Und weiter geht es mit einer persönlichen Neuentdeckung. Das Skigebiet St. Luc-Chandolin konnte ich im Januar wetterbedingt leider nicht besuchen – aber dann ist es halt nun heute soweit.
Ich war absolut positiv überrascht vom Gebiet. Im Bereich des Magicpasses muss ich sagen, dass mir von dort dieses Gebiet bisher am besten gefallen hat. Warum?
- Lange Abfahrten
- Außenrum-Abfahrten
- Wenig los
- Naturbelassene Abfahrten
- Abwechslungsreich und vielseitig
- …
Leider war aber auch das Wetter heute recht mies. Am Morgen bis ca. 11:00 war es noch ganz gut, auch mit guter Bodensicht. Danach zog es zu und begann leicht zu schneien. Die Bodensicht hat sich dann zu diesem Zeitpunkt verabschiedet. Gegen 14:30 wurde der Schneefall dann intensiv und das Skifahren war dann doch recht müßig. Da ich aber jede Piste fahren wollte – und manche, die mir gut gefallen haben doppelt – fuhr ich bis ca. 16:20 Ski.
Besonders schön fand ich die Abfahrten am Col d’Ombritzes, Pas de Boeuf, die Abfahrt nach Prilet und natürlich die Talabfahrt in St. Luc, die heute mein persönliches Highlight war. Die Talabfahrt schlängelt sich schön durch den Wald ins Tal hinab, hat einige Wellen usw. Ist ein bisschen mit der Talabfahrt in Gurgl nach Pill zu vergleichen (wenn man sich da mal wegdenkt, dass sie dort sehr modelliert ist)
Los war erwartungsgemäß nicht viel. Hin und wieder traf man mal eine Gruppe, aber das war es dann auch schon. So war absolut genügend Platz auf den herrlich angelegten Pisten. Es sollte hier aber auch nicht viel los sein, denn die Pisten im Gebiet sind oft recht schmal.
Gefallen:
Nicht gefallen:
Daher:
Bilder:

Morgendlicher Blick aus der Standsteilbahn nach oben in St. Luc. Die erste Fahrt hatte ich noch für mich alleine

Blick auf die Talstation Foret. Es fuhren auch einige Autos die schmale Straße dort hinauf

An der Bergstation Foret. Die Bahn ist m.E. fast schon überdimensioniert, denn so richtig zu Wiederholungsfahrten hat mich die Bahn nicht eingeladen. Kann aber auch am Wetter gelegen haben

Stationskomplex Tignousa

Schlusshang der tollen Talabfahrt nach St. Luc. Der untere Teil hier war knollig, aber der restliche Teil oberhalb war absolut perfekt und auch gut präpariert am Morgen

Blick in den „hinteren“ Gebietsteil von St. Luc

Am Vol d’Ombritzens findet man schöne Abfahrten. Vor allem die Rote war sehr nett. Bei späterer Befahrung war die Sicht leider nicht mehr existent. Der SL selbst ist auch irgendwie komisch, da es ein teilweiser Dreieckslift ist – hat im Endeffekt jetzt die Form eines angenäherten P


Blick zur Talstation Col d’Ombrintzes

Blick zur Talstation Boeuf, der auch eine schöne rote Abfahrt erschließt


Die schöne Abfahrt am SL Boeuf kann man wegen der schlechten Sicht leider nur noch schemenhaft erahnen. Die Pistenmarkierungen aber im gesamten Gebiet sind sehr gut, sodass man auch bei schlechter Sicht sich noch so halbwegs orientieren kann

Blick auf die Talstation Boeuf

Nun schon der Wechsel Richtung Illhorn 2. Im unteren Teil erschließt der im oberen Teil recht steile Schlepplift eine Carvingautobahn
Angesichts des sich verschlechternden Wetters, kann ich von heute nicht mehr Bilder beitragen, aber auch ein Schlechtwettertag muss, im Rahmen der Möglichkeiten, dokumentiert werden
Fazit:
Das Gebiet hat mir wirklich sehr gut gefallen. Schade, dass das Wetter so schlecht war. Die langen Abfahrten, die abwechslungsreich sind, sich weitläufig verteilen und nett in die Landschaft eingebettet sind haben mir so gut gefallen, dass St. Luc – Chandolin für mich im Bereich Magicpass ganz oben steht. Das Gebiet hat einfach was, selbst bei so trostlosem Wetter
Daten:
Dauer: 7h23min
Pistenkm: 70,94km
Höhenmeter: 15.176hm
Vmax: 79km/h
Vavg: 19km/h