13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hallein

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Zottel
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13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hallein

Beitrag von Zottel »

13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hallein

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^Sommerrodelbahn Fuschl am See^

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^Zwölferhornbahn St. Gilgen^

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^Zinkenlift Hallein^


Im Zuge des Sommerurlaubes waren ein paar größere Tagestouren geplant, zu diesen zählte auch ein Besuch auf dem Zwölferhorn mit der Option auf dem Rückweg noch am Zinken in Hallein vorbeizuschauen und den dortigen Keltenblitz auszuprobieren. Laut Wetterbericht sollte es an diesem Tag trocken, wenn auch bewölkt sein, bei teilweise schwülen Temperaturen. Nicht unbedingt bestes Fotowetter, aber solang man im Lift nicht nass wird oder dieser garnicht erst fährt bin ich ja zufrieden!

Mit dem Navi ging es dann verkehrstechnisch problemlos vorbei an Salzburg Richtung St. Gilgen. Kurz vor dem Ziel tauchte in Fuschl am See im Augenwinkel plötzlich ein SL mit Sommerrodelbahn auf. Nach kurzem Austausch mit meiner Begleitung wendete ich den Wagen bei voller Fahrt per Handbremse (wie John McClane in Die Hard - With a Vengeance auf der Landstraße 8) ) und fuhr beim Lift vor. Wir waren die Ersten am Parkplatz, das Wetter war noch trüb und die Umgebung eher feucht. Trotzdem versuchten wir unser Glück an der Kasse des Lifts (der Name war nicht erkennbar, vllt. Fuschllift? Wer weiss da etwas?). Die Anlage wird von einem älteren Paar betrieben, Sie sitzt an der Kasse und Er steht am Einstieg, sehr nett das Ganze! :D Tatsächlich sollte der Betrieb in wenigen Minuten losgehen, wir kauften je eine Karte und mussten kurz warten, bis ein dritter Mitarbeiter (würde mich nicht wundern, wenn es der Sohn gewesen wäre :wink: ) die Rodelbahn nach zwei Abfahrten mit einem großen Aufnehmer getrocknet hatte.

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^SL und Rodelbahn vom Parkplatz aus.^

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^Rechts in der Hütte ist die Kasse und man geht durch einen kleinen Durchgang zum Einstieg.^

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^Für mich ungewöhnlich war, dass man hier im Rodel rückwärts nach oben gezogen wird.^

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^Blick nach oben. Bei einer schnellen Suche im Forum hab ich gelesen, dass der Lift im Winter nicht mehr in Betrieb sein soll?^

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^Nett trassierte Rodelbahn. Der Vorteil daran, die ersten dort zu sein ist natürlich, dass man vor sich keine ätzenden Schleicher hat (auch wenn ich in diesem Fall die Frau hab vorfahren lassen...).^

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^Eine DM-Anlage, wie sie im Buche steht und auch eine Einzelanlage, wie man sie typischerweise bei liftworld nicht findet.^

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^Für eine Stunde könnte man es hier im Winter auch durchaus aushalten.^

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^An der Bergstation hatte mittlerweile der dritte Mitarbeiter Stellung bezogen.^

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^Hang in der Totalen.^

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^Ausstieg, im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Rodel werden hier per Hand aus der Auffahrtsschiene in die Abfahrtsschiene gehoben, man muss also kurz aussteigen.^

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^Umlenkung^

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^Nach einer kurzweiligen aber auch recht kurzen Abfahrt ging es dann weiter Richtung St. Gilgen. Hier nochmal der Hang von unten. Das Bild ist arg nachbearbeitet, da es sonst zu dunkel gewesen wäre.^

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^Nochmal der Antrieb vom Parkplatz aus.^


Für mich machen solche spontanen Zwischenstops einen Tagesausflug einfach aus. Einen groben Plan mit Alternativmöglichkeiten braucht es zwar schon, aber ohne Überraschungsmoment und Spontanität wirkt sowas dann doch eher wie ein Fahrplan.
Kurz vor St. Gilgen kommt man dann zu einem Touri-Fotostop-Parkplatz, an dem wir natürlich standesgemäß auch Halt machten!

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^Einen netten Blick auf den Wolfgangsee hat man von dort, die Wolken störten mich in diesem Fall eher weniger, es war so schon schwül genug.^

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^Erstes Zoombild zur Zwölferhornbahn, ganz rechts im Bild sieht man den Antrieb des Laim(er)lifts, der letzten zusätzlichen Anlage im Gebiet.^

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^Ist ein eher kurzer Übungslift von DM, laut liftworld 2002 aufgestellt. Kann man den eigentlich problemlos von der Talabfahrt aus erreichen?^

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^An der Talstation angekommen hielt sich das trübe Wetter, das nun, auch wenn es trocken war, schon etwas auf die Stimmung drückte.^

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^Nebel- und Wolkenfotos sind zwar auf ihre Weise auch stimmungsvoll, aber sie werden halt nicht immer brauchbar. Zunächst parkte ich direkt neben der Talstation auf einem so genannten Kurzparkerparkplatz (begrenzt auf 3 Std.), was mir dann aber irgendwie auch nicht ganz geheuer war. Nach kurzer Erkundigung im Imbiß am Busbahnhof parkte ich dann doch um. 200m weiter gibt es einen Tagesparkplatz für 3€, war mir dann doch irgendwie geheurer, obwohl dort eine Gruppe Asiaten irgendein Palaver mit ihrem Leihwagen hatten und natürlich direkt neben mir parkten...^

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^Ein paar Infos zur Anlage: die 4-BGD wurde 1957 von Girak errichtet und überwindet auf einer Länge von 2745m eine Höhendifferenz von 909m. Tarife etc. finden sich hier. Ich hoffe mal schwer, dass die im Forum zu findenden Erneuerungspläne in den nächsten Jahren nicht umgesetzt werden können!^

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^An der Kasse war nichts los und wir entschieden uns nur je eine Bergfahrt zu kaufen und später ins Tal zu wandern. Dadurch kamen wir natürlich rein zufällig an den ganzen lsaps oben vorbei :wink: ^

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^Leider ging das Einsteigen dann doch etwas zu schnell, sodass ich garkeine Zeit hatte in der Talstation brauchbare Fotos zu machen. Der Interessierte wird aber auf liftworld fündig.^

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^Die in der Eile gemachten Fotos sind dann leider auch nix gscheites geworden...^

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^Stationsausfahrt^

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^Über Gärten hinweg geht es nach oben.^

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^Mein erster Kurzparkerparkplatz wäre direkt vor dem gelben Gebäude rechts der Talstation gewesen, quasi fast direkt unterhalb der roten Gondel. Die 3 Std. Parkdauer waren mir dann aber irgendwie doch zu knapp und die Österreichischen Ordnungshüter berechnen bei den Deutschen ja (gefühlt) gerne auch mal eine saftige Extrapauschale :lol: ^

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^Eine der Gondeln samt Laufwerk. Die Farbgebung gefällt mir sehr gut, die Gondeln an sich auch, auch wenn sie durch ihre klobige Form irgendwie seltsam aussehen.^

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^Kontrollblick auf den Tagesparkplatz. Die Asiaten diskutierten immer noch...^

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^Seitenblicke bei der Auffahrt.^

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^Nach hinten ließ es sich recht gut fotografieren, da die Scheibe trocken war.^

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^Vorn hingegen störten einige Tropfen.^

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^Die alten Stützen gefallen mir auch sehr gut! Die Anlage, zusammen mit dem Panorama erzeugt eine tolle gemütliche Stimmung, ähnlich wie am Jenner.^

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^Nun ging es hinein in die Wolkendecke.^

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^Stütze mit kleinem Zwischenausstieg.^

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^Diesen Bereich habe ich dann später noch genauer dokumentiert, rechts vorn sieht man die ehem. Talstation des ESL Zwölferhorn-Alm und in der Sausteigalm links gab es dann das verdiente Schnitzel.^

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^Dort befindet sich ein Stück weiter links auch die Talstation des lsap-Schleppers.^

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^Kurz darauf schwebten wir dann wieder aus den Wolken heraus, das sind immer tolle Momente finde ich. Auch wurde oben die Temperatur deutlich angenehmer.^

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^Wolkenverhangene Berge haben durchaus ihren eigenen Reiz!^

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^Kurz vor der Bergstation sieht man rechts die Bergstation des lsap-Schleppers.^

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^Links taucht dann die Bergstation des lsap-ESLs auf.^

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^Im (ungemütlichen) Restaurant der Bergstation findet sich dieser alte Plan. Es ist etwas unscharf, aber man erkennt das ehem. Skigelände und rechts des ESL ist ein zweiter SL eingezeichnet! Weiss jmd dazu mehr?^

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^Von der Einfahrstütze gibt es das ein oder andere Bild :wink: ^

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^Unterhalb der roten Gondel, dort wo der Pfad hinten verläuft, müsste laut dem Plan der zweite SL verlaufen sein.^

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^Auf den Berg rechts für die Schafbergbahn, eine Zahnradbahn, die ich auch gerne noch mitgenommen hätte. Leider hat die Zeit nicht gereicht, aber so hat man ja einen Grund nochmal hierher zu fahren :) ^

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^Das Wetter wurde nun zunehmend besser! Hier der Blick Richtung lsap-Schlepper.^

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^Zunächst ging es aber zum ESL.^

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^Vom Kamm oberhalb der Bergstationen ergibt sich der folgende Blick. Schade, dass man dieses Gebiet in den 1960ern nicht direkt miterschlossen hat, es schaut doch durchaus nach ideallem Skigelände aus!^

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^Noch nicht überall hatte es aufgeklart, wodurch sich schöne Gegensätze ergaben.^

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^Nette Idee, die man hier oben eher nicht erwartet!^

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^Diese Wolke schwebte dann einmal durchs Bild, sehr cooler Moment, man meinte sie anfassen zu können.^

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^Schließlich widmete ich mich dann der ESL-Bergstation. Laut liftworld entzog man ihr die Konzession, wodurch 2007 der Abbruch erfolgte. Schade, besonders im oberen Teil war es doch eine steile Anlage! Von Space1978 findet sich noch ein Bericht aus 2006, als der ESL noch stand. Im nächsten Moment geschah etwas Unerwartetes...^

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^...ich machte Bekanntschaft mit meinem neuen Lieblingstier! Wenn an dieser Stelle einmal Selbstlob gestattet ist: geniales Zufalls-Motiv! :o ^

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^Unter den alten Brettern tummelte sich eine ganze Murmeltierfamilie. Als ich mich ihnen dann langsam nähern wollte gab eines der Tiere einen lauten Schrei von sich. Ich erschreckte mich total, es klang auch irgendwie nicht nach einem Tier! Nach der Schrecksekunde war die Familie dann in Richtung Bergwachthütte verschwunden...^

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^Stationsgebäude von der Seite.^

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^Und von vorne. Wahnsinn, wie groß das Gebäude ist, wen oder was hatte man im oberen Teil untergebracht?^

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^Leider hat man die Umlenkscheibe entfernt.^

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^Mal wieder so ein traurig-ironisches Motiv...^

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^Gescheiterter Versuch eines München-Motivs.^

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^Verschlossene Souveniers, sowas macht vergangene Betriebszeiten doch irgendwie immer ungewöhnlich greifbar. Sogar die Schlüssel hängen innen noch.^

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^Huch, der Antrieb ist auch noch da! Schade, schade...^

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^Geniale Aussicht, wenn man sich hier den Girak-ESL noch dazudenkt...^

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^Vorne ist (glaube ich) die Bergwachthütte und hinten wohl der Bereich des zweiten SLs laut Plan.^

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^ 8) ^

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^Danach ging es zum lsap-Schlepper. Hier hat es noch alte Aufnahmen von Alpenkoenig. In der Hütte etwas oberhalb kaufte ich noch schnell zwei alte AKs des Gebietes von einer Kellnerin, die für den Winter schon gut Holz vor ihrer Hütte gesammelt hat :lol: ^

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^Blick auf die alte Trasse, ein Fundament vorn hat man stehen lassen.^

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^Von der Bergstation ist noch recht viel erhalten!^

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^Reste der Abspannung...^

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^...der Streckenverkabelung...^

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^Wenn ich das richtig erkannt habe, müsste die Zeitung von 1994 sein! Sehr spannend sowas!^

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^Falls 1994 stimmt hätte hier der letzte Liftler vor 17 Jahren gesessen!^

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^Hier der Grund, warum das eine Fundament noch steht.^

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^Blick zurück. Auf der ehem. Trasse ging es dann ein Stück nach unten, bevor der (dort steile) Wanderweg zum ehem. ESL rüberquert.^

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^Dabei ergibt sich dieser tolle Ausblick :) ^

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^Bei jeder Stützenüberfahrt dröhnte es :D ^

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^Schade, dass es für die Zahradbahn nicht mehr reichte... Laut Homepage dauert die Auffahrt etwa 45 Minuten!^

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^Zeitweise zogen wieder einige Wolken auf.^

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^Die bunten Gondeln machen sich vor blauem Himmel einfach sehr gut!^

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^Nach ein paar Minuten kam dann wieder die ehem. ESL-Talstation in den Blick.^

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^Na, wer versteckt sich denn da?!^

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^Etwas zu stark nachbearbeitet... Ganz links die ehem. SL-Talstation, knapp in Bildmitte die Sausteigalm und rechts hinter den Bäumen die ehem. ESL-Talstation.^

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^Auch in der Talstation hat man einen Bully untergebracht.^

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^Mal als kleiner Kontrast der Blick zurück auf das Skigelände. Rechts an der Stromleitung verlief der SL.^

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^ESL-Talstation, leider nicht zugänglich. Hatte der Lift eigentlich auch Sommerbetrieb?^

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^An der Wand erinnert noch einiges an frühere Betriebszeiten.^

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^Tja, mit dem ESL als Beschäftigungsanlage und genug Schnee für die Talabfahrt wäre dieses Gebiet sicher genau das Richtige für den ein oder anderen Forumsnutzer gewesen! Als nächstes kehrten wir in der Sausteigalm ein und aßen wie erwähnt ein wunderbares Schnitzel. Wohlwissend, dass es frisch aus der Pfanne kam und wohlmöglich auch erst vorher noch geklopft und paniert worden war, nahmen wir die etwas längere aber absolut vertretbare Wartezeit gerne in Kauf. Ich find diese ungeduldigen Menschen furchtbar, die Frische, Qualität und eigene Zubereitung erwarten, das Essen dann aber nach 15 Minuten auf dem Tisch haben wollen... Das erinnert an Stellenanzeigen in der Zeitung, nach denen die Bewerber studiert haben sollen, dazu 5 Jahre Berufserfahrung brauchen, bei einem Lebensalter von etwa 20 Jahren... :tot: ^

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^Zugegeben, auch hier wurde etwas an den Bearbeitungsschrauben gedreht. Die Stütze hats mir aber irgendwie angetan!^

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^Kein Wunder, bei dem Ausblick.^

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^Bevor es weiter Richtung Tal ging, lief ich noch kurz zur SL-Talstation, die sich ja praktischerweise ganz in der Nähe befindet. Hier sieht man die ehem. Trasse. Im oberen Teil entlang der Stromleitung und oberhalb des Holzstadels das erste Steilstück nach der Talstation.^

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^Ganz im Stil der 1960er (?) hat man hier ein robustes Gebäude gebaut.^

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^Zugang leider nicht möglich. Zu sehen sind aber noch der rote Lack und Teile der Streckenverkabelung.^

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^Auch hier ist einer der Bullys garagiert :lol: ^

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^Direkt nach der Talstation gab es dieses wirklich heftige Steilstück. Oben erkennt man noch ein Fundament. Ich nehme an der Lift war ein Kurzbügler, da wusste man oben an der Bergstation dann auch, warum man sich die Abfahrt verdient hat!^

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^Anschließend ging es nun an der kleinen Stütze vorbei ins Tal. Bis hier hin lief sich der Wanderweg richtig gut, wenn er auch teilweise recht steil ist. Die letzten zwei Drittel sind dann leider nicht mehr ganz so schön. Durch den Wald geht es teilweise über die Skipiste, teilweise über Pfade und am Schluss über einen ausgebauten Forstweg nach unten.^

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^Der Baum ist links um das Schild gewachsen :D Auf die Gondel hab ich natürlich gewartet...^

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^Auch die anderen Stützen wissen zu gefallen, allein die roten Rollen sind schon kultig!^

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^Hier nun ein Stück des Weges über die Piste.^

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^Weiter unten, von der Trassierung sah es dort durchaus interessant aus.^

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^Die letzten 15 Minuten läuft man dann durch das Wohngebiet, im Winter muss man wahrscheinlich irgendwo abschnallen und zur Talstation laufen?^

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^An einer Bushaltestelle hängt noch dieser alte Pistenplan. Auch hier ist links des ESL noch ein SL eingezeichnet, weiss da jemand was zu? Rechts des Laim(er)lifts gab es wohl auch mal einen zweiten SL.^

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^Ebenfalls auf dem Plan abgezeichnet. Keine Ahnung, ob das Gebiet noch in dieser Form existiert?^

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^Im Gegensatz zum Morgen konnte man nun von der Talstation aus bis zur Bergstation raufschauen.^

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^Die Gestaltung der Talstation gefällt mir ganz gut. Scheinbar ist man hier durchaus stolz auf diese Anlage. Optisch ists einfach angenehmer als einer dieser Plastik-Standardbauten :wink: ^


Da der Tag noch recht jung war und der Zinkenlift in Hallein im Sommer bis 18 Uhr in Betrieb ist, entschieden wir uns dort noch schnell vorbeizuschauen. Nach einem kurzen Stop bei Lidl, bei dem für ein damals noch anstehendes Festival palettenweise pfandfreies Dosenbier den Weg in den Kofferraum fand, gelangten wir nach Hallein. Insgesamt dauerte die Fahrt eine knappe Stunde (und ich dachte Österreich wär so klein und man könnte überall innert einer halben Stunde hinfahren...), die Straßen waren landschaftlich schön trassiert und unterwegs war ein Skigebiet Gaissau ausgeschildert. Das letzte Stück war dann eine Art steile Passstraße, auf der wir ganz unten ein Paar auf einem Tandemrad überholten. Oben angekommen gab es dann einen kurzen Schreckmoment: die Zufahrt zur Talstation war gesperrt und es standen zwei Polizisten herum. Der zweite Blick und eine kurze Rückfrage klärten dann aber, dass nur der Durchgangsverkehr aufgrund eines Volksfestes gesperrt war, wir den kostenlosen Parkplatz aber problemlos erreichen könnten. Einige Dörfler in Trachten und Bierkrügen in der Hand machten dies stellenweise zwar etwas schwer, mit Hilfe meiner ganzen Erfahrung, die ich mittlerweile auf dem Parkplatz der Uni Bochum gesammelt hab, war das dann aber schließlich alles kein Problem.

Erstaunlicherweise war der Parkplatz ziemlich leer, dafür, dass die Dörfler im großen Bierzelt alle ziemlich voll zu sein schienen. Gut, wahrscheinlich (und sehr vorbildlich) war der Parkplatz gerade deswegen so leer, aber gibt es in Österreich überhaupt Busse und einen ÖPNV?
Ich war mir über die Länge der Sommerrodelbahn (2,2 km!!) nicht ganz bewusst und dachte, es würde wie anderswo einen Zwischenstation an der DSB geben.

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^Erster Blick auf den unteren Teil der DSB und der SRB. Anfangs dachte ich, der Spass würde bereits oben an der Kuppe beginnen...^

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^Vorbei an Gärten und Häusern kommt man zur Talstation. Sehr sympathisch :D ^

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^Die DSB Zinken ersetzte in den 1980ern einen ESL auf gleicher Trasse.^

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^Rechts der DSB befindet sich der Dürrnberglift, der wohl mal auf Langbügel umgerüstet wurde. Rechts davon verläuft noch der Rottenlift, ein alter Stemag, den ich mir aber nicht mehr genauer anschaute. Den Pistenplan gibt es hier.^

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^Am Einstieg war nicht viel los, ohne Wartezeiten ging es hinauf.^

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^Ab Stütze 2 hat der Dürrnberglift noch kultige Portalmasten!^

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^Die DM DSB hingegen die gängigen Rundrohrstützen...^

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^Blick auf die derbe Partystation :lol: Leider war ich von dem Schnitzel immernoch sehr satt, das Angebot an der Grillbude hätte ich sonst gern wahrgenommen!^

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^Na, welcher Forumsnutzer wohnt hier? Ein SL im Garten ist doch eigentlich ein klares Merkmal. Warum nur einen alten Sessel aufhängen, wenns gleich die ganze Anlage sein kann :wink: ^

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^Oberhalb der ersten Portalstütze ist eine auffällige Schneise, die evtl. von der alten Salzbergbahn sein könnte?^

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^Immerhin hat es hier noch keine Wechsellaststützen.^

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^Die Vorfreude auf die SRB stieg, besonders als im nächsten Moment ein Kind freudig kreischend unter uns hinweg sauste.^

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^Da kam direkt das Nächste.^

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^Um es schonmal vorweg zu nehmen: die Bahn ist der ABSOLUTE HAMMER!! Alle anderen Bahnen, die ich bisher gefahren bin, sind ein Witz dagegen, vllt. bis auf die im Fort Fun. Man hat das Gefühl in einer kleinen Achterbahn zu sitzen. Die Kurven sind sehr scharf, die Bahn insgesamt sehr steil und man bekommt ein irres Tempo drauf! Dazu kommt die Länge von 2,2 km (die DSB ist 1249m lang)!^

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^Hier hatte ich eigentlich einen Zwischenausstieg vermutet, umso freudiger war die Erkenntnis, dass die SRB von ganz oben startet!^

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^Dieser obere Pistenteil wird passenderweise vom Oberen Zinkenlift bedient.^

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^Die Ausführung der Talstation gefällt mir, ist auch mal was anderes zu den sonstigen DM-Standard-Antriebsstationen, wie die im Tal unten.^

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^Wenn man hier mit Vollspeed um die Kurven fährt gehts ab! 8) ^

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^Kurz vor der Bergstation. Ich rechnete mir viel aus: vor und hinter uns waren kaum oder keine Leute in der DSB zu sehen, ab und zu sauste ein Rodel unter uns vorbei. Ansich sollten dann oben auch keine Wartezeiten und vorallem keine ätzenden Schleicher vor uns sein, wo doch sowieso alle mit nem Krug in der Hand im Bierzelt sein müssten.^

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^Netterweise hat man als Ausgleich für den ESL-Abbau an der Bergstation noch eine alte Dreifachstütze aufgestellt. Unter dem Ausstieg beginnt die SRB.^

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^Abspannung^

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^Ich weiss nicht, ob wir falsch gelaufen sind oder ob es eine Abkürzung gibt? Jedenfalls war der Zugang zur SRB recht umständlich. Einmal komplett um die Station rum muss man durch das Restaurant zwei Stockwerke im Treppenhaus nach unten (vorbei an alten Fotos des ESL).^

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^Nochmals die erwähnte Schneise, die evtl. von der Salzbergbahn stammt. Diese war von Girak und müsste der Bahn in St. Gilgen sehr ähnlich gewesen sein, schade drum!^

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^Auf dem Weg zur SRB gab es dann den Blick zum Roßfeld auf deutscher Seite. Es gibt eine Anbindung, evtl. sieht man hier die Verbindungspiste. Einen offiziellen Verbund gibt es aber irgendwie nur bedingt, da sollte sich über die Suchfunktion mehr finden lassen!^

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^Zoom zum Roßfeld. Hinter der Kurve kommt man am lsap Osthang vorbei. Der Lift wurde wegen finanzieller Engpässe 2004 stillgelegt und inzwischen abgetragen. Blöd, schaut man bei google.maps hätte man allein wegen der Pistenfläche lieber auf den Oberen Zinkenlift verzichten sollen! Während der Abfahrt war natürlich keine Zeit für ein Foto, aber von der Talstation stand noch etwas. Wäre also ein Ziel für vovo und münchner :wink: ^

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^Beim SRB-Einstieg unterhalb der DSB angekommen gab es dann die Ernüchterung des Tages: Vor uns wartete eine Schlange von etwa 20 Personen, dabei war eine italienische Familie mit lärmenden Schratzen. Zu allem Übel stand direkt vor uns ein Mann gehobenen Alters (im Allgemeinen auch Alter Sack genannt) an, bei dem ich eigentlich bezweifelte, dass er mit seiner überbreiten Hüfte überhaupt in den Rodel passen würde... Als ich dann an der Reihe war wartete ich natürlich etwas länger mit dem Losfahren, um dem potenziellen Schleicher vor mir zumindest etwas Vorsprung zu geben und ihn daran zu hindern, mir den Spass zu versauen. Letztlich half das alles nichts... Schon nach wenigen Kurven hatte ich ihn eingeholt. Teilweise blieb er in den Kurven fast stehen (Frechheit!) und erinnerte an einen Touri aus NRW, der auf bayrischen Landstraßen aus Prinzip nur 60km/h fährt. Im weiteren Verlauf waren an gut einsehbaren Stellen immer wieder Wartestops notwendig, da ich dem Herrn vor mir sonst im Schritttempo hinterhergefahren wäre. So reichte es dann immerhin doch an einigen Stellen für das wirklich sehr spassige Achterbahngefühl. Trotz des Schleichers kann ich die SRB nur empfehlen, wenn man an schnelleren und steileren Bahnen Spass hat!^

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^Zum Abschluss zeigte sich dann nochmal die Sonne. Die anschließende Rückfahrt über Salzburg verlief dann ganz knapp stressfrei, nachdem wir auf der Passstraße nach unten wieder an dem Paar auf dem Tandem vorbei kamen, die immernoch auf dem Weg nach oben waren. Dank einer Stauwarnanzeige auf der A8 bog ich mit Hilfe des Navis vorher irgendwo ab und umfuhr den Käse damit. Der Tag wurde dann abends durch die gewohnte Abkühlung im Badesee und den 1:1 Erfolg von Gladbach gegen Stuttgart abgerundet :D ^
Zuletzt geändert von Zottel am 19.05.2012 - 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von vovo »

Hey, ein super Bericht - vor allem bzgl. dem 12er-Horn. Wenigstens kann man dort ja im Winter noch die Talabfabfahrt machen.
Die Bildqualität fand ich diesmal sehr gut gelungen - hat die Münchner Schule :wink: doch ein bisserl geholfen...
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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von münchner »

Bei den Bildern von LSAP-Lifthäuschen muss ich immer wieder schmunzeln. Anscheinend läßt man am letzten Betriebstag einfach alles stehen wie es ist, sperrt die Tür zu und haut ab. Letztendlich nur konsequent, Aufräumen macht eh keinen Sinn mehr.

Hoffentlich hast du mit dem Osthang nicht ein Ziel von vovos geheimer LSAP-Liste aufgetan. Dann muss er da am Ende wieder mit mir hin und kann nicht den ganzen Ruhm für seine Entdeckungen alleine einsacken. ;)

Ansonsten natürlich wie immer ein schöner Bericht mit guten Motiven. Sehr schade um die beiden Lifte, gerade der steile SL sieht/sah sehr nett aus.
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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von vovo »

münchner hat geschrieben:Dann muss er da am Ende wieder mit mir hin
Na mit drei oder vier Weißbier intus lässt sich so eine Spaßbremsentour eigentlich immer ganz gut ertragen ;) (Außerdem erholen sich dann wenigstens mal meine Lachmuskeln wieder anständig...)
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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von starli »

Zyste hat geschrieben:^Die letzten 15 Minuten läuft man dann durch das Wohngebiet, im Winter muss man wahrscheinlich irgendwo abschnallen und zur Talstation laufen?^
Ich konnte letztes Jahr bis zur Hauptstraße fahren, die Nebenstraßen werden nicht geräumt:

http://www.alpinforum.com/forum/viewtop ... 46&t=37697

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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von Zottel »

vovo hat geschrieben:
münchner hat geschrieben:Dann muss er da am Ende wieder mit mir hin
Na mit drei oder vier Weißbier intus lässt sich so eine Spaßbremsentour eigentlich immer ganz gut ertragen ;) (Außerdem erholen sich dann wenigstens mal meine Lachmuskeln wieder anständig...)
Haha, die Strategie hab ich auch bei meiner Begleitung verfolgt. Wenn sie zum Nörgeln anfing, einfach 2 Weizen unterwegs bestellt und gut war! Allerdings hat sie (scheinbar im Gegensatz zu münchner) doch einen gescheiten Humor.


@ starli: Danke für den Erfahrungsbericht, hatte deinen Bericht vom Zwölferhorn nicht mehr im Kopf. Dennoch wirds bei dir reiner Luxus gewesen sein, dass bei der Schneelage die Straßen im Wohngebiet nicht geräumt wurden. Bei anderen Verhältnissen wird man wohl laufen müssen, was dann Manchem wieder nicht als zeitgemäß erscheint und der dann woanders hinfährt. Konntest du damals von der Talabfahrt auch direkt zum Laim(er)lift abfahren?
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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von münchner »

Also entweder ich kümmere ich mich um g'scheite Bilder oder ich mache Witze. Beides gleichzeitig geht halt nicht. 8)
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Re: 13.8.11 Fuschl am See, Zwölferhorn-St.Gilgen, Zinken-Hal

Beitrag von starli »

Zyste hat geschrieben: Konntest du damals von der Talabfahrt auch direkt zum Laim(er)lift abfahren?
Ja, da gibt's eine Skiweg-Abzweigung.
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