-1min
Schlepper: 0-2min

Gefallen:
-Retrostyle, 70er-Jahre Schivergnügen konserviert, sogar die Karten sind noch altmodisch zum Dranhängen!
-Schneeverhältnisse über 900m
-Wetter
-Roßleiten
-Urige Hütten
-Talabfahrt möglich

Nicht Gefallen:
-Geringe Schneelage unter ca. 900m, aber davon wusste ich, daher "nur" 3x runter 2x via Steilhang

Wertung:
6 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

So noch eine Altlast, diesmal die letzte aus dem Februar. Die Märzaltlasten folgen dann demnächst. Wie üblich wieder mit kleiner Verspätung, da ich es oft nicht schaffe das zeitnah rauszuhauen. Diesmal war die Kampenwand die Wahl für den Sonntagsausflug. Natürlich war ich wie immer viel zu Früh an der Talstation, obwohl zuvor noch zum Tankstopp rüber nach Tirol gefahren. Schnee lag im Tal recht wenig. Die Talabfahrt war jedoch als Schiroute machbar, man hatte aber unten die Wahl zwischen Pest (Skiweg mit Steinen) und Cholera (Steilhang mit Gemüse).

1. Morgendliche Talabfahrt

Nunja nachdem ich trotz Tankstopps 40min vor Betriebsbeginn da war, noch ein wenig Spazieren gegangen bei zapfigen -14°C. Später zog ichs dann mit ein paar anderen Frühen Gästen vor, sich erstmal wieder ins Auto zu setzen. Gegen 8:45 dann umgezogen und hoch, kam dann in die 3. Gondel und von oben erstmal Talabfahrt. Oben liefen die meisten Anlagen bereits, lediglich am Rossleiten-ESL ging noch nix. Der sperrt aber meistens erst später auf, erschliesst aber lediglich eine Buckelpiste. Runter hab ich dann die Wegvariante gewählt, ein Fehler, da litten die Brettln etwas. alles oberhalb ca. 800-900m war gut in Schuss.

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Morgens in Ashcau, um 8:15 wars doch etwas früh, also ein wenig Spazieren gegangen

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Talstation Kampenwandbahn, das schaut besser als eine Standardstation aus, naja so baute man halt in den 50ern

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Mal ein Blick rauf

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Oben angekommen, kalt, aber endlich mal wieder Sonnig, lediglich am Steinling hielt sich bis Mittags hartknäckig eine Nebelschwade

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Hochnebel Richtung Süden, bei -15°C musste dann später mal wieder die Schimaske herhalten.

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Die Alte Dame, drunter das Nebelmeer, das reichte im Norden bis etwa 1200m hinauf

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Sprung zur DSB die Abfahrt lässt sich zügig fahren, man kann aber nicht durchrasen, da eben noch eine Alte Naturbelassene Piste

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Unterhalb der DSB war dann nicht mehr präpariert, aber durch die vielen Tourengeher Pistenartig ausgefahren

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Hier die Blaue Abfahrt gewählt, war gut gestreut, darunter ist wohl ein Forstweg, wodurch der Schotter hoch kam, später nahm ich lieber die Schneearme Wiese daneben

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Unten an der Brandnerwiese gings dann wieder gut zu Fahren, naja und die kassierten Steinchen. Das kriegt ein Schiservice wieder hin, war da schon mal schlimmer.

2. Erste Fotofahrt

Unten angekommen, gings dann gleich wieder mti der 4ZUB rauf. Die Gondeln sind innen alle einheitlich Gelb und mit Holzbänken samt Komfortpolsterung, die kann man aber nicht mit den heutigen Polstern vergleichen. Durch die kleinen Fenster sieht man halt weniger gut raus, aber viel schöner als mit ner Modernen 10EUB hochgeschossen zu werden.

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In der Seilbahn, die gehört eigtl. unter Denkmalschutz gestellt. Sobald die Zwölferhornbahn nächstes Jahr übern Winter evtl. weg kommt, ist das die einzige Original erhaltene ZUB im Tagesradius (bis 3h Anfahrt)

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Tiefblick über die Dächer von Aschau, viel Schnee lag im Tal ned, aber man konnte dennoch ins Tal fahren

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Seitenblick, leider etwas frostig

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Tiefblick auf die Festung hinab

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Intressante Stützen, eine moderne Bahn würde das Flair zerstören!

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Oberer Abschnitt, die kleinen Fenster sind suboptimal

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Spannfeld kurz vor der Bergstation

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Seitenblick zur Sonnwendwand, auf die muss ich auch mal im Sommer hoch

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Fotogene Einfahrt, oben ist auch die Seilführung sehr niedrig, nimmt man den Weg zur Möslarnalm steht man unter der Bahn.

3. Vormittägliche Runden

Nunja oben angekommen erstmal zwischen DSB Kaltwasser und ESL Rossleiten gewechselt. Der ESL lief erst ab ca. 10:00 aber gut das reichte auch noch locker, zumal kaum Andrang war. Naja vom Schigebiet her gehen nicht viele da hin, aber dafür mehr Fußgänger, etc, da ja moderne Anlagen fehlen. Allerdings schadet so ein Nostalgietag ab und an auch nix, im Gegenteil viele kennen sowas altertümliches nicht mehr. Habs dann auf dem Rossleiten-ESL mitbekommen. Man ist sowas heutzutage nimmer gewohnt.

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Gori-Alm und dahinter der Sulten leider mit Nebel. Der ging da auch erst Nachmittags weg

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An der Kampenwand schien jedoch die Sonne

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In der DSB Kaltwasser

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Tiefster Winter unten litten die heuer an den Häufigen Westlagen, die DSB ist mit Jahrgang 1977 noch die neueste Anlage, die Anlagen sind aber alle sehr gut gepflegt.

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So gleich nochmal runter und nochmal rauf, diesmal blieb nix auf der Strecke

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Oben gings dann mit dem ESL weiter, die Anlage ist Jahrgang 1960 und damit schon etwas älter

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Seitenblick, oben kann man mit Aufstieg auf einem Zieher zur Gondel zurück, oder die beiden Varianten der Rossleitenabfahrt nehmen

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Steiler Teil oben

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Bergstation, der Ausstieg ist nicht ganz einfach, oben muss man flott nach Links weg, einhändig!

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Zufahrt einfach fahren wo man will!

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Erstmal nach Rechts, die Linke Buckelpiste ist mir aber lieber, auch wenn man einen Holprigen Weg fahren muss.

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Sprung zur Gorialm, bin dann rüber an den Steinlinglift, damit war dann schon das Nachmittagsziel klar.

4. Auf dem Weg zur Einkehr

Danach gings dann gleich rüber zum Steinlinglift. Dort wars recht neblig und knackig kalt, zum Glück hat man im Schlepper wg. der Kurzbügel immer gut zu tun bei der Auffahrt, da die gerne mal Seitlich wegziehen. Da wird einem nicht so schnell kalt, ausser in den Fingern. Oben muss man dann noch ein kleines Stück aufsteigen, bis man zur jedoch nur übers WE geöffneten Steinlingalm kommt. Dort sah man leider nicht viel, anscheinend ist das aber samt der Sulten ne Art Nebelloch bei solchen Wetterlagen. Zwischendurch auch mal um wieder warm zu werden am Steinling war es verdammt kalt, nochmal zur DSB runter und die beiden Sektionen hoch.

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Seitenblick der Lift hat 2 Abfahrten, heuer beide Präpariert, man kann aber auch einfach mal zum Sultensattel fahren und dann quer durch, oder irgendwo zwischen Almwiesen und Bäumen

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Schlechtenbergalm und Gorialm

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In der DSB Kaltwasser

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Tja ein paar Nebelfetzen habens dann doch zur Kampenwand geschafft. Den Ostwind hat man deutlich gespürt, aber gut mit entsprechender Kleidung kein Problem, da ist nasskaltes Wetter übler!

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Nochmal im ESL Rossleiten, diesmal gings links rum, wie bei allen weiteren Fahrten

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Wolkenspiele

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Steilhang. Der Lift musste wg. einer mit ESL unerfahrenen Gruppe manchmal halten, den Liftler hat man schimpfen gehört, verständlich, vor allem wars mit um -15°C auch recht kalt am Berg

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Einfahrt Kanonenrohr, erstmal langsam am Weg lang und dann eine schöne schmale und Steile Waldschneise

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Verlauf: Kurz aber knackig, da wird man dann schnell wieder warm trotz strengem Dauerfrost

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Rückblick, man kann fahren wo man will, keine Zäune nix, lediglich der Wald begrenzt die Variantenmöglichkeiten

5. Einkehrschwung

Wieder am Steinlinglift angekommen gings damit hoch, manche fuhren auch mit dem Bügel zwischen den Beinen, da wird man bei Kurzbügeln nicht so durch die Gegend gezogen. Stürze kamen auch ab und an vor, aber wirklich was passiert ist niemals was- Der Schlepper geht ja oben sehr steil hoch, man kann aber auch schon bei der Stütze 8 raus und eine Variante fahren, das stört da keine Sau, wenn man mal früher aussteigt, etc. Oben gings dann noch die 3 Minuten zu Fuss zur Steinlingalm rauf. Wie alle Hütten im Gebiet urig und Gemütlich, ok die Sonnenalm kenn ich ned, da war ich noch nie drin.

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Sicht am Steinling, zum Glück lockerte es auch dort Mittags etwas auf

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Ziel erreicht die Tourengeher waren aber in der Überzahl

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Gebäude oben

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Pause!

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Und Mittag eine ordentliche Portion Leberkas mit Ei und Bratkartoffeln, Kostenpunkt so um die 9€ also da kann man nix sagen!

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Mal rausgegangen, leider war der Nebel hartknäckig, also wieder in die Hütte an der Kampenwand hat man Zeit!

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Verdauungs-Enzian und Genusshalbe 1, wg. des Nebels und der Kälte hab ichs etwas länger drin ausgehalten

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Naja da ging noch ein Bier, war einfach saukalt draußen

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Das Rauchverbot schaffte es zumindest noch nicht zu den Tieren hindurch, war wohl ein Gag seitens der Wirtsfamilie

6. Mittagsrunden am Steinling +2. Talabfahrt

So nach der doch recht langen Pause, gings dann wieder zum Steinlinglift und später über die "schwarze" Variante runter nach Aschau. Die war wie üblich, dank Wiese besser in Schuss als die obere übern Zieher, weshalb ich die dann trotz Gemüse für die 2 Talabfahrten im Verlauf genutzt habe. Oben wurde dann erstmal wieder in den Kessel rüber. Dort dann halt mal Piste, mal Querfeldein, so wie früher halt, deswegen geh ich ja auch gern zum Schifahren an die Kampenwand, wenns von der Schneelage passt.

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Nach der Einkehr lockerts auf, bin dann nochmal am Schlepper gefahren dann nochmal in die Gondelbahn

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Blaue Abfahrt am Steinling, für die Rote muss man oben geradeaus runter

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Im Dunst konnte man den Chiemsee erkennen, es war zwar kalt, aber sonnig

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Blick rüber zur Sulten da bin ich diesmal nciht gefahren, war etwas wenig Schnee drin

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Traumhafter Winterblick oben am Steinling, tja unten wären halt 30cm mehr Schnee nett gewesen, aber immerhin man kam runter, da zollte die niedrige Lage (620m) ihren Tribut

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Wetterspiele an der Kampenwand

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Auf der Talabfahrt

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Unterhalb der DSB zwar unpräpariert, aber verständlich, man wollte nix kaputt machen

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Steilhang, war wie meistens besser als der Weg

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Unten angekommen, die Kampenwandbahn ist von jedem Blickwinkel aus Fotogen

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Und wieder rauf, das war recht frostig

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Seitenblick aus dem Gondelfenster

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Nochmal rausgehalten

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Fast oben, leider waren die Scheiben ziemlich vereist, kam wohl von der Kälte

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Bergstation, Dick eingeschneit mit Schneewänden am Ausgang lag ja auch ordentlich was, so um die 1,80m

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Sonnwendwand, auch landschaftlich hat das Gebiet was, und das direkt am Alpennordrand!

7. Früher Schinachmittag

Nach der Talabfahrt blieb ich dann meistens oben immer mal wieder im Wechsel mit den Sesselliften und dem alten Kurzbügler (Baujahr 1968). Man kann fahren wo man will, man hat sowohl präparierte Abfahrten als auch Variantenmöglichkeiten und das bei einem eher kleinen Gebiet mit 4 Liften, dafür erschliest jeder nen anderen Geländeabschnitt. In Schlechten Wintern kann man das jedoch vergessen, heuer wars mal wieder ein Guter, wenn auch unter 1000m eher schwach auf der Brust.

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Kitschbild

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An der Möslarnalm, man kann da direkt den Gondeln zusehen, hier eine Rote, es gibt aber auch blaue und Gelbe und auch ein paar rundere, sowie die eckigen Alten. Die Bahn ist noch weitgehend Original

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Blick zur Sulten, sah etwas Schneearm aus, daher nicht dort gefahren, ist aber möglich, man muss nur in den Sattel und quer den dortigen Hang runter

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Kampenwand aus dem ESL gesehen.

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Obere Trasse, sowas muss man mittlerweile suchen

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Auf der Hauptabfahrt war doch etwas los

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Im ESL durch den Wald, war oben ein traumhafter Spätwintertag, unten wars halt wenig Schnee, aber es ging!

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Ausblick oben, vom ESL kann man fahren wohin man will

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Rückblick ins Kanonenrohr

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Winterwald

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Hier kann man dann rüber ins Gelände, erhöht wenn man Buckelpisten fahren kann vom Steinlingalmlift die Abwechslung

8. Schinachmittag Teil 1

Nunja bin dann im Wechsel an Schlepper, ESL und DSB gefahren dazu traumhafte Winterimpressionen. Sowas ist mir an manchen Tagen viel lieber als das Kilometerfressen auf der TSC. Nur Schade, dass es halt immer auf den Winter selbst ankommt, ob man dort fahren kann. Ist ja für mich mit lediglich knapp 1,5h Anfahrt eh schon relativ nah gelegen, man reist aber ungefähr 40 Jahre zurück wenn man an der Kampenwand Schifahren geht.

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Ausblick

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Flachlandblick

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Abfahrten am SL der hat eh schon 2 Varianten, fährt man querfeldein noch um einiges mehr!

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Wieder im ESL Roßleiten, erschliesst eine schwarze Piste, weiter Südlich Schiroute und mehrere Möglichkeiten für Variantenabfahrten gibts da auch

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Kampenwand mit Nebelfetzen

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Wieder am Einstieg, einfach die schmale Schneise runter, Problemlos zu fahren, bloss runterrasen geht eben nicht, da man schauen muss wo man hinfährt, sonst landet man im Baum

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Mal zur Kaltwasser runter, drüben an dem Buckel, würde sich auch ein Schlepper oder Sessel anbieten, sieht nach Schneise aus, aber auch so ist das Schigebiet genial altmodisch

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Blick in den Steilhang, sehr genial zu Fahren

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Mal ein Blick gen Chiemsee, leider war es dunstig

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Flachlandblick

9. Schinachmittag Teil 2

nachdem es wieder rauf Richtung Steinling ging, gleich mal and er Bergwachthütte vorbei und anschliessend noch im Oberen Bereich geblieben. Gegen 16:00 dann nochmal hoch zur Rossleiten gefahren. Schade, dass die Lifte oben schon recht früh Schliessen, das wäre noch bis 17:00 oder so gegangen. Aber gut man muss ja nicht wie an manch anderem Ort direkt um 17:00 runter, man kann sich danach einfach nochmal ein wenig einkehren und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

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Seitenblick zur Bergwachthütte am Steinling

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Blaue Abfahrt, die Rote geht geradeaus weiter, allerdings ist der SL etwas anstrengend mit den Kurzbügeln

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Winterkitsch!

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Nochmal runter vom Steinlinglift, viel Strecke macht man im Gebiet nicht, aber für Kilometerfresser ist die Kampenwand eh nix, ist eher für einen Gemütlichen Schitag geeignet.

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Im ESL bin dann noch bis 16:00 oben zwischen den Anlagen gependelt und dann mit Zwischenstopp ins Tal

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Oben fährt man durch tief verschneite Wälder

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Im Kanonenrohr, unpräpariert wie früher oft bei Schwarzen Abfahrten üblich, dafür ists ausgeschlossen, dass da Anfänger reinfahren, da gehen nur gute Fahrer rein

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Tiefblick ins Chiemgau

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Danach gings nochmal zur DSB hinab, anschliessend nochmal einmal alles durch und gegen 16:00 am Rossleiten weg zur Gorialm

10. Letzte Runden

Nunja nach einer Fahrt an der DSB Kaltwasser, noch 2x den Steinlinglift gefahren und beide Pisten nochmal gemacht. Trotz des kleinen Schigebiets wurde mir nie langweilig, da man sich immer wieder neue Hänge suchen kann und es wird auch praktiziert einfach mal abseits zu gehen. Am Ende nochmal zur Rossleiten hoch und dann mit einem Stopp an der Urigen Gorialm ins Tal. Das Gelände unter der Kampenwand sind eh weitgehend Almwiesen da hat man auch deutlich weniger Risiko, als bei hochalpinen Sachen.

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In der DSB, der Direkte Hang ist ne nette Mittelschwere Abfahrt, als Route kann man auch die Trasse nehmen, egal

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Wieder beiM Steinling, hatte mit ner Variante via Sulten überlegt, das aber verworfen, weil sah doch etwas dünn mit dem Schnee aus (Sonnenhang und verblasen)

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Blick in den Kessel, das Einkehrziel sieht man

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Tiefster Winter

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Blick zum SL, direkt nebenan hats eine Wirtschaft, das macht man heute auch kaum noch. Die ist ins Stationsgebäude integriert!

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Im ESL Entschleunigung Pur, dazu sind die Sessel für ihre fast 60 Jahre bequem

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Abzweigung rein zur Schwarzen, hab nach der rechten Variante, lieber die schönere Linke Variante genommen.

11. Endgültige Talabfahrt

Nunja oben angekommen, gings dann gleich runter zur Gorialm und gleich mal ein Stündchen rein. Schade, dass ich am Folgetag buckeln musste. Die Preise dort trotz SB auch noch recht günstig und ausserdem ist die Hütte urig und gemütlich. Mehr brauchts für gepflegten Apres-Schi nicht, wenn die Talabfahrt geht. Im Radio haben sich dann die Staumeldungen überschlagen, ich kam aber gut durch und war nach gut 1,5h Back home, also vllt. 10min langsamer als bei der Anfahrt am Morgen.

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Ein Blick ins Tal zum Chiemsee im Dunst

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Sultengipfel aus der Roßleiten raus

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Blick runter nach Aschau, 800hm tiefer

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Am Start ins Kanonenrohr, eine sehr nette Buckelpiste und dadurch hält man Anfänger fern

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Rückblick zum Gipfel mit ein paar Wolken

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Pause! wurde dann länger

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Wg. der Kälte halt noch ein Enzian in der urgemütlichen Gorialm

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Und noch ein Genussbier, war da voll auf dem Nostalgiemodus

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In der Hütte, klein aber fein

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Abendstimmung auf der Abfahrt, es wurde wieder die schwarze Variante, da weniger Steinig

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Mit Erdschatten überm Flachland

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Auf dem Hang zur Kaltwasserbahn, danach halt die unpräparierte Strecke weiter und vorm Zieher Rechts weg über den Wiesenhang

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Nette Abfahrt die war bis auf ca. 900m runter top in Schuss vorletztes WE.

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Unterer Teil. Auf den unteren 200hm halt wenig Schnee aber immerhin man konnte die Talabfahrt machen

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Noch über die Brandnerwiese und dann direkt Back home

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Abends am Parkplatz

Facts:

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GPS-Track

Strecke: 68,5km
Vmax: 88km/h

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Sommer 2018 0x Rad 0x Baden 2x Wandern

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Re: Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von Flachlandtiroler » 12.03.2018 - 19:48

Ich kann bei der Kampenwand immer nur an meine einzige Fahrt mit der ZUB denken, irgendwann Anfang der 2000er. Talfahrt im Gewittersturm. Mir ist so dermaßen schlecht gewesen hinterher, dass ich den Rest des Tages nichts mehr essen konnte. Ich bin nicht sicher, ob eventuell die Windgeschwindigkeit nach der zunächsten Betriebseinstellung angesichts der größeren Menschenmenge, die auf eine Talfahrt wartete, ignoriert wurde. Sicher angefühlt hat es sich jedenfalls nicht.
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Re: Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von vovo » 12.03.2018 - 20:01

Fast wären wir uns begegnet - ich hatte an jenem Tag schon vor, wg. der besseren Wettervorhersage an die Kampenwand anstatt nach Bad Kohlgrub zu fahren. Doch dann dachte ich, wird schon werden, doch leider sollte es vor Ort am Hörnle noch viel eisiger und greislicher werden wie vorhergesagt. Aber gut - ich habe dann Anfang März die Kampenwand doch noch bei Sonnenschein besucht.

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Re: Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von starli » 13.03.2018 - 12:36

Eine Woche später, als ich da war, war die Talabfahrt noch weniger lustig ;)
dass da Anfänger reinfahren, da gehen nur gute Fahrer rein
Naja, oder zumindest fahren sie dann nur 1x, da sind bei meinem Besuch doch einige rumgestochert. Sogar mit kleinen Kindern, aber die hatten sich glaub ich weniger angestellt als manch andere. War stellenweise aber auch etwas eisig.
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Re: Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von baeckerbursch » 13.03.2018 - 19:45

Wer war denn noch alles da? :lach:

Ich war am 4.3. mit den Kids da unterwegs.
Das Leben ist kein Backautomat!

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Re: Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von vovo » 14.03.2018 - 21:37

baeckerbursch hat geschrieben:
13.03.2018 - 19:45
Wer war denn noch alles da? :lach:

Ich war am 4.3. mit den Kids da unterwegs.
Ich war am Vormittag des 04.03. bis ca. 12:30 h dort - das Wetter war ja auch 1A.

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Re: Kampenwand - Traumtag im Museum (25.02.2018)

Beitrag von starli » 15.03.2018 - 12:32

Ich war am 3.3. da - Bericht folgt noch, muss noch das WE vorher verwursten.
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