Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2015

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schmidti
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Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2015

Beitrag von schmidti »

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Meinen diesjährigen Urlaub in den Weihnachtsferien verbrachte ich erstmals mit ruf-Reisen in Hinterglemm auf der Breitfussalm. Die Breitfussalm liegt direkt am Zwölferkogel auf 1700m Höhe, was natürlich für jeden, der in erster Linie Wert auf's Skifahren legt, perfekt ist. Morgens um 08:20 Uhr hatte man so immer seine eigene jungfräuliche Piste unter den Brettern :D
In diesem Jahr konnte ich in erster Linie aufgrund des schlechten Wetters nur verhältnismäßig wenige Fotos machen, weshalb ich teilweise auch relativ viel zu den Verhältnissen geschrieben. Ich hoffe mal, dass das in Eurem Sinn ist :wink:


Anfahrt:
Dortmund - Köln - Koblenz - Heidelberg - Ulm - München - Wörgl - St. Johann - Zell am See (mit dem Ruf Mountain Express)
Zell am See - Zwölfer-Nordbahn (mit dem Bus)
Fahrzeit insgesamt: 12h (bei zwei stündiger Verspätung aufgrund eines Suizidversuchs auf der Bahnstrecke vor meinem Einstiegsbahnhof)

Rückfahrt:
Gleiche Strecke bis Köln in 13h (drei Stunden Verspätung bei der Abfahrt des Zuges und zwei Stunden durch den Ausfall der Lok kurz vor Günzburg)


Wetter:
26.12. bedeckt
27.12. bedeckt
28.12. bedeckt, oben dichter Nebel und zeitweiliger Schneefall
29.12. morgens sonnig, gegen 11:00 Uhr zog dann die Front rein
30.12. Schneefall
31.12. Schneefall
01.01. morgens noch bewölkt, kurz vor Mittag begann es dann immer mehr aufzulockern

Temperatur (Reiterkogel Tal/Westgipfel um 09:00 Uhr):
26.12. -2,2° / -10,0°
27.12. -6,6° / -11,6°
28.12. -2,3° / -10,0°
29.12. -11,3°/ -16,6°
30.12. -6,4° / -15,0°
31.12. -2,9° / -10,7°
01.01. -4,0° / -5,9°


Schneezustand:
Alles dabei, am besten (=griffigsten) war es auf der Hochalm, am Hasenauer, sowie am Panorama und Magic 6er - dort griffige und mit der Zeit immer breiter präparierte Pisten. Steine traf man an den ersten Tagen eigentlich überall an - je nach Piste mal mehr, mal weniger. An Neujahr gab es sie dann nur noch auf den neu geöffneten Pisten.
Allgemein waren die Pisten durch Beschneiung und Schneefall oft schon ab dem späten Vormittag verbuckelt, was zum Nachmittag hin dementsprechend noch schlimmer wurde und alles andere als toll zu fahren war, zumal zwischendurch auch immer mal wieder Eis anzutreffen war.


Offen/Geschlossen:
Am 27.12. gingen Sunliner, Reiter-Ost, Wetterkreuz 6er und der Bernkogel-SL in Betrieb, sodass die Verbindung Hinterglemm-Saalbach-Leogang über die Südseite stand.
Einen Tag später öffnete auch der Rosswald 6er, wodurch auch der Hochalm-Bereich direkt angebunden war.
Ab dem 29.12. war dann der Schattberg-Sprinter in Betrieb; an Silvester kam die dazugehörige Piste und die Jausern dazu, sodass bis auf die Zwölfer-Nordabfahrt die komplette Runde befahrbar war.

Pisten sind vor allem in Hinterglemm noch einige geschlossen. Auf der Südseite sind als Talabfahrten lediglich die Hochalm-Talabfahrt und am Reiterkogel die Familienabfahrt geöffnet. Geschlossen sind bspw. auch Seekar, die WM-/Weltcup-Abfahrten und einige Pistenvarianten auf der Hochalm, wo es den Schnee ordentlich verblasen hat.
In Saalbach und Leogang ging während der Woche fast alles auf, dort fehlen jetzt nur noch die Kohlmais-Standard und die Abfahrt nach Viehhofen, ansonsten Vollbetrieb!


Wartezeiten:
Überraschend wenig. Zu den Stoßzeiten mal bis zu fünf Minuten an der Reiterkogelbahn, am Hasenauer 8er, am Schönleiten 6er, an der Mittelstation Asitzbahn und auf der Hochalm. Ansonsten nie mehr als zwei Minuten, was aber wahrscheinlich auch am Wetter lag.
Da meist nur wenige Pistenvarianten geöffnet waren, war es auf den Pisten dennoch recht voll.


Gefallen:
- endlich wieder Skifahren
- neues Skigebiet kennengelernt
- erstes "Riesenskigebiet" für mich
- moderne Anlagen
- geringe Wartezeiten
- Schneesituation in Anbetracht der Lage
- Unterkunft auf 1700m, damit eine jungfräuliche Abfahrt am Morgen

Nicht gefallen:
- Wetter
- Schneeverhältnisse
- Füllgrad der Pisten
- sehr viele schlechte Skifahrer
- Krankheit
- An- und Abreise

Fazit:
:D :D :D von :D :D :D :D :D



26.12.

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Nach der Anreise bereit zur Auffahrt mit der Zwölfer-Nordbahn.

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Die Zwölfer-Abfahrt wurde die ganze Woche lang beschneit, ist aber bis heute nicht offen. Das Problem ist aber auch eher der obere Teil, wo es den Schnee ordentlich verblasen hat.

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Hochalmbahn inklusive geöffneter Talabfahrt.

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Dann ging es für alle mit der Zwölfer-Nordbahn hinauf und das kurze Stück bis zur Breitfussalm hinab. Dort gab's dann Einweisungen, Zimmer wurden bezogen (hier der Blick aus selbigem) und wir aßen Mittag. Alle, die wollten, bekamen dann schon ihren Skipass und konnten von 15:00 Uhr - 16:15 Uhr fahren, was ich mir natürlich auch nicht nehmen ließ.

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Blick von der Talstation Zwölferkogelbahn zur Westgipfelbahn.

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...und zum Zielhang der Zwölfer-Standardabfahrt, die noch geschlossen war. Geöffnet war die blaue Familienabfahrt, dessen unterer Ziehweg hinter dem gelben Hotel verläuft.

Da die Talabfahrt ziemlich eisig war und es auch viele Steine hatte, fuhr ich dann noch vier Mal die zweite Sektion an der Zwölferkogelbahn. Auf der einzig geöffneten blauen Abfahrt war es nach den ca. 15-20cm Neuschnee in den steileren Abschnitten schon ordentlich verbuckelt, die flacheren Teile waren aber schön pulvrig und ließen sich sehr gut fahren.



27.12.

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Der nächste Tag begann direkt mal mit einem genialen Ausblick von unserer Hütte aus. Es bewahrheitete sich aber schnell, dass Morgenrot ein Indiz für schlechtes Wetter ist...

Die Abfahrt zur Zwölferkogelbahn war oberhalb der Mittelstation natürlich perfekt, darunter gab es griffigen Maschinenschnee und einige Steine.

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Blick zum Westgipfel.

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...und ins Glemmtal samt einiger Beschneiungswolken.

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Da die Zwölfer-Nordabfahrt wie erwähnt gesperrt war und auch die Verbindung über die Rosswaldbahn noch nicht geöffnet war, fuhr ich mit der Zwölfer-Nordbahn talwärts um zur Hochalm zu kommen.

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Im Spieleck 6er. Die einzig geöffnete blaue 22 war oben griffig und unten schlecht oder möglicherweise gar nicht präpariert, dazu nur in geringer Breite geöffnet.

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Blick zur Walleggalm, Beschneiung läuft.

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Trasse Spieleck 6er.

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Nach zwei Abfahrten ging es wieder zum Hochalm 6er, wo ebenfalls nur die blaue Piste geöffnet war. Diese war bis zur Einmündung der schwarzen Piste perfekt zu fahren, darunter lief die Beschneiung und es bildeten sich Buckel zwischen denen es recht glatt war.

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Seitenblick zum Spieleck 6er

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Die Piste ist nur in deutlich reduzierter Breite präpariert gewesen.

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Wie man sieht aber aus gutem Grund.

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Nochmals zum Spieleck 6er geschaut.

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Ab hier an lief die Beschneiung dann nicht mehr und die Piste wurde entsprechend besser.

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Beschneiung auf der schwarzen Reichkendlabfahrt.

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Oberhalb der Baumgrenze ist der Schnee besonders auf der Hochalm komplett verblasen.

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An Offpiste ist nicht zu denken.

Nachdem es dann voller wurde und die Piste mehr und mehr zerfahren war, wechselte ich um 11:00 Uhr wieder auf den Zwölferkogel. Die an dem Tag erstmalig geöffnete Piste an der Zehnerbahn war betonhart und steinig, sodass ich direkt runter zur Westgipfelbahn fuhr.

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Gegenüber die geöffnete Talabfahrt am Zwölferkogel.

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Blick zurück.

An der zweiten Sektion, deren Piste oben abgeblasen aber sonst griffig war, machte ich dann zwei Wiederholungsfahrten. Unterhalb der Mittelstation wurde es dann immer steiniger und die Beschneiung lief - kein Genuss.

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Deshalb lief ich das kurze Stück durch den Ort um auf den Reiterkogel zu kommen.

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Auch hier nur eine schmale und dementsprechend volle Piste, die oben noch griffig war ehe sich unten mehr und mehr Haufen bildeten.

Zu meiner Verwunderung stellte ich dann fest, dass auch der Sunliner lief. Mit diesem fuhr ich daraufhin hinauf und nach dem Ausstieg zeigte sich, dass auch die drei Verbindungslifte nach Saalbach liefen - also nix wie rüber. Am Reiter-Ost war es leider sehr hart und eisig und am Bernkogel-SL schaute teilweise etwas Gemüse raus. Noch schlimmer war es dann aber an der EUB, wo die gesamte Beschneiungsarmada ihr "Unwesen" trieb und für zahllose Buckel sorgte. Deshalb ging es auf direktem Wege wieder zurück, wo es auf der kurzen Abfahrt am Wetterkreuz 6er etwas griffiger war.
Da ich schon während meiner Fahrt im Hasenauer 8er festgestellt hatte, dass der offziell geöffnete Rückweg zum Hasenauer mehr aus Wiese als aus Schnee bestand, versuchte ich mein Glück auf der noch geschlossenen roten 35. Diese hatte nur wenige Steine und war definitiv besser zu fahren als so manch geöffnete Piste. Geschlossen war sie wohl wegen der laufenden Beschneiung und zwei noch nicht ganz verfüllten Bachläufen.
Von dort ging es dann noch einmal mit dem Hasenauer 8er hoch und dann mit der Reiterkogelbahn wieder herunter, da die Pisten alle nicht mehr schön zu fahren waren. Im Ort wurde dann noch etwas Proviant für die Woche gekauft, ehe es wieder zurück auf die Hütte ging.
Als Letztes noch die Skiline des Tages.

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Noch ein Bild von der abendlichen Bullyparade am Zwöferkogel.



28.12.

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Da die Sicht an diesem Tag extrem schlecht war, gibt es nur dieses eine Foto vom Panorama 6er; da war die Sicht noch mit am besten..

Zwölfer am morgen war wie immer gut, Westgipfel danach ebenso (wenn man die Steilhänge über die gesamte Breite runtercarven kann weiß man was Sache ist :wink: ). Da ich an diesem Tag jedoch rüber nach Leogang wollte, blieb es bei einer Wiederholungsfahrt an der zweiten Sektion. Auf dem Fernsehbildschirm in der Mittelstation musste ich aber leider feststellen, dass die Reiterkogelbahn aufgrund eines technischen Defekts außer Betrieb war. Na super, dann also unten zur Talstation der Zwölferkogelbahn queren und auf den Skibus warten, der dann auch schon nach 5min kam und noch angenehm leer war (es war 09:15 Uhr).
20min später war ich nach dem Fußmarsch vom Schattberg X-press zum Kohlmais dann am Turm 6er angelangt, den ich eben schnell nahm um zur Kohlmaisgipfelbahn zu kommen, wo ich auch direkt die nächste Fahrt erwischte. Die Abfahrt am Panorama 6er war schon leicht zerfahren, mit ordentlichem Kantendreckung ließ es sich aber dennoch ganz gut Carven.
Weiter am Magic 6er war es oben ebenfalls griffig, der letzte Steilhang war jedoch schon um kurz nach zehn verbuckelt. Hier war auch die blaue Umfahrung noch gesperrt, sodass alle diesen Hang nehmen mussten.
Positiv überrascht war ich dann vom ersten Teil der Verbindung zum Schönleiten 6er. Das Stück vor dem Ziehweg war noch richtig schön pulvrig und für mich das beste Saalbacher Pistenstück des Tages.
Am Schönleiten 6er gab's dann die anscheinend obligatorischen 5min Wartezeit und die Piste zum Polten 8er hatte ziemlich viele Steine, die teilweise auch so groß waren, dass ich sie von der Piste entfernt habe.
In Leogang wurde die Sicht dann immer schlechter. Die Piste an der Sportbahn 2000 war glücklicherweise ganz gut zu fahren, das wäre sonst ein ziemliches Chaos geworden. Die Piste zur Bergstation Asitzbahn war dann komplett überfüllt und an vernünftiges Fahren war nicht zu denken, weswegen ich mich direkt auf den Weg zur Mittelstation machte. Hier war es auch alles andere als leer, aber durch die Breite der Piste konnte man es dennoch gut laufen lassen, zumal auch die Schneeverhältnisse bis auf das letzte Stück gut waren - dort lief noch die Beschneiung.
Da sich die Wartezeiten an der Mittelstation mit der Zeit auf 4min hochschaukelten, machte ich mich nach drei Abfahrten um 12:15 Uhr wieder auf den Rückweg. Die Piste an der Asitzmuldenbahn ging ebenfalls gut - hier haben die Sufag-Kanonen gute Arbeit geleistet. Verbindung nach Saalbach ebenfalls gut, hier stehen auch ein paar neue (?) TF10.
Der Schlusshang am Magic 6er hatte über den Tag weiter abgenommen und hätte wohl so manche Buckelpiste in den Schatten gestellt.
Am Kohlmais war die Maisabfahrt die zu dem Zeitpunkt einzig geöffnete Talabfahrt. Ließ sich auch größtenteils ohne Feindkontakt fahren, ist aber halt nicht viel mehr als ein breiter Ziehweg.
Auf dem Rückweg nach Hinterglemm nahm ich dann wieder die immer noch geschlossene 35, auf der nun auch die Bachläufe fast komplett zugeschoben waren. Dann stellte ich fest, dass auch der Rosswald 6er samt Abfahrt über den Tag in Betrieb genommen wurde, wodurch ich mir den Fußmarsch durch Hinterglemm ersparen konnte. Die Verbindung zur Hochalm war zwar noch etwas unruhig und knollig, ließ sich aber mit genügend Kanteneinsatz gut fahren.
Die noch eingestreute Wiederholungsfahrt am Hochalm 6er war dann ein ziemlicher Griff ins Klo: oben null Sicht und starke Haufenbildung und weiter unten eisig. An der EUB bot sich dann das gleiche Bild, hier quälten sich Massen an Menschen über die buckelige Piste nach unten. Da es dann auch am Zwölfer ein totales Whiteout gab, ließ ich es dann bleiben und fuhr direkt zur Hütte ab.

Die Skiline des Tages.



29.12.

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Der Blick aus dem Fenster macht schon mal Lust auf mehr!

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Zwölferkogel aus der Westgipfelbahn. Die Abfahrt an der Westgipfelbahn 2 war ein absoluter Traum, denn oben hatte es 2-3cm Schnee eingeweht - so waren direkt mal drei Wiederholungsfahrten fällig.

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Danach ging es kurz durch den Ort und mit der Reiterkogelbahn hinauf. Um die Zeit musste man halt die 5min Wartezeit in Kauf nehmen, aber ging alles recht flott. An der immer noch schmalen aber griffigen Piste am 8er oben dann drei Abfahrten gemacht.
Dann ging es weiter Richtung Hochalm: an der Rosswaldbahn war die Piste noch etwas glatt und knollig, das breite Stück nach der Rosswaldalm war dann aber richtig schön pulvrig und toll zu fahren.
Auf der Hochalm erwarteten mich dann Wartezeiten an beiden KSB's. Am Spieleck 6er sah es noch etwas leerer aus und so entschied ich mich für diesen. Nachdem ich die 5min Anstehen hinter mich gebracht hatte, stoppte die Bahn während der Fahrt einige Male. Beim Blick zurück zeigte sich schnell, dass hinter mir nur noch fünf Sessel besetzt waren und die Bahn somit leer gefahren wurde. Oben windete es dann auch stark und langsam aber sicher zog die Schneefront herein. Die Piste war aber nochmal richtig genial, da es einigen Schnee reingeweht hatte.
Ich machte dann frühzeitig auf der Walleggalm Mittag, in der Hoffnung, den Ansturm am Hochalm 6er umgehen zu können. Wie sich aber später zeigen sollte, gab es einen ganz anderen Ansturm, denn auch der Hochalm 6er und die Zwölfer-Nordbahn fielen dem Wind zum Opfer, womit die Hochalm nicht mehr ans restliche Gebiet angeschlossen war. Dementsprechend blieb nur der Skibus von der Talstation zurück nach Hinterglemm.

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Massen an Menschen auf der hoffnungslos überfüllten Talabfahrt.

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Neue (?) Skibrücke am Ende der Zwölfer-Nord-Abfahrt

In der Befürchtung, dass noch weitere Bahnen schließen könnten, fuhr ich dann praktisch nur noch an der Zehnerbahn, dessen Abfahrt insgesamt recht griffig war und nur wenige aber fiese Steine hatte. Am Ende hab ich dann noch drei Abfahrten an der Zwölferkogel 2 gemacht, dort gab's aber oben ziemliches Whiteout.
Die Skiline



30.12. + 31.12.
An diesen beiden Tagen war ich durch Magen-Darm lahm gelegt. Auf unserem Zimmer hatten es im Verlaufe der Woche sieben von acht Leuten.

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Bestandsaufnahme am 31.12. um 11:00 Uhr.

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Saalbacher Südseite und Westgipfel um halb fünf.



01.01.

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An Neujahr sollte es über den Westgipfel schnellstmöglich zu den drei KSB's auf der Saalbacher Südseite gehen, hier im Limberg 4er.

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Variantenhänge.

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Piste war nicht so toll wie sie aussieht, da der Schnee relativ tief und stumpf war.

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Seitenblick.

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Weiter im Schönleiten 6er. Die Jausernabfahrt zuvor wurde beschneit und war entsprechend knollig.

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Und im Magic 6er.

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Thurneralm.

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Die gleichnamige Abfahrt, war etwas steinig.

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Griffige Bergeralmabfahrt.

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Rückblick.

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Geschlossene rote Direktvariante am Panorama 6er.

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Blick nach Hinterglemm.

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Ederabfahrt - Knollen, Steine und einige Eisplatten.

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WM-Abfahrt - schon etwas zerfahren und ebenfalls einige Steine und Eisplatten.

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Da ich mich aufgrund meiner Magen-Darm-Krankheit ziemlich schwach fühlte, machte ich mich dann schon auf den Rückweg nach Hinterglemm.

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Blick nach Fieberbrunn, nächste Saison geht's rüber :wink:

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Achtung Anfänger :P
Ich fand es wirklich extrem, wie viele schlechte Skifahrer unterwegs waren. Das soll keineswegs arrogant klingen, aber man musste schon regelrecht mit der Lupe nach Skifahrern suchen (außer -natürlich- an Neujahr), die mindestens genauso gut wie man selbst fahren. Außerdem hat es mich teilweise richtig aufgeregt, wie nah manche Leute an einem vorbei fahren, obwohl man schon wirklich am äußersten Rand der Piste steht. Nachdem letztes Jahr ein Snowboarder in meinen Stock gefahren ist, bin ich da mittlerweile extrem pingelig. Dass Leute nicht nach oben gucken, wenn sie losfahren oder die gesamte Piste queren, ist ja schon nichts besonderes mehr...

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Bernkogel- und Wetterkreuz-Bergstation.

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Rote Abfahrt 35 am Sunliner.

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Westgipfel und Zwölferkogel.

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Die Abfahrt war - wieso auch immer - komplett leer.

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Saalbach in der Sonne.

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Hasenauer nun in kompletter Megabreite präpariert. War mir auch nochmal eine Wiederholungsfahrt Wert, obwohl es bereits ein einige Pulverhaufen gab.

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Das gleiche Bild an der Rosswaldbahn, hier noch etwas stärker zerfahren.

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Und noch einmal den Hochalm 6er gefahren, im oberen Teil schon kein Genuss mehr.

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Schwarze Reichkendlabfahrt. War eine Bullyspur breit präpariert und ist seit Samstag offziell geöffnet.

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Der untere Teil war etwas kompakter und somit nochmal ganz schön zu fahren.

Danach ließ ich es dann aufgrund meiner erwähnten Kraftlosigkeit für diesen Urlaub sein. Ich fühlte mich regelrecht wie ein Anfänger, so schwach wie ich die Kante nur belasten konnte, was angesichts der nun immer größer werdenden Pulverbuckel aber von Nöten gewesen wäre.
Zuletzt noch die Skiline



Fazit:
Leider haben Wetter und Gesundheit nicht ganz mitgespielt, weswegen ich fairerweise keine endgültige Bewertung des Skigebiets vornehmen kann. Gefallen hat mir, dass es praktisch ausschließlich schnelle und moderne Anlagen gibt, und, dass trotz des Schneemangels alle wichtigen Abfahrten geöffnet waren oder während der Woche öffneten.
Bezüglich der Pistenvielfalt kann ich nicht viel sagen, da einige Varianten noch geschlossen waren. Dadurch waren logischerweise auch die geöffneten Abfahrten überlastet, die ich aber insgesamt weder als besonders interessant, noch als besonders schlecht bewerten will.
Nicht immer einverstanden war ich mit der Präparierung. Gerade an Neujahr hatte es über Nacht keinen Neuschnee gegeben und dennoch waren einige Pisten entweder schon von der Früh weg schlecht präpariert (Zwölferkogel, Verbindung Westgipfel - Limberg 4er, Jausern), oder ließen am Tage sehr schnell nach, wobei ich ehrlicherweise nicht einschätzen kann, ob die schlechte Bindung zwischen den Schneeschichten womöglich der Grund dafür sein könnte.
Ebenfalls etwas enttäuscht war ich von den Verbindungen, die oftmals nur aus Ziehwegen bestehen. Beispiele sind die komplette Saalbacher Südseite und Bernkogel 2 sowie Rosswald-Hochalm. Die Schneeverhältnisse haben das sicherlich auch etwas zum negativen hin beeinflusst, aber dennoch hätte man die Verbindungen in meinen Augen schon beim Bau intelligenter trassieren können. Aufgrund dieser Tatsache wundert es mich auch, wieso viele von SHL als Rundengebiet überzeugt sind. Ich würde gerade bei mehr geöffneten Pistenvarianten eher einzelne Bereiche auswählen, in denen ich dann einen Tag fahre.

Achso - Kritik, Anregungen, Fragen, usw. sind natürlich immer willkommen :wink:
Saison 25/26: 2× Ischgl, 1× Kappl, Stubai, Zillertal Arena
Saison 20/21: 3× Patscherkofel, 2× Skiwelt, Zillertal Arena, 1× Hochfügen-Hochzillertal, Hintertux, Kühtai, Mayrhofen, Pitztal, SFL, Sölden, Stubai
Saison 18/19: 2× Hochfügen-Hochzillertal / 1× Hintertux, Ischgl, Kappl, Nauders, Pitztal, SFL / 0,5× Bergeralm, Hochgurgl, Schlick, Sölden
Saison 17/18: 5× Sölden / 2× Hintertux, Hochfügen-Hochzillertal, Ischgl / 1× Muttereralm, Pitztal / 0,5x Zillertal 3000, Zillertal Arena
Saison 16/17: 5× Sölden / 3× Hintertux, Zillertal Arena / 2× Ischgl, Pitztal, Stubai / 1× Gurgl, Hochzeiger, Hochzillertal, Kaunertal, Mayrhofen, Nauders, Saalbach, SFL, Skijuwel, Skiwelt
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von David93 »

Schöner Bericht.

Man sieht wie sehr der Neuschnee zum Jahreswechsel für das Gebiet notwendig war. Und dennoch ist man vom Vollbetrieb noch ein Stück entfernt.
Mir persönlich gefällt das Gebiet sehr gut. Wiederholungsfahrten machen ist auch sinnvoll, wenn man die Ziehwege vermeiden will. Oder wie du schon selbst sagst auf Teilgebiete konzentrieren. SHL hat wirklich sehr viele interessante Abfahrten. Das einzige Manko ist wie ich finde eben die Schneesicherheit. Das hat denen letztes Jahr schon die Saison verhagelt, und die jetzige war bisher auch nicht so das wahre dort.

Schade das bei dir nicht alles so glatt lief (Krankheit, Anreise, Abreise, Schneemangel...)
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von Malli »

Schöner Bericht. Schade, dass du mit diesen Wiedrigkeiten zu kämpfen hattest.

Was sagst du zu Ruf bzgl Organisation und Leuten?
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schmidti
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von schmidti »

David93 hat geschrieben:Schade das bei dir nicht alles so glatt lief (Krankheit, Anreise, Abreise, Schneemangel...)
Malli hat geschrieben:Schöner Bericht. Schade, dass du mit diesen Wiedrigkeiten zu kämpfen hattest.
Danke für euer Mitleid :) Wenn man halt nur ein Mal pro Winter wirklich Skifährt ist das dann halt wirklich alles andere als toll :naja:



Malli hat geschrieben:Was sagst du zu Ruf bzgl Organisation und Leuten?
Oh oh, da machst du aber ein ganz schönes Fass auf. Meine ehrliche Meinung werde ich dir aber natürlich nicht vorenthalten :wink:
Bezüglich Organisation kannst du auch christopher91 mal fragen, der arbeitet bei ruf und wird dir die ein oder andere Geschichte erzählen können :D


Bei mir lief es jedenfalls so, dass ich um 21:00 Uhr am Bahnhof stand und dann relativ schnell ein Teamer kam und Bescheid sagte, dass der Zug 90min Verspätung hat, weil sich auf der Strecke jemand vor den Zug geworfen hat. Dann haben wir im Bahnhofsgebäude alle zusammen die Zeit abgesessen und der Zug kam dann auch mit der genannten Verspätung.
Als wir dann in Zell am See am Ausstiegsbahnhof waren, mussten alle Leute in die Busse, die zu ihren jeweiligen Unterkünften fuhren. Gut gelöst war das nicht, denn es waren ca. zehn Busse und man musste halt erst den suchen, an dem der Zettel mit seiner Unterkunft hing.

In der Unterkunft angekommen waren die Zimmer dann immerhin schon aufgeteilt und es wurde für 13:00 Uhr Essen angekündigt. Das Essen war dann um 13:35 Uhr fertig...
Dann fuhren die Leute, die noch fahren wollten, zur Talstation der Kabinenbahn, wo wir nochmal eine halbe Stunde auf unseren Skipass warten mussten.
Am Abend gab es dann die Skigebietseinweisung, die man sich aber auch locker hätte sparen können, da die Betreuer erklärt haben mit welcher Bahn und Piste man zur Hütte kommt und sonst nur unwichtiges Zeugs (gute Skihütten, wo ist der Ort) erzählt haben. Ich kann also von Glück reden das Alpinforum zu kennen, denn hätte ich mich nicht vorher hier informiert, hätte ich mich in dem Gebiet (gerade bei den Sichtverhältnissen) sicherlich nicht zurecht gefunden.

Auf der Rückfahrt fing es dann schon damit an, dass auf wundersame Weise nicht alle Leute Platz in dem Bus hatten, der nach Zell am See zum Bahnhof fuhr. Deshalb wurde ich mit vier anderen Leuten mit dem Taxi zu einem Bus gebracht, der von einer anderen Unterkunft aus zum Bahnhof fuhr, letztlich aber auch einen Platz zu wenig hatte (ein Betreuer hat dann "illegal" gestanden).
Am Bahnhof bekamen wir dann zunächst die Nachricht, der Zug hätte 30min Verspätung. Mit der Zeit wurde es dann immer mehr: 60min, 90min, 120min, 120-150min (wohlgemerkt an der ersten Station!). Letztendlich waren es dann 155min, in denen sich alle Teilnehmer bei -2°C irgendwie beschäftigen mussten. Logischerweise blieb keiner in der Kälte stehen, sondern alle ließen ihre Sachen liegen und gingen in der Fußgängerzone in irgendwelche Läden um nicht zu erfrieren.
Als wir dann um 12:20 Uhr endlich losfuhren, dachten wir es sei endlich alles überstanden, doch kurz vor Günzburg (Ulm) stockte die Lok und blieb stehen. Die anschließende Durchsage: "Die Lok ist kaputt, eine neue aus München ist bestellt, braucht aber 90min." Wir wurden dann bis es denn Bahnhof gezogen und konnten zumindest rausgehen. Die Ersatzlok kam dann halbwegs pünktlich, es dauerte aber nochmal eine halbe Stunde bis es dann endlich ohne weitere besondere Vorkommnise weiterging.


So, jetzt zu den Leuten :wink:
Falls du die Teamer meinst, die sind an sich korrekt, kaum älter als man selbst und wollen selber nur so gut es geht Urlaub machen und achten deshalb auch praktisch auf nichts. Skifahren können sie allerdings nicht, so war die Aussage eines Teamers: "die Piste ist geil, da muss man nur zwei Schwünge machen und ist unten" Wohlgemerkt hatte diese Piste 700 Höhenmeter :D
Falls du die Reiseteilnehmer meinst, die sind auf Alkohol aus :bia: Einer auf meinem Zimmer war an seinem zweiten Abend so voll, dass er eine Teamerin angemacht hat und von der eine geklatscht bekommen hat :lol: :lol:
Leute aus unserem Abteil, die unten in Hinterglemm gewohnt haben, sind sogar jeden Tag erst um elf Uhr Skifahren gegangen bzw. an Neujahr gar nicht.
Saison 25/26: 2× Ischgl, 1× Kappl, Stubai, Zillertal Arena
Saison 20/21: 3× Patscherkofel, 2× Skiwelt, Zillertal Arena, 1× Hochfügen-Hochzillertal, Hintertux, Kühtai, Mayrhofen, Pitztal, SFL, Sölden, Stubai
Saison 18/19: 2× Hochfügen-Hochzillertal / 1× Hintertux, Ischgl, Kappl, Nauders, Pitztal, SFL / 0,5× Bergeralm, Hochgurgl, Schlick, Sölden
Saison 17/18: 5× Sölden / 2× Hintertux, Hochfügen-Hochzillertal, Ischgl / 1× Muttereralm, Pitztal / 0,5x Zillertal 3000, Zillertal Arena
Saison 16/17: 5× Sölden / 3× Hintertux, Zillertal Arena / 2× Ischgl, Pitztal, Stubai / 1× Gurgl, Hochzeiger, Hochzillertal, Kaunertal, Mayrhofen, Nauders, Saalbach, SFL, Skijuwel, Skiwelt
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von Malli »

Ist das ein Zug der von Ruf gechartet wird?
Du hattest jedenfalls ziemliches Pech. Wie ist denn der Altersschnitt? Was sagst du letztendlich zum P/L-Verhältnis?
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christopher91
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von christopher91 »

Malli hat geschrieben:Ist das ein Zug der von Ruf gechartet wird?
Du hattest jedenfalls ziemliches Pech. Wie ist denn der Altersschnitt? Was sagst du letztendlich zum P/L-Verhältnis?
Ja ist der Zug. Naja Pech, letztes Jahr ging die Lok auch schon kaputt :D
Altersschnitt ist je nach Destination unterschiedlich, in Saalbach sind schon eher Ältere, da auch viele Ruf über 18 (Next) Hotels dabei sind, deshalb wird der Schnitt wohl so bei 18 Jahren liegen. Preis/Leistung: wenn du meine Meinung zu hören willst PM ^^
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David93
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von David93 »

Für eine kaputte Lok oder einen Suizidversuch aufm Gleis kann ja Ruf nix. Ist zwar ärgerlich, aber sowas passiert mir wenn ich mit der deutschen Bahn fahre auch ständig. :lach: In so einem Fall kann man eigentlich nur bewerten, wie das ganze dann organisiert wird. Und das was ich dazu jetzt so gelesen habe hört sich doch sehr chaotisch an. :wink:
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von Olli_1973 »

erstmal vielen Dank, schöner Bericht, die Pistenverhältnisse fand ich nicht so schlecht und die Leute vom fahren her auch nicht so schlecht, waren halt teilweise komplette Buckelpisten oder gar nicht gewalzte Pisten, da kommen dann viele Skifahrer nicht mit klar. Zu deiner Aussage: " warum können die nicht schauen bevor die losfahren " kann ich nur sagen, dass die Leute schon mal nach oben schauen, aber der von oben kommende Fahrer dann teilweise eine ganz andere Linie fährt als vorher gedacht. Und es ist immer noch so: Wer von oben kommt muss aufpassen!!!!!
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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von vetriolo »

Prima und vor allem ehrlicher Bericht, auch wenn Wetter und Verhältnisse nicht so toll waren. Bilder sind auch gut trotz Wolken. War noch nie in Saalbach im Winter und werde es auch erst einmal lassen, auf ein "Winterberg im Großformat" kann zumindest ich getrost verzichten (Saalbach-Fans bitte nicht böse sein :wink:). Die geringe Höhenlage kann eben so früh in der Saison immer ein Problem sein. Einzig die ungewalzten Pisten sind ein Pluspunkt aus meiner Sicht als Freerider, da sind die Geschmäcker halt verschieden.

Was die Pistenrowdies angeht, ich stelle mich mich beim Pausieren immer zwei bis drei Meter neben die Piste, gerne auch hinter Schneekanonen oder sonstige Hindernisse, das hilft ungemein um etwas Abstand zu den (zurecht) kritisierten und vorbeirasenden Experten zu schaffen. Aber bitte nicht auf einem Gletscher machen, in Saas Fee habe ich einen guten Meter neben der Pistenabsperrung schon krasse Spalten erlebt.

Die Reisebetreuung bei Jugendreisen ist auch bei den Skiverbänden nicht viel anders und beschränkt sich eher auf das Nötigste. Ski- oder Snowbaordfahren können die allerdings schon, ohne Übungsleiterschein geht da normalerweise nichts. Teuer finde ich die Reisen vom Angebot her eigentlich nicht, kann aber nicht die Unterkünfte beurteilen, ist halt oft etwas Glücksache.

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Re: Saalbach Hinterglemm Leogang (AT) / 26.12.2014 - 01.01.2

Beitrag von schmidti »

Malli hat geschrieben:Ist das ein Zug der von Ruf gechartet wird?
Du hattest jedenfalls ziemliches Pech. Wie ist denn der Altersschnitt? Was sagst du letztendlich zum P/L-Verhältnis?
Ja der Zug wird von folgendem Unternehmen gechartet http://www.euro-express.eu/ (wie du siehst ist die Ausstattung auch nicht mehr die Neueste :wink: ).

Der Altersschnitt in Saalbach insgesamt war auf jeden Fall über 18 Jahren, aber zu den anderen Häusern hat man wirklich nur am Bahnhof Kontakt.
Bei uns auf der Hütte würde ich ihn mal auf 17 Jahre schätzen. Es gab ein paar wenige <16 und ein paar mehr >18, der Großteil bestand aber aus 16-/17-jährigen.

Zum Preis-Leistungs-Verhältnis muss man sagen, dass es sicherlich billigere Alternativen zu ruf gibt. In diesem Jahr war es für mich nicht das Problem, da mir meine Eltern die Reise bezahlt haben, was aber im nächsten Jahr anders sind.
Auch muss man sehen, was man als Leistung ansieht. Der Hauptgrund, wieso ich mich ruf entschieden habe, war nämlich (neben der Unterkunft), dass man komplett selbstständig Fahren darf und sich nur abends einmal zum Meeting treffen muss. Zumindest dulden es die Teamer, muss man dazu sagen, denn wenn jemand verloren ginge hätten sie ein echtes Problem, da sie für alle Minderjährigen nun mal eine Aufsichtspflicht haben.


David93 hat geschrieben:Für eine kaputte Lok oder einen Suizidversuch aufm Gleis kann ja Ruf nix. Ist zwar ärgerlich, aber sowas passiert mir wenn ich mit der deutschen Bahn fahre auch ständig. :lach: In so einem Fall kann man eigentlich nur bewerten, wie das ganze dann organisiert wird. Und das was ich dazu jetzt so gelesen habe hört sich doch sehr chaotisch an. :wink:
Naja der Zug ist generell schon ziemlich veraltet und wie auch christopher91 schon schrieb, war die Lok ja wohl auch letztes Jahr schon kaputt - Zufall scheint das also nicht zu sein.
Ja genau, das hätte man dann vor allem auf der Rückfahrt anders organisieren müssen. Erst einmal nehme ich ihnen nicht ganz ab, dass nicht schon vorher absehbar war, dass der Zug mehr als eine halbe Stunde Verspätung hat. Hätte man schnell gewusst, dass es noch fast drei Stunden dauern würde, hätte man auch locker noch nebenan auf der Schmitten Skifahren können. Auch wäre es generell eigentlich notwendig gewesen, dass es einen Sammelpunkt für das gesamte Gepäck gibt, wo dann immer drei/vier Betreuer darauf aufpassen, damit man sich mal ein bisschen aufwärmen kann, ohne befürchten zu müssen, dass sein Gepäck geklaut wird (ich will nicht wissen was da los gewesen wäre wenn das wirklich passiert wäre).


Olli_1973 hat geschrieben:erstmal vielen Dank, schöner Bericht, die Pistenverhältnisse fand ich nicht so schlecht und die Leute vom fahren her auch nicht so schlecht, waren halt teilweise komplette Buckelpisten oder gar nicht gewalzte Pisten, da kommen dann viele Skifahrer nicht mit klar.
Gut wenn ich deine Aussage aus dem Schneesituationstopic dazu nehme, diskutieren wir ja praktisch nur über Neujahr (die Tage zuvor fandest du entweder selber schlecht und am 30./31. bin ich ja gar nicht gefahren).
Ich weiß nicht wie du an dem Tag gefahren bist, aber ich fand vor allem einige Pisten auf der Nordseite schon um 09:00 Uhr schlecht präpariert. In Saalbach bin ich dann die drei neu geöffneten Abfahrten (Thurneralm, Eder, WM-Talabfahrt) gefahren, und die waren stellenweise steinig sowie generell eisig/knollig und schon etwas zerfahren. In Hinterglemm war es dann allgemein etwas zerfahrener, wie man z.B. auf meinem Bild an der Rosswaldbahn sieht (und da war es erst 11:15 Uhr). Hier aber keine große Kritik, denn das war durch die Schneefälle die Tage zuvor wahrscheinlich nicht zu vermeiden.


Olli_1973 hat geschrieben:Zu deiner Aussage: " warum können die nicht schauen bevor die losfahren " kann ich nur sagen, dass die Leute schon mal nach oben schauen, aber der von oben kommende Fahrer dann teilweise eine ganz andere Linie fährt als vorher gedacht. Und es ist immer noch so: Wer von oben kommt muss aufpassen!!!!!
Dann beruf ich mich mal auf Regel Nummer 5, "Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren: Jeder Pistenteilnehmer, der in eine Abfahrtsstrecke einfahren oder ein Pistengelände queren (traversieren) will, muss sich zuvor nach oben und unten vergewissern, dass er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann. Dasselbe gilt auch nach jedem Anhalten."
Deine Aussage hinkt auch in dem Zusammenhang, als dass der von oben kommende Skifahrer die Linie des vor ihm fahrenden ja genauso schlecht einschätzen kann. Von daher gilt halt wirklich: nur Fahren wenn es wirklich sicher ist, egal ob beim Losfahren oder normal auf der Piste.


vetriolo hat geschrieben:Prima und vor allem ehrlicher Bericht, auch wenn Wetter und Verhältnisse nicht so toll waren. Bilder sind auch gut trotz Wolken. War noch nie in Saalbach im Winter und werde es auch erst einmal lassen, auf ein "Winterberg im Großformat" kann zumindest ich getrost verzichten (Saalbach-Fans bitte nicht böse sein :wink:). Die geringe Höhenlage kann eben so früh in der Saison immer ein Problem sein. Einzig die ungewalzten Pisten sind ein Pluspunkt aus meiner Sicht als Freerider, da sind die Geschmäcker halt verschieden.
Schön, dass dir der Bericht gefällt :) Ich denke aber mal es wird dann ab morgen nicht mehr so schlimm sein, sind ja nun auch einige Pistenvarianten mehr geöffnet.
Saison 25/26: 2× Ischgl, 1× Kappl, Stubai, Zillertal Arena
Saison 20/21: 3× Patscherkofel, 2× Skiwelt, Zillertal Arena, 1× Hochfügen-Hochzillertal, Hintertux, Kühtai, Mayrhofen, Pitztal, SFL, Sölden, Stubai
Saison 18/19: 2× Hochfügen-Hochzillertal / 1× Hintertux, Ischgl, Kappl, Nauders, Pitztal, SFL / 0,5× Bergeralm, Hochgurgl, Schlick, Sölden
Saison 17/18: 5× Sölden / 2× Hintertux, Hochfügen-Hochzillertal, Ischgl / 1× Muttereralm, Pitztal / 0,5x Zillertal 3000, Zillertal Arena
Saison 16/17: 5× Sölden / 3× Hintertux, Zillertal Arena / 2× Ischgl, Pitztal, Stubai / 1× Gurgl, Hochzeiger, Hochzillertal, Kaunertal, Mayrhofen, Nauders, Saalbach, SFL, Skijuwel, Skiwelt
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