Projekt "Gletscherskigebiet Rosenhorn"
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- k2k
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Projekt "Gletscherskigebiet Rosenhorn"
Ich bin gerade unter http://wrd.ch/rosenhorn/ auf die Seite des Projekts "Gletscherskigebiet Rosenhorn" gestossen, welches oberhalb von Grindelwald im Berner Oberland erschlossen werden sollte. Auf der Seite steht, dass das Projekt aus Mangel an Investoren nicht zu Stande kam, was ich mir aber irgendwie nicht so ganz vorstellen kann.
Verschiedene Umweltschutz-Gruppierungen müssen doch dagegen Sturm gelaufen sein, oder? Wer weiss dazu Näheres?
Nachtrag: Es gab dazu auch mal einen Artikel im Spiegel. Leider ist das Spiegel-Archiv kostenpflichtig, trotzdem hier der Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,2729,00.html
Verschiedene Umweltschutz-Gruppierungen müssen doch dagegen Sturm gelaufen sein, oder? Wer weiss dazu Näheres?
Nachtrag: Es gab dazu auch mal einen Artikel im Spiegel. Leider ist das Spiegel-Archiv kostenpflichtig, trotzdem hier der Link: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,2729,00.html
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fritzle
Hier habe ich noch einen anderen bericht zu diesem thema:
http://wrd.ch/rosenhorn/bericht2.pdf
hoffe auch hier das er nicht schon gepostet wurde.
http://wrd.ch/rosenhorn/bericht2.pdf
hoffe auch hier das er nicht schon gepostet wurde.
- dani
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is ja hammer des projekt! da hab ich nie was davon gehört! ob es sich aber wirklich gelohnt hätte? für 2 SL und ein CL so ein riesen aufwand!?
irgendwie mögen die grindelwalder diese bergkette: erst den versuch das wetterhorn zu erschließen und jetzt das rosenhorn!
find aber gut das beide projekte nix geworden sind! in grindelwald sind schon genug berge mit seilbahnen vollgestopft, da sollte man diese hochalpine landschaft doch besser in ruhe lassen! wer die gletscherweld geniesen will kann dies ja auf dem jungfraujoch tun!
irgendwie mögen die grindelwalder diese bergkette: erst den versuch das wetterhorn zu erschließen und jetzt das rosenhorn!
find aber gut das beide projekte nix geworden sind! in grindelwald sind schon genug berge mit seilbahnen vollgestopft, da sollte man diese hochalpine landschaft doch besser in ruhe lassen! wer die gletscherweld geniesen will kann dies ja auf dem jungfraujoch tun!
- Stefan
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Umweltschutz 1/1999
Drohen der alpinen Landschaft neue touristische Eingriffe?
Klimawandel, Konkurrenz und veränderte Nachfrage stellen den Wintertourismus vor neue Herausforderungen - auch in Bezug auf den Natur- und Landschaftsschutz.
In höheren Lagen sind neue, selbst in milden Wintern schneesichere Skigebiete in Planung. Die gestiegenen Komfortansprüche der Touristen sowie die Vielzahl von Schneesportarten und -geräten verlangen nach zusätzlichen Eingriffen in die alpine Landschaft. Wird der Wintertourismus die Bergwelt künftig noch stärker prägen als heute? Klar ist: Die bewährten Grundsätze des Bundes für eine landschaftsschonende touristische Entwicklung sind nicht am Schmelzen.
Eine Seilbahn auf das 3689 Meter hohe Rosenhorn bei Grindelwald BE mit Panoramarestaurant auf dem bisher unberührten Gipfel, inmitten eines herrlichen Tourengebietes, das im Bundesinventar der Landschaften von nationaler Bedeutung (BLN) figuriert
eine Seilbahn zwischen der Riederfurka und der Belalp VS in der Aletschregion, ebenfalls als BLN-Schutzobjekt aufgeführt
eine Erschliessung des einsamen Urdentals im Schanfigg, welche die Wintersportgebiete Arosa, Lenzerheide und Tschiertschen GR miteinander verbinden soll
ein neuer Skizirkus im Gebiet Fondei zwischen Davos-Parsenn und Fideris GR im Prättigau, der eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung tangieren würde...
1. In der Öffentlichkeit wurden in der letzten Zeit diverse skitouristische Erschliessungspläne vorgestellt.
Neben den geplanten Vorhaben Fondeital/Langwies/GR, Schamserberg/GR, Farur- und Urdental/GR (Arosa-Tschiertschen-Lenzerheide), Rosenhorn/Grindelwald/BE und Tête de Balme/Finahut, Trient/VS sind auch Erschliessungspläne für die weitgehend unberührte Geländekammer Zeblas/Samnaun/GR, das Gletschergebiet am Wildstrubel/Adelboden/BE und die Aletschregion/VS (Belalp-Riederfurka, Südflanke des Aletschgletschers und Märjelensee) bekanntgeworden. Dabei handelt es sich zum Teil um Vorhaben, die in eidgenössischen Schutzgebieten von nationaler Bedeutung (BLN) zu liegen kämen (Rosenhorn, Wildstrubel, Aletschregion).
Die bundesrechtliche Praxis der Seilbahnkonzessionen untersagt seit Anfang der achtziger Jahre bisher zu Recht die Neuerschliessung von noch touristisch vollständig unberührten Landschaftsräumen. Dennoch wird der Druck auf die Konzessionspolitik des Bundes laufend erhöht.
- F. Feser
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für mich sieht das eindeutig nach einem imageprojekt aus, und auf der page heißt es ja eigentlich, genau DAS sei es nicht.
dazu kommt noch dass adelboden scheinbar auch interesse an einem solchen gebiet hätte, und pläne vorgestellt hat. Sprich es ist/war eile geboten, um sich "das erste/beste/tollste Gletscherskigebiet mit Ganzjahresskilauf" im Berner Oberland zu nennen.
Was noch keinem Aufgefallen ist:
2 SL und 1 Sessellift, (welcher laut den Plänen nur Zubringer/Rückbringer funktion hat und sau kurz ist)
für ein Gelände der Größe des Oberjoch und vor allem: knapp 900 Meter Höhenunterschied. Das KANN gar nicht alles sein, wer baut heutzutage noch Schlepplifte mit fast 1000 m Höhenunterschied. Man bedenke nur mal die Länge der Anlage!
das nächste: Die oberirdische Zubringerbahn wäre wohl der Gipfel des schlechten Geschmacks. Damit würde man den gesamten "Talschluss" von Grindelwald verunstalten. Des liest sich wie n schlechter Krimi: Drei Stützen auf jedem Nordostgrat von Wetterhorn, XYZ-Horn und und und ...
naja, wenns schön macht.
Da wär ich doch eindeutig für eine (endlich mal!!!) moderne SSB im Tunnel, welche mindestens 12 m/s fährt, mindestens alle 250 m einen Fluchtstollen hat, und deren Tunnelinneres mit 3 unabhängigen beleuchtungssystemen Taghell ausgeleuchtet wird.
Hier hätten die Seilbahnunternehmen mal zeigen können, was sie können.
dazu kommt noch dass adelboden scheinbar auch interesse an einem solchen gebiet hätte, und pläne vorgestellt hat. Sprich es ist/war eile geboten, um sich "das erste/beste/tollste Gletscherskigebiet mit Ganzjahresskilauf" im Berner Oberland zu nennen.
Was noch keinem Aufgefallen ist:
2 SL und 1 Sessellift, (welcher laut den Plänen nur Zubringer/Rückbringer funktion hat und sau kurz ist)
für ein Gelände der Größe des Oberjoch und vor allem: knapp 900 Meter Höhenunterschied. Das KANN gar nicht alles sein, wer baut heutzutage noch Schlepplifte mit fast 1000 m Höhenunterschied. Man bedenke nur mal die Länge der Anlage!
das nächste: Die oberirdische Zubringerbahn wäre wohl der Gipfel des schlechten Geschmacks. Damit würde man den gesamten "Talschluss" von Grindelwald verunstalten. Des liest sich wie n schlechter Krimi: Drei Stützen auf jedem Nordostgrat von Wetterhorn, XYZ-Horn und und und ...
naja, wenns schön macht.
Da wär ich doch eindeutig für eine (endlich mal!!!) moderne SSB im Tunnel, welche mindestens 12 m/s fährt, mindestens alle 250 m einen Fluchtstollen hat, und deren Tunnelinneres mit 3 unabhängigen beleuchtungssystemen Taghell ausgeleuchtet wird.
Hier hätten die Seilbahnunternehmen mal zeigen können, was sie können.
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Kewl, da liest jemand alte Topics
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)