Werde mich diesemal eher kurz halten, was gibt es über Sella Ronda und co. schon noch großartig neues zu berichten ...
1. Tag: Grüne Sella Ronda
Heute nahmen wir gleich die Sella Ronda gegen den Uhrzeigersinn in Angriff. Eine ausgedehnte Tour mit etlichen Extra-Abfahrten führte uns über Ciampinoi, Piz Sella, Col Rodella und den Belvedere nach Arabba, wo wir uns etwas länger aufhielten: die Porta Vescovo ist einfach ein Skiberg der Extra-Klasse und war für mich zum wiederholten Mal das Highlight im Skizirkus rund um die Sella.
Von Arabba gings weiter über Cherz und Pralongia (wo wir in der empfehlenswerten Hütte am Gipfel einkehrten) nach Colfosco. Heuer blieb sogar noch Zeit, um endlich den lohnenswerten Abstecher ins Edelweißtal zu machen. Die schönen Pisten an Forcelles und Col Pradat waren trotz der hohen Temperaturen auch nachmittags um 16 Uhr noch in exzellentem Zustand und vor der traumhaften Kulisse (vor allem der Blick von der Forcelles Bergstation) ein besonderer Genuss.
Dantercepies war noch ganz gut fahrbar, der Saslong hingegen hatten die Plusgrade und die hohe Frequentierung doch schon sehr stark zugesetzt, vor allem die Schrägfahrt im Zielschuss glich um 17 Uhr einem Schlachtfeld.
Anfahrt:
Linz - Salzburg - Innsbruck - Brenner - Klausen - St. Christina in ca. 4,5 Stunden
Wetter:
sonnig mit durchziehenden Wolkenfeldern
Temperatur:
extrem mild, bei Südföhn am Tag Plusgrade im zweistelligen Bereich
Schneehöhe:
lt. Homepage 50 - 100
Schneezustand:
es hat sich gegenüber unserem letzten Aufenthalt nichts verändert: makellose Pisten mit für italienische Verhältnisse relativ viel Naturschnee.
Geöffnete Anlagen:
alle bis auf den Tellerlift am Sellajoch (trotz montierter Gehänge und präparierten und markierten Pisten)
Offene Pisten:
alle
Meisten Gefahren mit:
DMC Europa und 4KSB Forcelles
Wartezeiten:
wie immer an der 6KSB Sass Becè ca. 10 Minuten
ansonsten alles im Bereich "nicht erwähnenswert"
Aufgefallen:
- die neuen Bahnen: 4KSB Sochers: erschließt die breiten, einfachen Hänge im westlichen Teil der Schneemulde unterm Ciampinoi, mit gut 600 Metern Länge allerdings sehr kurz und man ist viel zu schnell wieder unten;
4KSB Sotsasslong: sehr flache KSB, spektakulär vor allem aufgrund der Lage in unmittelbarer Nähe des Langkofelmassivs, ist alleine schon eindrucksvoll, wenn man mit der Bahn bis direkt unter die riesigen Felsabbrüche fährt, die Piste ist eher was für Anfänger, einige (wenige) Sesseln sind auch mit Kid-Stop ausgestattet.
- auch wenn am Belvedere immer am meisten los ist, ist man auf der ganz rechten Abfahrt (von unten gesehen) von der Bergstation Kristiania nach Pecol meist beinahe alleine unterwegs
- ansonsten ist nicht mehr viel hinzuzufügen, was nicht schon x-mal erwähnt worden wäre, außer dass ich es schade finde, wenn demnächst die Borest und Sodlisia ersetzt werden, dass mir das Edelweißtal gefallen hat, die Pisten wieder erstklassig präpariert waren, trotz Hochsasion kaum Wartezeiten anzutreffen waren, die Wetterbedingungen wieder sehr gut waren usw. usw. ........
Fazit:
Neben einigen Standardaufnahmen (die einfach sein müssen) hier noch diverse Fotos der beiden erwähnten neuen Bahnen:
^ Blick am Morgen von unserer Unterkunft auf Langkofel und Saslong
^^ bestens präparierte Pisten an der neuen 4KSB Sochers
^ Blick auf Seiseralm und Schlern
^ Bergstation mit Langkofel
^ Talstation der 4KSB Sotsasslong
^ Trasse vor den Langkofelwänden
^ Bergstation
^ PB Piz Sella
^ Liftgewirr am Col Rodella
^ in der 4KSB Kristiania
^^ Gewusel am Belvedere
^ detlich weniger los an der Belvedere-Rückseite, rechts im Bild die 4KSB Lezuo
^ Arabba aus der 4KSB Burz
^ in der 4KSB Le Pale
^ Blick auf die Traumpisten der Porta Vescovo