
Letzten Sonntag hat es sich für mich endlich einmal ergeben dem Ifen im Kleinwalsertal einen Besuch abzustatten. Von Nebelhorn und Kanzelwand aus, stets im Blick, übte er immer einen großen Reiz auf mich aus, ohne dass ich es je geschafft hätte dort aufzuschlagen.
Nach knapp zweistündiger Anfahrt über das Südufer des Bodensees, den Bregenzerwald und den Riedbergpass, gerade an der Talstation der Ifenbahn angekommen, verwickelte mich mein Parkplatznachbar auch schon in ein seltsames Gespräch über Autokennzeichen. Nachdem er fragte, was mich an den Ifen führt, fiel auch bei mir der Groschen, dass es sich um münchner handeln musste, mit dem ich hier verabredet war.
Die Temperaturen am Morgen waren schon recht kalt und die langsame Ifenbahn trug das ihrige dazu bei, dass man sich manchmal eben doch eine 6KSB mit Hauben und Sitzheizung wünschte. Vielleicht steht hier ja bald schon eine EUB, dann hat sich das Problem auch erledigt. Also sind wir gleich mit der KDSB Hahnenköpfle weiter gefahren zur Bergstation auf 2030m. Hier war es schon sonniger und dementsprechend auch erträglicher. Die Aussicht von oben ist faszinierden. Direkt an der Bergstation die schroffen Felswände des Ifen, unterhalb die gleichmäßig geneigte Hochebene des Gottesackerplateaus und in der Ferne der allgäuer Alpenhauptkamm mit all seinen bekannten Gipfeln.
Aber natürlich waren wir nicht nur zum Gucken hier. Schnell nahmen wir die noch jungfräulichen Pisten unter die Ski. Allesamt hervorragend präpiert. Als ob die Bergbahnen große breite Teppiche aus bestem Schnee den Berg hinab gerollt hätten.
Pistenplan

Ifenbahn und der schöne Olympiahang (1b)

In der langsamen und am Morgen noch sehr kalten Ifenbahn

Bergstation - Hier gab es auch einen miesepetrigen Liftwart - Ein Pluspunkt auf der Kultskala?

Schnell ging es rüber zur kuppelbaren Hahnenköpflebahn - Davon hat man am Morgen leider noch nicht viel gemerkt. Erst als etwas mehr los war, fuhr die Bahn auch schneller.

Im Rücken ist aber immer die tolle Bergwelt des allgäuer Alpenhauptkammes - Gut zu erkennen, das Dreigestirn aus Trettachspitze, Mädelgabel und Hochfrottspitze


Der Sesselzoom ist glücklicherweise nicht patentiert

Blick von der Bergstation auf das sanft geneigte Gottesackerplateau - Im Hintergund grüßt auch das Nebelhorn

Von der Talabfahrt kann man auch in die Heubergarena schauen. Welche Bahn ist das?

Nebelhorn im Tele, war leider etwas diesig an dem Tag

Und die Bergstation der Kanzelwandbahn vor ansprechender Kulisse

Das Landschaftswunder lockt viele Winterwanderen an - Aber auch Tiefschneefahren ist möglich

Der Ifenlift direkt unterhalb der Felswände des Ifen - Nur, warum hat man diesen nicht weiter hoch gezogen zur Bergstation der KDSB?

Nette Abfahrten am Ifenlift

Und nochmal der Ifenlift vor den Felswänden

Inklusive Baco-Kurve = Kultfaktor + 1

Auch immer wieder schön der Widderstein

Und bevor es zum Grünten geht, die Felswand des Ifen nochmal in der Totalen!

















