Wetter & Schnee:
Recht kalt, um kurz vor 9 Uhr minus 7 Grad, mittags minus 4 Grad im Tal. Am Gipfel etwas frischer. Leichter Ostwind (brrrrr). Meist heiter bis wolkig, gegen Mittag Eintrübung und zeitweise leichter Schneefall/Fiemeln.
Schneehöhe auf der (beschneiten) Nordabfahrt ca. 50 cm, keine Steine, super präpariert. Ab der Mittagszeit kamen an den steileren Stellen einige vereiste Stellen heraus. Insgesamt sehr gute Verhältnisse.
Südabfahrt (unbeschneit) in erstaunlich gutem Zustand. Die Homepage sprach zwar von "schneefreien und vereisten Stellen", ernsthaft finden konnte ich diese allerdings nicht. Lediglich viele Fichtennadeln zierten die Abfahrt.
Gefahren mit:
2 KSB/B Ochsenkopf Nord (8 x)
2 KSB/B Ochsenkopf Süd (1 x)
Gefallen:
Super Schnee- und Pistenverhältnisse - und das Ende März!
Absolut nix los
Günstige Preise
Nicht gefallen:
Bergauf-Stück zur Piste
Langer flacher oberer Pistenteil
Fazit:

Bei unserer Ankunft um 08.35 Uhr standen 5 Autos am Parkplatz, der Parkplatz-Kassier war auch noch nicht da. Also kostenlos geparkt

Vorher aber schnell noch mal auf den Pistenplan geschaut. Aha, bis auf Ochsenkopf-Süd haben nur noch die beschneiten Lifte/Pisten geöffnet. Auf dem Plan ist auch der Müllerlift in Fleckl noch verzeichnet - leider LSAP und inzwischen abgerissen.

YESSS.... mein Lieblingsschild hängt nach wie vor! Wir sind halt in Franken! Und wer könnte da mit so neudeutschen Wörtern wie "Schmutzwasser" etwas anfangen?

Auffahrt mit der Nordbahn, vorbei an der Schanzenanlage...

... und dem Sommer-Zwischenausstieg für die Sommerrodelbahn.

Blick auf die obere Ringloipe - sieht auch noch sehr gut aus. Es waren auch einige Langläufer unterwegs.

Oben angekommen, die gegenüberliegenden Bergstationen Ochenkopf Süd...

... und Nord.

Vor der (Nord-)Abfahrt heißt es erst einmal skaten und schieben, denn es geht ein paar Meter bergauf.

Nach einem ganz kurzen Steilstück beginnt die Abfahrt mit einem ziemlich langen sehr flachen Teil - da hilft nur so tief wie möglich in die Hocke.

Hat man das Flachstück überstanden, wird es zum Glück etwas steiler, mal mehr, mal weniger, so dass auf der Fahrt durch die Waldschneise durchaus Skispaß aufkommt.

Im Mittelteil der Nordabfahrt. Super Pistenzustand, perfekt präpariert. Klasse!

Nach unten zu wird es etwas steiler. Sagte ich schon, dass absolut nix los war? Ok, im Lauf des Vormittags kamen zumindest noch ein paar Skifahrer dazu, bei der Rückfahrt um halb eins standen dann ca. 50 Autos auf dem Parkplatz.

Im unteren Drittel der Piste, ich stehe auf der Brücke über den Forstweg. Mit ordentlich Schuss fahren von oben kann man der Kante sogar nennenswert springen.

Und der Blick auf das letzte Stück der Abfahrt. Braucht man glaube ich nicht viel dazu sagen

Kurz oberhalb der Talstation. Links befindet sich das Anfängergelände, welches von einem Seillift bedient wird.

Interessehalber wollte ich mir den Zustand der Südabfahrt zumindest einmal anschauen. Hier der Blick von oben. Sieht doch ganz gut aus - trotz fehlender Beschneiung.

Rückblick Richtung Bergstation. Ab hier wird die Piste immer flacher. Naja, mit etwas anschieben kommt man schon runter.

Und auch oberhalb der Talstation Süd sieht es noch gut aus.

Nach einigen Fahrten ging es dann noch zum Einkehrschwung in die Astenturm-Gaststätte am Gipfel (Frankens höchst gelegenes Gasthaus!). Natürlich habe ich auch den Asenturm bestiegen, aber leider hat es just da etwas eingetrübt. Einen schönen Blick über den oberen flachen Teil der Nordabfahrt hat man trotzdem.
Unter'm Strich kann ich mich spontan nicht erinnern, so spät in der Saison noch so gute Verhältnisse im Fichtelgebirge vorgefunden zu haben. Eigentlich wollte ich zu Ostern ja in die Freizeitpark-Saison starten, aber ich glaube, ich muss doch noch mal die Ski anschnallen...