In der Früh noch Nebel im Tal:
Schnell ist man jedoch in der Sonne:
Wahnsinniger Ansturm bei der Gasselhöhebahn II um 8:45 Uhr:
Schon einige Spuren auf der Weltcuppiste – hier und auf der schwarzen Abfahrt habe ich die nächste gute Stunde verbracht, einfach ein Carving-Traum:
Diese Werbung für die Hochalm hat den Schneemassen nicht standgehalten:
Als der Andrang bei der Gasselhöhe zunimmt (nicht dramatisch, aber immerhin 4-5 Sesseln Wartezeit und die Pisten dementsprechend nicht mehr ganz so leer), wechsle ich zum Sepp’n Jet, wo die Piste schon schön aufgefirnt ist und ganz einsam auf mich wartet:
Zur Illustration der Schneemengen:
Eine imposante Wechte:
Selbige Wechte von der Bergstation Gasselhöhe aus gesehen:
Auch am halben Dach der Reiteralmhütte liegt nicht gerade wenig Schnee:
Aus Neugierde wage ich mich so um halb 11 auf die Talabfahrt – die Flachstücke waren dabei sehr pappig, der unterste Teil der Finale Grande allerdings nicht schlecht:
Trotzdem begebe ich mich schnell wieder in höhere Gefilde und genieße die aufgefirnte, geniale Carvingpiste am Holzerlift:
So sehr ich es auch genieße, mein Durst wird immer größer und so mache ich, ganz untypisch für mich, genau zu Mittag eine Pause. Eigentlich will ich ja nur kurz was Trinken, weil’s auf der Terrasse vorm Preunegg-Stüberl so gemütlich ist und mich die Wärme nach drei Stunden intensiven Fahrens irgendwie träge macht, bleibe ich doch eine gute Stunde und genieße Sonne und Aussicht. Messy, die Haushündin, suchte Abkühlung im Schnee:
Panorama – Dachsteinmassiv:
Nach der ausgiebigen Pause bin ich mir nicht sicher, ob ich noch viel fahren will, doch die Holzerabfahrt überredet mich noch zu ein paar Abfahrten, ebenso die schwarze Gasselhöhe-Piste und die Piste am Sepp’n Jet, die alle schön aufgefirnt, aber nicht tief gatschig sind und noch ordentliche Geschwindigkeiten zulassen. Nicht mehr begeistern kann mich am Nachmittag hingegen die Weltcuppiste – ziemlich pappig.
Blick auf die Piste vom Sepp’n Jet aus (um 15:20 Uhr):
Die abschließende Talabfahrt ist mehr Pflicht als Kür, ich denke, dieses Bild spricht mehr als tausend Worte, aber was will man bei diesen Temperaturen schon erwarten
Glücklich und zufrieden mache ich mich auf den Heimweg und hoffe, dass ich heuer noch einige Skitage dieser Art erleben darf.
Zur Illustration meiner Wege gibt’s zum Schluss noch meine Skiline:
