Bündner Oberland 08.02. bis 11.02.2007

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Bündner Oberland 08.02. bis 11.02.2007

Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 13:27

So, nun soll endlich mein Bericht zu meiner Tour durch das Bündner Oberland vom 08.02. bis 11.02.2007 entstehen. Alle Bilder findet man wie immer auf meiner Homepage, ich werde hier nur einige Besonderheiten hineinstellen und kommentieren. Der Bericht soll vor allem das Gebiet Obersaxen näher vorstellen, da dieses Gebiet den meisten Leuten hier eher weniger gut bekannt ist. Die anderen Gebiete wurden schon oft vorgestellt, deshalb gibt's zu denen nur kurze Berichte. Ich werde zu jedem Tag einen eigenen Beitrag schreiben; ich war vier Tage unterwegs und besuchte drei Skigebiete. Hier erstmal eine kurze Übersicht:

08.02.2007 Davos-Parsenn
09.02.2007 Obersaxen (deeeer Hammmmmer!!!)
10.02.2007 Flims-Laax
11.02.2007 Davos-Parsenn

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Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 14:19

Tag 1: Davos-Parsenn

Reise:
Mit dem Auto: Basel - Zürich - Lanquart - Davos

Wetter:
Vormittags sehr schön, nachmittags bedeckt
aber die Sicht war auf der Piste stets ok

Temperatur:
Die Temperatur ist seit etwa Mitte der 80er Jahren im langjährigen Mittel zu hoch, so auch an diesem Tag. :(
Von etwa -4 bis +4°C lag alles drinn.

Schneehöhe:
Tief gelegene Südhänge: intakte Grasnarbe, sattes grün, dank "idealem" Winter wird für das Frühjahr ein früher Weidebetrieb sowie gute Erträge bei Heu und Silage erwartet.
Talabfahrt: lückenlos weiss, teilweise mehr als 50cm Maschinenschnee, einzelne Passagen extrem eisig. Bitte vorher Kanten schleifen.
Im Gebiet: teils hart, aber stets gut fahrbar, keine aperen Stellen und wenig Steine, auch hier sind gut geschliffene Kanten von Vorteil. Meine waren leider stupf.

Schneezustand:
teils nicht vorhanden; meist sehr hart; teils eisig; wenig pulver

Anlagen:
In Betrieb: vermutlich alle
Gefahren: Region Joch und Fluh und Region Parsenn; Region Klosters nur bis zur Mittelstation der EUB.

Bewertung:
++ wenig Volk
+ Interessante Anlagen
+ schwarze Pisten an der Fluh in guten Zustand
-- Wetter
- Standseilbahnen sind mühsam und nicht mehr zeitgemäss
- man hört zu viele Fremdsprachen in Davos

Fazit:
3 von 6 (bei schönem Wetter wären es 5 von 6 gewesen)

Jetzt aber der Reihe nach:
Ich hatte um 10h einen wichtigen Termin in Davos-Dorf. Das Skifahren lag da eher an zweiter stelle, und dass es gleich vier Tage werden sollten wusste ich vorher auch noch nicht. Es wäre aber eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen gewesen, wenn ich ohne Skis nach Davos gefahren wäre. Der Skitag beginnt also nach meinem Termin um 12.10h an der Talstation der Parsennbahnen. Erste Amtshandlung: eine Halbtageskarte-ab-12h kaufen, die im Vergleich zur Tageskarte nur kaum reduziert war. Es hätte auch das Modell Halbtageskarte-ab-13h gegeben, aber solange wollte ich nicht warten. Erster Ärger: das Wetter tat zu. Zweiter Ärger: Der ausländische Tourist vor mir (ich sag nicht woher er gekommen ist) beschäftigte die nette Dame an der Kasse über 6 (!) Minuten, weil er einfach nicht begreifen wollte, wo der Bahnhof liegt, obwohl dies ja wirklich nicht weit weg ist und zudem gut ausgeschildert ist. Da stieg bei mir die ohnehin schon grosse Sehnsucht nach einem ausgefuxten Skigebiet mit intelligenten Touristen ins Unermessliche.

Der Berg ruft: Standseilbahnen hasse ich; man muss auf sie warten und sie sind ewig immer voll. Einziger Vorteil: sie fahren relativ zügig. So war ich dann bald bei der Station Höhenweg. Ab dort steht einem eine 6-KSB zur Verfügung, und man gelangt bequem und an der frischen Luft auf das Joch, die zweite und noch ältere Sektion SSB bleibt einem so erspart. Dort angekommen ging's dann mal rüber zum Parsenn, wo ich diverse Abfahrten unternahm.

KSB überquert die Maschinenschnee-Lagerstätte:
Bild

Das Joch als Verkehrsknotenpunkt:
Bild

Zu empfehlen sind die von Skiliften erschlossenen Hänge oberhalb Parsenn. Aber auch diese wurden mir bald zu langweilig und so entschloss ich mich für einen Abstecher mit der PB auf die Fluh. Das Wetter war zwar schlecht, aber die Sicht war genügend gut um auch die schwarzen Pisten auf der Fluh in Angriff zu nehmen.

Ein Berg vom Typ Emmentaler:
Bild

Bei dieser grossen aber öffentlich zugänglichen Mikrowellenstation konnte ich gemütlich das mitgebrachte Mittagessen wärmen.
Bild

Der Rest des Tages verging wie im - von einer Radarstation kontrollierten - Fluge. Um etwa 17.00h erreichte ich wieder den Parkplatz P1, wo trotz längst abgelaufener Parkzeit keine unerwünschte Nachricht an meinem Scheibenwischer auffindbar war. Glück gehabt! Mit der Abreise aus Davos beginnt auch schon die Anreise nach Obersaxen; dazu verfasse ich einen neuen Beitrag.

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Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 16:37

Tag 2: OBERSAXEN / Val Lumnezia - ein ausgefuxtes Skigebiet!

Reise:
Mit dem Auto: Davos - Tiefencastel - Thusis - Domat/Ems - Flims/Laax - Ilanz - Obersaxen (ich fuhr bis Meierhof)
Anmerkung: Diese Strecke ist äusserst interessant zu fahren und gerade im Abendverkehr sicher schneller als via Landquart und Chur.

Wetter:
Ihr wollt's gar nicht wissen, sonst könnt' ihr nicht mehr ruhig arbeiten.

Temperatur:
Die Temperatur ist seit etwa Mitte der 80er Jahren im langjährigen Mittel zu hoch, so auch an diesem Tag. Sad
Von etwa -7 bis +3°C lag alles drinn.

Schneehöhe:
Im Dorf: ca. 10cm
Am Berg im Gebiet Obersaxen (Nordhang): 20 bis 30cm, dabei nur auf einigen Passagen der Talabfahrt etwas Maschinenschnee, sonst weitgehend Naturschnee.
Am Berg im Gebiet Lumnezia (Südhang): Bis zur Mittelstation Triel knapp fahrbar, Talabfahrt geschlossen.

Schneezustand:
meist sehr hart; teils eisig; wenig pulver; beinahe nur Naturschnee

Anlagen:
In Betrieb: alle
Gefahren: mit allen, ausser den von mir nicht benötigten Zubringern

Bewertung:
++ wenig Volk / keine Wartezeiten
+ Interessante Anlagen / WSO-Hochburg
+ alle Vorteile eines ausgefuxten Gebiets (mehr dazu unten)
+++++++++++ Wetter
+ schneesichere Lage, wenig Kunstschnee
+ keine Tagestouristen
+ coole Leute: wenig ausländische Touristen, fröhliche Einheimische

Fazit:
7 von 6 (ja das geht!)

Zum Gebiet:
Obersaxen ist ein ausgefuxtes Skigebiet! Ach so, das hab ich schon erwähnt? Egal, es ist einfach so. Ich war seit etwa 20 Jahren nicht mehr in diesem Gebiet und war gespannt die Veränderungen zu sehen. Zum guten Glück gab's da nicht viel zu sehen! Das Gebiet konnte sich erhalten, es konnte sich bewahren! Es ist immer noch ein Geheimtip, und es wird es auch bleiben, obwohl ich es jetzt hier verrate. Obersaxen hat keine Tagestouristen, die Lage hinter Flims/Laax schirmt das Gebiet weitgehend von Übel aller Art ab. Laax hat den Unternehmer des Jahres 1998 an der Spitze der Bergbahnen, und die Bergbahnen besitzen dort auch gleich diverse Restaurants und Hotels und vieles mehr. In Obersaxen hat das Geniessen Vorrang, vor dem Bezahlen. Der Gast verbringt die Zeit mit geniessen, und nicht mit sich beeilen, drängeln, Skis suchen, anstehen, warten bis es auf der Piste etwas Platz gibt, freien Sitzplatz suchen, usw.
In Obersaxen funktioniert einfach alles, die Bergbahnen sind ideal ausgestattet, moderne Pistenbullys sind in genügender Anzahl vorhanden und sie werden auch kräftig eingesetzt. Die Bahnen verfügen über genügend Kapazität, auch an Weihnachten und während der Sportferien. Immerhin sind die beiden Gipfel, die über entprechende Pistenkapazitäten verfügen, mit 6-KSBs bestückt worden. Auf der Piste bemerkt man davon aber nicht viel. Das Prodalp-Syndrom bleibt in Obersaxen wohl erspart. Dazwischen sorgen immer wieder die gemütlichen 3-SBs von WSO für absolute Gemütlichkeit und genügend Zeit zum geniessen. Wer ein Bergrestaurant sucht, der wird bald eines finden, es hat genug. Aber kein Lokal übersteigt eine gewisse Grösse, alles ist familiär geblieben. Skiständer braucht es keine, die Skis werden einfach im Schnee stehen gelassen und schon kann ein kühles Calanda geordert werden, welches dann natürlich auch prompt kommt, und bezahlbar ist! Wer für eine Woche dort oben ist, der wird bald einige Leute kennen lernen und sie regelmässig wieder treffen, wer mehr als einmal das gleiche Restaurant besucht, der wird sowieso wiedererkannt.
Und obwohl es sich hier um ein familiäres Gebiet handelt, darf nicht vergessen werden, dass das Gebiet weit über 100km Pisten zu bieten hat, und diese in normalen Wintern auch bis über Ostern hinaus halten kann. Langeweile kommt auf der Piste nie auf: Der Piz Mundaun, der früher bekannt war durch seinen endlos langen und unmöglich steilen Schlepplift, der auch noch über eine Kurve verfügte, wird heute bequem von einer 6-KSB erschlossen und bietet viele Abfahrten in diverse Richtungen. Hier kann der Gast profitieren, einerseits von der Überkapazität der KSB, welche die Bergbahnen Piz Mundaun beinahe in den Ruin gebracht hätte und andererseits von der Tatsache, dass das Gebiet nie überlaufen wird, dies beweist auch die Grösse des Bergrestaurants, welches immer noch gleich gross ist wie damals, bevor die Zeit stehen blieb. Die andere Seite des Gebiets wird vom Sezner begrenzt, auch hier steht eine 6-KSB zur Verfügung. Hier bietet sich nicht nicht nur die Gelegenheit sich zu sonnen oder zu verpflegen, der Sezner ist auch Ausgangspunkt für die beinahe endlos lange Talabfahrt nach Vella. Aber auch in Richtung Obersaxen stehen Pisten aller Farben zur Verfügung.
Fazit: Obersaxen ist ein ausgefuxtes Skigebiet!

Jetzt aber der Reihe nach:
Das Ziel war der Weiler Meierhof, weil im Hauptort von Obersaxen nicht nur tagsüber sondern auch nachts was los ist, schliesslich will man sich ja auch etwas erholen und den interkulturellen Kontakt pflegen. Erste Adresse im Dorf ist das Hotel Central, ein zweites Hotel in Meierhof wäre mir nicht aufgefallen, ich hab' aber auch nicht danach gesucht. Ganz Obersaxen lebt vorwiegend von der Vermietung von Ferienwohnungen, Hotels spielen eindeutig eine untergeordnete Rolle. So kam ich dann abends an im Hotel Central und erhielt ein Einzelzimmer mit reichhaltigem Frühstück für 90.- CHF / Nacht. Das Hotel verfügt über 3 Sterne und ist somit völlig ausreichend. Die Rückseite des Hotels sowie der Parkplatz und Teile der Terrasse liegen im Empfangsbereich eines privaten aber unverschlüsselten WLANs. So kann man easy rasch seine Mails lesen oder einen Blick ins Alpinforum werfen, ich versendete einige meiner Bilder an daheim gebliebene, was rasch grossen Neid zur Folge hatte. Also, zurück zur Handlung, ich kam an, bezog mein Zimmer und kehrte im gemütlichen Restaurant bei der Talstation (es hat dort nur eins) ein. Nach einem vorzüglichen Nachtessen und einem kühlen Getränk aus Gerste und Hefe liess ich den Abend in der Hotelbar kräftig ausklingen.

Hotel Central; das ist "das Hotel" und "die Bar", alles unter einem Dach.
Bild

Der nächste Tag (das ist ja jetzt erst der Tag 2) begann um 08.30h mit dem Frühstück. Das kräftige Ausklingen des vergangenen Tages führte zu einem leichten Nachklingen an jenem Morgen. Das Klingen klang aber bald ab, als mir bewusst wurde, mit was für Wetter ich es heute zu tun bekommen würde. Also rasch zur Talstation gegangen und ab auf den Berg! Schon bald fand ich mich auf dem Sezner wieder und sowohl Nachbrand als auch Kopfschmerzen verabschiedeten sich sehr rasch bei Cola, frischer Luft und diesem Ausblick:
Bild

Auch der Blick hinüber nach Flims / Laax konnte meiner guten Laune nichts anhaben, man spürte sofort was dort drüben für eine Hektik herrschte um diese Zeit, und deshalb schaute ich frohen Mutes wieder weg.
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Der Sezner von Wali aus aufgenommen, ein Paradies für Schneesportler aller Art:
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Obersaxen war schon immer eine WSO-Hochburg, hier gleich Doppel-Walter:
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Weil ich als Kind jeweils in Vella, also auf der Südseite des Gebiets stationiert wurde, wollte ich unbedingt diese Seite auch noch sehen, obwohl dort viel weniger Schnee lag. Immerhin bis zur Mittelstation Triel war die Piste fahrbar.
Mittelstation Triel:
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Ich deponierte meine Skis dort und fuhr mit der 4-KSB von DM ins Tal hinunter:
Bild

Nach einem kurzen Aufenthalt (ca. 3 Min :-) ) fuhr ich sofort wieder zurück nach Triel, um die zweite Vella-Sektion bis nach Hitzeggen zu fahren.
Zweite Vella-Sektion 4-KSB mit Garagierung im alten Stationsgebäude:
Bild
Bild

Vom Hitzeggen aus hat man einen perfekten Blick hinüber zum Piz Mundaun; Erinnerungen an einen unendlich langen und extrem steilen Schlepplift mit Kurve werden wach:
Bild

Nochmals ein Blick zurück nach Vella, es hat Schnee, aber es reicht gerade nicht für die Talabfahrt, schaade.
Bild

Die Finanzkriese bei der Piz Mundaum AG führte wohl zur Stilllegung dieses Liftes, der aber für die Erschliessung nicht von Belang ist.
Bild

Tja, so ging ein wunderschöner Skitag zu Ende. Selbstverständlich nicht ohne apres ski, nicht ohne Nachtessen und nicht ohne einem weniger kräftigen Auslingen. Am nächsten Tag stand ich etwas früher auf, ass kurz was und gab sofort den Schlüssel ab. Mit der Abfahrt aus Obersaxen begann bereits die Anreise nach Flims / Laax, wofür ich wiederum einen neuen Beitrag schreiben werde.

Fazit:
Obersaxen ist mein neuer Favorit. - Bist du unterwegs ganz alleine, so findest du in Obersaxen stets kurze Weile.

Fazit des Fazit:
@trincerone: da musst du hin!

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Beitragvon Mirco » 13.02.2007 - 16:47

^^Wie heisst der Skilift, der stillgelegt ist? Ein WSO, oder? Wo genau steht der?
Sehr schöne Bilder! :)
Ob eine Sache gelingt, erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du es ausprobierst.

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Beitragvon Michael Meier » 13.02.2007 - 16:50

Der heisst Tegia Gronda. Mit Abstand der geilste Hang hier gewesen. War von Bühler, so wie der ganze Rest hier auch.

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Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 17:04

Michael Meier hat geschrieben:War von Bühler, so wie der ganze Rest hier auch.


Was heisst Rest? Was steht denn noch von Bühler?

Die fixen 3-SBs sind doch von WSO, und der Schlepplift, der auf den Stein geht auch, oder wurde da bei einer Revision umplaketiert?

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Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 17:59

Tag 3: Flims / Laax

Reise:
Mit dem Auto: Obersaxen – Ilanz – Laax (Murschetg)

Wetter:
Leider nicht mehr so schön, zeitweise sonnig, zeitweise bewölkt

Temperatur:
Die Temperatur ist seit etwa Mitte der 80er Jahren im langjährigen Mittel zu hoch, so auch an diesem Tag.
Von etwa -4 bis +4°C lag alles drinn.

Schneehöhe:
Im Dorf: ca. 10cm
FIS- Fatschas: durchgehend in bestem Zustand, viel Maschinenschnee, teilweise extrem hart, beinahe renntauglich präpariert
Am Berg: unterschiedlich; 20 – 50cm
La Siala Nordhänge: örtlich auch über 50cm Pulverschnee

Schneezustand:
meist sehr hart; teils eisig; wenig pulver; oft viel Maschinenschnee

Anlagen:
In Betrieb: vermutlich alle, wobei im Bereich Foppa, Naraus, Cassons nicht viel los gewesen sein dürfte.
Gefahren: was man so braucht, um die Eckpunkte zu erreichen
Eckpunkte: La Siala, Vorab, Alp Ruschein, beide Crap, Nagens, Grauberg

Bewertung:
++ wenig Volk / keine Wartezeiten
+ genügend Schnee
+ Wetter (immerhin teilweise sonnig)
- Talabfahrt Flims
- Kulturschock nach der guten Stimmung von Obersaxen

Fazit:
4 von 6

Zum Gebiet:
Das kennen alle.

Jetzt aber der Reihe nach:
Ich fuhr also in Obersaxen gleich nach dem Frühstück los in Richtung Laax. Wie lange ich tatsächlich für diese Strecke benötigt habe, möchte ich hier nicht verraten, schliesslich hat Flims / Laax ja in erster Linie die Aufgabe, die Tagestouristen von Obersaxen fernzuhalten.
Kaum war ich aus dem Auto ausgestiegen, begrüsste mich ein junger Mann in dem von mir eigentlich so geliebten Bündner Dialekt. Freundlichkeiten und nettes Grüssen war ich ja von Obersaxen her bestens gewohnt. Was aber dieser junge Mann hier von mir wollte wurde mir dann erst nach einigen Sekunden bewusst: 5 Franken für den Parkplatz. Reto Gurtner, Unternehmer des Jahres 1998, lässt grüssen! Tja, es sind eben nicht alle so ausgefuxt wie die Obersaxer.
Ich liess mir dann eine Tageskarte auf meine Swatch-Access buchen. Dies hatte den Vorteil, dass ich keine Access-Card für 10 Franken kaufen musste, eine Rückgabe bei gleichzeitiger Erstattung der 10 Franken ist in Laax nicht möglich.
So, endlich auf dem Berg, pilgerte ich gleich in Richtung Vorab, da ich wusste, dass die Piste vom Sattel bis zur Alp Ruschein erst seit einigen Tagen offen war und zudem neuerdings nicht mehr präpariert wird. Und so sah es dann auch aus (leider hatte ich vor lauter Entzückung vergessen ein Bild zu machen): Der Einstieg gleich unterhalb des Sattel war extrem aggressiv. Teils vereist, teils ausgefahren. Aber die Wirkung dieser Umstände war enorm; kaum einer getraute sich in den Hang, viele Leute kehrten um und fuhren zurück Richtung Vorab. Für mich war klar, der Einstieg würde nicht gerade ein Zückerchen werden, aber ein echtes Problem stellte sich mir keines. Unterhalb des ersten Hangs war die Sache dann gegessen, die wenigen Spuren die auszumachen waren verloren sich auf der ganzen Breite des sich öffnenden Tales. An dieser Stelle verliess ich die Piste eigentlich immer, auch schon früher, als sie noch präpariert wurde. Ich fahre dann jeweils die "Variante links" oder die "Variante ganz links". So auch an diesem Tag, ich fuhr die "Variante ganz links". Es war der Traum der Träume; ganz alleine, weit ab vom Schuss und vom Unternehmertum. Viele Spuren waren noch nicht im Hang, ich war etwa der Zehnte oder so. Insgesamt kann ich nur sagen; die Abfahrt war der Hammer, und hoffentlich wird die Piste nie mehr präpariert und somit der grossen Masse regelrecht aufgezwungen. Wer den Einstieg dort am Sattel nicht schafft, der hat den Rest der Piste auch nicht verdient. Ausserdem sind so auch die Probleme mit den Wartezeiten an der alten Sesselbahn von der Alp Ruschein hoch zum Crap Masegn gelöst.
So, mein persönliches Soll war somit bereits vor Mittag erfüllt und ich konnte mich getrost meinem Kollegen anschliessen, der zwei Schneesportlerinnen im Schlepptau hatte, dazu noch eine mit Board. So wurde der Rest des Tages dann auch gemütlich; wir fuhren im Bereich La Siala und Mutta Rodunda. Wir "heizten den Ofen hinuter", der war sowohl auf als auch abseits der Piste sehr interessant.

Viele Bilder hab' ich nicht gemacht, hier eins zur Übersicht:
Bild

Um etwa 17.00h war für mich bereits wieder Zeit zum Abschied nehmen, ich fuhr ohne einen Cafe Runca getrunken zu haben und ohne in der Legna Bar gewesen zu sein weiter in Richtung Davos...

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Beitragvon Michael Meier » 13.02.2007 - 18:06

Von Bühler wr ursprünglich das komplette Skigiet Cuolm Sura.
Skilift Sur Cuol-Cuolm Sura
Skilift Piz Mundaun (Zwirbelkurve)
Skilift Plitsches
Skilift Sasolas

1981 wurde die 3SB und der erst 10 Jährige Skilift als Tegia Dado versetzt.

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Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 18:39

Tag 4: Wieder zurück in Davos-Parsenn!

Reise:
Mit dem Auto: Laax – Flims – Domat / Ems – Thusis – Tiefencastel – Davos Platz

Wetter:
Von Schneefall bis Kaiserwetter hatten wir alles, und zwar im stündlichen Wechsel.

Temperatur:
Die Temperatur ist seit etwa Mitte der 80er Jahre im langjährigen Mittel zu hoch, so auch an diesem Tag.
Von etwa -4 bis +4°C lag alles drinn.

Schneehöhe:
Immer noch ähnlich wie am ersten Tag, eher etwas mehr.

Schneezustand:
Wie am ersten Tag, aber mit einer leichten Schicht Neuschnee versehen.

Anlagen:
In Betrieb: vermutlich alle, ausser die EUB zum Joch
Gefahren: Ähnlich wie am ersten Tag

Bewertung:
Wie am ersten Tag, das Wetter war insgesamt aber etwas besser. Grosse Abzüge gibt es für die Unterkunft.

Fazit:
5 von 6 für den Skitag
3 von 6 für den Skitag inklusive der Übernachtung

Zum Gebiet:
Das kennen alle.

Jetzt aber der Reihe nach:
Gebucht war ein Zimmer für vier Personen im "Snowboarders Palace"; der Name sagt ja schon alles! Als Unteroffizier der Schweizer Armee war ich mir ja einiges gewohnt, meine Ansprüche waren tief. Aber was mich in dieser Kaserne von "Snowboarders Palace" erwartete, das war jenseits von gut und böse. Die Zimmer waren extrem muffig, wobei das Zimmer gerade mal ganz wenig grösser war als das doppelte Kajütenbett; einer alleine konnte sich gerade noch so knapp im Zimmer bewegen, vier Personen konnten sich nie im Leben gleichzeitig bewegen. Dusche / WC war auch sehr eng, Haken zum aufhängen des Badetuches oder gar einen Kleiderschrank suchte man vergebens. Das Buffet beim Frühstück sah ungepflegt und billig aus, das Geschirr musste sogar selbst in die Küche zurück gebracht werden! Egal zu welchem Preis, lasst die Finger von diesem Hotel!
Zum Skitag: Es war ein guter Tag, wir fuhren fleissig der Sonne hinterher und hatten dabei meist Glück. Insgesamt herrschten die sonnigen Zeiten vor, auch wenn manchmal etwas Nebel aufstieg. Natürlich ärgerte ich mich wider über die SSB, aber das wisst ihr ja schon. Von den Pisten sind zu erwähnen die schwarzen an der Fluh und die schwarze Talabfahrt vom Höhenweg ins Tal; beide sehr gut, die Talabfahrt natürlich entsprechend hart und eisig, sie war aggressiv aber gut zu fahren.

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Beitragvon BigE » 13.02.2007 - 21:03

nette berichte :) und jetz nehm' ich sie auseinander :wink:

- Standseilbahnen sind mühsam und nicht mehr zeitgemäss
- man hört zu viele Fremdsprachen in Davos

ich find sie noch lustig. mit 10 m/s den berg hochzudüsen...das gefühl hat man an zwei tragseilen hängend nicht.
ja, zürcherisches zungenverknote und elektrisch. aber sonst nicht übermässig 8O klar hier und dort was, aber hallo....solange sie auf der totalppiste bleiben^^

ein kühles Calanda

und dazu diese fotos...wenn ich nicht an eben diesem freitag auch bei dem wetter skifahren und danach ein calanda trinken (oder auch deutlich mehr als eins...siehe signatur^^) hätte können wär ich jetzt beleidigt :P

Mit dem Auto: Davos - Tiefencastel - Thusis - Domat/Ems - Flims/Laax - Ilanz - Obersaxen (ich fuhr bis Meierhof)
Anmerkung: Diese Strecke ist äusserst interessant zu fahren und gerade im Abendverkehr sicher schneller als via Landquart und Chur.

durch die zügenschlucht zu fahren war sicher richtig. probiers doch mal statt dem umweg über ems-flims mit direkt in bonaduz abbiegen und via versam-valendas nach ilanz. ist kürzer und vorallem viel viel lustiger zu fahren 8)

in dem von mir eigentlich so geliebten Bündner Dialekt.

jo seb isch halt schu an riiesa vorteil vum pündnerland :wink:

5 Franken für den Parkplatz

hoffentlich auch! so weit kommts noch dass ich der immer mit dem öv ins skigebiet fahre eure parkplätze quersubventionieren muss!
Saison 07/08: 92. Saison 08/09: 53. Saison 09/10: 70. Saison 10/11: 66. Saison 11/12: 68. Saison 12/13: 77
Saison 13/14: Gotschna/Parsenn 30.5, Madrisa 14, Jakobshorn 1.5, Rinerhorn 3, Fideriser Heuberge 1, Brambrüesch 6, Arosa-Lenzerheide 2, Diavolezza 5, Corvatsch-Furtschellas 1, Corviglia 2, Zuoz 1, Scuol 1, Livigno 1 - Total: 69
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Beitragvon Mirco » 13.02.2007 - 21:13

BigE hat geschrieben:
Mit dem Auto: Davos - Tiefencastel - Thusis - Domat/Ems - Flims/Laax - Ilanz - Obersaxen (ich fuhr bis Meierhof)
Anmerkung: Diese Strecke ist äusserst interessant zu fahren und gerade im Abendverkehr sicher schneller als via Landquart und Chur.

durch die zügenschlucht zu fahren war sicher richtig. probiers doch mal statt dem umweg über ems-flims mit direkt in bonaduz abbiegen und via versam-valendas nach ilanz. ist kürzer und vorallem viel viel lustiger zu fahren 8)
Ja, und vor allem sehr schön. Bin die auch schon gefahren, da hat es Ausblicke in die Schlucht.

in dem von mir eigentlich so geliebten Bündner Dialekt.

jo seb isch halt schu an riiesa vorteil vum pündnerland :wink: [/quote]
Falsch: Bündnerland :wink: [OT]Ausserdem regt es einen bestimmten Zeitungsleser der SO ziemlich auf, wenn man dem Bündner Bündner sagt und nicht Graubündner. Das sei eine Degradierung. :stupid:
Jetzt bin ich aber Zuviel OT, Also: [/OT]
Zuletzt geändert von Mirco am 13.02.2007 - 21:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon BigE » 13.02.2007 - 21:22

dann ist ja gut liest derjenige die SO und nicht das BT :)

wozu eigentlich deine " " bei "schlucht"??? die ruinaulta kann man getrost als schlucht bezeichnen :) also lieber etwas langsamer fahren und damit die (grau)bünd(e)ner dahinter aufregen als schneller als man die karre im griff hat und den (grau)bünd(e)nerzaun durchbrechen :P
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Beitragvon wasserfäller » 13.02.2007 - 21:39

@ alle Bündner und alle Graubündner:
ICH LIEBE EUCH!!
wisst ihr noch wie meine tour an tag1 begonnen hat? richtig: mit einem "termin". dazu darf man jetzt mehr sagen, denn es sind nun nägel mit köpfen gemacht worden: es war ein vorstellungsgespräch. wie heute bekannt wurde hat es sich gelohnt! ich werde ab 02.04.07 in davos arbeiten! jetzt muss ich schnell eine wohnung suchen, also falls ihr mir einen tip geben könnt; nur zu! schreibt mir ne PN. danke!
ICH LIEBE EUCH!!

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Beitragvon Michael Meier » 13.02.2007 - 21:41

Als was denn?? Bullyfahrer?? :D

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Beitragvon BigE » 13.02.2007 - 21:44

da freu' ich mich natürlich für dich :)

mit wohnungssuche kenne ich mich mittlerweile in züri viel besser aus als daheim :? dürfte aber kein allzu grosses problem sein.
übrigens, es gibt leute die mit der rhb täglich von filisur aus nach davos pendeln. ist noch hübsch dort um zu wohnen und sicher billiger (kannst natürlich auch sonst überall suchen, erwähne das nur weil du auf die idee angesichts der langen autofahrdauer auf der strecke kaum gekommen wärst...)
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Beitragvon Blue Boarder » 13.02.2007 - 22:18

wasserfäller hat geschrieben:- Standseilbahnen sind mühsam und nicht mehr zeitgemäss


wieso nicht mehr zeitgemäss? Man muss genau gleich lang oder kurz warten wie bei einer Pendelbahn.

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Beitragvon cm » 14.02.2007 - 13:15

Weißt Du, ob die Alp Ruschein generell nicht mehr präperiert wird oder ob das nur zwischenzeitlich so war. Wenn ich mich recht erinnere, stand letzte Woche auf der HP von Laax auch "Alp Ruschein nur für sehr gute Fahrer". Das stand dort weder vorher noch jetzt. Könnte ein Hinweis drauf sein, dass man doch wieder präperiert.

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Beitragvon wasserfäller » 14.02.2007 - 13:32

@michi: nein, nicht als bullyfahrer; beim SLF
@BigE: Danke für den Tip, ich schau's mir an.
@Blue Boarder: Ich betrachte auch PBs als Zubringerbahnen nicht mehr als zeitgemäss. An solchen Stellen braucht's eine EUB, oder beides.
@cm: Nein, da weiss ich garnichts dazu. Es sieht so aus, als ob in diesem Winter noch nie präpariert worden wäre, was ja auch gut so ist. Es könnte aber sein, dass es schlicht an der Schneemenge liegt. Auf dem Plan ist die Piste auf jeden Fall schwarz eingezeichnet, und nicht gelb. Kann also sein, dass bei ordentlicher Schneemenge wieder präpariert wird. Und dann kommen wieder tausende in dieses Tal und dann verliert es den Reiz wieder....

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Beitragvon molotov » 14.02.2007 - 15:53

gratulation zur anstellung beim slf! was machst du dort genau?
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Beitragvon wasserfäller » 14.02.2007 - 18:51

danke. für's erste mal ein praktikum.... (habe mein studium im vergangenen november abgeschlossen.)

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Beitragvon GMD » 14.02.2007 - 21:41

Gratuliere zur erfolgreichen Bewerbung. He, wir haben jetzt einen amtlichen Schneespezialisten im Forum!
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Beitragvon BigE » 14.02.2007 - 21:45

darfst du dann auch granaten in triebschneehänge werfen? :D
hmm bin "eigentlich" grad am hydrologie lernen für nächste woche. machst du sowas? oder mehr physikalisch? (physik schreib' ich übernächste woche :( )
würd mich interessieren was man beim slf so macht 8)
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Beitragvon wasserfäller » 21.02.2007 - 17:58

@BigE:
ich schreib' dir gerne mal ein paar zeilen über das slf und meine tätigkeit dort, aber lass mich erst mal anfangen, das dauert jetzt noch einen monat. wir können dann auch mal zusammen eine flasche öffnen, wenn du willst; davos - landquart ist ja nicht weit.
übrigens: am 1.3.07 bin das nächste mal dort; wohnungen besichtigen und skifahren (und mich von der basler fasnacht erholen :-) )

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