Auch dieses Jahr sind wir mit der ganze familie nach Kals gefahren. Meine Eltern kommen schon seit 30 Jahr im Sommer in Kals. Für das erstemal im winter waren wir in 1991 in Kals. Damals noch als kleines skigebiet mit 2 SLte und 1 ESB. In 1996 dürften wir uns freuen über den 3 von Sölden aus finanzierte neuen Sesselbahnen. Damals wurden 3 Sesselbahnen mit pisten und beschneiung bis auf 2000m neugebaut. Später wurde dann als 2. übungslift den Dorflift gebaut. Damit brauchen die anfänger nicht mehr ein stück von ca. 800 zu laufen bis zur übungshang. Mittlerweile war der Gamslift, der einzige SL am berg stillgelegt wegen eines defektes. In den Jahren dannach konnten wir den sehr langsamen abbau dieses liftes verfolgen. Mittlerweile stehen nur noch die stützen und an einige stützen sind die Roba's noch vorhanden. Damit stirbt auch die hoffnung auf wiederbelebung dieser Skilift.
Seit ein paar Jahre ist die Diskussion für eine Skischaukel mit Matrei wieder aktuell und jetzt freuen wir uns über alle neuigkeiten die wir dort hören. Jedes Jahr fragen wir immer unsere bekannten wie es nun aussieht mit den planen für eine Skischaukel.
Anfangs 2007 würde klar das die Skischaukel gebaut wird. In Matrei war das gleich zu sehen, aber in Kals war noch keine spur von bauaktivitäten. Im Sommer 2007 starb auch der hoffnung auf eine Skischaukel im winter 2007/2008. Es wurde noch nichts gebaut in Kals. Jetzt, Febraur 2008, wird geworben mit Ab Dezember 2008: Neue Skischaukel Kals-Matrei.
Es könnte das letzte mal gewesen sein in ein kleines überschaubares Skigebiet wo sogar im Hauptsaison anstehen ein fremdwort ist. Ein klarer geheimtipp für einer der während die ferien mal ohne anstehen skifahren will.
Wir wussten vorher schon das es wenig zu sehen gibt. Von Restaurant Glocknerblick, im Kalser Skigebiet, sieht man nur das dach der neuen Sesselbahn in Matrei. Auch anders als gewohnt, hörte man viel positive dingen über Matrei. Vorher waren die Kalser die Meinung das Kals viel besser sei als Matrei und man zum skifahren nicht dorthin fahren sollte. Nun als wir über unsere Erfahrungen aus 2004 erzählt haben, kam die Antwort: Aber jetzt mit der neuen Bahn, ist das Skigebiet deutlich besser geworden und hat sogar ein paar Attraktiven Pisten dazu bekommen. Das ist mal positiv.
Ansonsten war es eine woche wie immer. So-Fr skifahren in Kals. Diesmal keine exkursion nach ein anderes Gebiet in Osttirol oder Kärnten.
Nach relativ mühsamer Anfahrt (mehrere Staus) kamen wir rund 14:30 in Kals bei angenehme 17 grad an. Erstmal einkaufen machen und dann schnell zur Talstation wo gerade die Kalser Meisterschaften stattfand. Sonntags dann skipässe kaufen und den skispass konnte Anfangen. So-Di war hatten wir Kaiserwetter und skifahren im Pulli war angesagt. Mittwochs dann eher bedeckt und nur abschnittsweise sonnig. Donnerstag wieder sonne pur und freitag war es bedeckt und mittags gab es bis 1900m ein bisschen neuschnee. Nuno und ich machten immer am Restaurant Glocknerblick unser 16:00 Uhr pause, da dieses Restaurant bis 16:30 in der sonne liegt (der Bar am Talstation nur bis etwa 16:00) und weil der Wirt auch immer gut drauf ist. Auch zum Mittagsessen ist es ein guter Tipp, denn die portionen sind gut, und die preis/kwalität verhältnis ist mehr als gut (etwa 8 euro für ne wiener schnitzel mit pommes) und 3,20 für ein grosses Bier (3,40 für ein Weizen).
Skifahren war auf fast alle pisten möglich. Nur der Brunner (direkte abfahrt vom Bergstation zu den übungspisten) war gesperrt. Da diese abfahrt nicht beschneit ist war sie bis ca. 1900m ohne schnee (Südhang).
Ansonsten waren alle pisten perfekt präpariert. Und je nach Höhenlage wurde der Schnee im tagesverlauf weicher.
Bilder werden von Nuno oder mich selbst später noch eingefügt.
Hier mal der bericht in telegrammstil:
Anfahrt:
Ab Amersfoort über die A12, A3 (um 3 uhr nachts 7km stau bei einer Baustelle bei Hamminkeln), A9, A99, A8 bis Ausfahrt Weyarn dann ohne stau weiter richtung Bayrischzell, Oberaudorf, Kufstein, Kitzbühel (Stau ab Kufstein bis Going), Felbertaurnstrasse und dann bei Huben die Abzweigung nach Kals.
Wetter:
Kaiserwetter
Temperatur:
Im dorf meistens so zwisschen 10 und 17 grad. Am berg (2300m) zwisschen leichte minusgrade und ca. plus 9 grad.
Schneehöhe:
Auf der Talabfahrt, dank der künstliche beschneiung ca. 60cm, teilweise auch mehr. Bei der Mittelstation bis zu einen meter, teilweise neber der Piste auch mehr (mit Skistock gemessen). Am Berg auch etwa einen Meter schnee.
Schneezustand:
Anfangs Griffig bis Hart, später dann großteils Sulzig, ab mittag im schatten wieder hart.. Am Berg meistens den ganzen tag griffig.
Geöffnete Anlagen:
Alle
Geschlossene Anlagen:
null
Offene Pisten:
Alle bis auf...
Geschlossene Pisten:
Brunnerabfahrt
Meisten Gefahren mit:
kA, bestimmt der obere Sesselbahn
Wenigsten Gefahren mit:
Temblerlift (Übungshang)
Wartezeiten:
Keine.
Gefallen:
Kaiserwetter
Tolle Pisten, auch bei diese temperaturen
Gute Pistenpräparation
Nicht gefallen:
Eigentlich nichts. Der Sulz hat nicht gestört und war gut zu fahren. Und die pistenraupenfahrer waren ab betriebsschluss sofort auf die Piste um schnee zu verschieben (ausgefahrene teilstücke verbessern usw).
Fazit: 6 von 6 Maximalen.
Abzüge: Keine.
wie gesagt, Bilder kommen später.
Kals am Grossglockner // 23.02.-01.03. // Familienurlaub
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So, hier dann mal einige Bilder:

Figollift

Bergstation Figollift, Talstation Blauspitzlift

Roten Blauspitzabfahrt

Schwarzen Figolabfahrt

Scharfes Licht auf die Figolabfahrt, rechts die Figol- und Blauspitzlift

Blauspitzabfahrt

Einsame Skifahrer bei Relikt aus die Vergangenheit, Maarten auf die Glocknerblickabfahrt

Nachmittagssonne auf die Dreitausender der Schobergruppe

Arbeitslose Schneekanon bei Plusgraden. Die Einfahrt vom Glocknerblick- auf die Blauspitzabfahrt

Ende der Talabfahrt, Ende der Woche
Figollift
Bergstation Figollift, Talstation Blauspitzlift
Roten Blauspitzabfahrt
Schwarzen Figolabfahrt
Scharfes Licht auf die Figolabfahrt, rechts die Figol- und Blauspitzlift
Blauspitzabfahrt
Einsame Skifahrer bei Relikt aus die Vergangenheit, Maarten auf die Glocknerblickabfahrt
Nachmittagssonne auf die Dreitausender der Schobergruppe
Arbeitslose Schneekanon bei Plusgraden. Die Einfahrt vom Glocknerblick- auf die Blauspitzabfahrt
Ende der Talabfahrt, Ende der Woche