Nach zwei Fahrten bis zur Asitz-Mittelstation geht’s weiter mit der Gipfelbahn:
Sportbahn 2000:
Blick rüber zum Alternativziel:
Und zur Schmittenhöhe:
Nächste Station: Schönleiten Direkt – noch pickelhart, das sollte sich aber bald ändern:
Bevor sich die ab etwa 10 Uhr obligate Schlange beim Schönleiten 6er richtig entwickeln kann, ziehe ich rüber zum Kohlmais, wo es gerade auffirnt und die Sesseln des Panoramer 6ers häufig leer hinauffahren – ein Traum!
Und ein Blick ins südseitig grüne Glemmtal:
Oben am Berg ist jedoch noch alles in bester Wintersport-Ordnung:
Blick auf die Schattberg Nord, schaut hart und interessant aus, aber wie so oft bleibe ich wieder auf der Südseite hängen:
Turm 6er:
Nach etwa zwei genialen Stunden am Kohlmais schnalle ich die Ski ab und gehe zum Bernkogel, dort schaut’s nämlich auch verdammt leer aus…
Der Zugang zur 3 KSB Bernkogel ist bereits aper und erfolgt über Matten, die den Gatsch ganz gut überdecken, die Piste hat allerdings noch genug Schnee.
Aus dem Lift sieht man schön die Schneebänder am Kohlmais:
Irgendwie schaut das ja schon pervers aus und so wenig, wie hier los ist, können sich offensichtlich wirklich nur wenige vorstellen, dass man auf sowas genial Skifahren kann:
Während der gemächlichen Bergfahrt steigt die Vorfreude auf die nächste Abfahrt:
Einziges Manko, man kann nicht besonders viele Leute beobachten hierbei
Bergstation in Sicht:
Angesichts dieser Verhältnisse am Bernkogel verwerfe ich meinen Plan die ganze Runde zu drehen und lege stattdessen eine gemütliche Mittagspause auf der Bärn-Alm ein – sehr leer, sehr geruhsam, ganz ohne Après-Ski-Zwangsbeschallung und Ballermann-Stimmung, so lässt es sich aushalten… Einzig ein bisschen träge wird man da evtl. in der Sonne, nur der stärker werdende Föhn vertreibt mich dann und ich gönne mir noch eine weitere Fahrt am Bernkogel, nun gegen 15 Uhr ist der Schnee doch schon einigermaßen tief, aber dank der geringen Frequentierung lässt es sich noch sehr gut fahren, sofern man keine grundsätzliche Abneigung gegen Sulz hat.
Am Rückweg lege ich noch eine Wiederholungsfahrt am verlassenen Magic 6er ein, auch die weiteren Abfahrten muten ziemlich privat an, so auch die abschließende Talabfahrt am Asitz – man merkt, dass es auch hier nie überfüllt gewesen sein dürfte an diesem Tag.
So geht ein gemütlicher Skitag (mit gut 13000 Höhenmetern) zu Ende – einer, wie ich ihn immer wieder gerne habe und wie man ihn in einem Gebiet wie Saalbach-Hinterglemm-Leogang nur zu Saisonbeginn und gegen Saisonende erleben kann.