Das Powderradar war eingeschaltet in der letzten Woche. Der Neuschnee war für uns in Sicht noch bevor viele Internetportale ihn gemeldet haben. Das Ziel stand schon fest. Das Engadin. Hier sollten die größten Neuschneemengen fallen von Samstag bis Montag früh, so dass wir genau dieses Ziel wählten.
Los ging es am Sonntag morgen um 4.00 in der nördlichen Region Stuttgart. Ziel Celerina Unterkunft und dann direkt Skifahren.
Starker Regen vor allem nach dem Grenzübertritt in Schaffhausen, der immer stärker wurde in Richtung Graubünden. Wir drehten gerade noch rechtzeitig ab auf die Autoverlad Vereina - "die sichere Verbindung ins Engadin". Die 37 Franken waren gut investiert, dumm nur dass der Zug gerade weg war. Was wir erst später erfuhren, der Julierpass war da bereits schon geschlossen. Alles richtig gemacht also.
Das schaut schon mal gut aus, nette Schneehäubchen vor unserer erzwungenen Kaffeepause. Erste Schweizer Preise: 3,50 für einen kleinen Milchkaffee
Los gehts um 7.50.
Die Straßen danach waren sehr glatt, geräumt war nur dürftig! Unsere Vermieterin meinte, wenn die Italiener nicht rüber kämen wegen den Schneemassen, läuft im Engadin relativ wenig.
Kurz nach 9.00 Ankunft am Skigebiet in Celerina, alles zu wegen zu viel Schnee. Man bemühte sich nicht den Lift aufzumachen und ihn vom Schnee zu befreien. Stattdessen vertröstete man die Wartenden auf 11.00 um dann mitzuteilen um 12.00 dass nichts mehr ginge heute. Die Diskussion wird aber hier nicht nochmals geführt (siehe aktuelle Situation in den Skigebieten - Engadin).
Spaziergang durch Celerina, herrlich dieser Winter dort.
Kleiner Spaziergang auf der Piste (600 Höhenmeter). Wir mussten einfach das Snorkeling ausprobieren!
Runter geht es. 50-80 cm von dem selten gewordenen Stoff!
Snorkeling: Eine Abfahrt war drinnen, alle Skigebiete blieben heute zu im Engadin... Scheinbar weil die Italiener nicht rüber kamen
Abends machten wir uns auf nach St. Moritz. Sightseeing.
Sehr schön, beheizte überdachte Rolltreppen vom Ortszentrum zum See.
Am See.
Leider hatten wir kein Geld mehr übrig...
Auf dem Weg von Dorf nach Bad. Eine tolle Stimmung ist schon.
Montag. Gondelstart um 7.45 - sehr schön. First Chair - bzw. Gondel - läuft!
Blick nach St. Moritz.
Corviglia.
Gute Orientierung bietet die Standseilbahn.
Pferdekutsche - hier ist Wintertourismus eben nicht nur Skifahren.
Standseilbahn. Nervig. Gefahren wird nicht ständig, sondern immer erst wenn sie Lust haben und genügend Leute da sind
Einen Moment die Aussicht genießen.
Hier war der Schnee teilweise windgepresst und etwas schwerer...
Letzter Blick von der Corviglia für heute...
Jetzt wird gewechselt mit dem Bus zum Corvatsch.
Corvatsch. Hier scheinen mehr Freerider unterwegs zu sein... Trotzdem gibt es unzähliche Hänge zu erkunden.. Lawinengefahr auf Stufe 3 mittlerweile.
Aber warum fährt die Gondel nur alle 20 Minuten? Gernerell für 73 Franken auch das etwas dürftig... Gespart wird überall hier
Auf gehts.
Snorkeling am Corvatsch
...
Panorama am Corvatsch.
Unterwegs nach Furtschellas. Hier wird es gemütlicher, beschaulicher.
Unten angekommen um 15.00 bei bestem Wetter: Gondel defekt!
Wieder zurück im Geschehen.
Kurzzeitige Wetterbesserung.
Auf dem Weg nach St. Moritz Bad.
Auch hier geht noch was
Der Montag ging zu Ende. Ein Tag der seinen Namen verdient. Ein richtiger SNORKELING DAY.
Dienstag, 7.45. Gondel Celerina. Rauf gehts wieder. Auf ein Neues!
Schön präpariert? Wers mag...
20 Minuten Sonne, dann wurde es schon wieder wolkiger. Kein Problem. Sonne braucht kein Mensch, nur die Bilder werden halt schöner...
Oha!
Schööööön ist es hier.
Wechsel zum Piz Nair... erste Fahrt um 9.00.
Steile Rinne vom Piz Nair, sehr schön zum Fahren. Davor sind vier Amerikaner durch.
Warten in Samedan mit Schweizer Bierdose - per Skiroute runter - auf die Abfahrt 20 Minuten nach Diavolezza - Lagalb.
Eine interessante Strecke in Richtung Bernina Pass.
ÖPNV inkludiert im Skiticket.
Morteratsch Gletscherabfahrt - 10km lang. Am Anfang herrlich...
Das Ende ist aber sehr lang und zäh...
Wahnsinn, wie die Gletscherzunge sich zurück zieht... auch dieser Gletscher schmilzt ab...
Morteratsch Haltestelle. Anfängerfehler: 40 Minuten Wartezeit. Heute war nicht unser Tag was die Wartezeiten anging.
Hier kommt der Zug in der "falschen" Richtung nach St. Moritz...
Blick von der Bergstation der Diavolezza.
An der Diavolezza war der beste Powder - an den Nordhängen wars um 15.30 noch fluffig!
Lagalb Gondel war defekt. Gleicher Mist schon wieder wie oben beschrieben am Furtschellas. Deshalb reichte es nur noch für eine Gondelfahrt, sie ging wieder ab 15.45. Blickrichtung von der Lagalb Gipfelstation in Richtung Bernina Pass.
Ingesamt drei tolle Tage, wobei der erste Tag grenzwertig langweilig war
Dann wurde aber umso mehr der fluffige Stoff genutzt.