Direkt hinter unserem Hotel erhob sich der Tahtali, der türkische Olymp. Die Bergstation war sogar von unserer Terasse aus zu erkennen - kein Wunder bei dieser Größe!
Was lag daher näher, als ihm einmal einen Besuch abzustatten. Da dir Talstation auf etwa 700m liegt, war es angezeigt, dort mit dem Bus hinzufahren.
Gesagt getan; am Freitag, 9. Juli war es schön, die Wettervorhersage war gut, so wurde für den Vormittag des 10. der Ausflug gebucht.
Auch am Morgen war das Wetter noch passabel, dann zog es aber leider zu.
Aber seht selbst; da sind die Bilder:
Am Freitag Abend verbarg sich der Gipfel hinter ein paar Wolken; aber das tat er oft am Nachmittag:
Kaum sind wir an der Talstation angekommen, werden wir auch schon in die nächste bergfahrende Gondel verfrachtet; ein kurzer Blick aus der bereitstehenden Gondel geht sich noch aus.
Während der Fahrt keimt mehrfach Hoffnung auf, dass es aufreißt; leider vergebens.
So treiben wir uns am Gipfel herum und bewundern die Wolkenformationen, die umherwehen und leider keinen Talblick zulassen.
(Das ganze bei extrem lauter Technomusik; ich fürchte, ich habe Schnaps Hans auf der Schmittenhöhe unrecht getan - es geht noch schlimmer.)
Dann fahren wir auf die Panoramaterasse und schauen zu, wie sich die Wolken zwischen uns und die oberste Stütze schieben.
Ein Talfahrer verschwindet im Nebel.
Und dann reisen auch wir wieder hinunter.
Bei der Mitte der Bahn reißt es auf.
Ein kurzer Rundblick in der Talstation:
Das Panorama genossen:
Und den freundlichen Einheimischen, die uns erwarteten, ausgewichen - irgendwie warenmir diese Viecher unheimlich.
Und die Gondel zieht es schon wieder hinauf in den Nebel:
Warum nur habe ich mich am Abend
und erst recht am nächsten Morgen
ver..scht gefühlt?