Am Mittwoch ging es zum Jauerling zum Nachtskifahren, was ich mir für diese Saison fix vorgenommen hatte. Den Jauerling erreicht man von Wien aus relativ flott in einer Stunde über die Westautobahn. Der Hauptgrund für meine Entscheidung für den Jauerling und gegen den Hirschenkogel war der Kartenpreis, der mir am Hirschenkogel mit über 30 Euro für Nachtski einfach zu teuer war. Natürlich ist das Angebot am Hirschenkogel bedeutend größer (falls überhaupt ein Skigebiet in Österreich so ein großes Nachtskiangebot hat), trotzdém war mir das zu teuer. Außerdem war ich diesen Winter ja schon einmal dort und wollte ein neues Skigebiet erkunden
Nun, was kann man zum Jauerling sagen. Das Skigebiet besteht im Großen und Ganzen aus einem Schlepplift, der eine relativ flache und breite Piste bedient. Der Schlepplift ist nicht all zu lang und fährt auch recht schnell, man kommt also leicht auf viele Wiederholungsfahrten. Die Piste ist wirklich ideal zum schnellen carven, mit der Zeit wird sie allerdings dann doch recht langweilig. Trotzdem ist der Jauerling mit seinem relativ günstigem Nachtskiangebot durchaus zu empfehlen. Am Tag würde ich aber wohl eher nicht her fahren.
Wetter
Bedeckt, der Mond war die ganze Zeit hinter Wolken versteckt. Im oberen Teil der Piste war es leicht neblig.
Lifte und Pisten
Alles offen bis auf den rechten Teil der Piste, der wegen eines Slaloms gesperrt war
Pistenzustand
Sehr griffige Schneeverhältnisse bis ca. 8 Uhr, danach wurde es stellenweise glatt-eisig
^^Blick von der Talstation auf die gut ausgeleuchtete Nachtpiste
^^Talstation des SL
^^Im SL. Auf den Schleppliftstützen waren Lautsprecher, die für eine Dauerbeschallung sorgten. Das hätte nicht unbedingt sein müssen
^^Im SL
^^An der Bergstation. Manchmal zog etwas Nebel rein.
^^Blick nach oben an der Mitte der Piste. Der Pistenzustand war bis ca. 8 Uhr wirklich ausgezeichnet
^^Blick zur Talstation
Fazit
Ein gelungener Skiabend