Als ich um 8.10 Uhr an der Gemsstock-Talstation war, herrschte noch blauer Himmel. Obwohl recht rasch so viele Leute da waren, die mehr als zwei Gondeln füllten, würde knallhart erst um punkt 08.30 Uhr gefahren. Und die erste Gondel war erst noch mit viel Personal gefüllt. Nun, mir sollte es egal sein, ich war in der ersten Gondel drin.
Einen Farbtopf oder sonst was zur Auffrischung der maroden Infrastruktur haben sie seit meinem letzten Besuch auch noch nicht gefunden. Alles noch wie vor 20 Jahre. Die Gemststöckler sind ja sowas von faul. Ah doch, die neue elektronische Anzeigetafel! Wow. Vermutlich konnten sie die alte aus den 70er-Jahren nicht mehr reparieren.
Die zweite Sektion wartete dann natürlich auch bis die Fahrplanzeit erreicht wurde, obwohl ja niemand anderes als aus der ersten Gondel kommen konnte... So hatte ich Zeit, die Überraschung des Tages zu bewundern: die enorme Investition an der halben Fassade (für die ganze reichte es wohl nicht...) des Betonbunkerrestaurants m
Die Gletscherpiste war auf der ersten Fahrt ein Traum...
...doch leider zog es rasch zu, kombiniert mit dem Schattenhang sah man schon auf der zweiten Fahrt nichts mehr. Also nichts wie rüber zum Nätschen. Dass die Talabfahrt noch immer nicht präpariert wird, spricht ja erneut für das Kundenverständnis der Andermatter...
Und wieso die Dorfabfahrt als gesperrt gekennzeichnet und nicht markiert ist, entschliesst sich meiner Kenntnisse. Zu fahren war sie problemlos.
Dann also durchs Dorf laufen und schon war ich um 9.30 Uhr am ersten Förderband, das aber nicht lief. Wozu auch, man kann ja laufen
Die Sicht am Nätschen war zu Beginn noch besser, der Schnee genial, wunderbarer leichter Pulverschnee, und im Ggs zum Gemsstock praktisch leer. Die schwarzen Pisten am 4er waren im unteren Teil bereits etwas bräunlich und mit losen Steinen durchsetzt.
Nun hier am Oberalp ist die Sicht Überraschender Weise besser. Dafür sind die weichen Pisten ein bisschen mehr ausgefahren, weil es etwas mehr Leute hat (Graubünden hat Ferien).
Update 14.00 Uhr: nach herrlichen Pizzoccheri in meinem Lieblingsrestaurant Alpsu geht's zurück zum Nätschen. Die diffuse Sicht hat mittlerweile auch am Oberalp gewonnen.
Nächstes Mal lasse ich den Gemsstock wohl besser aus...