Nach den doch nicht so absolut fordernden Hängen von Flachau gestern sollte heute etwas Anderes her – eine Zeit lang haben lanschi und ich gestern hin und her überlegt, wo es uns denn heute am besten gefallen würde. Einige Ziele kamen in die nähere Auswahl, doch schlussendlich fiel die Entscheidung, nicht zuletzt angesichts des Wetterberichts (Föhn) auf ein sicheres Ziel, den Hauser Kaibling, wo man erfahrungsgemäß nicht umsonst mit den „schönsten Pisten“ wirbt.
Während man in anderen Gebieten noch kämpft die Talabfahrten aufzubekommen, warten in Haus derer gleich zwei in perfektem Zustand auf die Besucher!
Hier genießt lanschi die Prenner-Abfahrt:
Menschenleer
Und auch die FIS-Abfahrt präsentiert sich absolut genial, da gibt’s einfach nichts mehr auszusetzen:
Skivergnügen pur powered by Technoalpin:
Falls jemand Bedenken haben sollte, dass die Bodensicht am Kaibling zu dieser Jahreszeit nicht ausreichend sein könnte, kann ich diese weitestgehend zerstreuen – bis 15 Uhr gibt’s absolut keine Probleme, erst dann wird es stellenweise ein wenig problematisch, aber wo wird es das zur Zeit nicht? Ja und ein paar Sonnenstrahlen kann man auch hier durchaus erwischen:
Talstation Kaibling 6er:
Nach der zahlreichen Talabfahrten und der Mittagspause steht für mich eine Premiere an – der Gipfellift, den lanschi ja schon vorab testen konnte:
Eine schöne Aussicht hat man von 2015 m:
Das „Gesperrt“ gilt dem Osthang:
Geblasen hat’s da oben heute jedenfalls auch ganz ordentlich – lanschi schwebt, oder?
Anschließend fahren wir zur Senderbahn runter, der Hang dort ist auch genial, aber der lange Ziehweg nimmt uns die Lust auf Wiederholungsfahrten und so geht’s mal wieder ins Tal und dann auch noch zu den Höfi-Liften, wo ich die Kamera allerdings nicht auspacke.
Unsere Kräfte schwinden zusehends, nach ca. 13000 Höhenmetern gestern machen sich die Vollgas-Fahrten heute doppelt bemerkbar und so lässt es lanschi, der in der Früh ein bisschen vor mir begonnen hat, gegen 15 Uhr gut sein und ich gönne mir noch drei Mal die Prenner-Talabfahrt, bevor ich dann auch endgültig abschwinge.
Leider sieht man’s auf dem Foto aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit und dem damit verbundenen fahlen Licht nicht so genau, aber der Prenner-Schlusshang wirkte heute um drei Uhr noch viel einladender als so manche Pisten in der Früh:
Zur Erinnerung, so hat’s dort vor zwölf Tagen bei meinem letzten Besuch noch ausgeschaut:
Unglaublich, welch perfekte Piste da in der kurzen Zeit aus den T60-Ärmeln geschüttelt wurde – Frau Holle war daran nämlich nur marginal beteiligt, denn im Tal findet man neben der Piste keine fünf Zentimeter Naturschnee…
Das Fazit? Wie schon erwähnt, habe ich absolut nichts zu bemängeln und somit gibt’s von mir heute natürlich 6 Punkte, einen römischen Einser oder was auch immer
Zum Abschluss noch meine Skiline: