Richtig, wenn irgendwie möglich begibt man sich in die Berge und nachdem ich die letzten vier Tage immer brav an der Uni war, hatte ich heute mal wieder die EhreHeute, Freitag, scheint auf den Bergen die Sonne meist vom wolkenlosem Himmel. In den Nordalpen reicht der Hochnebel bis etwa 1100 m hinauf, im Lungau bis 1700 m. In 2000 m -5 Grad, in 3000 m -10 Grad.
Der Wecker läutet mal wieder viel zu früh und so muss ich noch etwas nachschlafen, bevor ich mich auf den Weg in den Pinzgau machen kann und komme mal wieder später als geplant an - erst um 9.40 Uhr steige ich in die Asitz-Gondel ein, aber was soll’s – der Andrang hält sich heute angenehm in Grenzen, die Pisten halten perfekt, da ist das nicht weiter tragisch
Am Asitz der gewohnte erste Blick auf die Gipfelbahn mit ihren orangen Bubbles, auch um diese Uhrzeit sind noch Pistenraupenspuren zu erkennen:
Heute steige ich mal die paar Meter zum Asitzgipfel hinauf und blicke hinunter auf das Nebelmeer über dem Saalfeldener Becken, das ich glücklicherweise hinter mir gelassen habe:
Talstationen Muldenbahn und Sportbahn 2000 mit perfekt präparierten Pisten:
Bergstation Sportbahn 2000 mit Kitzsteinhorn im Hintergrund – da oben ist der Sonnenschein nicht ganz so ungetrübt:
Nun folgt ein Sprung zum Kohlmais, am Weg dorthin habe ich keine Lust die Kamera auszupacken, wird am Rückweg aber noch nachgeholt
Am Panorama 6er absolviere ich gleich neun Fahrten in Folge, die Piste direkt unter der Bahn ist nun auch endlich geöffnet…
… und kann wie die anderen Pisten auch mit angenehm griffigem Schnee aufwarten – die Furcht vor eisigen Verhältnissen ist heute im Skicircus zum Glück unbegründet, zumindest auf der Sonnseite, die Schattseite lasse ich heute komplett links liegen, aber dazu später noch mehr.
Bei diesen Bildern könnte man den Eindruck bekommen, dass in Saalbach-Hinterglemm-Leogang zur Zeit so ziemlich gar nichts los wäre, was allerdings nicht ganz zutreffend wäre. Im Vergleich zu den Weihnachtsferien hält sich der Andrang natürlich stark in Grenzen, ein paar Minuten gilt es allerdings doch hin und wieder anzustehen und auch auf den Pisten warte ich gelegentlich ein bisschen um richtig viel Platz zu haben – es sind zur Zeit zahlreiche Schulskikurse unterwegs und die blockieren dann halt schnell mal eine ganze Piste, aber sie sammeln sich dann ja glücklicherweise auch immer wieder
Hin und wieder stehen zu bleiben und die Blicke ein bisschen zu schweifen lassen ist bei diesem Kaiserwetter ja eh keine Strafe:
Nächste Station Bernkogel:
Vorher aber noch eine Fahrt mit dem Turm 6er, irgendwie taugen mir die orangen Schatten
Wirklich ein schönes Gelände für Anfänger hier und dazu noch so ein komfortabler Lift:
Nun geht’s aber wirklich auf den Bernkogel, erfreulicherweise nach nur kurzem Anstellen und die Piste schaut wie eigentlich immer sehr lecker aus:
Die M20 dürfen mal verschnaufen:
Zurecht, wenn man sich das anschaut – da liegt genug (Kunst-)Schnee:
Absolut genial diese Piste, heute für mich zum ersten Mal nicht wie gewohnt mit einem SL-Carver, sondern mit 17,5 Meter Radius – auch dafür genug Platz
Apropos genug Platz, auf zur Hochalm:
Spieleck:
Wie man sieht, auch nach 14 Uhr noch absolut geniale Verhältnisse und auch hier nur ganz, ganz wenige rutschigere Stellen. Ich will überhaupt nicht weg von hier, aber es hilft leider alles nichts, die Zeit läuft gegen mich
Zur Illustration meine Skiline:
Ein paar Impressionen vom Rückweg gibt’s auch noch, Panorama vom Reiterkogel:
Im Magic 6er – wunderschön leer, aber mein Zeitpolster ist leider sehr überschaubar
Blick von der Polten-Bergstation zu den Schönleiten-Bergstationen:
Und zum Schluss drängt sich noch Phönix, der Circusvogel ins Bild – eine lustige Kreatur, die tagein, tagaus darauf wartet, endlich in einem meiner Berichte vorzukommen; heute hat sie es endlich geschafft
Fazit: Zumindest auf der Südseite und in Leogang gibt’s zur Zeit im Skicircus tolle Verhältnisse, dazu dieses Prachtwetter und viiieeel Platz – das gibt ganz klar 6 Punkte!