Zweimal in diesen 4 Tage, und zwar am 27. und 29. 12., besuchten wir Heiligenblut und beide sind uns einig, dass es die besten Skitage der Feiertage waren. Also beginne ich meine Berichte mit dem Dorf 'am Ende der Welt' unter dem Glockner.
Anfahrt: relativ lang, von Spittal dauert es noch gut eine Stunde. Dafür aber unverschämt komfortables parken an der Mittelstation, während man anderswo oft noch ein paar hundert meter zum Lift laufen oder einen Shuttle abwarten muss, parkt man hier direkt an der Piste - unser Auto ist am Foto zu sehen
Talabfahrt und der Glockner:
Einfach nur geil:
Modernste Anlage im Skigebiet, 8EUB Panoramabahn:
Die rote Piste an der oben genannten Bahn ist nichts besonderes, zu schmal und irgendwie unnatürlich serpentinenartig in den Berg gesprengt. Aber die schwarze, die ich in der vergangenen Saison nur als Buckelpiste mit einigen Felsen zwischen den Buckeln kannte, präsentierte sich diesmal gewalzt, richtig steil, mit griffigem Naturschnee:
Von der blauen Piste (die ganz linke, talwärts gesehen) ... :
... ist unser nächstes Ziel, die Fleissalm, gut zu sehen:
Nach 14 Uhr zog leider unterhalb 2200 m Hochnebel auf:
Skiroute zur Fleissalm - nicht dass ich auf einmal Freeride - Fan geworden bin, aber wenn ich nur eine Skiroute oder eine Tunnelbahn zur Auswahl habe, ist die Entscheidung leicht :
Im Bereich Fleissalm war nur die 4KSB in Betrieb, unten im Nebel, oben sonnig:
Der schlepper Hochfleiss war leider gesperrt, die Piste wurde den ganzen Tag mit zwei Raupen hergerichtet und Schnee aus den Verwehungen auf die Piste geschoben:
Fazit: toller Tag. Generell kann ich in diesen kalten Feiertagen Heiligenblut nur empfehlen, die Pisten sind lang und steil genug dass man sich bei der Abfahrt wärmen kann, und die kleinen verglasten Viererkabinen sind auch bei -15 Grad Aussentemperatur und Sonnenschein immer schön warm. Dazu relativ wenig los (Wartezeiten nur bei der 2. Sektion 4EUB um 3 Minuten) und tolle Landschaft.
To be continued!