Anreise: laang! MB - Bleiburg - Ferlach - St. Jakob im Rosental - Ledenitzen und dann auf einer schlecht ausgeschilderten Abzweigung irgendwo links hinauf. Die Schotterstrasse ist im sehr schlechtem Zustand, hart an der Grenze der Befahrbarkeit mit einem PKW mit normaler Bodenfreiheit (sage ich, wo ich mit mienem Fokus buchstäblich schon alle Forststrassen am Pohorje die nicht durch eine Rampe versperrt sind befahren habe ... ). Auf etwa 1100m, falls man es so weit schafft (etliche PKWs waren weiter unten entlang der Strasse geparkt), ist die Weiterfahrt versperrt und man muss den Wagen auf einem kleinen Parkplatz abstellen.
Aufstieg: zuerst bis auf 1500 m (Ferlacher Sattel) auf der Fortststrasse (die in diesem Abschnitt wesentlich besser ist als unten wo sie befahren werden darf
Der weitere Weg führt wenig spektakulär in einem Kar mit NO - Lage, in dieser Jahreszeit um Mittag bereits schattig, angenehm kühl, aber schlecht zum fotografieren. Etwa 100 HM unterhalb des Gipfels erreich man dann den eigentlichen Grenzkamm und es öffnet sich der herrliche Ausblick auf die Julischen Alpen:
Von hier sind es nur noch wenige Schritte zum Gipfel:
Erreicht!
Nun wird fotografiert was das Zeug hält
Faaker See und Villach:
Gerlitzen etwas gezoomt:
Die markante Hochalmspitze, der östlichste Gipfel mit nennenswertem Gletscher im Alpenhauptkamm:
Der Blick Richtung Osten mit dem Karawankenkamm und den Steiner Alpen im Hintergrund, man sieht den Nebel der bis auf fast 2200 m hinauf reichte:
Markante Gipfel der Julischen Alpen (li Špik, re Jalovec) mit etwas Nebel dazwischen:
Irgendwohin Richtung Westen ... :
... und weil es so schön ist noch nach NW:
Das leibe Vieh
Inzwischen ist es 15 Uhr und wir beginnen unseren Abstieg. Erst um diese Zeit hat sich der Nebel verzogen ... :
... naja, fast - in den Julischen Alpen hielt er sich den ganzen Tag, der Triglav liess sich nur ab und zu blicken:
Beim Abstieg machten wir noch Einkehr in der winzigen Bertahtüte, wo sich nette Blicke zum Gipfel ergeben (noch besser wären sie wohl am Vormittag gewesen):
Fazit: lohnenswerte Tour, mit 1000m HU (3 Stunden im sehr gemütlichen Tempo) gerade noch im grünen Bereich