Richtung Bergstation ist die Schneesituation zum Glück noch deutlich besser, trotzdem sollte die Talabfahrt am Nachmittag dann offiziell gesperrt sein:
Schnell mache ich mich auf den Weg zum Spielbergalmlift, wo man die beiden Naturschneepisten quasi alleine genieße kann – so macht Skifahren so richtig Spaß!
Blick zum Untersberg:
Erst nach weit über zehn Fahrten an diesem Kurzbügel-Schlepplift mit 200m Höhenunterschied habe ich das Bedürfnis, schön langsam mal wo anders zu fahren…
Vorher gibt’s aber noch eine kurze Pause auf der Spielbergalm, wo man es windgeschützt auf der Terrasse in der Sonne gut aushält:
Um anschließend weiter zum Wieserhörndl zu kommen, folgt eine Fahrt mit dem Spielbergalm Übungslift – ein ideales Anfängergelände, würde ich meinen. Wenn man sich das so anschaut, drängt sich schon die Frage auf, warum so viele Leute, die extrem unsicher auf ihren Brettln unterwegs sind, wie die Lemminge in die großen Skigebiete strömen um dort zwanghaft irgendwelche Runden abzufahren anstatt auf solchen Pisten stressfrei die Grundlagen zu erlernen:
Für mich ist dann allerdings der Wieserhörndllift interessanter. Die Piste ist im unteren Teil ebenso perfekt wie die am Spielbergalmlift, im oberen Teil kommen jedoch ein paar Eisplatten und kleinere brauche Stellen durch, allerdings nichts Dramatisches:
Nächste Station Latschenalmlift – heute eindeutig die Kältekammer im Gebiet, mal abgesehen vom 3er Hintersee, den ich mir gespart habe. So angenehm es an windgeschützten Plätzen ist, so kalt ist es am fixgeklemmten 4er-Sessel im Wind… Schade, denn die Piste rechts runter wäre recht nett:
Weitaus weniger frösteln muss man da schon am Kurvenlift in Bodennähe und im Wald auch noch windgeschützt…
Blick zurück hinüber zum Wieserhörndl:
Bergstation Kurvenlift:
Die Abfahrt am Kurvenlift ist eher flach, aber nicht zu flach um flott dahin carven zu können:
Eine Piste lasse ich an einem Tag in Gaissau-Hintersee nur ungern aus, nämlich diese hier am Anzenbergalmlift:
Man beachte auch den Pistenzustand um 15 Uhr – sensationell!
Auch die Piste rechts vom Lift schaut gut aus, ist im weiteren Verlauf aber primär ein Ziehweg und damit nicht so interessant wie die andere Piste:
Zum Abschluss und zum Hände wärmen gibt’s noch eine Heiße Schokolade auf der Latschenalm, nach einem Blick zurück auf die Piste geht’s dann kurz vor Betriebsschluss hinauf aufs Wieserhörndl und anschließend hinunter ins Tal.
Ein Stück unterhalb der Bergstation der DSB stand nun eine „Gesperrt“-Tafel und der Hinweis man möge mit der DSB ins Tal fahren oder beim Kurvenlift und dann mit dem Shuttle zurück zur Talstation der DSB – allerdings beides nicht mehr wirklich eine Option, wenn man einmal an dieser Stelle ist. Was soll’s, bei der Auffahrt habe ich noch genug Schnee gesehen und wie wir wissen, stellen auch kleinere schneefreie Abschnitte kein größeres Hindernis da
Wenn man will, kommt man allerdings auch noch durchgehend über Schnee ins Tal:
Schmittenstein:
Und unten angekommen:
Von nun schon dreizehn Skitagen im Februar (schade, dass die Semesterferien bald wieder um sind