Anfahrt: Ettlingen - A5 - Basel - Bern - Spiez - Frutigen - Adelboden in 3:40 h wegen Anreisestau vor Frutigen
Wetter: Sonnig mit Schleierwolken, +1°C bis +6°C
Schnee: 30 - 100 cm feuchter Altschnee
Anlagen in Betrieb: Alle bis auf SCHL Guetfläck auf Lenker Seite
Wartezeiten: 3-7 min, Chuenisbärgli keine
Gefallen: Überwältigende Freundlichkeit aller Dienstleister, landschaftliche Impression, Abfahrten Stand-XPress Lenk, Bergrestaurant Metsch, Abfahrten Chuenisbärgli
Nicht gefallen: Skigebiet am Wochenende überfüllt. Skigebiet Adelboden hat wegen ungeeigneter Topographie noch mehr Ziehweganteil als Garmisch Classic oder Hasliberg. Keine Talabfahrt nach Lenk aus dem Hauptskigebiet. Abends kein Restaurantplatz für uns in Adelboden.
Bewertung: Trotz guter äußerer Bedingungen nur 4/6 Punkten wegen vergleichsweise vieler Beanstandungspunkte.
Der März ist der schönste Skimonat. Dank der Großeltern hatten Frau Harzwinter und ich ein Wochenende nachwuchsfrei. So ergab sich die Gelegenheit zu einer Wochenend-Skifahrt, deren Anfahrt für unseren Neunjährigen für nur zwei Skitage zu lang ist. Diesmal ging es nach Adelboden, wo wir noch nie waren. Der Ort steht bei uns seit einigen Jahren als potenzielles Ziel für einen Familien-Skiurlaub auf dem Programm. Das Gesamtskigebiet Adelboden-Lenk besteht aus den sechs Teilskigebieten Elsigenalp-Metschalp, Engstligenalp, Geils-Hahnenmoos-Metsch, Chuenisbärgli, Tschentenalp und dem Lenker Betelberg. Unsere Hoffnung, es entweder auf Lenker Seite zum Betelberg oder auf Adelbodner Seite auf die Tschentenalp zu schaffen, erfüllte sich leider nicht. Eine akzeptable Anbindung beider Teilgebiete ans Hauptskigebiet ist de facto nicht gegeben.
Unsere Startzeit war fürs Berner Oberland eine halbe Stunde zu spät gewählt. Wir kamen in den Anreisestau der Wochenendbesucher im Kandertal, der durch eine Ampelanlage im Ort Reichenbach verursacht wird. Erleichtert bekamen wir trotzdem einen der letzten Parkplätze an der Adelbodner Sillerenbühl-Bahn. Erwartungsgemäß staute es sich auch an den Skipasskassen, aber nicht beim Einstieg in die 6EUB Sillerenbühl, dem zentralen Zubringer.
Die 6EUB Sillerenbühl ist eine aufwändige Konstruktion des Herstellers von Roll. Flach, ganz flach fährt die Bahn hinauf über die Zwischenstationen Eselmoos und Bergläger, wo sie eine 80°-Kurve macht, bevor es endlich steil bergauf geht. Vom Pistenplan her war uns bekannt, dass die Bahn bis zur Station Bergläger nur mäßig ansteigend in Richtung des Hochtals hinaufführt, in dem der Knotenpunkt Geils liegt. Aber dass sie auf drei Kilometer Streckenlänge ganze 230 Höhenmeter überwindet, war uns vorher nicht bewusst. Das hat unliebsame Konsequenzen für die Talabfahrt ... Interessant ist übrigens, dass diese EUB aus dem Jahr 1990 keine Vorgängeranlage hatte. Offenbar wurden früher alle Skifahrer per Skibus von Adelboden hinauf nach Geils transportiert - heute undenkbar.
Auf der EUB-Bergstation Sillerenbühl war es am Samstagvormittag voll wie im Zillertal an Fasching. So einen Massenbetrieb hatten wir in Adelboden nicht erwartet. Folglich gab es an allen Beschäftigungsanlagen Wartezeiten zwischen 3 und 7 Minuten. Vom Sillerenbühl hat man einen direkten Einstieg in die Abfahrten des Sektors Aebi. Wer ins Kerngebiet Geils-Hahnenmoos möchte, muss zunächst einen langen Ziehweg fahren. So gewinnt der Skigast gleich den richtigen Eindruck, was ihn im Hauptskigebiet großenteils erwartet.
Im zentralen Sektor Geils-Hahnenmoos-Metsch haben wir entgegen unserer Erwartung nur wenige interessante Abfahrten vorgefunden: Die 4KSB Luegli bietet zwar zwei schwarze und eine rote Piste mit einiger Abwechslung. Zwischen den steilen Abschnitten weisen sie aber allesamt flache Schussstücke auf. Die 6KSB Lavey verfügt über eine schöne schwarze Abfahrt mit durchgehend steilem Gefälle. Man muss sie vormittags fahren, denn schon mittags wird sie wegen der Südostexposition weich. Die längsten, schönsten und aussichtsreichsten Abfahrten des Gebiets bietet die erst 2014 neu gebaute 10EUB Stand-XPress auf Lenker Seite. Sie ersetzte die alte Lenker Pendelbahn aus dem Jahr 1972 und die Sesselbahn Metschberg, die - warum auch immer - nur den halben Hang in Richtung Metschstand erschloss. Statt wie früher von Lenk aus zweimal umzusteigen, um auf den Metschstand zu gelangen, rauscht man heute von ganz unten bis ganz oben zügig und nur mit kurzem Stopp in der Mittelstation durch - eine hervorragende Lösung! Gar nicht gelungen ist dagegen, dass es seit Jahren keine Talabfahrt aus dem Gebiet Metsch-Bühlberg mehr nach Lenk gibt. Für ein Verbundskigebiet auf der Alpennordseite ist das inakzeptabel. Dieser Sachverhalt, die lange Anfahrt ab Adelboden, die Distanz der Lenker Seilbahn-Talstationen zueinander und der dünne Skibustakt verunmöglichen dem Adelbodner Skigast de facto einen Besuch des Lenker Skigebiets Betelberg, den wir uns gewünscht hatten. Angeblich plant Lenk eine beschneite Talabfahrt Metsch-Rotenbühl und eine Verbindungsbahn zum Betelberg. Beides finden wir überfällig. In Tirol ist das seit Jahren Standard.
Die Abfahrten der 2013 neu erbauten, gut konzipierten Kombibahn Hahnenmoos, die die alte Habegger-4EUB von 1974 ersetzte, und der 6KSB Bühlberg sind leider zu flach und darum wenig attraktiv. Der Skilift Guetfläck war trotz des Wochenend-Andrangs außer Betrieb. Ansonsten gilt: Die meisten blauen und sogar viele rote Abfahrten im Pistenplan sind - Ziehwege, Ziehwege und nochmals Ziehwege. Wer sich auf den vielen Ziehwegen am Meiringer Hasliberg wohlfühlt, wird genau so gern in Adelboden Ski fahren. Selbst das ziehweglastige Skigebiet Garmisch Classic wird von Adelboden getoppt. Die Abfahrt Hahnenmoos-Metsch? Großenteils flach oder Ziehweg. Metsch-Bühlberg? Ziehweg. Lavey-Stand? Ziehweg. Und so geht das in Summe den halben Tag lang. Zwischendurch entschädigt hat uns das Restaurant Metsch mit leckerem Kebab für sage und schreibe 9,50 Franken, seit langem unser günstigstes Mittagessen in einem Schweizer Skigebiet. Die Rückorientierung von Geils/Hahnenmoos nach Adelboden führte uns durch den skifahrerisch interessanten Sektor Aebi mit Schlepplift und 4KSB für Wiederholungsfahrten. Aber spätestens unten am Restaurant Aebi ist der Spaß vorbei, und mit der Talabfahrt folgt die nächste kilometerlange Ziehweg-Tortur bis zum Seilbahnparkplatz.
Von zuhause aus hatten wir noch keine Übernachtungsmöglichkeit gebucht. Mit freundlicher Unterstützung des Adelbodner Tourismusbüros gelang uns dies innerhalb 5 Minuten - für 70 Franken pro Person inkl. Frühstück, also für Schweizer Kurorts-Verhältnisse günstig. Dafür gab es dann zwar eine Unterkunft mit Hüttenkomfort, aber für eine Nacht ist uns das egal.
Am Sonntagvormittag steuerten wir gezielt die schönen Abfahrten am Lenker Metschstand an und ersparten uns andere Abfahrten im Sektor Geils-Hahnenmoos, so weit möglich. Die Mittagspause war am Adelbodner Chuenisbärgli vorgesehen. Also ging es wieder über Aebi auf die qualvolle Ziehweg-Talabfahrt. Nach etwa zwei Dritteln Strecke taucht im Wald hinter einer Straßenbrücke (Rehärti) die kurze, fixgeklemmte, urlangsame Verbindungs-DSB zum Eselmoos auf. Danach geht es mit einem Aufstieg und einem Seillift weiter - eine gleichermaßen umständliche wie abgelegene Verbindung (im Sommer 2015 soll eine Verbindungs-Sesselbahn von der EUB-Station Bergläger das Chuenisbärgli besser anbinden, und die DSB wird abgebaut). Dann endlich steht man auf dem anspruchsvollen Riesenslalom-Weltcup-Hang. Per 4KSB geht es hinauf. Am Bergrestaurant Chuenisbärgli entgeht man erfreulicherweise dem Massenbetrieb des Adelbodner Hauptskigebiets; die Atmosphäre ist familiär. Der SCHL Höchsthorn erschließt hier oben zwei schön steile Abfahrten und ermöglicht zudem Einblick ins Skigebiet Engstligenalp. Laut Pistenplan führt eine rote Abfahrt zurück ins Hauptskigebiet zur Station Bergläger. Doch natürlich ist es ... na klar, ein Ziehweg. Nur das unterste Stück kann direkt abgekürzt werden. Hoffentlich baut man hier im Sommer neben der Sesselbahn auch eine "richtige" Abfahrt.
Den frühen Nachmittag verbrachten wir im Hauptskigebiet auf der schwarzen Abfahrt der 6KSB Lavey, die wegen der direkten Sonnenausrichtung schon ziemlich weich geworden war. Dann ging es - erfreulicherweise final - wieder auf die Ziehweg-Talabfahrt. Auf Anraten des Frutiger Restaurantpersonals vom Vorabend verließen wir Adelboden bereits kurz nach 15 Uhr, um nicht in den Abreisestau zu geraten. Ehrlich gesagt hat die vorzeitige Abreise bei uns keine große Wehmut hinterlassen.
Fazit:
Gottlob haben wir diesen Ausflug nach Adelboden gemacht, statt dort irgendwann "blind" eine Woche Faschingsurlaub zu buchen. Der unerwartet hohe Ziehweganteil bei den Abfahrten hat uns ebenso enttäuscht wie der von Adelboden de facto kaum machbare Sprung zum Lenker Betelberg und die mäßige Anbindung des Chuenisbärgli. Die Beförderungskapazitäten vieler Bahnen haben wir im Rahmen unseres Wochenendbesuchs als eben so unterdimensioniert erlebt wie die abendliche Restaurantkapazität in Adelboden. Die landschaftliche Impression des Wildstrubelmassivs und der Lohnergruppe ist dagegen ein Highlight Adelbodens. Ganz besonders möchten wir uns bei den Adelbodner und Frutiger Dienstleistern (Liftpersonal, Restaurantpersonal, Vermieter ...) bedanken - die hier erlebte Freundlichkeit und Offenheit wird uns lange in Erinnerung bleiben. Die geschilderten topographischen Verhältnisse, die aus dem Pistenplan nicht in dieser Ausprägung klar werden, haben uns von der Idee geheilt, in Adelboden einen Familienskiurlaub zu verbringen. Sollte Lenk in den nächsten Jahren eine beschneite Talabfahrt aus dem Hauptskigebiet und dessen Seilbahnanbindung ans Gebiet Betelberg realisieren, halten wir den Ort wegen geeigneterer Topographie für die bessere Alternative zu Adelboden.
60 Fotos aus dem Hauptskigebiet von Adelboden-Lenk:
Talstation 6EUB Sillerenbühl.
6EUB Sillerenbühl kurz nach der Talstation. Ringsum ist alles zugeparkt.
Untere Strecke 6EUB Sillerenbühl. Superflacher Streckenverlauf mit 230 Höhenmetern auf 3 km.
Erst nach der zweiten Zwischenstation Bergläger fährt die 6EUB steil den Berg hinauf.
SCHL Stand im Sektor Aebi, eine Von Roll-Anlage.
Flache Gratabfahrt Stand-Geils. Hinten die Bergstation Sillerenbühl ...
... die sich im Zoom schön gegen das Skigebiet Elsigenalp-Metschalp abhebt.
Abfahrt in den flachen Hochtalkessel von Geils.
Kombibahn Geils-Hahnenmoos von 2013, die die frühere 4EUB von 1975 ersetzte. Die blauen Hauben erinnern an die in den 1970er und 1980er Jahren übliche, bläuliche Tönung der Kabinenscheiben.
6KSB Metschstand. Die 10EUB Stand-XPress rechts oberhalb gab es einen Winter zuvor noch gar nicht.
Blaue Abfahrt der 10EUB Stand-XPress zum Bergrestaurant Metsch, schön zu fahren.
Zoom ins Lenker Skigebiet Betelberg auf der anderen Talseite. Um dort hinzugelangen, müsste man sich auf den Lenker Skibus verlassen, der nur halbstündlich fährt. Was, wenn mal einer ausfällt? Was, wenn man die Talabfahrt nach Wallegg gewählt hat, wo der Skibus gar nicht hinfährt?
Bergrestaurant Metsch. Wir empfehlen den leckeren und mit 9,50 Franken sehr preisgünstigen Kebab! Auf der Sonnenterasse gibt es sogar einen Whirlpool.
In der Lenker 10EUB Stand-XPress. Links im Bild sieht man das alte Bergstationsgebäude der ehemaligen Pendelbahn Rothenbach-Metsch.
Schönes OffPiste-Gelände am Metschstand.
Blick aus der 10EUB Stand-XPress auf die schönen Abfahrten vom Metschstand.
Der Skilift Guetfläck blieb trotz Wartezeiten an allen anderen Bahnen außer Betrieb, seine Pisten unpräpariert - warum?
Rote Abfahrt am Metschstand. Eine der wenigen im Gebiet, die Fahrspaß vermittelt. Gegenüber der Lenker Betelberg. Am rechten Bildrand sind unterhalb des EUB-Seils zwei kleine Bergspitzen zu erkennen. Die merken wir uns jetzt mal ...
... denn hier schaut man über Lenk und das obere Simmental ins Skigebiet von Zweisimmen-St. Stephan am Rinderberg. Unten quert die 4KSB Parwengesattel das Bild. Die beiden Berge sind (mittig) die Dent de Follieran, 2340 m, und rechts davon die Dent de Brenleire, 2353 m.
Blick von der Bergstation Luegli ins Adelbodnertal. Rechts darüber die Hänge des Skigebiets Elsigenalp-Metschalp.
Talstation 4KSB Luegli. Ungewöhnliche, schöne Bauweise.
Trasse 4KSB Luegli. Man sieht schon, dass auch die Luegli-Abfahrten einen hohen Anteil Schussstrecken haben.
Typische Luegli-Abfahrt: Steilhang - Schuss - Steilhang - Schuss ...
Blaue, arg flache Abfahrten an der 6KSB Bühlberg.
Mal wieder Schlange stehen ... hier an der 6KSB Lavey in Geils.
Trasse 6KSB Lavey. Wird auch als Zubringer für die "rote" Talabfahrt nach Adelboden über Aebi benötigt. Die blaue Talabfahrt in Geils haben wir leider nicht gefunden.
Blick von der Bergstation Laveygrat "hinunter" zum Lenker Betelberg. Links unterhalb der Bildmitte ist der Höhenparkplatz an der Station Bühlberg zu sehen. Ich mag es nicht, wenn man dem Pkw-Individualverkehr gestattet, auf den Berg zu fahren. Da gehört eine Seilbahn hin, und die Autos gehören ins Tal.
Abfahrt vom Laveygrat in Richtung Aebi mit dem SCHL Stand im Vordergrund. Oben rechts ist die EUB-Bergstation Sillerenbühl zu sehen.
Ziehwegabfahrt unterhalb des SCHL Stand in Richtung Aebi.
Blick vom Sillerenbühl hinüber zum Teilskigebiet Chuenisbärgli. Links unterhalb der Bildmitte sind KSB-Bergstation und Bergrestaurant zu sehen. Am unteren rechten Rand der Alpfläche fährt der SCHL Höchsthorn. Das Bergmassiv ist der Große Lohner über Adelboden.
Sportliche rote Abfahrten an der 6KSB Aebi. Neben Metschstand, Lavey und Chuenisbärgli die einzigen im Gebiet, die uns überzeugen konnten.
Grüezi Aebi! Klasse finde ich, dass hier zwischen KSB-Station und Bergrestaurant ein Bauernhof samt Silo steht.
Bergrestaurant Sillerenbühl mit riesiger Terrasse. Hier wird regelmäßig absichtlich Musik gemacht. Solange die Altherrencombo vor der Fassade französische Chansons intonierte, war das noch erduldbar. Unvermittelt verdoppelten die Jungs die Lautstärke und switchten auf Tiroler Frohsinn mit Zwangspolonäse. Als dann auch noch ein Besoffener gegen unseren Tisch fiel, war es Zeit für uns, zu gehen.
Langweiler-Talabfahrts-Ziehweg von Aebi nach Adelboden. Im Pistenplan ist das übrigens eine rote Abfahrt.
Fast geschafft ... endlich.
Abendstimmung beim Blick aus der Unterkunft in Adelboden zum Großen Lohner. Rechts das Wildstrubelmassiv.
Morgens fallen die ersten Sonnenstrahlen über den Grat zwischen Großem und Kleinem Lohner.
Blick aus der 6EUB Sillerenbühl in den Sektor Geils mit dem welligen Gelände und den Abfahrten der 4KSB Luegli.
Noch einmal die schönen, sportlichen Abfahrten am Lenker Metschstand, die nun mit der 10EUB Stand-XPress so schnell und einfach zugänglich sind.
Trasse 6KSB Lavey gegen Geils und das langgestreckte Wildstrubelmassiv.
Schwarze Abfahrt zwischen Laveygrat und dem SCHL Stand im Sektor Aebi. Weiter unten wird's leider mal wieder ein Ziehweg.
Piste des SCHL Stand im Sektor Aebi.
6KSB Aebi mit ordentlicher Warteschlange.
Über die ungeliebte Ziehwegabfahrt ging es von Aebi zur DSB Eselmoos (herrlicher Name!), der einzigen Verbindung des Hauptskigebiets mit dem Chuenisbärgli. Im Sommer 2015 wird eine Sesselbahn von der EUB-Station Bergläger direkt hinauf zum Höchsthorn gebaut, und die DSB kommt weg.
Und weil Skifahren ja ein Sport ist, steigen wir von deren Bergstation Eselmoos ein Stück auf und erfreuen uns dann dieses Seillifts.
Riesenslalom-Weltcup-Abfahrt Chuenisbärgli. Die ausgeuferten Dimensionen der Streusiedlung Adelboden werden deutlich.
Trasse 4KSB und Weltcup-Abfahrt am Chuenisbärgli, für das es auch die Schreibweise Kuonisberg(li) gibt.
Auf dem Chuenisbärgli. Der Hang hinter dem Bergrestaurant wird vom steilen SCHL Höchsthorn bedient. Im Sommer 2015 wird eine Verbindungs-KSB von der EUB-Zwischenstation Bergläger bis hinauf aufs Höchsthorn gezogen. Für die bessere Anbindung des Chuenisbärglis ans Hauptskigebiet macht das viel Sinn. Ich hoffe, man lässt den Schlepplift stehen.
Bergrestaurant Chuenisbärgli mit dem lustigen Helmdepot vor der Holzfassade. Hier gibt es eine kleine Speisekarte mit einfachen Gerichten, aber für die Gäste aus der EU nach wie vor den alten Wechselkurs von 1,20 CHF für einen Euro - dafür waren wir dankbar.
SCHL Höchsthorn im Gebiet Chuenisbärgli. Steil und knackig - so muss ein Schweizer Schlepplift sein!
Von der Bergstation Höchsthorn schaut man hinüber ins Skigebiet Engstligenalp mit gut gefüllten Parkplätzen im Tal unter der Felswand.
Zoom ins Skigebiet Engstligenalp unter dem Steghorn des Wildstrubelmassivs. Neben Übungsliften und Zubringerlift gibt es dort nur einen kürzeren SCHL und einen längeren DoppelSCHL mit 400 Höhenmetern.
Zoom von der Bergstation Höchsthorn ins Skigebiet Elsigenalp mit der markanten schwarzen Abfahrt des SCHL Elsighorn. Ein schönes Schleppliftgebiet, da muss ich mal hin!
Wieder auf der schwarzen Weltcup-Abfahrt Chuenisbärgli.
Steile Direktabfahrt am SCHL Höchsthorn.
Blick vom Höchsthorn hinüber ins Adelbodner Dorfskigebiet Tschentenalp. Die beiden Liftanlagen befinden sich hinter dem Kamm mit den Gebäuden. Keine Ahnung, was der hässliche Zickzack-Zaun links im Bild für einen Zweck hat. Leider ist die Anbindung der Tschentenalp ans Hauptskigebiet suboptimal. Es geht nur von der Talstation der Sillerenbühl-EUB aus über erste Gruppenbahn - durchs Dorf laufen - zweite Gruppenbahn. Die Talroute ist südexponiert und oft abgetaut, so auch bei unserem Besuch, d.h. typischerweise muss man mit beiden Seilbahnen wieder hinunter. Man denkt in Adelboden über eine bessere Anbindung der Tschentenalp ans Hauptskigebiet von Aebi aus nach, aber das wird schwierig.
Zoom zur Tschentenalp, wo gerade die Gruppenbahn in die Bergstation einfährt.
Einmal noch austoben vor der Heimfahrt auf der schwarzen Abfahrt der 6KSB Lavey.
Finale Ziehweg-Tortur unterhalb Aebi.
Erlöst vom Ziehwegfahren am Parkplatz der Sillerenbühl-Bahn.
[Edit: Schlapplift durch Schlepplift ersetzt.