- Bereich nördlich des Tonalepass
- Bereich südlich des Tonalepass mit dem Presenagletscher
- Ponte di Legno/Temu
Der Pistenplan veranschaulicht dies:
Link zum Pistenplan
Beim Bereich nördlich des Tonalepass sind eigentlich nur die Hänge ganz außen im Osten und im Westen interessanter. Dazwischen sind viele parallele Sesselbahnen unterschiedlicher Länge (von kurz bis mittellang), die für einen einigermaßen geübten Skifahrer nur Durchgangsstation sind. Die Pisten sind in diesem Bereich leicht bis maximal mittelschwer. Besonders die Außenrumabfahrt im Westen von der Bergstation der 4KSB Bleis (14) zur Talstation der 4SB Nigritella (13) ist aber schon lohnenswert.
Südlich des Passes führt die ZUB Paradiso 700 Höhenmeter hinauf. Die zugehörigen Piste ist deutlich anspruchsvoller als die Pisten auf der anderen Seite des Passes. Weiter geht es mit einer sehr flachen DSB zur Talstation der beiden parallelen Gletscherlifte, die auf knapp über 3000 Meter führen und leider nicht ganz den Bergkamm erreichen.
Im Bereich Ponte di Legno/Temu befinden sich das Skigebiet fast komplett im Waldbereich. Alle Hänge dort sind mehr oder weniger Nordhänge. Die Abfahrten sind dort alle mittelschwer bis schwer, aber nicht extrem schwer. Es gibt dort 8 Sessellifte und 1 Tellerlift. Von den Sesselliften sind nur 3 kuppelbar, die fixen Bahnen haben aber alle relativ steile Trassen, so dass ich deren langsame Geschwindigkeit nicht allzu störend empfunden habe. Mit Ausnahme der neuen DSB Sozzine, die nur für die Verbindung gebraucht wird, besitzen alle Lifte dort mindestens eine interessante Abfahrt.
Insgesamt sind es vom höchsten Punkt zum niedrigsten Punkt des Skigebietes beachtliche 1900 Höhenmeter, die jedoch nicht am Stück befahren werden können. Von Gletscherhängen bis zu einem größeren Bereich mit Waldabfahrten ist dadurch alles vertreten. Man kann deshalb sehr flexibel auf Wetter- und sich ändernde Schneebedingungen reagieren.
Meinen Skitag begann ich ganz im Osten des Passes, führt zunächst den Bereich südlich des Passes und wechselte im Verlauf des Vormittags auf die andere Seite, um zum Gletscher hochzufahren. Die Gletscherpiste fuhr ich 4 mal hintereinande. Anschließend fuhr ich Richtung Ponte di Legno hinunter und verbrachte von späten Vormittag bis 1 Stunde vor Liftschluss den größten Teil des Tages in Teilgebiet Ponte di Legno/Temu, bevor es zurück zum Pass und dort weiter zum Ausgangspunkt ging.
gefallen:
- Sehr abwechslungsreiches Skigebiet
- Herrlicher Pulverschnee am Gletscher
- Herrlicher Firn auf schönen Pisten im Teilgebiet Ponte di Legno/Temu
- Panorama
- wenig Leute im Skigebiet und somit viel Platz auf den Pisten und keine Wartezeiten an den Liften
nicht gefallen:
- Langweiliger Skigebietsteil nördlich des Passes
- Leider habe nicht den Kamm oberhalb der Gletscherlifte erreicht.
Die unter "nicht gefallen" erwähnten Punkte ändern aber nichts daran, dass es ein grandioser Skitag war, der für mich das Highlight der Saison war.
Bilder:
Piste an der 4KSB Tonale Occidentale (25) im Osten des Tonalegebiets. Im Hintergrund die Cima Presanella (3556m), der höchste Berg der Adamellogruppe.
Die nicht allzu langen Pisten hier und an der danebenliegenden 4KSB Contrabbandieri (26) eignen sich gut zum einfahren in der Früh, wenn man aus dem Val di Sole kommt und an der langen, aber flachen 4KSB Valbiolo (24) ins Skigebiet einsteigt.
In der 4KSB Contrabbandieri (26)
Piste an der 4KSB Contrabbandieri (26)
in der 4KSB Alpe Alta (22)
Panorama Richtung Südwesten
Punta di Castellagio und Pisgana-Gletscher
Zoom auf den Pisgana-Gletscher
Blick auf das Hoteldorf am Pass. Der Bildausschnitt zeigt den angesprochenen langweiligeren Teil des Gebietes
Jetzt wird es skifahrerisch wieder interessanter. Das Bild zeigt die Piste 22 an der 4KSB Bleis (14)
Blick auf die ZUB Paradiso. Der Gletscherbereich ist verdeckt.
Leichter Zoom auf die dazugehörige schwarze Abfahrt.
An der Bergstation der ZUB angekommen erblickt man erstmals den Gletscherhang. Vorher muss man aber noch die lange, flache DSB (28) weiterfahren.
Blick auf die Gletscherpiste von der Bergstation der DSB. Eigentlich wollte von der Bergsation des Schlepplifts auf den Sattel links oberhalb der Bergstation hinaufsteigen. Dort müsste der Blick nach Süden auf den riesigen Mandrongletscher (gehört zusammen mit Pasterze, Gepatschferner und Fornigletscher zu den 4 größten Ostalpengletschern) möglich sein. Leider war in dem tiefen Schnee, bei dem man bei fast jedem Schritt bis zur Hüfte einsank, das Vorankommen extrem mühsam, so dass ich das Vorhaben abgebrochen habe. Bei anderen Schneebedingungen da oben sollte man aber leicht da hinauf kommen.
Blick von oben auf die Gletscherlifte und zugehörigen Pisten sowie auf die Verbindungs-DSB.
Panorama nach Norden. Die Berge gehören zur Ortlergruppe. Höchste Gipfel im Bild sind die Punta San Matteo (3678m) links im Bild und der Monte Vioz (3645m) knapp rechts der Bildmitte.
Zoom auf den Punta San Matteo
Zoom auf den Monte Vioz
Zoomt man noch stärker auf den Monte Vioz, dann ...
... erkennt man rechts unterhalb des Gipfels die Vioz-Hütte sowie links unterhalb der Bildmitte einen Kran. Dieser Kran befindet sich neben der Bergstation des Funifor 3000 im Skigebiet Pejo.
Eine herrliche Abfahrt liegt vor mir. Die Gletscherabfahrt bin ich 4 mal hintereinander gefahren.
Letzter Blick auf die Gletscherpiste. Diese ist für eine Gletscherpiste relativ steil.
Bergstation der ZUB Paradiso (27)
Auf der schwarzen Abfahrt hinunter Richtung Pass zurück.
Blick auf die 4KSB Bleis (14). Der markante Gipfel im Hintergrund ist der Corno dei Tre Signori (3360m), der sich in der Nähe des Gaviapasses befindet.
Zoom auf die 4KSB Bleis (14), Piste Nr. 22 und den Corno dei Tre Signori
100 Höhenmeter über dem Pass biege ich links ab Richtung Ponte di Legno. Das Bild entstand kurz nach der Abzweigung.
Fortsetzung mit Bildern aus dem Teilgebiet Ponte di Legno/Temu folgt ...