Von der Hütte gehts dann über den zunächst flachen Höllentalanger zu einem ähnlichen Steilabbruch wie im Reintal. Im Gegensatz dazu sind hier jedoch schon im unteren Abschnitt Klettersteig-Passagen drin. Geht glaube ich zunächst mit einer längeren Leiter los, danach folgt das berühmte "Brett":
Wenn man den ersten steilen Abschnitt überwunden hat, geht's wieder ein wenig flacher bis zum Höllentalferner. Der Gletscher dürfte wohl noch der fitteste im Zugspitzgebiet sein, da er von diversen Lawinen aus den umliegenden Felswänden gefüttert wird und ausserdem nordseitig ausgerichtet ist. Der Zustand des Gletschers kann variieren, man sollte IMHO mindestens ein Paar Grödeln dabei haben. Ansonsten ist noch die Randkluft interessant, da auf den Gletscher direkt der Klettersteig mit einer Leiter folgt. Da musste man sich, als ich dort war, recht abenteuerlich nach vorne fallen lassen. Der Abschnitt nach dem Gletscher ist wie gesagt reiner Klettersteig, dessen Schwierigkeiten allerdings hauptsächlich in der Abgegriffenheit des Felses und in den Massen liegen, die bei schönem Wetter dort hinauf gehen.
Um die Frage von oben noch zu beantworten: Wir haben am 1. Tag zum Eingehen die Alpspitze gemacht (allerdings "aussen herum" über den einfacheren Steig), und sind dann zur Höllentalangerhütte abgestiegen. Am zweiten Tag gings dann zum Gipfel und übers Platt zur Knorrhütte, wo wir spontan beschlossen, doch noch zur Reintalangerhütte abzusteigen (Eine Mördertour, Gehzeit war rd. 9 Stunden). Am letzten Tag gings dann wieder zurück nach Partenkirchen.