Hier ein Link zu einem Pistenplan
Die zum Funifor gehörende Abfahrt (12 und 13, beide rot) führt nach einer kurzen Ziehwegtraverse zunächst über 600 Höhenmeter mal steiler, mal flacher mehr oder weniger gerade aus durch das Val della Mite, um dann einen Bogen nach Süden zu vollziehen. In diesem Bereich war den ganzen Tag über schöner Pulverschnee. Es geht dann wieder ein Stück gerade aus. Im unteren Teil gibt das mehrer Kurven. Dort firnte es am Nachmittag ganz leicht auf. Die Talabfahrt (1) ist ebenfalls rot bezeichnet, ist aber deutlich weniger anspruchsvoll. Auf der Talabfahrt befand sich guter Firn. Lediglich am späteren Nachmittag war das untere Drittel stärker aufgeweicht und sulzig. Die im Pistenplan eingezeichnet schwarze Talabfahrtvariante (3 ) existierte an diesem Skitag nicht. Vermutlich ist sie nicht beschneibar und wird deshalb nur bei sehr viel Naturnschnee zu befahren sein, was bei dem Südhang nicht allzu oft der Fall sein wird. Somit gab es sowohl oben am Funifor als auch bei der Talabfahrt nur eine Abfahrt ohne lohnenswerte Alternativen. Diese lassen sich aber zu einer schönen und abwechslungsreichen Abfahrt mit immerhin 1600 Höhenmetern kombinieren.
Das Panorama an der Bergstation des Funifors war gut, aber nicht überragend. Freie Sicht hat man Richtung Südosten in die Brentagruppe und teilweise zur Adamellogruppe nach Süden. Der Bereich von Südwesten bis Nordosten wird von den Flanken von der Punta Taviela und dem Monte Vioz dominiert.
gefallen
- 1600 Höhenmeter-Abfahrt
- Wetter
- Schneebedingungen
- wenig Leute (was beim Funifor allerdings auch ein Nachteil sein kann, wenn gewartet wird, bis die Kabine einigermaßen gefüllt ist)
nicht gefallen
- nicht allzu abwechslungsreiches Skigebiet
Insgesamt ist Pejo ein Skigebiet, das man für einen Tag mitnehmen kann, wenn man einen Wochenurlaub im Val di Sole macht, aber nicht unbedingt mitnehmen muss.
Bilder:
Talabfahrt mittlerer Bereich
Talabfahrt unterer Bereich mit 2SB und Pejo im Hintergrund
Blick vom Funifor auf den unteren Teil der Abfahrt am Funifor
ähnliche Blickrichtung mit leichten Zoom und anderen Lichtverhältnissen
Kran an der Bergstation des Funifors. Keine Ahnung, was da gebaut werden soll.
Blick auf die Abfahrt im Val della Mite
Abfahrt durchs Val della Mite oberer Teil
Val della Mite
Val della Mite
nach etwa zwei Dritteln der Abfahrt
Schlussstück der Abfahrt am Funifor
Funifor von der Talstation aus
in der 4SB
Bergstation der 4SB
Hang zwischen 4SB und 3SB
Talstation der 3SB
Blick Richtung Brenta. Links der Bereich am Passo Groste im Skigebiet Madonna di Campiglio
Blick Richtung Adamello
Monte Vioz
Ob ich im Winter noch mal Pejo besuchen werde, weiß ich nicht. Aber auf jeden Fall möchte ich mal im Sommer dahin, um von der Bergstation des Funifors in einer Tageswanderung auf den Monte Vioz (3640m) zu steigen. Der Monte Vioz dürfte der höchste Ostalpenberg sein, der ohne Gletscherbegehung und ohne Klettern bestiegen werden kann.