Zum Vergleich mein Bericht vom Januar: http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 22&start=0
Nun aber zurück zum aktuellen Bericht. Das Wetter war sonnig mit wenigen Quellwolken, im Tal mild (+8 oder so), am Berg bei leichtem Nordwind arschkalt. Der Schnee blieb im oberen Bereich (oberhalb der Bergstation der 6EUB) den ganzen Tag hart, aber nicht eisig, sondern gut griffig. Weiter unten, Richtung Mittelstation EUB bzw. Talstation 4KSB Ausservilgraten, war er genial aufgefirnt, am Tagesende leicht sulzig, aber nicht buckelig, da extrem wenig befahren.
Im Betrieb: alle Lifte, alle Pisten bis auf die Talabfahrt:
Wartezeiten: wie bitte
Fotoserie von der 4SB Gadein (auf diesem lahmen Ding hat man die ganze Zeit der Welt, um zu fotografieren), zu Beginn die Bergstation der EUB:
Wo sind denn alle??
Ich versteh die Leute immer weniger - zu Weihnachten und im Februar jammern alle dass die Pisten zu voll sind, und an einem so genialen Tag sitzen sie lieber zu Hause? Naja, mir ist es recht!
Zeitpunkt der Aufnahme: 12:12! Pisten gur griffig, und überall noch frische Raupenspuren
Leider setzte sich gegen 13 Uhr über den oberen Bereich eine blöde Quellwolke, die sich dann fast 2 Stunden nicht vom Fleck bewegen wollte. Segelflieger und Paragleiter waren begeistert und segelten bestimmt 1000 HM oberhalb des Thurntalers, für mich bedeutete das leider nut schlechte Sicht und Kälte im oberen Teil, deshalb machten wir lieber einige Fahrten Richtung Mittelstation ... :
... und entlang der 4KSB Ausservilgraten. Dank der 700 m HU gab es an dieser Piste drei Schneearten: hart in oberen Drittel, leicht firnig im Mittelteil und sulzig, aber kaum zerfahren, am Schlusshang:
Nach 15 Uhr war dann endlich auch der obere Teil wieder sonnig, und wir nutzten das für einige Fahrten mit dem langen Thurntaler - Schlepper. Carvingtraum:
Kurz nach 16 Uhr dann gemütlich ab der Mittelstation mit der EUB ins sonnige Tal:
Die Talabfahrt hielt heuer nicht gerade lange durch, es gab nur noch winzige Schneereste (wenn man das z. B. mit dem Kronplatz vergleicht, wo die gleich hoch gelegene Talabfahrt nach Olang zur gleichen Zeit noch in perfektem Zustand war, kommen da einem schon fiese Gedanken, so etwa in der Richtung das Schneekanonen jenseits der Staatsgrenze offensichtlich besser laufen als in AT
Trotz des kleinen 'Schönheitsfehlers' in Form der aperen Talabfahrt war es ein ganz ganz toller Tag, einer der besseren der Saison und wilkommene Abwechslung nach 1 Woche Rummel in Val di Sole.