Urbane Seilbahnen werden immer öfter als innerstädtische Verkehrsmittel eingesetzt. Seilbahnen in der Stadt bieten mehr Vorteile als andere öffentliche Verkehrsmittel und könnten den Autoverkehr reduzieren helfen. Innerörtliche Gondelbahnen sind aber kein Allheilmittel mit Alleinstellungsanspruch für jedes Personentransport-Problem.
Ich denke es wird Zeit, dass ich mein Projekt vorstelle:Ich verfolge seit 1997 die Idee, Luft-Seilbahnen/Gondelbahnen als Verkehrsmittel in der Ebene einzusetzen, wobei (anders als diverse frühere Vordenker) jede Linie genausoviel Haltestellen ( z.B. 15 ) wie eine Autobuslinie haben sollte und die Fahrbetriebsmittel zum Ein- und Aussteigen auf Fußgeherniveau abgesenkt werden sollten.
2010 gründete ich mit einigen Leuten ein nichtuniversitäres Forschungsinstitut namens
„ A-B-C-D-E-Institut - Nichtuniversitäres Institut und Verein zur Forschung und Forschungsförderung abcde-institute.org non-university research & development NGO — avoid bad carbon dioxide emissions ! "...und ergriff die Chance, auf der Website des Instituts meine Vorschläge aus 1997 zu präsentieren. Mittlerweile baute ich diese Unterseite zu einer
Webpräsenz aus und damit die Seite die Kriterien des Instituts erfüllt (wir werden vom Finanzamt verpflichtet, ausschließlich Forschungen zu machen) definierte ich diese Webpräsenz als
Forschungsprojekt „Auf unserer Website soll der Stand der Technik zu urbanen Seilbahnen, Entwicklungstendenzen und Vorausgedachtes laufend publiziert und allgemein über urbane Seilbahnen informiert werden" Nicht mehr und nicht weniger.
Ein wesentlicher Störfaktor im Weltklima ist der Autoverkehr. Wenn man diesen Störfaktor vermindern will/muss, benötigt man Alternativen dazu. Es gibt nicht genug Lithium auf der Welt, um alle Autos mit Lithiumbatterien für Solarstrom auszustatten, also sollte auch an andere Altenativen gedacht werden. Wie bringt man Leute, die die Annehmlichkeiten des Autos gewohnt sind, dazu, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen (wenn Autobusse nur tagsüber fahren und abends oder wochenends selten bis gar nicht). Mit einem Verkehrsmittel, das ähnlich attraktiv ist, wie ein Auto. „Hingehen, einsteigen, abfahren, pünktlich ankommen". Mit Stetigförderern, etwa mit einer Gondelbahn.
Zitat:
„Unser Forschungsinstitut konzentriert sich auf Ideen, wie CO2-Emissionen im Alltag vermieden werden könnten, welche neuartigen Technologien dazu beitragen könnten und wie diese von jedermann / jederfrau, nicht nur in technologisch hoch entwickelten Ländern, sondern auch in Entwicklungsländern im täglichen Leben praktisch angewendet werden können. Wir verstehen uns einerseits als "Think-Tank", als auch eine Einrichtung, diese Ideen praxistauglich zu machen."Ohne polemisch werden zu wollen, nehme ich einmal an, dass rund 99 % aller bereits gebauten Seilbahnen, Lifte und Aufstiegshilfen als "klimaschädlich" bezeichnet werden können, also den "ökologischen Fußabdruck" vergrößern. Die in diesem Forum schreibenden User gehören eher zum Kreis der Erbauer, Betreiber, Beherberger, vom Wintersport lebende oder Nutzer und ich erwarte mir nicht, hier mit allzugroßer Zuneigung angenommen zu werden. Autofahren macht Spaß und der versauert uns das, Schifahren macht Spaß,...
Zitat eines Users: Fachberichte über ein Gebiet zu schreiben, das man weitgehendst lediglich aufgrund von in dem Internet gefundenen Infos kennt ist onehin nicht glaubwürdig. Der Fragesteller sollte sich eher auf low-cost Öko-Entwicklungsbastlereien konzentrieren als auf Bereiche, die onehin im ganzen Zusammenhang nichts bringen.[Nachtrag (14/12/2010 14:30):
Die mögliche Klimaschädlichkeit von Seilbahnen, Liften und Aufstiegshilfen am Berg ist unwesentlich im Vergleich zu der Klimaschädlichkeit des Motorisierten Individualverkehrs, aber trotzdem vorhanden. Urbane Seilbahnen bzw. innerörtliche Gondelbahnen könnten dazu beitragen, den Autoverkehr im bebauten Gebiet (zusammen mit anderen Verkehrsmitteln) zu reduzieren, wobei die Mobilität und rasche Verfügbarkeit, die vom Autofahren gewohnt ist, erhalten bleiben könnte. Nur eine Fortbewegungsweise, die eine ähnliche Attraktivität wie das Autofahren hat, kann beitragen, den Autoverkehr zu reduzieren. ]
[Nachtrag (23/12/2010 22:50)
Einen guten Überblick über die CO2-Emissionen bzw. die Klimaschädlichkeit des Wintertourismus (Anreise, Unterbringung, Aufstiegshilfen) gibt folgender Artikel:http://www.fh-joanneum.at/aw/home/Info/ ... rs/?lan=de ]
Mit dem Klimawandel fällt für Erbauer ein Teilmarkt weg ( Schigebiete unterhalb von 2.000 m), Betreiber werden Amortisationsprobleme bekommen, die Beherbergungsbetriebe werden ins komatöse Endzeitloch fallen (was für ein volkswirtschaftlicher Schaden!) und die Nutzer der Anlagen fahren klimaschädlich, solange noch Schnee liegt (ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen). Alle sägen am Ast, auf dem sie sitzen (andere sägen auch daran). Um eine bekannte Klimaforscherin sinngemäß zu zitieren, wird eine Investition in Beschneiungs- und Liftanlagen in Gebieten unterhalb von 2.000 m Seehöhe eine langfristig unrentable Investition und Kredite dafür werden schwieriger aufzutreiben.
Also wären der Klimawandel und Aktivitäten dagegen
durchaus auch ein Thema für dieses Forum und dessen User...(Motzen ob der Klimawandel menschgemacht ist oder nicht bringt uns nicht weiter)
Ich hab bei den Moderatoren angefragt, ob es möglich wäre,
ein eigenes Unterforum "Urbane Seilbahnen / urban ropeways' einzurichten(der ideale Platz für technische Fragen wie "Wartungsintervalle von innerstädtischen Gondelbahnen" )
Der Wunsch wurde an mich als Website-Betreiber herangetragen und in den USA soll auch ein Forum entstehen:
http://gondolaproject.com/cable-forums/(übrigens eine sehr informative Website über innerstädtische Gondelbahnprojekte)
...und da wärs doch sinnvoll beide Forum-Projekte in diesem vor Fachleuten überschäumenden Forum einzurichten. Warum das Rad ein zweites Mal erfinden? ( Ich würde mich - falls keiner sonst Zeit hat - als Moderator für dieses Unterforum zur Verfügung stellen).
Eine win-win-Situation. Wir machen unsere mehrsprachige Website grad in der ganzen Welt per eMails und Vernetzung bei Verkehrs, Stadt- und Seilbahnplaner bekannt und verlinken dann für ein Forum zum Alpinforum und beim Alpinforum tummeln sich die Seilbahnexperten, die sicher an News zum Thema interessiert sind.
Ergebnis:
Zuerst per mail an die 2 Herausgeber des Forums.
Keine Antwort.Dann per PM an die 2 Herausgeber des Forums.
Keine Antwort.Dann per PM an die Moderatoren des Seilbahn-Unterforums.
Keine Antwort.Vielleicht liest hier ein Mod mit und antwortet ?[ Nachtrag 19.12.: Wurde hier:
viewtopic.php?f=13&t=1219&start=525 beantwortet]
Es gibt sicher noch offene Fragen, zu denen die hier vertretenen Experten, Halbexperten und Laien ihre Expertisen, Weisheiten oder ihre Beiträge dazugeben können. Ein ungelöstes Problem bei Urbanen Seilbahnen ist die erwartete Verfügbarkeit 20 Stunden am Tag, 350 Tage im Jahr. Geht das überhaupt? Was muss man ändern, dass das funktioniert? Wo gibt es Entwicklungsbedarf? u.s.w. (bitte zu diesen Themen HIER nicht antworten, das sollte/könnte später in einem eigenen Forum passieren)
Ich werde sicherlich das eine oder andere Ergebnis dieser Diskussionen in die Website einbauen, aber weil ich grundsätzlich alle Quellen anführe, werde ich auch in Zukunft als Quellen der Gedanken den Alpinforum-Thread verlinken.
Zur von gewissen Usern bereits angedachten "kommerziellen Auswertung": Das Institut ist als gemeinnütziger Verein organisiert, darf also keinen Gewinn abwerfen, die Organe arbeiten ehrenamtlich und zur steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden an uns muss alles Vermögen des Vereins ausschließlich für wissenschaftliche Forschung ausgegeben werden (Spendenabsetzberechtigungs-Bescheid liegt noch nicht vor). Und die Österreichische Finanz wird das kontrollieren.
Wen es interessiert. Die besprochene Website dazu hat die Adresse
http://www.abcde-institute.org/urbane_seilbahnen.htmlDas Feedback von Seiten der Hersteller und sonstiger Interessierter und die einlangende Datenflut übersteigt beinahe die Möglichkeit alles in einem vertretbaren Zeitrahmen in die Website aufzunehmen (ich muß auch noch anderes erledigen). Die Website ist in laufender Bearbeitung und "noch nicht fertig" !
Ich mag aber trotzdem Feedback dazu, HIER, oder per PM oder an die e-mail-Adresse
info@abcde-institute.org