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Artisten-Drama in 35 Metern Höhe
Hier hält der verzweifelte Vater
seinen abgestürzten Sohn
Von PETER AMENDA und MIRIAM KREKEL
Hamburg - Er wußte, in welche Gefahr sich seine Kinder begeben. Er hoffte, daß ihnen nie etwas passieren würde.
Jetzt mußte der weltberühmte Hochseilartist Johann Traber (51) mit ansehen, wie sein Sohn von einem 35 Meter hohen Mast stürzte und lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt!
Das Drama geschah in Hamburg auf dem Jungfernstieg bei einem Straßenfest.
Nur mit einem Beckengurt gesichert kletterte Johann Traber junior (22) auf die dünne Spitze eines Mastes. Dort wollte er einige Kunststücke zeigen, trug in der rechten Hand eine Fahne, damit ihn Tausende von Zuschauern unten am Boden besser erkennen können.
Nach wenigen Sekunden knickte die Mastspitze ab, der Artist stürzte in die Tiefe. Das Sicherungsseil spannte sich, er schlug mit dem Kopf gegen den Mast, blieb in 25 Meter Höhe bewußtlos hängen. Blut tropfte zu Boden.
Bühnenarbeiter Thorsten Müller (23) kletterte als erster zu dem Schwerverletzten, berichtet: "Er sah nicht gut aus, blutete aus Mund und Nase." Augenzeuge Jörn Berlau (66): "Er hing da wie eine tote Puppe."
Vom Boden aus mußte Vater Johann Traber das Unglück mit ansehen. Kurz blieb er geschockt stehen, dann hangelte er sofort den Mast empor, um seinen Jungen zu retten. Verzweifelt umklammerte er die Beine des Sohnes, stützte ihn, als er zur Erde hinuntergelassen wurde.
Nach der spektakulären Rettungsaktion wurde Johann Traber junior mit schweren Kopfverletzungen und Knochenbrüchen ins Krankenhaus St. Georg gefahren.
Auf der Intensivstation kämpfen die Ärzte um sein Leben.
Die Polizei beschlagnahmte die Mastspitze, an der Bruchstelle wurde Rost gefunden.
Hochseilartist Johann Traber verunglückt
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Hochseilartist Johann Traber verunglückt
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dazu "die Welt":
Artist der Traber-Familie nach Sturz weiter in Lebensgefahr
Gutachter untersuchen abgebrochenen Mast
von André Zand-Vakili
Ein Bild, das betroffen macht: Mit geschlossenen Augen umklammert Artistenlegende Johann Traber senior seinen 22 Jahre alten Sohn, der 20 Meter über dem neu gestalteten Jungfernstieg leblos in einem Seil hängt. Es ist der traurigste Moment in der Geschichte der weltberühmten Artistendynastie Traber, die auf eine mehrere Jahrhunderte lange Tradition zurückblicken kann. Minuten vorher hatte die Tragödie ihren Lauf genommen.
Johann Traber junior zeigte auf einen transportablen Mast in über 30 Metern Höhe exzellente Artistik. Die Mastspitze bestand aus einem elfeinhalb Meter langen und 80 Millimeter dicken Eisenrohr, deren Abschluß eine kleine Plattform bildet, auf die gerade einmal die Füße des 22jährigen paßten. Mittlerweile steht fest, was dann passierte. Das Rohr knickte etwa acht Meter unterhalb der Plattform ab. Johann Traber stürzte in die Tiefe. Die Sicherheitsleine bremste zwar seinen Fall. Doch verhinderte sie nicht, daß er hart gegen den Stahlmast schlug und bewußtlos wurde. Höhenretter der Feuerwehr holten den 22jährigen auf den Boden.
Jetzt kämpft der junge Artist im Krankenhaus St. Georg um sein Leben. Er erlitt schwerste Kopfverletzungen. Die Familie wachte am Montag an seinem Krankenbett. "Sie sind erschüttert", hieß es aus ihrem Umfeld. Es ist nicht klar, ob der junge Mann jemals wieder auftreten kann.
Der Mast, auf dem das Unglück passierte, soll vom TÜV abgenommen und für die Einweihungsfeier des neugestalteten Jungfernstiegs laut Vorgaben aufgebaut worden sein. Solche Einzelanfertigungen werden, so sagt es ein Polizist, auch nach der Erstabnahme regelmäßig wie ein Auto vom TÜV untersucht. Beanstandungen soll es nicht gegeben haben. Johann Traber senior, der zunächst so unter Schock stand, daß er nicht vernommen werden konnte, soll heute von der Polizei befragt werden. Die Mastspitze, die abgebrochen ist, wurde gleich nach dem Unglück von Beamten sichergestellt. In der Technischen Fachhochschule, Fachbereich Metall, wird sie untersucht und ein Gutachten erstellt.
Die Artistengeschichte der Familie Traber läßt sich bis in das Jahr 1799 zurückverfolgen. In den vergangenen Jahrzehnten konnten die Hochseilartisten zahlreiche Weltrekorde aufstellen. Unter anderem schafften es die Artisten, mit einem schweren, 164 PS starkem Motorrad 380 Meter auf einem nur zwölf Millimeter starken Stahlseil zurückzulegen. Dabei erreichte der Fahrer Tempo 97.
Diese einmalige Leistung wurde im Guinness-Buch der Rekorde festgehalten. Johann Traber junior, der seit dem fünften Lebensjahr auf dem Hochseil trainiert, schaffte es bei der EXPO 2000 als 16jähriger 17 Tage lang ohne Unterbrechung auf dem Hochseil zu verbringen. Auch das war ein Weltrekord. Für Film und Fernsehen wagte er Stunts, bei denen den Zuschauern der Atem stockte. Auch hier setzte der Johann Traber junior die Tradition der Familie fort. Die Trabers hatten beispielsweise 1978 bei den Dreharbeiten zum James Bond Film "Moonraker" mitgewirkt.
Bei den spektakulären Vorführungen kam es bereits in der Vergangenheit zu Unglücken. Vor fast genau zehn Jahren verunglückte in Baden-Baden ein Mitglied der Artistentruppe tödlich. Der Mann, der seit zehn Jahren für die Traber-Familie gearbeitet hatte, stürzte ab, als er einen Weltrekordversuch filmen wollte.
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Für die Familie ist die Sache furchtbar, nur ist es ja so, dass in diesem Metier das Risiko bewußt extrem herausgefordert wird und das nun schon der dritte schwere Zwischenfall in dieser Artistendynastie ist.
Zu fragen ist, ob solche Vorführungen überhaupt noch zeitgemäß sind. Ihren Ursprung hatten sie in einer Zeit, als die heutigen Unterhaltungstechniken noch völlig unbekannt waren, das Einzige, was übrig geblieben ist, ist der extreme Nervenkitzel. Das betrifft nicht nur derartige Freiluftpräsentationen, auch die Hochseilartistik im Zirkus fällt darunter, alles muß höher und riskanter als vorher je gesehen sein. Was fehlt sind m.E. eindeutig zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und Beschränkungen dessen, was gezeigt wird, unabhängig davon, ob dies ein Artist (bzw. sein Agent) nun will oder nicht. In der DDR gab es gesetzliche Bestimmungen, dass Hochseilvorführungen (auch im Zirkus) generell nur mit einem Fangnetz gezeigt werden durften. Dies diente dem Schutz der Artisten, aber bei dem heutigen Kommerz ...
Pendolino
Zu fragen ist, ob solche Vorführungen überhaupt noch zeitgemäß sind. Ihren Ursprung hatten sie in einer Zeit, als die heutigen Unterhaltungstechniken noch völlig unbekannt waren, das Einzige, was übrig geblieben ist, ist der extreme Nervenkitzel. Das betrifft nicht nur derartige Freiluftpräsentationen, auch die Hochseilartistik im Zirkus fällt darunter, alles muß höher und riskanter als vorher je gesehen sein. Was fehlt sind m.E. eindeutig zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und Beschränkungen dessen, was gezeigt wird, unabhängig davon, ob dies ein Artist (bzw. sein Agent) nun will oder nicht. In der DDR gab es gesetzliche Bestimmungen, dass Hochseilvorführungen (auch im Zirkus) generell nur mit einem Fangnetz gezeigt werden durften. Dies diente dem Schutz der Artisten, aber bei dem heutigen Kommerz ...
Pendolino
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Hmm das ist natürlich nicht gut wenn man schwerverletzt Kopfüber hängt. allerdings muss ich auch Zustimmen, dass die sich bewusst dem Risiko aussetzen, so schlimm wie das Unglück auch ist.
Was ich ertaunlich finde ist, dass hier die Höhenrettung eingesetzt wurde normalerweise reicht bei einer Rettungshöhe von 20 Metern die normale Standartdrehleiter aus, aber weiss nicht wie die in Hamburg die Aufgaben verteilt haben, vielleicht kommt die Höhenrettung dort bei jedem Einsatz dieser art
Was ich ertaunlich finde ist, dass hier die Höhenrettung eingesetzt wurde normalerweise reicht bei einer Rettungshöhe von 20 Metern die normale Standartdrehleiter aus, aber weiss nicht wie die in Hamburg die Aufgaben verteilt haben, vielleicht kommt die Höhenrettung dort bei jedem Einsatz dieser art
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Also, so wie der Verunglückte dort hing - da geht man bestimmt kein Risiko ein und wenn die Spezialtruppe genauso schnell wie die "normalen Retter" vor Ort ist, lässt man lieber die Spezialisten an den Unglücksort.Was ich ertaunlich finde ist, dass hier die Höhenrettung eingesetzt wurde normalerweise reicht bei einer Rettungshöhe von 20 Metern die normale Standartdrehleiter aus, aber weiss nicht wie die in Hamburg die Aufgaben verteilt haben, vielleicht kommt die Höhenrettung dort bei jedem Einsatz dieser art
Bei uns ist bei den Bergungsübungen übrigens auch immer die Höhenrettung mit vor Ort, auch wenn die maximale Höhe 17m beträgt - ok, auf der Strecke kommt die Drehleiter auch nicht an die Bahntrasse.
Pendolino
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Es verwundet mich, dass hier bis jetzt so wenig passiert ist. Es ist zwar tragisch, aber bei solchen Risikojobs muss man sich im Klaren sein, dass jederzeit etwas passieren kann.
MFG Dachstein
Hier muss ich als Retter an den obersten Grundsatz erinnern: Selbstschutz vor Fremdschutz. Selbst wenn de Spezialtruppe langsamer wäre, würde vermutlich jeder Sani auf die Spezialtruppe waten, da die Gefahr einfach zu groß ist, dass man sich selbst in Gefahr brächte. Darum wartet auch teilweise die Feuerwehr auf die Spezialisten.Pendolino hat geschrieben:
Also, so wie der Verunglückte dort hing - da geht man bestimmt kein Risiko ein und wenn die Spezialtruppe genauso schnell wie die "normalen Retter" vor Ort ist, lässt man lieber die Spezialisten an den Unglücksort.
Pendolino
MFG Dachstein
Skitage 2012/13: 62 Stubaier Gletscher 11.10.12 Kurzbesuch, Hintertuxer Gletscher - 8.11.12 - Nach getaner Arbeit..., KSH 15.11.12 - Überm Nebelmeer, Obertauern (S) / 26.11.2012 / (Noch) klein, aber fein, Loferer Alm 8.12.12 - 8er Schwarzeck, Flachauwinkl - Kleinarl 9.12.12 - eine unbekannte Seite...,Schiwelt 13.12.12 - ein kalter Skinachmittag, Verbindungsbahn Alpbachtal 14.12.12,Dachstein West - 24.12.12 Antiweihnachtsstressski, Zinken, 31.12.12 --Jahresendski--, Heutal, 9.1.13 - Spaß im Schnee in der Näh', Rauris 9.1.13, Gemischte Gefühle, Gaißau Hintersee - 16.1.13 *Nebelflucht* Zauchensee 23.1.13, Reitherkogel 24.1.13 - Nachtschi überm Inntal, SFL - Ersatz Stubaier Gletscher 25.1.13, Fanningberg 2.3.13, Silvretta - Arena 24. / 25. 4. 13 - Ischg(ei)l, Sölden 5.5.13 - und die wollen wirklich zusperren?!
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Ob die Höhenrettung eingesttzt wird oder nicht hängt nicht davon ab wie der verletzte irgendwo hängt, liegt, oder sonst was sondern woPendolino hat geschrieben:...
Also, so wie der Verunglückte dort hing - da geht man bestimmt kein Risiko ein .
Die Höhenrettungstruppen haben schon aus der Natur der Sache längere Einsatzzeiten wie eine Drehleiter, denn Höhenrettung ist Klettern und Klettern erfordert Zeit im vorlauf und bei der Durchführung, des weiteren sind auch die Höhenretter normal Feuerwehrleute, die halt den "Kletter-", also Höhenretterlehrgang gemacht habenPendolino hat geschrieben: ... und wenn die Spezialtruppe genauso schnell wie die "normalen Retter" vor Ort ist, lässt man lieber die Spezialisten an den Unglücksort.
Ich hoffe ihr macht Rettungs- und nicht Begrungsübungen, oderPendolino hat geschrieben: ...Bei uns ist bei den Bergungsübungen übrigens auch immer die Höhenrettung mit vor Ort, auch wenn die maximale Höhe 17m beträgt - ok, auf der Strecke kommt die Drehleiter auch nicht an die Bahntrasse.
Pendolino
17 Höhe und die Leiter schaffts nicht? Was ist das? mal ausziehen?
Ok wenn sie sehr flach steht dann evtl. Aber das sind Bedingungen die wo dann eben wirklich die Höhenrettung ran muss aber schau mal aufs Bild oben nen freistehender Turm da kann die leiter ohne Probs dran, denke auch, dass die den Patient mit dem Korb runtergefahren haben, denn dastist ja schonender wie alles andere, denke eher, dass da noch Sicherungsmassnahmen, die Höhenrettung erforderten sihe Dachsteins post:
Hier muss ich als Retter an den obersten Grundsatz erinnern: Selbstschutz vor Fremdschutz. Selbst wenn de Spezialtruppe langsamer wäre, würde vermutlich jeder Sani auf die Spezialtruppe waten, da die Gefahr einfach zu groß ist, dass man sich selbst in Gefahr brächte. Darum wartet auch teilweise die Feuerwehr auf die Spezialisten.
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Oscar schrieb:
Pendolino
Das Problem besteht darin, dass die Bahntrasse an einem Hang liegt, der mit Fahrzeugen, also auch mit der Drehleiter, nicht erreichbar ist. Da kein Mensch aus 17m mit dem Heli evakuiert, kannst du also nur abseilen.Ich hoffe ihr macht Rettungs- und nicht Begrungsübungen, oder
17 Höhe und die Leiter schaffts nicht? Was ist das? mal ausziehen?
Pendolino
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Seilbahnjunkie hat geschrieben:Erst genau lesen, Pendolino sprach von der Bahntrasse, vermutlich der der Bergschwebebahn. Und du solltest wissen, dass Bergbahnen Probleme mit der Ereichbarkeit haben.Oscar hat geschrieben:17 Höhe und die Leiter schaffts nicht? Was ist das? mal ausziehen?
Smilie und weiteren Text beachten und dann erst belehren!
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Hier ein Bild auf dem man erkennen kann warum die Höhenrettung dabei war!

www.rp-online.deHamburg (rpo). Johann Traber junior kämpft weiter um sein Leben. Der bei einer Show in Hamburg schwer verletzte 22-jährige Hochseil-Artist musste bereits mehrmals operiert werden. Unterdessen ermittelt die Polizei, wieso der Artist überhaupt abstürzen konnte.
Der Zustand des jungen Mannes ist auch nach den Operationen noch immer kritisch. Man habe allerdings Hoffnung auf Besserung, sagte ein Mitglied der Artisten-Familie Traber am Dienstag in Hamburg. Inzwischen seien zahlreiche Angehörige nach Hamburg geeilt, um dem verunglückten Johann Traber junior im Krankenhaus beizustehen. Geplante Auftritte seien zunächst abgesagt worden.
Der Vater des Verunglückten, Johann Traber senior, vermutet einen Konstruktionsfehler als Ursache des Unglücks. Ein Materialteil habe Rost aufgewiesen, sagte er.
Der Sohn der Hochseil-Artisten-Familie war bei einer Vorstellung am Sonntagabend abgestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Der 22-Jährige zog sich bei dem Unglück laut Polizei schwere Kopfverletzungen zu. Er habe in luftiger Höhe an einer Stange geturnt, als diese abgeknickt sei. Der mit einem Gurt gesicherte Artist sei dabei gegen den Hauptmast der Konstruktion geschlagen und in etwa 25 Metern Höhe bewusstlos hängen geblieben. Die Feuerwehr rettete den Sohn der bekannten Artisten-Familie Traber mit einer Drehleiter aus dem Sicherungsgurt.
Unterdessen laufen die polizeilichen Ermittlungen zur Unglücksursache. Spezialisten untersuchten die Konstruktion, sagte eine Sprecherin. Mit gesicherten Ergebnissen werde erst in einigen Tagen gerechnet.
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Quelle: Hamburger AbendblattHochseilartist im Wachkoma
Zweieinhalb Monate nach seinem schweren Unfall am Jungfernstieg liegt der Hochseilartist Johann Traber junior im Wachkoma. Der 22-Jährige war bei einem Auftritt zur Einweihung des neu gestalteten Boulevards im Mai in ein Sicherungsseil gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Er wurde in ein künstliches Koma versetzt und mehrfach operiert. Der Artist sei zwar von der Intensiv- auf die Rehabilitationsstation verlegt worden, sein Gesundheitszustand habe sich jedoch kaum verändert, sagt ein Sprecher der Familie.
Kanada - 29.01.2017 bis 10.02.2017
Du kannst Dir Glück nicht kaufen. Aber Du kannst skifahren gehen und das ist ziemlich dasselbe!
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