Südtirol 2017 - Marinzen-Seis (09.09.2017)

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Widdi
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Südtirol 2017 - Marinzen-Seis (09.09.2017)

Beitrag von Widdi » 23.10.2017 - 18:22

Anfahrt:
Markt Indersdorf - Unterschleissheim - A92/A99/A8/A93/A12/A22 - Klausen - Kastelruth in 4 Stunden

Rückfahrt:
Zu Fuss in 2 min zur Ferienwohnung.

Wetter:
Wechselnd Bewölkt, um 15°C

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: 0cm

Geöffnete Anlagen und Hütten:
- DSB Marinzen (1x)
- Alle

Geschlossene Anlagen und Hütten:
- Keine

Wartezeiten:
keine

Gefallen:
- Landschaft generell
- Ausgedehnte Einkehr auf Marinzen
- Ausblick von den Ruinen
- Technisch einfach, man muss es am Anreisetag nicht übertreiben

Nicht Gefallen:
- Wetter bis Mittag

Wertung:
5 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

So wie üblich verspätet, wirds Zeit mal die Altlasten abzuarbeiten. Diesmal der Anreisetag. Leider war das Wetter heuer weitaus schlechter als die letzten Jahre, durch eine Hartknäckige W-SW-Lage. Insgesamt gabs nur 2 wirklich gute Tage, der Rest war eher bedeckt oder gar mit Niederschlägen. Naja a Ersten Tag war dann auch schon mal eine Tour angesetzt.

1. Bergfahrt auf Marinzen

Nachdem mein Anhang zu einem Konzert musste, gings stattdessen solo auf Marinzen hoch. Wie immer mit der alten DSB, hoffe mal, dass man da irgendwann den Lückenschluss zum Puflatsch macht, allerdings dürfte die alte DSB dann weg kommen. Da leider die Gold-Card nur für 7 Tage geht, hab ich mir dann doch die Bergfahrt gekauft, mit 7,50€ zum Glück recht günstig, und oben gleich zum Wirt.

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Downtown Kastelruth

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Die DSB ist in Sicht

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Drin, die Bahn stammt aus den 80ern, hat aber Sessel wie hiesige Anlagen in den 70ern hatten

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Bewölkter Schlern

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Im Flachen Stück, auf der oberen Hälfte wirds deutlich steiler, irgendwo müssen die 420hm ja herkommen

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Seitenblick mit dem Roßlaufhof

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Hier gings dann ins Steilstück

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Da die DSB nur mehr Sommerbetrieb hat, kann man die Abfahrten dzt. nicht nutzen, die hatten aber komplette Beschneiung etc.

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Steile Waldtrasse

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Seitenblick im Alten Steilhang

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Ziegenwanderung oben bei der Hütte.

2. Auf Marinzen

Nunja oben gings erstmal ausgedeht vor die Hütte, leider gings heuer nur selten mit Draußen sitzen, war einfach zu kühl und Unbeständig. Aber höhere Gewalt, wettertechnisch nehm ichs mal als Quittung für den komplett sonnigen Schiurlaub, kann auch nur Zufall sein. Die Einkehr wurde natürlich relativ lang, bevor ich dann noch zu einer kleinen Rundwanderung weiter bin.

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Pause!

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Schlernblick, diesmal leider mehr Wolken als Sonne

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Brotzeit! Diesmal Rindfleisch Sauer, also so ne Art Kalter Braten aber wie Wurstsalat angerichtet

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Zickereien, letztes Jahr waren die aber frecher, da konnts passieren, dass die dem Wirt das Brot klauen

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Mal Faulenzen

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tja mit dem Posen war die Ziege nicht so ganz einverstanden

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Was knipst mich der Kerl da bitte?

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Hütten-Totale, nach gut 2h Rast, gings dann auf Tour

3. Marinzen - Seis-Trotz

Nach der Einkehr, gings dann den 11er Weg runter, allerdings diesmal weiter bis zur Trotzstube, da ich noch die beiden Burgruinen am Gegenhang mitnehmen wollte. Die Tour selber ist sehr leicht, eigentlich eher Spaziergang als Bergtour. Hab allerdings später den Weg verfehlt dank veralteter Karte und landete auf einmal im Steilwald, man kam aber wenn auch anstrengend wieder hoch zum eigtl. Pfad. Bis St. Valentin kenn ich jeden Stein und jeden Baum, dahinter hört sichs auf.

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Ausblick

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Leichte Auflockerungen, richtig sonnig wurde es an dem Tag nicht mehr

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Schlern-Zoom

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Blick hoch zum Puflatsch

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Durch den Wald hinab

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Wieder der Schlern

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Wegverlauf

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Seitenblick

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Blick ins Eisacktal hinüber

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Unten gehts erstmal zwischen Höfen hindurch

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Blick auf Seis

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Für mich gings direkt grade aus

4. Trotz - Hauenstein

Nunja auf dem Weg rüber, gings dann zur Ruine Hauenstein hinauf, nachdem man auf etwa 1100m abgestiegen ist, muss man erstmal wieder ein Stück aufsteigen, um zur Ruine zu kommen. Dort hatte ich den Weg noch, aber dahinter im Abstieg falsch weg, naja passiert, war eh ein Weg, den ich noch nicht hatte.

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Rückblick in den Wiesen

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Ein paar Hühnchen

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Am Valentinerhof vorbei

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Seitenblick auf Seis

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Seis-Trotz, danach wartet ein kurzer Anstieg

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Madonna am Weg

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Auf dem Pfad hoch zur Burg

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Rastplatz mit Thron

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Und unter der Burg, zum Inneren muss man einige steile Treppen aufsteigen

5. Burg Hauenstein

Oben angekommen hab ich mir erstmal die Ruine angeschaut. Die Burg selber stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber mit der Zeit sich selbst überlassen. Im Gegensatz zur Burg Salegg 1km weiter, stehen aber noch einige Teile, man kann auch noch den Burgfried erkennen. Von der Ruine Salegg sind nur ein paar Mauerreste über.

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Zustieg, also mit dem Pferd wurde es schon schwer in den Kern der Burg zu kommen

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Reste des Burgfrieds

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Ausblick, klar dass man die gerne auf Felsen oder Anhöhen gebaut hat, kam der Feind konnte man den in Schach halten

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In der Ruine

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Nochmals

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Später bin ich vom befestigten Teil noch kurz in den Unteren Teil gegangen, kommt man recht gut vom offiziellen Weg aus hin

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Das müsste mal der Bergfried gewesen sein

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Puflatsch aus der Ruine gesehen

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Die Mauerreste im Totalen

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Das oben muss mal ein Tor gewesen sein, wohl der Zugang zum Turm

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Wieder von der Spornburg runter

6. Hauenstein - Salegg

Nunja danach gings unter dem Felsen weiter zur Ruine Salegg, leider hatte ich mich dort verhauen, durfte also ca. 50hm zum eigtl. Weg aufsteigen, durch einen Kahlschlag. Allerdings war der Wilde Abstecher nicht geplant. Nach 30min statt 20min kam ich dann bei der Ruine Salegg an. Im Vergleich zur Ruine Hauenstein ist dort weitaus weniger erhalten geblieben.

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Wegverlauf unter dem Burgfelsen durch

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Dahinter gehts im Wald weiter, die Tour selber knapp T2

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Hoppla prompt reingefallen!, fand mich dann im Wald unterhalb des Steigs wieder, war dann ein 10-minütiger Wegloser Abstecher zurück hoch

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Ausblick in der "Wildnis"

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Nach einigen Minuten war ich wieder Richtig

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Auf Salegg

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Von der Burg steht aber nicht mehr viel

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Blick hinab nach Seis

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Schlernblick aus der Burg

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Und wieder im Abstieg

7. Rückweg nach Kastelruth

Kaum aus der Burg raus, gings runter bis zum Hotel Salegg, von dort aus gings dann erstmal nach Seis und dann nochmals bergauf, da ich noch nach Kastelruth zurück musste. Bevor man jedoch dort ankommt warten nochmal 160hm Gegenanstieg bis zu ein paar Höfen bei St. Valentin.

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Blick zum Ritten

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Das Hotel unterhalb der Burg

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An der Gondelbahn vorbei, danach gings in Seis erstmal zum Gegenanstieg

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In Seis

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Hier gings erstmal rauf, sehr nervig solche Wege

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Schlern-Totale

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Oben kommt man fast am Kirchlein vorbei, das lässt man aber rechts liegen, es geht durch einen Nahen Bauernhof durch

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Tja der war nicht oft so gut zu Sehen

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Hofquerung

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Weiter gings über eine Straße

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Kurz vorm Liftstüberl

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Und der obligatorische Absacker, diesmal beim Wirt um die Ecke

GPS-Track

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Gps-Track

Aufstieg: 300m
Abstieg: 730m
Strecke: 12,6km, davon 11km zu Fuss
Gehzeit: 3,5 Stunden

mFg Widdi
Winter 2017/2018: 45 Tage: Saison beendet!
Sommer 2018 0x Rad 0x Baden 2x Wandern

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