Garmisch P.-Alpspitze (2628m), 0609-0709

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k2k
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Beitrag von k2k »

^^ Genau so ist es. Ich erlaube mir trotzdem noch ein paar ausführlichere Worte zum Höllental: Geht zunächst durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte. Diesen Abschnitt kenne ich nicht, wir sind von der Alpspitze her zur Höllentalangerhütte abgestiegen.
Von der Hütte gehts dann über den zunächst flachen Höllentalanger zu einem ähnlichen Steilabbruch wie im Reintal. Im Gegensatz dazu sind hier jedoch schon im unteren Abschnitt Klettersteig-Passagen drin. Geht glaube ich zunächst mit einer längeren Leiter los, danach folgt das berühmte "Brett":

Bild

Wenn man den ersten steilen Abschnitt überwunden hat, geht's wieder ein wenig flacher bis zum Höllentalferner. Der Gletscher dürfte wohl noch der fitteste im Zugspitzgebiet sein, da er von diversen Lawinen aus den umliegenden Felswänden gefüttert wird und ausserdem nordseitig ausgerichtet ist. Der Zustand des Gletschers kann variieren, man sollte IMHO mindestens ein Paar Grödeln dabei haben. Ansonsten ist noch die Randkluft interessant, da auf den Gletscher direkt der Klettersteig mit einer Leiter folgt. Da musste man sich, als ich dort war, recht abenteuerlich nach vorne fallen lassen. Der Abschnitt nach dem Gletscher ist wie gesagt reiner Klettersteig, dessen Schwierigkeiten allerdings hauptsächlich in der Abgegriffenheit des Felses und in den Massen liegen, die bei schönem Wetter dort hinauf gehen.

Um die Frage von oben noch zu beantworten: Wir haben am 1. Tag zum Eingehen die Alpspitze gemacht (allerdings "aussen herum" über den einfacheren Steig), und sind dann zur Höllentalangerhütte abgestiegen. Am zweiten Tag gings dann zum Gipfel und übers Platt zur Knorrhütte, wo wir spontan beschlossen, doch noch zur Reintalangerhütte abzusteigen (Eine Mördertour, Gehzeit war rd. 9 Stunden). Am letzten Tag gings dann wieder zurück nach Partenkirchen.
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Emilius3557
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Beitrag von Emilius3557 »

Ein paar Erfahrungen:

Höllentalangerhütte - Zugspitze - Reintalangerhütte: 12 h, allerdings mit Gipfelaufenthalt. Für den Höllentalaufstieg haben wir gut 6 1/2 Stunden gebraucht (aber schweres Gepäck wg. dreitägiger Tour)

Das zweite Mal bin ich mit zwei sehr fitten Leuten an einem Tag übers Höllental rauf, da haben wir insgesamt 6 H 20 min gebraucht.

Der Gipfelklettersteig ist wirklich einfacher als es aussieht, technisch wirklich kein Problem, man sollte aber darauf gefasst sein, dass man an manchen Stellen gute 100 Hm senkrecht nach unten in gähnende Gletscherspalten schauen kann.
Ab der Irmerscharte merkt man auch die Höhe, man ist ja auch schon einiges unterwegs.
Den Gletscher sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, zu viele Leute sind schon dort wg Spaltensturz ums Leben gekommen.
Auch wenn viele Leute den Steig ungesichert gehen - ich würde das nicht machen, die Sicherung kann Leben retten und mit einiger Routine kostet das nicht übermäßig viel Zeit. Die allermeisten Passagen kann man auch frei gehen, im unteren Teil würde ich z.B. nur "die Leiter" und "das Brett" sichern, oben allerdings alles.
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billyray
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Beitrag von billyray »

k2k hat geschrieben: Geht zunächst durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte. Diesen Abschnitt kenne ich nicht, wir sind von der Alpspitze her zur Höllentalangerhütte abgestiegen.
Das geht schnell (wenn man nicht grade auf Fließendes-Wasser-Fotografieren steht) und ist völlig unproblematisch. Höllentalklamm kostet ¤ 1,50, wenn ich mich recht entsinne.
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Beitrag von snowotz »

Sehr schöne Info´s, dank Euch.

So wie sich das alles anhört werde ich doch für den Anfang bei meinem Vorhaben bleiben und erst mal nur mit dem Reintal den Anfang machen (mit Übernachtung in der Reintal Angerhütte).

Schließlich habe ich noch keine Klettererfahrung bzw. den Umgang mit nem Klettersteig-Set !
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