
Bödele am 22.02.2018 "Der Weltcup, Tag 1"
Nun ist es wieder soweit. Das Weltcup Wochenende steht vor der Tür. Also haben Mostviertler und ich einen kleinen Plan ausgearbeitet, was man davor noch besuchen könnte, um auch von Vorarlberg etwas zu sehen. Also ging es für uns bereits am Donnerstag in der Früh los, um diesen Tag auch noch etwas auskosten zu können. Es ging also schon etwas vor fünf in der Früh für mich los und trafen uns am Voralpenkreuz. Wir waren etwas weniger als 7 Stunden unterwegs. Das Voralpenkreuz liegt in Oberösterreich und fuhren nach Salzburg, über das große Deutsche eck weiter. Über das Inntal ging es über dem Arlberg weiter nach Bludenz. Von hier aus über die Faschina Straße weiter nach Au, wo Schoppernau direkt daneben liegt. Die Fahrt nach Vorarlberg verlief problemlos und so standen wir etwas vor 12 an der Kasse. Nach weiteren fünf Minuten hatten wir die Karte im Petto und es konnte los gehen.
Was man zum Diedamskopf sagen kann ist, das es ein kleines aber feines Skigebiet ist. Genügend Abwechslung für einen Tag und Pisten gibt es auch in jeder Schwierigkeitstuffe. Die Pisten sind nett Kupiert und nicht zu kurz. Die Pisten am Berg waren allgemein in sehr gutem Zustand. Die geöffnete Talabfahrt, die eine Route ist, war die schlechteste Piste des Tages. Zum Teil sehr Eisig und hier und da etwas Steinig. Aber bei der Schneelage und dem Südhang wohl kein wunder. Die richtige Talabfahrt war schon geschlossen, aber dazu später mehr. Das Wetter war nicht gerade gut. Vor der Mittelstation der Kabinenbahn wurde es zum Teil sehr Nebelig, was bis zur Bergstation meist so blieb. Hin und wieder riss es kurz auf, wo man ein paar Fotos machen hätte können. Unter der Nebelgrenze war es sogar etwas sonnig, aber auch nur kurz. Insgesamt schätzten wir das Wetter besser ein, als es tatsächlich kam. Aber immerhin konnten wir ein neues Skigebiet erkunden.

^^ Endlich sind wir hier und hofften, das es ab der Mittelstation wieder besser wird. Zu sehen Diedams 1 und die maue Schneelage des Südhang.


^^ Mittelstation, wo die durchgehende Bahn zum Diedams 2 übergeht. Diese CWA Kabinen sind zwar etwas Gewöhnungsbedürftig, sehen aber doch recht steilisch aus. Nur solch Kabinen, wo man sich durch die geringe Höhe immer anhaut, sind eindeutig nicht mein Fall. Das letzte mal mit solch niedrigen Kabinen ist auch wieder mindestens fünf Jahre her. Damals in Gastein irgendwo.

^^ Nach einer Fahrt, sind wir recht schnell wieder runter gefahren. Bei dem Nebel da oben macht es einfach keinen Spaß. Zu sehen ist der Ahornlift, der anscheinend die einzig beschneibaren Pisten bedient. Diese war sogar recht gut beieinander.

^^ Jetzt fuhren wir mal die gesperrte Talabfahrt. Der Schnee abseits war sehr hart, mit einer dünnen Neuschneeschicht überzogen.

^^ Diedams erste Sektion, die mit einem ordentlichem Tempo fuhr. Kein schnarch Tempo, obwohl so gut wie kein Andrang herrschte.

^^ Auch wenn flach, einer der besten Stücke der Talabfahrt.

^^ Also diese Abfahrt gefiel mir sehr gut. Schön abwechslungsreich und ziemlich lang. Bei genügend Schnee muss diese eine der besten Pisten im Gebiet sein.

^^ Mostviertler gibt sein bestes


^^ Wir mussten diese leider ein zweites mal fahren. Aber die ist noch ganz geblieben.

^^ Immerhin kommt jetzt mal die Sonne raus.

^^ Nach dem Waldstück, wo wir gerade stehen, führen wir bei der ersten fahrt rechts weiter einen kleinen Zieher. Wir dachten, so umfahren wir dieses schneelose Stück und müssen nicht so viel abschnallen. Als wir dann schon unter der Diedams1 durchfuhren, sah es nicht mehr so gut aus. Wir mussten die Hälfte, die wir gefahren sind wieder zurückgehen und kamen bei diesem Bild ganz unten bei der Piste bei einer Brücke wieder raus. Es war zwar nicht übel, aber fuhren jetzt doch lieber gleich hier runter.

^^ Wären wir gleich hier runter, das hat uns bestimmt 20 Minuten gekostet.

^^ Es ging sich gerade so aus, keine zweites Mal ab zuschnallen. Hier bei der Brücke kamen wir von links herüber und oben bei den Bäumen fuhren wir nach links zum Lift.

^^ Schöne Talabfahrt, leider nicht was kein wunder ist, Präpariert.

^^ Hier kamen wir raus und unten bei den Hütten ging es wieder zurück. Wenigstens wanderten wir schon dieses Jahr.

^^ Der Nebel verzog sich zum ersten mal oben etwas, was ich gleich für ein paar Fotos nutzte.

^^ Blick nach unten, dort leider nicht.

^^ Nach einer fahrt mit der Panoramabahn blieb es noch etwas schön. Berge konnte man auch ein paar sehen, allerdings keine Ahnung wie die alle heißen. Der Plateaulift lief heute leider nicht, das ist der Schlepper nebenan. Er schien schon seit einer weile zu stehen und glaube nicht, das er heuer wenn überhaupt mal lief. Schade um diese Anlage, hat doch sehr schöne Gitterportalstützen.

^^ Im Hüttenkomplex befindet sich ein Restaurant und die Bergstation der Diedams 2.

^^ Langsam zog es etwas auf. Hinten kann man die Breitenalpbahn erahnen. Ist ein fixer Vierer, den wir heute nur einmal gefahren sind.

^^ Auch bei der Panoramabahn wurde es etwas besser. Leider war es die vorletzte Abfahrt des Tages auf der schwarzen Vier.
Als Fazit gibt es nicht viel zu sagen. Das Wetter war eher schlecht, was ab der Mittelstation zutrifft und unter dieser war es auch nicht viel besser. Bis auf die Bodensicht war in Ordnung und die kleine Wanderung. Die Pisten wären ohne Schleichtempo sicher interessant gewesen. Aber es wurde eine neues Skigebiet kennen gelernt und das ist doch das wichtigste. Bei schönem Wetter mit den vielen Varianten kann ich das Gebiet nur empfehlen.
Hier noch der Gps Track. Danke Mostviertler fürs zu schicken.

Hier die restlichen Tage.
Bödele, Tag2
Faschine, Tag3
Damüls-Mellau, Tag4
Bei der Talstation zogen wir uns um und fuhren zuerst zum Spar in Au, um etwas essen für den Abend zu besorgen. Die Unterkunft, ein kleine Apartment hatten wir uns in Schnepfau gebucht, was nicht sehr weit weg lag.