Anfahrt: Von Immenstadt zur Talstation der Peter Anich Bahn in ca. 2 h 20 min.
Rückfahrt: Analog.
Geöffnete Lifte/Pisten: Alle/alle.
Wartezeiten: An den beiden Swobodas ab und zu bis zu 5 Minuten, am Eggholift und der Peter Anich Bahn keine. Zu dem Zeitpunkt, als ich dort war, waren gerade Semesterferien und der Parkplatz war komplett voll. Somit war auch klar, dass man wohl ab und zu öfter anstehen müsse, aber das war mir bei 3 so tollen Kurzbüglern völlig egal.
Schneezustand: Die Pisten waren bei allen 3 Schleppliften in einwandfreiem Zustand, die Talabfahrt war hingegen schon etwas unangenehmer zu fahren. Da sie aber geöffnet war und ich sowieso keine nagelneuen Ski hatte, war für mich am Ende des Ausflugs sofort klar, dass ich nicht mit der Bahn ins Tal fahren, sondern die eigentliche Talabfahrt benutzen werde.
Wetter: Anfangs noch eher bedeckt, doch nach und nach kam die Sonne immer mehr heraus. Am Nachmittag hatte ich dann am Glungezer fast Kaiserwetter.
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Bilder:
Ca. 20 Minuten nach Betriebsstart war ich an der Talstation der Peter Anich Bahn. Schade, dass die DSB ersetzt wurde. Aber auf Grund der 3 Schlepplifte weiter oben darf ich mich echt nicht beklagen.
Blick vom Einstieg auf die Trasse. Die DSB verlief trassengleich, oder? Hat von dieser jemand Bilder?
In der Peter Anich Bahn. Der Kamerablitz sieht fast aus wie eine "2. Sonne". Doch die eigentliche Sonne kam dann schon noch.
Blick zurück richtung Parkplatz. Dort war schon alles zu. Da ging nichts mit "stell ma sich über 2 Parkplätze". Der Parkplatzposten wies die Autos schon so ein, dass die Parkplatzfläche effizient genutzt wurde.
Die Bahn verschwindet nach wenigen Trassenmetern im Wald. Die DSB hätte mich sehr gereizt, aber ich konnte mich mit den Schleppliften im oberen Skigebietsteil diesbezüglich sehr gut trösten.
Hier unten entdeckte ich ein DSB-Fundament.
Weiterer Trassenverlauf. Noch war (außer dem Kamerablitz
Sobald die Bahn aus dem Wald herauskommt, sieht man schon den ersten von 3 Schleppliften - den Eggholift.
Nach den Einträgen von LW erwartete ich hier einen Langbügler, doch als ich sah, dass sich auch hier Kurzbügel auf und ab bewegten, wäre ich am liebsten direkt über der Schlepplifttrasse aus der Kabine der Peter Anich Bahn gesprungen und hätte mir einen Bügel geschnappt, um weiter nach oben zu fahren.
Ich habe insgeheim gehofft, diese Aussage sei falsch. Dieses Bild beweist meine ursprüngliche Vermutung => q.e.d.
Endlich war die Bergstation der Peter Anich Bahn erreicht und ich konnte mein Liftfrühstück genießen. Vorne Swoboda, hinten DM.
Ich beschloss, die Lifte der Reihe nach zu fahren. Somit stand mir nun eine Kurzbügelgenusstour bestehend aus 3 Abschnitten bevor, um auf den Gipfel des Rangger Köpfl zu gelangen. Diesen Liftzyklus hätte ich dann wohl den ganzen Tag wiederholt, doch wer bisher aufmerksam mitgelesen hat, weiß, dass ich am Nachmittag noch ein anderes "Liftmuseum" besichtigte.
Ich fuhr nun zur Talstation vom Eggholift, hier die zugehörige Piste.
Blick von der Piste auf die Talstation.
Der Einstiegsbereich. Eine lange "Zielgerade", ehe man im Ziel einen Kurzbügel gereicht bekommt und es damit wieder bergwärts geht.
Nahaufnahme der Talstation.
Im Eggholift. Ist der nur in den Ferien oder am WE in Betrieb? In anderen Rangger Köpfl-Berichten las ich schon, dass er nicht lief.
Ein wunderbarer DM-Kurzbügler. Schräg-T-Stützen ohne Anhebeböcke etc., einfach herrlich.
Panoramablick aus dem Eggholift. Ich hätte mir zu dem Zeitpunkt nicht gedacht, dass der Himmel am späten Nachmittag noch komplett blau werden würde.
Ich war jedenfalls sehr froh, dass auch dieser Lift lief. Die erste von 3 tollen Kurzbüglersektionen.
Interessanter Bügelanschluss. Kannte ich bisher nur von Langbügel. Hatte der Eggholift schon immer diesen Bügelanschluss? Auch die Gehänge haben nicht den typisch länglichen und unten kreisförmigen Bügelfang für Kurzbügler, sondern den offenen, wie es ihn auch oft bei Langbüglern gibt. Das hängt aber sicher mit dem Bügelanschluss zusammen.
In der ersten, kleinen Waldschneise.
Kurz vor der Kreuzung mit der Peter Anich Bahn.
Zoom.
Links oben nun die Bergstation der Peter Anich Bahn deutlich zu sehen.
Interessanterweise hat der Eggholift hier eine Portalstütze. Gibt es dafür bestimmte Gründe? Vl. hat das ja etwas damit zu tun, dass die Peter Anich Bahn den SL direkt bei dieser Stütze kreuzt?
Blick zu den Robas der Portalstütze.
Trassenverlauf oberhalb der Portalstütze. Auch hier gibt es nochmals eine kurze Walddurchquerung.
Blick zurück auf die Trassenkreuzung.
Kurzbügel und Wald, was will Schleppliftfan mehr?
Seitenblick zur Bergstation der Peter Anich Bahn.
Obwohl ich noch im Eggholift war, freute ich mich schon extrem auf die beiden Swobodalifte.
Der Eggholift hat immerhin noch schön einbetonierte Stützen, so wie es früher eben üblich war. Hoffentlich muss man dieses Fundament nicht allzu bald auf einer LSAP-Wanderung suchen.
Im obersten Trassenabschnitt.
Ausstiegsstütze.
Zoom zur Bergstation. Links hinten sieht man schon die 2. Sektion, den Sulzstichlift.
Ausstieg vom Eggholift.
Zoom zu den Robas der Ausstiegsstütze.
Seitenansicht einer Stütze vom Sulzstichlift.
Talstation vom Sulzstichlift.
Zoom.
Einstiegsbereich.
Blick vom Einstiegsbereich auf die Talstation.
Swobodarobas vs. Liftler.
Im Sulzstichlift. Die 2. von 3 Sektionen bzw. die untere Swobodasektion.
Auch hier sind die Stützen noch im Originalzustand.
Hier kommt man vom Eggholiftausstieg herüber.
Das Wetter hat sich inzwischen deutlich gebessert.
Zoom richtung Gipfel, wo man auch schon den Ranggerköpfllift sehen kann.
Seitenblick zurück zum Ausstieg des Eggholifts.
Bergstation vom Eggholift aus dem Sulzstichlift geknipst. Eine Besonderheit muss man bei den 3 Schleppliften noch hervorheben: 2. und 3. Sektion führen jeweils links an der Bergstation der vorigen Sektion vorbei.
Ich fand, dass die beiden Swobodalifte sehr schnell liefen. Das gefiel mir aber recht gut. So etwas nennt sich halt "Schleppliftautobahn"
Die Lifttrasse wurde nun rechts durch eine "Fichtenwand" begrenzt.
War links am Pistenrand vl. einmal ein Parallellift?
Der Parallellift hätte dann seine Bergstation dort gehabt, wo der Sulzstichlift im Wald verschwindet. Das ist jetzt nur eine Vermutung von mir, da mir dieser Gedanke eben während der Liftfahrt kam.
Nur noch wenige Meter, ehe es wieder waldig wurde.
Vielleicht ist das mit dem Parallelift ja völliger Unsinn, nur dachte ich mir, dass da links neben Stütze 8 ohne Probleme eine weitere Liftbergstation am Pistenrand Platz gehabt hätte.
Im "Swoboda-Wald".
Blick zurück.
Dieser Lift gefiel mir hier heroben jedenfalls am besten, aber auch die beiden anderen Schlepplifte sind Top-Anlagen.
Swoboda-Bügelanschluss.
Die Stützennummern waren bereits zweistellig.
Erneuter Trassenrückblick.
Ausstiegsstütze. Links oben sieht man schon den Ranggerköpfllift.
Zoom zur Bergstation vom Sulzstichlift.
Blick zur Talstation vom Ranggerköpfllift.
Ausstieg vom Sulzstichlift. Links oben wieder der Ranggerköpfllift zu sehen.
Zoom zu den Robas der Ausstiegsstütze vom Sulzstichlift.
An der Talstation vom Ranggerköpfllift.
Trassenzoom mit Talstationsumlenkscheibe.
Hier musste ich nun ein paar Minuten anstehen. Diese Zeit nutzte ich für 3 weitere Talstationsbilder.
Im Ranggerköpfllift, der dritten Kurzbügel-Sektion.
Nach der Bergstation vom Sulstichlift wird die Trasse vom Ranggerköpfllift auf der rechten Seite durch Wald begrenzt.
Blick auf die Piste. War die beste hier heroben.
Die Stützennummerierung vom Sulzstichlift wird hier fortgesetzt. Auch beim Ranggerköpfllift sind die Stützen noch in Originalzustand.
Ich würde stark vermuten, dass dieser Lift der längste von den 3 Schleppliften ist.
Blick zu den talseitigen Robas einer Stütze.
Hier wird die Trasse kurz ein wenig steiler. Aber diese Steigung ist natürlich kein Vergleich zur Kalten Kuchl am Glungezer oder zum Gratlift in Rauris.
Blick zurück.
Stütze 21 sieht man auch nicht alle Tage.
Nun erreichte ich die Baumgrenze.
Hier gab es rechts neben der Trasse einmal einen weiteren Lift. Diesen sieht man noch auf Googlemaps. Warum wurde der abgebaut?
Ich war erstaunt, wie lang der Ranggerköpfllift ist. Der kommt sicher fast an die 2 km Marke heran.
Seitenblick.
Hier heroben war es ein wenig windiger.
Blick zurück. Unten kann man im Wald die Trasse vom Sulzstichlift erkennen.
Ich war echt hin und weg von diesem Skigebiet, wo bekommt man heute noch 3 aufeinanderfolgende Kurzbügel-Sektionen?!
Erneuter Trassenrückblick, dieses Mal aber mit Zoom. Nun sieht man die Trasse vom Sulzstichlift recht deutlich. Ganz unten kann man nun auch sogar die Bergstation der Peter Anich Bahn erkennen.
Der kleine Skigast am Bügel hinter mir erinnerte mich zu sehr an mich selbst, als ich als Kind immer von oben bis unten "eingepackt" wurde und so viele lange Schlepplift- und teils stürmische DSB-Fahrten absolvierte.
Ich wagte schon zu behaupten, dass der Lift mit Stütze 30 endet, doch das wurde nur sehr knapp verfehlt.
Ein paar Bügel drehten "verwickelt" ihre Runden.
Die obersten Liftmeter von 3 Kurzbügel-Sektionen.
Stütze 29 ist die Ausstiegsstütze der 2. Swobodasektion. Meine Vermutung ging somit nur um eine Stütze daneben.
Zoom zur Bergstation vom Ranggerköpfllift.
Ein wenig die Gipfelatmosphäre genießen.
Die beste Werbung für den Rangger Köpfl.
Ausstieg vom Ranggerköpfllift.
Zoom zu den Robas der Ausstiegsstütze.
Swobodakurzbügeln hoch über dem Inntal.
Detailblick zu den Robas einer weiteren Stütze. Man beachte den Bügel am Talseil.
Auch das wäre ein gutes Werbefoto für den Rangger Köpfl.
Nun zu den Pistenfotos. Abfahrt am Ranggerköpfllift.
Unten wieder die Trasse vom Sulzstichlift zu sehen.
Weiterer Pistenverlauf.
Fotostop bei der Bergstation vom Sulzstichlift.
Hier nochmals die Talstation vom Ranggerköpfllift, dahinter wieder der Sulzstichlift. Es war nun kurz nach 12:00 Uhr, weshalb an den Liften auf einmal fast nichts los war. Dafür war die Hütte nun komplett voll.
Pistenverlauf unterhalb der Talstation vom Ranggerköpfllift. Links im Wald verläuft der Sulzstichlift.
Nun hatte ich wieder freie Sicht auf den Sulzstichlift.
Hier verschwindet er im Wald.
Die Sonne brachte die talwärts fahrenden Bügel zum "Leuchten".
Nach diesen 2 Fotostops fuhr ich wieder weiter.
Von der Piste zoomte ich nochmals auf den Antrieb vom Eggholift. Scheinbar brauchte man hier keinen Blockantrieb, auch wenn der Lift bestimmt rund 1000 m lang ist. Jedenfalls kam der Eggholift erst nach den beiden Swobodas, sofern ich richtig informiert bin.
Die Swobodakurzbügler hatten es mir einfach angetan(der Eggholift natürlich auch
Wieder an der Bergstation der Peter Anich Bahn.
Nun stoppte ich nochmals an der Trassenkreuzung von Peter Anich Bahn und Eggholift.
Wieder auf der Abfahrt am Eggholift.
Links sieht man nochmals dessen Talstation.
Doch ich fuhr weiter talwärts, da meine Karte ohnehin in den nächsten Minuten abgelaufen wäre.
Am vollen Parkplatz hat sich nach wie vor wenig bis gar nichts geändert.
Das war mein Ausflug zum Rangger Köpfl, ein echtes Highlight in dieser Saison. Die drei Sektionen Kurzbügler sind eine Wucht, ein einmaliges Erlebnis für jeden Schleppliftfan und auch sonst alle, die nicht irgendwelche a...warmen Jets, Flyer etc. benötigen...
Zum Schluss noch die Frage, ob wer die Baujahre der drei SL weiß? Die Liftlängen stehen auch nirgends, aber ich würde schätzen:
Eggholift: ~1000 m, Sulzstichlift: 1600 - 1700 m, Ranggerköpfllift: 1800 - 2000 m.
Diesen tollen Tag konnte ich immerhin mit einem adäquaten Liftprogramm fortsetzen. Meine Kuchl bleibt seit diesem Tag immer kalt(Schleppliftfans kennen sich aus