Station 2 der Saison: Sölden. Gleich vorweg, der Tag in Sölden konnte den Skitag am Stubaier nicht toppen. Sölden ist von der geografischen Ausrichtung einfach da etwas unterlegen. Am Rettenbachferner war es relativ abgefahren und das auch schon von Beginn des Tages an. Das lag unter anderem daran, dass am Karlesjoch nur ein recht schmaler Streifen der Piste für den Publikumsskilauf geöffnet war. Der Gletschersteilhang war passabel zu fahren, solange man auf die Eisplatten am zweiten Übergang achtete. Am Seiterjöchl war es im Mittelteil ganz ok, aber nix besonderes. Oben war die Zufahrt wie immer eine Katastrophe, da viel zu schmal und auch unten kam einiges an Eis durch.
Am Tiefenbach war es generell viel besser als am Rettenbach. Viel angenehmer dort war der weitaus großzügigere Platz auf den Pisten. Nur die Zufahrt zur Tiefenbachgondel ist schmaler, aber für den aktuellen Andrang durchaus ausreichend. Der Schnee am Tiefenbach war überall griffig und sehr gut zu fahren. Vom Andrang her war es heute auch sehr annehmbar. Wartezeiten am Lift gab es quasi nie; nie mehr als 5 FBM. Vormittags kam es zu Wartezeiten am Mutkogel, den ich dann aber zu denen Zeiten nicht gefahren bin.
Zum Wetter ist lediglich zu sagen, dass es wieder Kaiserwetter war und auch recht war. Das Thermometer stieg auf ca. 10 Grad am Tiefenbach, weswegen es da auch etwas sulziger wurde.
Daten:
Dauer: 6h7min
Pistenkm: 55,52km
Höhenmeter: 11.830hm
Vmax: 79km/h
Vavg: 26km/h
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Morgens wird man gleich von diesem tollen Panorama an der Schwarzen Schneidbahn begrüßt

Zoom in die Dolomiten. Einfach Hammer der Blick dorthin

Deshalb gleich nochmal der Zoom in die Dolomiten

Panorama von der Schwarzen Schneide

Blick von der Tunnelausfahrt auf den Tiefenbachferner. Die direkte Zufahrt vom Tunnel auf den Gletscher war schon recht fertig, liegt aber halt auch voll in der Sonne

Blick auf den Tiefenbachferner, wo es mir deutlich besser gefiel, als am Rettenbachferner

Blick am SL Mutkogel nach oben

Abfahrt am Tiefenbachferner

Da, wo der Gletscher aufhört, wurde die Abfahrt schmaler, was aber ausreicht, wenn nicht so viel wenig Betrieb ist

Blick zur Wildspitze, deren Gletscher viele Spalten führt

Zoom zum Mittelbergferner am Pitztaler Gletscher

Zoom zum Hinteren Brunnenkogel

Blick ins Pitztal

An der Bergstation der Tiefenbachbahn

Talstation Tiefenbach. Der Parkplatz hätte noch einigen Gästen Platz geboten

Am Seiterkar liegt noch kaum Schnee

Blick aus der Tiefenbachbahn auf den Gletscher

Überblick über den Tiefenbachferner

Ausblick aus der Tiefenbachbahn

Im Seiterkar-Sessel. Die Piste ist noch einiges von einer Öffnung entfernt

Blick übers Seiterjöchl zum Golden Gate

Am Weltcuphang waren sie schon alle fleißig am Trainieren. Die Piste für die Öffentlichkeit war halbwegs passabel in Schuss, aber bei weitem nicht so perfekt wie sonst als

Blick von der Mittelstation aufs Gletscherstadion. Auf der Piste selbst merkt man, finde ich, sehr, dass der Gletscher in den letzten Jahren massiv zurückgegangen ist in diesem Bereich

2. Sektion Schwarze Schneid. Am Karleskogel war nur eine schmale Piste für die Öffentlichkeit geöffnet

Von der Bergstation lohnt dann nochmal der Blick in die Dolomiten

Dolomiten

Abfahrt am Rettenbachferner am Nachmittag

Die viel diskutierte Gletscherstütze der Schwarzen Schneid Bahn

Mittelstation der Schwarzen Schneidbahn

Der Gletschersteilhang. War leicht enttäuscht von seinem Zustand, aber ski-chrigel hat ja in seinem Bericht von gestern bereits gewarnt

Blick auf den oberen Teil des SL Seiterjöchl. Die Zufahrt vom Lift zur Piste ist einfach immer ein Graus, da die Piste offiziell nur eine Raupenspur breit ist

Blick vom Mutkogel. Auf der Tiefenbachseite war es einfach schöner meiner Meinung nach

Zum Abschluss ging es aber dennoch noch einmal an den Rettenbach, denn gegen 15:45 war es hier dann auch menschenleer
Fazit:
Kurzum: Gestern wars besser, was jetzt aber nicht heißen soll, dass es in Sölden schlecht war. Für einen Herbstskitag war es durchaus gut und insbesondere am Tiefenbach konnte man jede Menge Spaß haben