Liftwart mit den Füßen ins Gesicht getreten

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Jay
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Liftwart mit den Füßen ins Gesicht getreten

Beitrag von Jay »

Schlimm, zu was Menschen fähig sind. Von hier aus alles Gute für den Liftwart:
Mit den Füßen ins Gesicht getreten

17. Jänner 2007

Drei Kroaten prügelten mit extremer Brutalität auf einen Saalbacher Liftwart ein. Als er wehrlos auf dem Boden lag, traten sie ihm mit den Füßen ins Gesicht.
Heinz BayerSaalbach-Hinterglemm (SN). Massive Verletzungen im Bereich des rechten Schädels, ein gebrochenes Oberkiefer, ein gebrochenes Jochbein, Brüche der Nase und des Augenhöhlenbogens. Dazu eine Verletzung des Gesichtsmuskels, Spätfolgen nicht auszuschließen. Und auch das rechte Auge könnte dauerhaft beschädigt sein. Für einen Liftwart der Hinterglemmer Bergbahnen endete eine Attacke durch drei kroatische Skigäste in der Kieferklinik des Landeskrankenhauses Salzburg.

"Wir sind alle geschockt. So einen Ausbruch von Aggression und Gewalt hat es bei uns noch nie gegeben", erzählt Betriebsleiter Josef Schwabl den SN.

Der 55-jährige Liftwart wird vermutlich mehrere Wochen im Krankenstand bleiben müssen.

Darshan Singh, der behandelnde Arzt in der Kieferklinik: "Er wird am Mittwoch operiert. Wir werden all unsere Kunst aufbieten. Aber es ist auch Glück notwendig, damit der Patient wieder völlig gesund wird."

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich am Montag gegen 16 Uhr. Und zwar in der Talstation der Zwölfernordbahn. Aufgeteilt auf zwei Kabinen fuhr das Urlaubertrio talwärts.

Weil die drei stark alkoholisierten Kroaten, 21, 23 und 28 Jahre alt, bereits in der Mittelstation der Zwölferkogelbahn unangenehm auffielen, wurde Alarm geschlagen.

Schwabl: "Die Kollegen in der Talstation wurden um Vorsicht ersucht." Während der Fahrt mit der Seilbahn begannen die Gewalttäter aus der Kabineneinrichtung Kleinholz zu machen.Scheibe aus dem Rahmen getreten Schwabl: "Aus Kabine Nr. 29 wurde eine 70 mal 150 Zentimeter große Plexiglasscheibe herausgeschlagen. In Kabine Nr. 30 gingen die zwei Schiebefenster der Kabinentüren zu Bruch."

Vom Tal aus war zu sehen, dass Gegenstände aus den Fenstern flogen. Schwabl: "Ein Kollege in der Talstation stellte die drei zur Rede. Sie reagierten sofort total aggressiv."

Ein Mitarbeiter der Bergbahn lief deshalb zum Führerstand, um die Polizei anzurufen.

Schwabl: "Da sind die drei geflüchtet. Ein Kollege wollte sie festhalten." Das bezahlte er mit schwersten Verletzungen.

Siegfried Berger von der Polizeiinspektion Saalbach: "Ein Zeuge sagte, die Kroaten hätten ihn vermutlich totgeschlagen, wenn nicht Passanten und Kollegen eingegriffen hätten." Der Liftwart konnte sein Gesicht zunächst mit den Händen schützen. Er wurde durch die Wucht der Schläge aber ohnmächtig. Berger: "Die haben trotzdem nicht aufgehört, mit ihren Snowboardschuhen auf ihn zu treten."

Zwei Kroaten wurden in Verwahrung genommen. Die Überstellung in die Justizanstalt Salzburg erfolgt heute, Mittwoch. "Da werden sie einige Zeit bleiben", hofft Polizist Berger. Einer wurde auf freiem Fuß angezeigt.


© SN.

BlauschneeSäntisälbler
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Beitrag von BlauschneeSäntisälbler »

Wurzel des ganzen ist doch wohl die Breitfußalm oder sonst eine Kneipe die den Jungs immer noch Alkohol ausgeschenkt hat... also ein bischen komisch das ganze...

Ich für meinen Teil werde die Skigebiete mit einem Löwenanteil an Russen meiden (Sölden, Zermatt, Bormio usw.)

Ich habe nichts gegen Russen (habe zwei Arbeitskollegen aus dem Land).
Aber im Urlaub habe ich gerne eine gesunde Mischung an Gästen aus mehreren Ländern oder überwiegend Einheimische.
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Beitrag von Carvergirl »

Ich finde es total bescheuert, dass irgendwelche Hüttenwirte bis zum geht nicht mehr Alk ausschenken obwohl sie merken, dass die Leute das nicht mehr verkraften. Zumindest wenn es sich um Hütten am Berg handelt, sollte der nicht nur auf das eigene Konto blicken!
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Beitrag von oli »

Hoffentlich treten wir hier jetzt nicht wieder ne Diskussion los.
Ne Menge Potential gibt es ja: Osteuropäer, Snowboarder, Alkohol

Schaut Euch mal diese Seite an: www.aktion-jockel.de
Von meinem Kumpel kreiert, der im Herbst 2006 seinen besten Freund durch eine Schlägerei verloren hat, bei der dieser nur schlichten wollte.
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Beitrag von Rajiv »

Wenn ich solche Artikel lese, dann werde ich richtig wütend.

(...)

Edit: Hat sich mit den besänftigenden Worten von Oli klassisch überschnitten.
Wollte auch keine Debatte anzetteln, aber ich bin richtig wütend.

Rajiv

Ich kann deinen Zorn vollkommen nachvollziehen, doch muss ich hier ganz eindeutig um eine Mäßigung deiner Ausdrucksweise bitten. Wir befinden uns noch immer in einem Rechtsstaat und dementsprechend finde ich Forderungen nach Gegengewalt äußerst unangebracht und habe deinen Beitrag dementsprechend modifiziert.
Vielen Dank für dein Verständnis
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Beitrag von Stani »

tragisch...

solche Brutalitäten hängen nicht mit der Nationalität zusammen, das sollte klar sein und nach meiner Meinung hat's nicht viel mit dem Alkohol zu tun.

War auch ein-paar mal (oder eher viel mal ? :lol: ) ein "bissl" blau aber machte noch nie solche brutale Taten (selbstverstandlich!). Solche Brutalitäten könnten wir eher zu der eigenen Persönlichkeit zurückzuführen.

Wer depp und agressiv ist wird mit dem Alkohol viel mehr depper und agressiver sein...
Ich finde es total bescheuert, dass irgendwelche Hüttenwirte bis zum geht nicht mehr Alk ausschenken obwohl sie merken, dass die Leute das nicht mehr verkraften. Zumindest wenn es sich um Hütten am Berg handelt, sollte der nicht nur auf das eigene Konto blicken!
Herr X geht zum Waffenshop wo er eine Pistole kauft. Nach ein paar Tagen wird er mit dieser Pistole jmd schiessen. Dann wird der Verkäufer schuld sein?
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buzi
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Beitrag von buzi »

Das Problem ist sicherlich nicht nur auf bestimmte Nationalitäten einzugrenzen! Das zu tun wäre falsch. Alkohol ist ein Problem aller Gesellschaften. Auch den Hüttenwirt nur dafür verantwortlich zu machen ist sicherlich nicht richtig. Wie soll sich ein Wirt den Durst von hunderten Gästen merken und dazu noch wissen, was der einzelne verträgt. Es gibt einfach Menschen, die selbst die Verantwortung für sich selbst nicht übernehmen können, weil sie es schlicht und ergreifend nicht gelernt haben, aus was für Gründen auch immer.

Auch setzt die Wirkung von Alkohol zeitversetzt ein, denn es braucht ein wenig, bis er in der Blutbahn ankommt. Selbst habe ich das am Samstag unangenehm mit einem kroatischen(?) Duo auf der Heimfahrt erlebt. Beim Einstieg gings noch, auf der Fahrt gings dann richtig zur Sache, leider.
Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man sich alkoholisierten Menschen nur in Gruppen nähern darf, die größer sind, als die Gruppe der Alkoholisierten. Da greift dann meist der Instinkt durch...

Bedauerlich sind diese Vorfälle und auch vollkommen unnötig, das Mitgefühl haben die Opfer.

Hier zu Erörtern, ob Alkohol in Skigebieten sinnvoll ist oder nicht, halte ich ebenfalls für sinnlos. Dahinter steht einfach eine zu große Interessengruppe an Alkoholwilligen und auch eine Menge Geld. Letzteres gibt ja nunmal leider den Ton an.
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snowflat
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Beitrag von snowflat »

Nachher ist man ja immer schlauer, aber hätte es sich nicht angeboten, die Bahn vor Einfahrt in die Talstation anzuhalten und auf die Polizei zu warten? Diese hätte dann doch die *piep* in Empfang nehmen können ...
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Beitrag von oli »

snowflat hat geschrieben:Nachher ist man ja immer schlauer, aber hätte es sich nicht angeboten, die Bahn vor Einfahrt in die Talstation anzuhalten und auf die Polizei zu warten? Diese hätte dann doch die *piep* in Empfang nehmen können ...
Eigentlich hättest Du Deinen Satz genauso umdrehen können:
....aber hätte es sich nicht angeboten, die Bahn vor Einfahrt in die Talstation anzuhalten und auf die Polizei zu warten? Diese hätte dann doch die *piep* in Empfang nehmen können ...
aber Du sagst ja selbst...
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Beitrag von rabiator »

die bahn anhalten!!!
Das halte ich für keine gute idee, die war ja bestimmt nicht leer und die wussten ja nicht was passiert können ja nicht hellsehen, also ich würde mich ärgern in einer bahn zu sitzen die schätzungsweise 10 minuten stehen würde, außerdem hätten die dann aus der gondel kleinholz gemacht!!!
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buzi
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Beitrag von buzi »

Dafür gibts ne durchsage in den Gondeln.
Super Idee: "Aufgrund des mangelndes Benehmens einiger Fahrgäste wird die Gondel bis zum eintreffen der Polizei etwa 5 bis 10min angehalten. Wir bitten um ihr Verständnis!"

Die Gondel ist ja schon demoliert gewesen, dafür müssen sie sowieso aufkommen, da das wohl keine Versicherung übernehmen wird. An sich hätte ich Anhalten als eine gute Idee empfunden, selbst wenn ich in einer Gondel gesessen hätte. Ich hätte vor lauter Schadenfreude nen Lachkrampf bekommen... :rofl: :scherzkeks: :clowm:
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Sebi
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Beitrag von Sebi »

Das ist auch der Grund warum ich mir immer sehr genau ansehen zu wem ich in die Gondel steige. Denn ich bin mir sicher, wenn da noch jemand bei denen in der Gondel gesessen hätte wäre der auch nicht ungeschoren davongekommen.

Darum mag ich Einersessellifte!
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YESHAR
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Beitrag von YESHAR »

Wie Oli schon sagte, es wird hier sicher eine heiße Diskussion geben ...

Mein "Senf":
also ich würde mich ärgern in einer bahn zu sitzen die schätzungsweise 10 minuten stehen würde
Gemäßigt ausgedrückt: Es fällt mir schwer, nichts zu sagen / schreiben ... kennst du die Tragweite dieses Satzes?
Wieder klingt ein Wort besonders negativ in deinem Satz: "ICH"
Jeder denkt nur an sich, das Resultat sieht man ja hier. Der "Dumme" ist wieder derjenige, der sich mit den Übeltätern anlegte. Der wird weitaus mehr als 10 Minuten brauchen, um wieder einigermaßen normal leben zu können. Das solltest du auf keinen Fall vergessen, da wirst du wohl 10 Minuten warten können. Oder gehörst du auch zu der ungeduldigen Generation, die unter Egozentrismus leidet?
Sorry, aber das musste sein ...

Vielleicht ist er aber auch nie wieder in der Lage dazu. Wie sonst soll man die Übeltäter stellen, wenn sie schon so gewalttätig in der Bahn waren? Ich bin für ein Anhalten, das dürfte wohl sehr selten vorkommen ...
Aber vielleicht wissen wir auch zu wenig darüber, um hier alles besser zu wissen. Ihr kennt sicherlich die "Bordsteinkommandanten", die direkt an der Einsatzstelle den Einsatzkräften sagen, was sie zu tun haben ...
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Beitrag von Dachstein »

Bei der Sache muss man etwas aufpassen: Lässt man die Bahn anhalten, hat man überhaupt keine Kotrolle über die Personen, die randalieren. Wenn die es da drinnen so heftig rundgehen lassen, das die Türe aufspringt und einer einen Abgang macht, gibt es imo sicher Probleme.
Und wenn dann noch andere Personen in der Gondel sind, die dann draufzahlen, weil die Bahn angehalten wurde, gibt es noch mehr Probleme.
Lässt man die Bahn weiterlaufen, kann genau das bei der Sache herauskommen, was leider jetzt passiert ist. Es ist also eine schwierige Gratwanderung.

Und zuletzt noch ein beste Genesungswünsche an den betroffenen Bediensteten.

MFG Dachstein
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Beitrag von seilbahner »

Ich kenne den Liftbediensteten durch meine Montagezeit sehr gut, und ich wünsche ihm Hiermit alles gute und baldige Genesung und keine bleibenden Schäden.
Das ganze tut mir wahnsinnig Leid.

Ich hoffe die Verantwortlichen werden Verurteilt, Eingesperrt, zu Schadensersatz verdonnert und des Landes verwiesen nach abgesessener Strafe!
Aber so wie das bei uns läuft, kommen sie eh bald Raus und alles ist vergessen.


Nochmals eine gute Besserung, ich denke an Dich!"


Auch hier die Bitte: Gegengewalt lässt Geschehenes nicht ungeschehen machen. Insofern haltet euch bitte mit dem Wunsch nach Vergeltung zurück, das hat hier nichts verloren.
Danke für Euer Verständnis
Jakob
Zuletzt geändert von seilbahner am 18.01.2007 - 20:10, insgesamt 1-mal geändert.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Also ich hoffe, dass dem nicht so ist. Bei den Verletzungen und der schwere der Tat (alle zu alt für Jungendstrafrecht), sollte doch wohl hoffenlicht ein bisschen was bei rum kommen. :evil:
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broki
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Beitrag von broki »

Ich seh das eher wie Seilbahner. Dadurch, dass sie unter Alkoholeinfluss standen, werden sie vor Gericht bestreiten voll unter Bewusstsein gestanden zu haben und ihnen somit die Tat, die sie begangen haben nicht klar war. Zusätzlich Entschuldigung und schon sind es ein paar Monate weniger.

Ich hoffe natürlich trotzdem, dass die Täter wegen versuchten Totschlags von einem fähigen Richter verurteilt werden und somit eine knackige Strafe bekommen.

ajax-fan
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Beitrag von ajax-fan »

Broki hat geschrieben:Dadurch, dass sie unter Alkoholeinfluss standen, werden sie vor Gericht bestreiten voll unter Bewusstsein gestanden zu haben und ihnen somit die Tat, die sie begangen haben nicht klar war.
Ich kann nicht urteilen wie das im Österreich geht aber bei uns in die Niederlande macht es für Gericht nicht aus ob sie zu zum Zeit dass der Tat begangen wurde betrunken waren. Mann bleibt völlig Haftbar für seine Tat. Weil mann sich selbst betronken hat, und mann sich die Folge von betrunken sein realisieren muss.

Auch von mir eine gute Besserung.
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trincerone
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Beitrag von trincerone »

Ich seh das eher wie Seilbahner. Dadurch, dass sie unter Alkoholeinfluss standen, werden sie vor Gericht bestreiten voll unter Bewusstsein gestanden zu haben und ihnen somit die Tat, die sie begangen haben nicht klar war. Zusätzlich Entschuldigung und schon sind es ein paar Monate weniger.
Na in den Deutschland jedenfalls nicht, kann mir nicht vorstellen, dass es in Österreich anders ist. :?

Die Anklage erhebt im übrigen die Staatsanwaltschaft, und wenn sich ein Tötungsvorsatz nachweisen lässt, wird sie wegen versuchten Totschlages anklagen - wobei man den eben auch beweisen muss, dass sie ihn wirklich töten wollten. Ich tippe mal eher auf gefährliche Körperverletzung.

Aber ich hoff eigentlich vor allem, dass der Betroffene schnell wieder gesund wird.
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Beitrag von derderimmadieletzteGondln »

Es kommt dabei auf den Grad der Alkoholisierung an. Ist diese Hoch genug kann die Person als "zum Tatzeitpunkt unzurechnungsfähig" erklärt werden was das Strafausmaß vermindert.

Das sind zumindest so die Reste die ich von meinen Rechtsvorlesungen noch im Kopf hab.

Zur Tat an sich kann ich nur sagen absolut unfassbar!!!
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Beitrag von Mario »

Was lernen wir aus diesem Fred: Dass Kroaten Russen sind und der Alkohol an allem Schuld ist, oder was? :?
Da wird gleich wieder über das Ausmaß der Straftat gestritten anstatt dem armen verletzten Seilbahnbediensteten Genesungswünsche auszusprechen. Fakt ist doch, dass es, egal wo man ist, immer ein paar KRANKE gibt. Da brauche ich dann auch nicht zu überlegen, was man hätte besser machen können (Gondel anhalten, Alkoholverbot o.ä.), denn wenn geistige Tiefflieger in ihrer Agression losbrechen ist es eh meist zu spät, da dann alles viel zu schnell geht. Wer auf nem Fest schon mal beobachtet hat, wie der Ablauf einer Schlägerei von statten geht, weiß was ich meine. Bis jemand sich dazu entschließt zu helfen, ist es eh meist vorbei.
Also in diesem Sinne: GUTE BESSERUNG nach Saalbach, vielleicht kann unser Seilbahner die Genesungswünsche überbringen... :daumendrueck:
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Beitrag von YESHAR »

anstatt dem armen verletzten Seilbahnbediensteten Genesungswünsche auszusprechen
... stimme ich dir vollkommen zu. Die Opfer werden meist vergessen. Alles Gute und eine schnelle und folgenlose Genesung!!!
Da brauche ich dann auch nicht zu überlegen, was man hätte besser machen können (Gondel anhalten, Alkoholverbot o.ä.)
... und jedesmal läuft es dann wie das letzte mal ab?!? "Same procedure as every year"??? Vielleicht sollte man sinnvolle Maßnahmen parat haben, damit gleich sinnvoll gehandelt werden kann?! :!:
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Beitrag von trincerone »

Und was lernen wir aus diesem Thread: da wird gleich wieder in lagen Sätzen über die Sinnhaftigkeit oder Nicht-Sinnhaftig der Beiträge der anderen Forensnutzer geurteilt. anstatt dem armen Verletzten Genesung zu wünsche. :idea:
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Beitrag von Mario »

Sag ich doch :?: :!:
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Beitrag von Roberto »

:?
Und wenn dann jeder seinen Genesungswunsch abgelassen hat - was dann?

Zurück zur Tagesordnung? Oder nicht vielleicht doch irgendwann eine sachliche Diskussion in einem öffentlichen Forum (wie diesem), wie sich die Öffentlichkeit (wir) vor solchen Schlägertrupps besser schützen kann, ohne dass man gleich mit der Moralkeule aufgefordert wird, lieber noch einen zweiten Genesungswunsch hinterherzuschicken, der dem Verletzten auch nicht wirklich hilft in seiner Not - geschweige denn ihn überhaupt erreicht?

Ach ja: Meine besten Genesungswünsche an den verletzten Seilbahner.
Zuletzt geändert von Roberto am 18.01.2007 - 22:55, insgesamt 2-mal geändert.

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