Ich genieße das Panorama von der Bergstation Fleckalmbahn, Blick Richtung Kitzbüheler Horn…
… und begebe mich anschließend zur Bergstation der Hahnenkammbahn, wo ich meine Freundin treffe und kurz die letzten Arbeiten vor dem ersten Training im Starbereich der Streif beobachte:
Wir starten allerdings unsere Reise Richtung Hollersbach – so weit schaukle ich ja eigentlich nur sehr selten, wenn ich in Kitzbühel starte, weil man dabei ziemlich viel Zeit auf Ziehwegen verbringt, aber hin und wieder ist es doch ganz nett, an einem Tag so weit herumzukommen.
Ein leicht wehmütiger Blick zur Hochsaukaserabfahrt, diese muss bis zum nächsten Besuch auf mich warten:
Unsere nächsten Stationen sind nämlich die neue 8 KSB Kasereck und die 3S-Bahn:
Natürlich wollen wir nicht nur wie die Irren bis zum Pass Thurn und zurück sausen, sondern nehmen auch ein paar nicht notwendige Abfahrten dazwischen mit, wie hier die Talabfahrt nach Jochberg:
Viel los ist ja im ganzen Gebiet nicht, aber hier sind wir besonders einsam und können die perfekt griffigen Pisten ideal nützen:
Vom Bärenbadkogel werfen wir einen Blick auf unser Ziel, die Resterhöhe:
Doch eigentlich gilt „der Weg ist das Ziel“ und so gibt’s auch eine genussvolle Abfahrt auf der schwarzen Rettensteinabfahrt beim Trattenbachlift mit Blick zum Zweitausender, wo auf dem Rückweg die eisigste Piste des Tages auf uns wartet:
Von weiter weg ein Blick auf die Rettensteinabfahrt in der Totalen:
Zoom rüber zum Wildkogel – da will ich heuer auch endlich mal wieder hin:
Wir haben’s nun aber über einige nette Abfahrten und ein paar langweiligere Ziehpassagen zur Resterhöhe geschafft und befinden uns auf der Abfahrt zur Mittelstation der Panoramabahn und blicken hinunter ins Salzachtal, die Pistenverhältnisse sind auch im Salzburger Teil des Skigebiets sehr gut:
Nach der Mittagspause in der neuen Skihütte „Pinzgablick“ direkt bei der Bergstation der Panoramabahn (wie der Name nicht zu unrecht vermuten lässt bei toller Aussicht) stehen einige Ziehwege und die wie vorher schon erwähnt ordentlich glatte Abfahrt vom Zweitausender an, auch die Abfahrt vom Bärenbadkogel gegen Ende des Tages schon einigermaßen abgerutscht, aber doch noch deutlich griffiger als die vom Zweitausender.
Kurz vor Betriebsschluss müssen wir weder bei der 4 SB Silberstube noch bei der 6 KSB Sonnenrast warten, bei stärkerem Andrang und zu etwas früherer Stunde beides neuralgische Stellen auf dem Rückweg nach Kitzbühel und Kirchberg.
Auf der letzten Fahrt des Tages, der Kaser-Abfahrt hinunter nach Kirchberg, darf meine Kamera dann auch noch einmal aus dem Rucksack und festhalten, warum ich ein wenig traurig bin, dass die Lifte im Gebiet noch bis 1. Februar nur bis 16 Uhr in Betrieb sind – mit Maierl III wäre ich angesichts dieser Piste gerne noch einmal gefahren:
Blick zur Bergstation Fleckalm, die Bahn ist zur Talbeförderung bis 17 Uhr in Betrieb, letzte Bergfahrt aber auch um 16 Uhr…
Naja, was soll’s – die Sonne verschwindet ohnehin schon
Und meine restliche Talabfahrt findet im Schatten statt, während der Wilde Kaiser noch ein paar Sonnenstrahlen abbekommt:
Somit geht ein weiterer Skitag bei Kaiserwetter, an dem es auch schneetechnisch abgesehen von den von mir erwähnten Ausnahmen (Zweitausender, Bärenbadkogel) nichts auszusetzen gibt, zu Ende. Vergebe 5,5 Punkte mit Abzügen für die eisigen Abschnitte und die unvermeidlichen Ziehwege, wenn man zur Resterhöhe will.