Schwerpunkt des heutigen Tages waren neben den tollen Pisten auch die insgesamt sieben Skirouten auf der Nova, die ich daher immer wieder im Bericht, zwischen den Pisten-, Lift- und Landschaftsbildern, ausführlicher dokumentiere.
Wetter:
Überwiegend Sonnenschein, heranziehende Wolken lösten sich dank Föhn auf, so dass ab und zu leichte Wolkenfetzen vor die Sonne zogen.
Tal: -1 °C (morgens)
Berg: 0 °C (morgens)
Schneehöhen:
Tal: 25 cm
Berg: 140 cm
Schnee/Pisten:
So gute Pisten habe ich auf der Nova noch nicht gehabt. Es gibt nichts auszusetzen, weder an den beschneiten noch an den Naturschneepisten, der Neuschnee vom Wochenende hat sich super mit dem Altschnee verbunden, so dass es fast keine Buckel gab (eventuell mag das auch an dem wenigen Betrieb gelegen haben), alle Pisten waren traumhaft griffig.
Die Skirouten ließen sich trotz dem drei Tage alten Schnee super fahren, auch wenn sie schon recht verspurt waren, durch den Wind waren auf den exponierteren Skirouten die meisten Spuren aber schon wieder verblasen.
Pistenplan:
Lift- und Pistenstatus:
Lifte:
Pisten:
Skirouten:
Gefahrene Lifte:
6 EUB Valisera I (1x)
6 EUB Valisera II (1x)
2 SB Gafrescha II (2x)
6 EUB Versettla II (2x)
4 SB Spatla (2x)
2 SL Burg (3x)
6 KSB/B Nova (5x)
6 KSB/B Madrisella (5x)
3 KSB Schwarzköpfle (1x)
6 KSB Rinderhütte (4x)
4 SB Heimspitz (2x)
2 SL Jöchle I (2x)
2 SL Gampabing I (2x)
2 SL Gampabing II (6x)
6 SB Vermiel (1x)
Wartezeiten:
keine
Gefallen:
Nicht gefallen:
nichts
Wertung:
Und hier die Bilder:
^^ Morgens auf dem Parkplatz: Trasse Valiserabahn und das LIMO
^^ Skianschnallplatz an der Bergstation, zum Kotzen das die Leute direkt an der Treppe ihre Ski anschnallen müssen, ob da noch ankommende Leute durchwollen oder nicht, scheint die nicht zu interessieren
^^ Auf der Roten 22, links die 6 KSB/B Madrisella, dahinter die 3 KSB Schwarzköpfle
^^ 6 KSB/B Madrisella
^^ In der 3 KSB Schwarzköpfle, schönes altes Doppelmayrmaterial
^^ Auf den Pisten 20, 28 und 28a
^^ Auf der Schwarzen 20, mit die beste Piste heute gewesen, leider recht kurz im Steilstück und recht lang im Ziehstück am Ende
^^ In der 6 KSB/B Madrisella, links die Rote 28
^^ Weiter oben auf den recht breiten Hang der Blauen 21, links die 3 KSB Schwarzköpfle
^^ Blick von der Bergstation 6 KSB/B Rinderhütte Richtung Bergstation Schwarzköpfle rechts, 4 SB Heimspitz am Hang verlaufend und Bergstation 6 KSB/B Madrisella
^^ Da sagt einer nochmal, dass auf 2300m keine Bäume mehr wachsen; hier ist der Gegenbeweis
^^ Auf der Roten 30, Blick auf die 4 SB Heimspitz
^^ Im SL Gampabing, rechts die Blaue 26
^^ Die Blaue 26
^^ Hinten in der Bildmitte der Schafberg von Gargellen, vorne die 4 SB Heimspitz
^^ In der Heimspitzbahn, mit den giftgrünen Polstern
^^ Trasse 6 KSB/B Nova mit Abfahrten
^^ In der 6 KSB/B Nova, unterhalb die Schwarze 8
^^ Blick von der Versettla auf die Valiseraseite, markant die Schwarze 20
^^ Weiter nach rechts geschwenkt auf die Pisten an der Madrisellabahn, oben die Bergstation der Valiserabahn, vorne die Novabahn sowie die Schwarze 6 (Standort)
^^ Die Schwarze 6 von unten (auch heute in bestem Zustand)
^^ EUB Versettla sowie SL Burg
^^ Auf der Blauen 2 am SL Burg
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Skiroutendokumentation Vol. 1 - „Burg“, die Neue
Direkt von der Blauen 1 geht’s kurz vor der Kreuzung mit dem SL Burg scharf rechts abbiegend in die Skiroute 6, die als mittelschwer eingestuft ist. Schnell ist man am Einstieg vorbei, das große Schild steht der Blauen 1 entgegengesetzt. Der Einstieg ist eine Raupenspur breit gewalzt, nach ca. 400m hört der Weg auf und sie eigentliche Route beginnt. Vom Einstieg kann man den ersten kompletten Hang bis zu dem Punkt einsehen, an dem die Skiroute die Blaue 1 tangiert (dort ist der „Auslauf“ wieder gewalzt) und dann wieder rechts im Wald verschwindet. Von diesem Punkt an windet sich die Skiroute durch eine Waldschneise und trifft am Ende auf die Siroute Zigjam. Die Skiroute „Burg“ ist seit dieser Saison neu im „Programm“.
^^ Der erste Hang, unten erkennt man die Blaue 1 sowie die EUB Versettla
^^ Blick von unten, kurz bevor die Skiroute die Blaue 1 tangiert
^^ Das gewalzte Stück bis zur Blauen 1
^^ Dann verlässt die Skiroute die Blaue 1 wieder und verschwindet im Wald
^^ Dann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht
^^ Einfach der Waldschneise folgen
^^ In der Waldschneise, ruhig und schön zu fahren
^^ Am Ende trifft die Skiroute kurz vor der Mittelstation auf die von rechts kommende Skiroute „Zigjam“
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^^ Früher Bergstation der 1.Sektion des ESL Versettla und nun mit Bierbänken bestückt
^^ Trasse des ehem. ESL
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Skiroutendokumentation Vol. 2 - „Zigjam“, die Tiefblickende
Die Skirote 1 „Zigjam“ zweigt von der Blauen 2 beim SL Burg ab. Auch ihr Einstieg ist eine Raupenspur breit geräumt. Nach etwa 200 m endet der Weg und die eigentliche Skiroute beginnt, nachdem man den Winterwanderweg gekreuzt hat. Von der Zigjam eröffnet sich einem ein wunderbarer Blick ins etwas mehr als 1000 Meter tiefer gelegene Gaschurn bzw. Partenen am Talende des Montafons. Zu Beginn hat man recht viel Platz, dann erreicht man die Lawinenverbauungen, zwischen denen ein schmaler Trichter den weiteren Verlauf der Skiroute bildet, um zwischen den Verbauungen durchzukommen. Anschließend hat man wieder viel Platz auf weiten Hängen, bis man auf den gewalzten Weg kommt, der über ca. einen Kilometer zur Mittelstation Versettla zurückführt, zwischendurch kann man aber über verschiedene direkte Hänge den Weg abkürzen.
^^ Erster Hang der Skiroute mit Blick auf das mehr als 1000m tiefer liegende Gaschurn
^^ Ankunft an der Lawienenverbauung, unten Gaschurn
^^ Es offenbart sich der Blick bis zum Talende nach Partenen
^^ Die schmale, steilere Passage zwischen den Lawienengittern durch
^^ Blick zurück
^^ Dann kommt der gewalzte Forstweg
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^^ Talstation 4 SB Spatla
^^ In selbiger mit Blick auf die Rote 1, EUB Versettla und SL Burg
^^ Blick oberhalb des SL Burg auf die Versettla mit Bergstation EUB, Nova Stoba und Bergstation Novabahn
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Skiroutendokumentation Vol. 3 - „Nova Süd“, die Sonnige
Am SL Burg muss man rechts aussteigen und dann einen kleinen Anstieg hinaufskaten um zum Einstieg in die Skiroute 2 „Nova Süd“ zu kommen. Oben an der Geländelkante angekommen eröffnet sich einen ein wunderbarer Blick auf die Valiserseite. Durch die Ausrichtung der Skiroute hat sie recht viel Sonne. Vom Einstieg muss man den Hang auf mehreren hundert Metern quer passieren, je länger man passiert, desto unverspurter ist die Abfahrt. Auf einem sehr breiten Hang geht dann es hinab, immer ins tiefe Novatal blickend. Kurz bevor die Skiroute auf die Blaue 5 trifft muss man noch ein recht enges Stück passieren, dass auch recht ausgefahren ist.
^^ Beginn der Skiroute nach der Querpassage oben am Hang
^^ Blick von der „Nova Süd“ auf die Skiroute „Schwarzköpfle“ (Bildmitte), deren Doku noch kommt
^^ Blick ins Novatal zu den Talstationen Madrisella und Schwazköpfle
^^ Dito mit weiterem Verlauf der Skiroute
^^ Blick zurück, man erkennt welche Möglichkeiten der breite Hang bietet
^^ Blick von der Skiroute kurz vorm Ende das Novatal hinauf
^^ Das angesprochene kurze Stück, das schon recht abgefahren war, bevor man auf die Blaue 5 kommt
^^ Blick auf die Skiroute „Nova Süd“, vorne die Rinderhüttenbahn
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Skiroutendokumentation Vol. 4 - „Schwarzköpfle“, die Abseitsliegende
Der Einstieg erfolgt von der Roten 28, etwas oberhalb von der Schwarze 20. Auch der Einstieg zu dieser Skiroute (Nr. 3) erfolgt auf einen eine Raupenspur breit gewalzten Weg, der nach etwa 300m endet. Der ahnungslose Skifahrer denkt, dass es sich um eine gewalzte Skiroute handelt, da sich der Weg etwas schlängelt und nicht ganz einsehbar ist, nicht wenige sind dann umgekehrt, als sie am Wegende standen. Nachdem der Weg endet muss man noch einige hundert Meter auf ebenen Terrain (mal ein kurzer Hang dazwischen) passieren, um zur eigentlichen „Abfahrt“ zu gelangen. Dort geht es dann mal mehr mal weniger steil ins Novatal hinab und immer mit einen traumhaften Blick. Die Skiroute mündet im Novatal auf einem gewalzten Weg, den man am besten in der Abfahrtshocke nimmt. Kurze Zeit später gelangt man auf die Schwarze 20 und für den restlichen Ziehweg braucht man den Schwung.
^^ Einfahrt in die Skiroute auf gewalztem Weg, hinten die Rinderhüttenbahn
^^ Kurzer Zwischenhang, bevor es nochmal auf etwas ebeneres Terrain geht
^^ Hier hinten ist die Welt zu Ende, Blick zum Matschuner Joch
^^ Blick das Mittelteil der Skiroute hinab
^^ Blick zurück, viel Platz hat man
^^ Blick hinab, unten erkennt man den Beginn des Ziehweges
^^ Am Ziehweg angekommen, in die andere Richtung geht es für Skitourengeher aufs Matschunerjoch
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^^ Standardfoto, Felsendurchfahrt von der Madrisellabergstation zur Valisera
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Skiroutendokumentation Vol. 5 - „Abhenkina“, die Wiederbelebte
Jahrelang als Skiroute 4 existent gewesen, dann zwei Saisons zur „Hells Run“ gemacht und als steilste, präparierte Piste beworben und nun hat man sie wieder zur Skiroute 4 gemacht. Einzige Erklärung ist für mich der enorme Aufwand, die Skiroute zu präpariern und das mit mäßigem Erfolg, wie ich vor zwei Jahren feststellen musste. Aber nun back to life ... der Einstieg liegt dirkekt an der Bergstation der EUB Valisera bzw. der Roten 22. Vom Einstiegt hat man gleich einen tiefen Einblick über die gesamte Skiroute, von Beginn an geht sie gleich steiler weg, man muss u.a. eine schmale Rinne passieren und läuft erst am Ende flach aus, das letzte Stück ist dann wieder gewalzt und mündet auf die Blaue 14.
^^ Blick vom Einstieg hinab
^^ Herunten am Waldrand beginnt dann das gewalzte Flachstück
^^ Blick zurück, oben am ersten Felsen von der Bildmitte aus rechts gesehen liegt die Bergstation der EUB Valisera
^^ Die schmale Rinne, die auch schon recht ausgefahren war.
^^ Das gewalzte Stück bis zur Blauen 14
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^^ Talstation SL Jöchle I und II
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Skiroutendokumentation Vol. 6 - „Alptobel“, die Kurze
In fast direkter Nachbarschaft zur „Abhenkina“ liegt die Skiroute 5 „Alptobel“. Sie zweigt kurz vor der Talstation der Jöchleschlepper von der Blauen 24 ab und schon kurz nach dem Einstieg hat man die komplette Route im Überblick, denn sehr lang ist sie nicht. In einer Waldschneise geht es angenehm steil hinab zur Blauen 14.
^^ Sanfter Einstieg
^^ Dann wird es aber auch schon steiler, unten erblickt man bereits die Blaue 14
^^ Durch die Waldschneise geht es dann hinab, wirkt so nicht sehr steil
^^ Von unten wirkt es dann etwas besser
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^^ Talstation 6 SB Vermiel
^^ In der DSB Gafrescha II, rechts die 3 SB Älpli, sowie die EUB Versettla
^^ Die Blaue 25 mit EUB Valisera
^^ Im Jöchleschlepper, oben die Bergstation Valisera und es wurde windig
^^ Die Rote 26a am SL Gampabing, hinten liegt wieder der Schafberg von Gargellen
^^ Der Funpark hat auch was
^^ Auf der Schwarzen 8 an der Novabahn
^^ Blick von der Rote 29 auf die Trasse der 4 SB Heimspitz
^^ Blick von der Bergstation der SL Gampabing auf die Rote 22 von der Bergstation Madrisella kommend
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Skiroutendokumentation Vol. 7 - „Brand“, die Versteckte
So direkt, wie die Skiroute 7 „Brand“ auf dem Pistenplan von der Blauen 25 abgeht ist es in Wirklichkeit nicht, denn von der Hauptabfahrt kommend fährt man gerne dran vorbei, abzweigend tut sie vom Ziehweg, welcher von der Talstation der 3 SB Älpli kommt. Auf der breiten Hauptabfahrt steht auch kein Abzweiger, erkennen kann man den Einstieg nur an dem großen, gelben Schild, welche an allen Skirouten stehen und auf die Befahrbarkein hinweisen. Also von der Hauptabfahrt dann schnell ein Tiefschneefeld gequert und zum Einstieg. Dadurch, dass man den Einstieg gerne verpasst, war die Route (die zu den kürzesten auf der Nova zählt) noch recht unzerfahren und man hatte noch jungfräulichen Tiefschnee, den man sein Eigen nennen konnte. Auch die „Brand“ geht durch eine Waldschneise, ist mal mehr, mal weniger steil, wobei der Schlusshang schon der steilste Teil ist. Wirklich lang ist sie ja auch nicht, bietet sich aber gut an, etwas Würze in die fade Blaue 25 zu bringen, die man dadurch auch abkürzen tut; denn am Ende gelangt man wieder auf diese.
^^ Oberer Teil nach dem Einstieg
^^ Mittelteil, unten erkennt man bereits die Blaue 25
^^ Erster Blick zurück
^^ Schlusshang
^^ Und der komplette Blick zurück von der Blauen 25 hinauf
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^^ In der 6 SB Vermiel
@F.Feser: Du hast keinen Knick in der Linse
^^ Bergstationen Vermiel (li.) und Grandau (re.), oben die Bergstation Valisera
^^ Gafrescha mit 4 SB Grandau
^^ Blick die Rote 11/12 hinab zur Talstation Grandau sowie DSB Gafrescha I
^^ Auf der Talabfahrt, die besser war als erwartet, da kenne ich schlimmere Verhältnisse (immer unter dem Gesichtspunkt, dass es fast ausschließlich Kunstschnee ist)