Langwiedabfahrt + Gletscherjet 2 – die Wolken halten sich noch dezent im Hintergrund:
Die Kristallbahn wird gerade ausgaragiert:
Gletscherseeabfahrt:
Der obligatorische Blick aufs Gletscherplateau:
Und schon bin ich im Keeslift – das schaut ja ganz nett aus
Die Abfahrt am Rand ist auch ganz nett, aufgrund des Neuschnees der letzten Tage allerdings nicht vergleichbar mit dem Zustand Anfang April, als es hier richtig zur Sache ging – heute fehlen da ein paar km/h.
Nach wenigen Fahrten drängen sich die Wolken in den Vordergrund und ich beschließe zum Alpincenter zu fahren um zu schauen, ob ich mir nette Ski zum Testen finde – bei den Ständen ist mir aber gerade zu viel los und so fahre ich zur Kristallbahn, wo die Standard-Panoramaaufnahme nicht mehr ganz werbeprospekttauglich ausschaut:
Ich fahre wieder ganz hinauf, weil mich der Schnee bei der Kristallbahn nicht überzeugt, allerdings sieht man oben nicht wirklich viel:
Der Schnee wird nun auch oben pappig und meine Motivation lässt stark nach – trotzdem geht’s mal zum Sonnenkar 6er, auf der Gletscherseeabfahrt sieht man wenigstens was
Ich klappere sämtliche Lifte ab auf der Suche nach einer Piste, die mir besser zusagt, komischerweise landet dabei am Vormittag die Langwiedabfahrt weit oben, da hier der Schnee nicht ganz so bremst, genial ist sie aber leider auch nicht.
Maurer, reißt mich auch nicht vom Hocker – beim Rauffahren ist der Schlepper mal stehen geblieben, als ich gerade im steilsten Stück war und ich bin keinen Millimeter zurückgerutscht…
Mir kommt wiederholt der Gedanke es bleiben zu lassen, aber weil heute der letzte Tag ist, will ich einfach noch nicht wirklich heimfahren und gerade rechtzeitig reißt es wieder auf. Hier sieht man ganz gut, dass der Schnee alles andere als pulvrig ist:
Zur Mittagszeit schau ich wieder runter zum Alpincenter auf der Suche nach einem Paar Ski zum Testen, das mich vom eher langweiligen Schnee ablenken soll. Beim Fischer-Stand ist gerade nix los und so verlasse ich denselbigen gleich damit:
Seit fünf Jahren bin ich nun an meinen guten, alten Atomic SL 11 gewöhnt, mit dem ich immer sehr zufrieden war, doch bei diesen Verhältnissen machen sich schon die acht Zentimeter zusätzliche Skilänge bezahlt und nach einer kurzen Gewöhnungsphase kann ich, vor allem auf der rechten Keesliftpiste, die noch am schnellsten ist, Schwünge ziehen, die sich wie Skifahren anfühlen
Um halb drei muss ich die Ski zurückbringen und schaue von der Alpincenterabfahrt (heute kein Ameisenhaufen) noch mal zurück zum Gletscherplateau:
Und vor der wirklich letzten Abfahrt der Saison ein Blick ins Tal:
Langwiedabfahrt menschenleer um 14:35 Uhr – damit habe ich nicht gerechnet, aber heute haben es doch viele bevorzugt mit dem Gletscherjet runterzufahren.
Und schon ist’s vorbei – ein letzter, wehmütiger Blick zurück…
… bevor’s mit der Panoramabahn ins Tal geht.
Fazit: Zum Schluss einer der schlechtesten Tage einer langen, tollen Saison – ich jammere hier zwar auf hohem Niveau (hab auch zufriedene Stimmen gehört heute), aber so pappig mag ich den Schnee halt am wenigsten… Trotzdem bereu ich’s nicht, dass ich mich in der Früh aus dem Bett gequält habe – ich hatte mit der Saison noch nicht abgeschlossen und jetzt weiß ich wenigstens, dass es wirklich Zeit ist, die Ski einzusommern und auf einen frühen Start in die Saison 2009/10 zu hoffen