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Auto ...

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gfm49
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Re: Auto ...

Beitrag von gfm49 » 29.11.2019 - 09:01

j-d-s hat geschrieben:
28.11.2019 - 22:44
Ich weiß nicht woher du hast, dass die Straßenbahn Vorrang habe, die Verkehrsregeln sind D Bundesrecht und da gilt für die Straßenbahn das gleiche wie für Autos. Busspuren wiederum, oder Fahrverbote für PKWs aus Straßenbahnspuren, oder allgemein Fahrverbote kann man natürlich nicht vernünftig in einen Vergleich mit einbeziehen, weil das reine politische Maßnahmen sind.
Sorry, aber das ist qualifizierter Unfug. Ich muß doch die Realität hier wie da in den Vergleich einbeziehen und die sieht halt so aus, daß in Großstädten wie München ganz bewußt und gezielt der Autoverkehr behindert wird durch Pförtnerampeln (auch wenn das immer wieder bestritten wird, die sind offensichtlich), Bus- und Trambeschleunigung an den Ampeln usw.

Das sieht dann an einer Kreuzung wie am Leonrodplatz in etwa so aus: Du stehst an der Dachauer Straße Richtung Innenstadt bei rot, der Querverkehr fährt. Der Geradeaus-Querverkehr bekommt rot. Jetzt wäre der Linksabbiege-Querverkehr mit der gesonderten Ampel dran. Aber der bekommt kein grün - alles steht. Nach einiger Wartezeit kommt dann in der Leonrodstraße die Tram von links und hat freie Fahrt. Jetzt könnte es ja weitergehen. Aber nein, alles steht. Dann entdeckst Du im Rückspiegel ganz weit hinten eine Tram in der Dachauer Straße kommen. Die bekommt natürlich freie Fahrt - und zwar ohne daß die Autos in derselben Richtung fahren dürften. Wenn die durch ist, nimmt die Ampel ihr Normalprogramm wieder auf, wo es stehengeblieben ist: Der Linksabbiege-Querverkehr bekommt grün und Du stehst immer noch.

Trotzdem verteilen sich meine Stadtfahrten zu etwa 60:40 auf Auto:ÖPNV. Das hängt von der Zielkombination, der Transportart, dem Fahrtzweck (Stammtisch und Auto geht halt nicht) usw. ab.


j-d-s
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Re: Auto ...

Beitrag von j-d-s » 29.11.2019 - 21:05

Na so ist es aber erlaubt (wenn das die entsprechenden Behörden genehmigen), da hat die Tram auch ne eigene Ampel. Aber wenn die Tram keine gesonderte Ampel hat, dann hat sie auch keine Vorfahrt, sondern hat 1:1 die gleichen Regeln wie die PKWs.

Wobei ich die Behauptung "in der Stadt ist doch eh immer Stau und mit dem Auto dauerts vieeel länger" auch maximal unsinnig ist. Denn das ist im Wesentlichen nur zur Rush Hour so. Auch in ner Großstadt wie Nürnberg ist bspw. um 20 Uhr abends wenig Stau, und ein Bekannter pendelt von Erlangen nach Nürnberg-Süd, wo er durch die notorische Stauzone Rothenburger Straße/An den Rampen muss. Trotzdem steht er so gut wie nie im Stau, weil er halt dank Gleitzeit um 7 Uhr morgens anfangen kann. Öffentlich würde die gleiche Strecke übrigens dreimal so lange brauchen...
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Re: Auto ...

Beitrag von Wurzelsepp » 29.11.2019 - 21:44

Wobei halt in vielen Städten die Busse/Trams diesen berühmt-berüchtigen Knopf (oder was auch immer das für eine Apparatur ist) haben, mit dem sie die Ampel für sich auf grün schalten können... wäre auch für mich manchmal sehr hilfreich ;)

Die Statista hat übrigens die Durchschnittsgeschwindigkeit von Autos "auf der letzten Meile" in verschiedenen Grossstädten Deutschlands berechnet, sie beträgt zwischen rund 17.5 (uA Berlin, München Frankfurt) und 22.5 (Mannheim, Wuppertal, Düsseldorf) km/h. Logisch gibt es da Zeiten (vA nachts) wo man viel schneller ist, aber dann gibt es genauso logisch auch Zeiten (Rushhour), wo man viel langsamer ist.... auf alle Fälle sind diese rund 20km/h nichts, was man nicht auch mit dem Fahrrad schaffen kann ;)
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten ... -staedten/

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Re: Auto ...

Beitrag von 3303 » 29.11.2019 - 23:26

Wurzelsepp hat geschrieben:
29.11.2019 - 21:44
....... auf alle Fälle sind diese rund 20km/h nichts, was man nicht auch mit dem Fahrrad schaffen kann ;)
....
Darüber hinaus ist man mit dem Fahrrad fast überall am Ende der Fahrt direkt am Ziel. Fußweg zum Auto, Parkplatzsuche und Fußweg zum Ziel etc. entfallen fast ausnahmslos. Beim Auto ist das viel seltener so. Man ist also bei gleicher, gefahrener Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fast immer schneller an der Haustür als mit dem Auto.
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Re: Auto ...

Beitrag von j-d-s » 30.11.2019 - 01:11

Auch hier erneut nur der Blickwinkel von Menschen die in der Stadt wohnen. Wenn du mal 20, 30 km außerhalb wohnst gehts mit dem Fahrrad garantiert nicht schneller und mit dem Bus auch nicht, schon alleine wegen des Umsteigens.

Es ist halt extrem egoistisch, wenn man den Menschen, die aufs Auto angewiesen sind weil es viel schneller geht weil sie nicht in der Stadt wohnen, dann als Stadtbewohner, der die Alternativen Rad/ÖV hat, das Autofahren in der Stadt verbieten/verteuern/erschweren will.
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Re: Auto ...

Beitrag von Wurzelsepp » 30.11.2019 - 10:53

Während es ja überhaupt nicht egoistisch ist, die Stadtbewohner mit Lärm und Gestank zu belästigen, ihre Verkehrswege zu verstopfen und zu meinen, dass man erst noch ein Segen für sie sei...

Das Auto ist für ganz viele Sachen tatsächlich sehr praktisch und quasi alternativlos, aber Städte sind in meinen Augen keine geeigneten Orte für Autos. Die kann man getrost am Stadtrand in einem Parkhaus abstellen und für die Fahrt ins Zentrum Bahn/Bus/U-Bahn nehmen. In einigen Fällen ist auch das nicht wirklich gut möglich, aber wenn nur noch diese Fälle ins Zentrum fahren würden, so gäbe es auch kein Problem. Wer aber meint, mit seiner 2-Tonnen-Karre alleine ins Stadtzentrum zu fahren, dort stundenlang eine Parkplatz zu belegen (das ist am Schluss auch nichts als "toter Raum"), darf sich nicht wundern, wenn "die Stadt" daran nicht Freude hat und halt Gegenmassnahmen ergreift.
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Re: Auto ...

Beitrag von 3303 » 30.11.2019 - 11:17

Ich schrieb explizit, was bei gleicher gefahrener Geschwindigkeit passiert und das ist einfach so - auch wenn du noch so oft versuchst, das zu verdrehen, in dem du am Thema vorbei schreibst.
j-d-s hat geschrieben:
30.11.2019 - 01:11
Auch hier erneut nur der Blickwinkel von Menschen die in der Stadt wohnen. Wenn du mal 20, 30 km außerhalb wohnst gehts mit dem Fahrrad garantiert nicht schneller und mit dem Bus auch nicht, schon alleine wegen des Umsteigens.

Es ist halt extrem egoistisch, wenn man den Menschen, die aufs Auto angewiesen sind weil es viel schneller geht weil sie nicht in der Stadt wohnen, dann als Stadtbewohner, der die Alternativen Rad/ÖV hat, das Autofahren in der Stadt verbieten/verteuern/erschweren will.
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Re: Auto ...

Beitrag von ThomasZ » 30.11.2019 - 15:09

Wurzelsepp hat geschrieben:
30.11.2019 - 10:53
Wer aber meint, mit seiner 2-Tonnen-Karre alleine ins Stadtzentrum zu fahren, dort stundenlang eine Parkplatz zu belegen (das ist am Schluss auch nichts als "toter Raum"), darf sich nicht wundern, wenn "die Stadt" daran nicht Freude hat und halt Gegenmassnahmen ergreift.
Wieviele werden dann als "Gegenmassnahme" die Einkäufe in der Stadt ganz ein stellen? Man sieht es doch jetzt schon an der exobitant gestiegenen Anzahl von Paketbombern. Lässt man sich halt alles schicken.

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Re: Auto ...

Beitrag von Petz » 30.11.2019 - 17:35

ThomasZ hat geschrieben:
30.11.2019 - 15:09
Wieviele werden dann als "Gegenmassnahme" die Einkäufe in der Stadt ganz einstellen ?
Das mach ich schon seit vielen Jahren; die Händler die mir keinen unproblematischen (kostenlos und nahe beim Geschäft) zur Verfügung stellen machen eben mit mir keinen Umsatz; dasselbe gilt auh für die überfüllten Einkaufstempel weil ich größere Menschenansammlungen hasse... :ja:
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Re: Auto ...

Beitrag von siri » 04.12.2019 - 18:13

3303 hat geschrieben:
29.11.2019 - 23:26
Wurzelsepp hat geschrieben:
29.11.2019 - 21:44
....... auf alle Fälle sind diese rund 20km/h nichts, was man nicht auch mit dem Fahrrad schaffen kann ;)
....
Darüber hinaus ist man mit dem Fahrrad fast überall am Ende der Fahrt direkt am Ziel. Fußweg zum Auto, Parkplatzsuche und Fußweg zum Ziel etc. entfallen fast ausnahmslos. Beim Auto ist das viel seltener so. Man ist also bei gleicher, gefahrener Geschwindigkeit mit dem Fahrrad fast immer schneller an der Haustür als mit dem Auto.
Kann schon sein, dass man schneller ist mit dem Rad. Aber nicht jeder hat die Möglichkeit z.B. im Büro zu duschen oder bei Pisswetter die Kleidung zu tauschen welche man dann auch irgendwie mitnehmen muss. Ganz zu schweigen, dass man nicht überall sicher ein Rad abstellen kann

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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr » 04.12.2019 - 18:18

siri hat geschrieben:
04.12.2019 - 18:13
Aber nicht jeder hat die Möglichkeit z.B. im Büro zu duschen oder bei Pisswetter die Kleidung zu tauschen welche man dann auch irgendwie mitnehmen muss. Ganz zu schweigen, dass man nicht überall sicher ein Rad abstellen kann
ich guckte heute morgen zum Fenster raus und ueberlegt mir, bevor ich jetzt die Scheiben frei kratze, fahr ich doch lieber Rad :P
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Re: Auto ...

Beitrag von gfm49 » 04.12.2019 - 19:11

albe-fr hat geschrieben:
04.12.2019 - 18:18
ich guckte heute morgen zum Fenster raus und ueberlegt mir, bevor ich jetzt die Scheiben frei kratze, fahr ich doch lieber Rad :P
Die Garage im Haus ersetzt die Dusche im Büro :lol:

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Re: Auto ...

Beitrag von starli » 05.12.2019 - 12:17

^ mit meinem E-Einrad hab ich weder das Problem mit dem Schwitzen, noch das Problem mit dem Abstellen, steht einfach in meinem Büro bzw. meiner Wohnung. Gegen Regen gibts Regenkleidung (hab nur keine dichten Schuhe und keine sonderlich dichte Jacke, daher Ersatzschuhe im Büro und Ersatzstrümpfe im Rucksack). Nur bei Schnee oder Eis fahr ich dann wirklich mit dem Auto in die Arbeit. (Heute wars zwar <0°, aber trockene Gehsteige, daher mit dem Rad gefahren.
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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr » 05.12.2019 - 16:26

Interessante Denkansaetze aus dem Umweltbundesamt:

Sprit muss bis zu 70 Cent teurer werden

insbesondere, dass endlich mal jemand daran geht die Pendlerpauschale endlich abzuschaffen finde ich sehr positiv.
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Re: Auto ...

Beitrag von gfm49 » 05.12.2019 - 17:39

albe-fr hat geschrieben:
05.12.2019 - 16:26
insbesondere, dass endlich mal jemand daran geht die Pendlerpauschale endlich abzuschaffen finde ich sehr positiv.
Ich weiß nicht, ob das wirklich sinnvoll ist - die begünstigt doch gerade die Nutzer der Öffis und erst recht die Radler, weil die Pauschale tendenziell höher als deren Kosten ist - gibt also eigentlich Anreiz zum Umsteigen.
Nur die Begünstigung für PKW über ca. 70 km müßte entfallen.

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Re: Auto ...

Beitrag von albe-fr » 05.12.2019 - 17:42

gfm49 hat geschrieben:
05.12.2019 - 17:39
Ich weiß nicht, ob das wirklich sinnvoll ist
Ich halte es irgendwie generell nicht fuer sinnvoll es zu fördern möglichst weit von seiner Arbeit entfernt zu wohnen.
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Re: Auto ...

Beitrag von gfm49 » 05.12.2019 - 17:54

albe-fr hat geschrieben:
05.12.2019 - 17:42
Ich halte es irgendwie generell nicht fuer sinnvoll es zu fördern möglichst weit von seiner Arbeit entfernt zu wohnen.
Das kann man sich aber nicht immer aussuchen - vor allem, wenn zwei Partner berufstätig sind. Doppelte Haushaltsführung ist auch nicht jedermanns/-fraus Sache.
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Re: Auto ...

Beitrag von siri » 05.12.2019 - 18:54

albe-fr hat geschrieben:
05.12.2019 - 17:42
gfm49 hat geschrieben:
05.12.2019 - 17:39
Ich weiß nicht, ob das wirklich sinnvoll ist
Ich halte es irgendwie generell nicht fuer sinnvoll es zu fördern möglichst weit von seiner Arbeit entfernt zu wohnen.
in manchen Gegenden gibt es halt nicht gerade ein grosses Angebot an Arbeit. Und dass jeder in die Stadt zieht geht wohl auch nicht. Aber der Vorschlag, die Pendlerpauschale abzuschaffen hat ja eher den Grund um die CO-2 Lücke zu reduzieren. Sehe ich als vollen Schwachsinn, denn es wird wohl kaum CO2 eingespart nur weil man eine Pauschale abschafft. Zur Arbeit muss ich trotzdem fahren. Und Öffentliche (über 2 Std.) oder Rad gehen bei mir kaum sinnvoll

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Re: Auto ...

Beitrag von j-d-s » 05.12.2019 - 19:05

Im Gegenteil, das ist maximal unsozial. Denn für Strecken über 20 km ist der ÖV nur sehr selten eine Alternative, dauert oft doppelt oder dreimal solange wie mit dem Auto. Das ist auch logisch, denn es kann sich gar nicht rechnen, auf Dörfern so oft den Bus fahren zu lassen.

Das mit dem Benzinpreis ist politischer Extremismus, denn auf Benzin sind bereits 190% Steuern. Ist eigentlich identisch zu den Grünen, die früher mal "Benzinpreis 5 DM" gefordert haben, so weit ist das da nicht mehr weg.

Und die SUV-Fahrer würde selbst das wenig kümmern. Denn ein SUV kostet bereits heute viel mehr als ein kleineres Auto, verbraucht auch viel mehr, den fahren eh hauptsächlich Leute die es sich trotzdem noch leisten könnten und würden.
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Re: Auto ...

Beitrag von Rüganer » 06.12.2019 - 10:40

Ich denk jetzt mal grün und finde ne kräftige Steuererhöhung auf Treibstoffe gut.

Endlich mehr Platz auf den Strassen für meinen Hybrid-SUV.

Und Gehalt kommt eh vom Staat.
:yau:

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Re: Auto ...

Beitrag von starli » 06.12.2019 - 12:12

albe-fr hat geschrieben:
05.12.2019 - 17:42
Ich halte es irgendwie generell nicht fuer sinnvoll es zu fördern möglichst weit von seiner Arbeit entfernt zu wohnen.
Sehe ich auch so, allein der Zeitverlust für's Pendeln wär mir zu Schade.

Allerdings stoßen hier natürlich auch zwei recht konträre Dinge zusammen:

1. einerseits vom CO2 - Ausstoß sind Städte mit hohen Häusern natürlich viel besser als kleine Dörfer, man braucht sämtliche Infrastruktur weniger weit verlegen, als Bewohner genießt man besseren ÖPNV, alles läuft effektivier, in jeder Linie gibts hier Einsparungen

2. davon abgesehen haben die großen Städte aber auch einige Nachteile - schlechtere Luft, mehr Stau, wenig und teure Abstellplätze für Autos, höhere Temperaturen -> im Sommer mehr Stromverbrauch durch Klimaanlagen

Optimal für die Stadt der Zukunft wäre also vielleicht ein Schachbrettmuster aus Grünanlagen mit Bäumen, hohen Wohnanlagen (und Arbeitsvierteln)?
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Re: Auto ...

Beitrag von Petz » 06.12.2019 - 17:51

albe-fr hat geschrieben:
05.12.2019 - 17:42
Ich halte es irgendwie generell nicht fuer sinnvoll es zu fördern möglichst weit von seiner Arbeit entfernt zu wohnen.
Nachdem ich bezweifle das die meisten Menschen freiwillig pendeln sondern entweder weil sie entweder immobilieneigentumsgebunden sind oder sich in Arbeitsplatzgegend schlicht keine bezahlbare Wohnung finden lässt, halte ich die Pendlerpauschale für nach wie vor unbedingt nötig. Außerdem darf man nicht vergessen das jeder Pendler meist nur einen Teil seiner tatsächlichen Kosten erstattet bekommt; eine Vergütung für die zum Pendeln aufzuwendende Zeit gibt es ohnehin nicht und daher ist ein Pendler gegenüber jemandem der nahe seiner Arbeitsstätte wohnt generell immer benachteiligt.
Grüße von Markus

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Beitrag von albe-fr » 06.12.2019 - 18:03

Petz hat geschrieben:
06.12.2019 - 17:51
sich in Arbeitsplatzgegend schlicht keine bezahlbare Wohnung finden lässt, halte ich die Pendlerpauschale für nach wie vor unbedingt nötig.
mit der Argumentation könnte man dann darüber diskutieren, ob man dann die Leute, die sich doch eine Wohnung in der Nähe das Arbeitsplatzes suchen dafür entlastet... arbeitsplatzfern zu wohnen belastet immer die Umwelt, egal ob man mit OePNV oder Privat-PKW pendelt.

Mir erschliesst sich generell die Idee nicht fuer den Weg zur Arbeit eine Entlastung zu bekommen.
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Beitrag von albe-fr » 06.12.2019 - 18:05

j-d-s hat geschrieben:
05.12.2019 - 19:05
für Strecken über 20 km ist der ÖV nur sehr selten eine Alternative
ich bin 5 Jahre lang 30 km mit dem Rad gependelt - OePNV hätte es gegeben und wäre auch schneller gewesen aber bei weitem nicht so flexibel. Inzwischen habe ich keine 4 km zur Arbeit mehr und bin darüber sehr froh.
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Beitrag von Petz » 06.12.2019 - 19:12

albe-fr hat geschrieben:
06.12.2019 - 18:03
mit der Argumentation könnte man dann darüber diskutieren, ob man dann die Leute, die sich doch eine Wohnung in der Nähe das Arbeitsplatzes suchen dafür entlastet...
Die werden schon dadurch entlastet das sie kaum mehr Zeit für´s Pendeln aufwenden müssen und bei den Pendelkosten selbst nicht noch draufzahlen müssen. Ob man pro Woche einige Stunden mehr Freizeit hat oder nicht macht für die meisten nämlich sehr wohl auch nen Unterschied; rechne den mal mit einem durchschnittlichen Stundenlohn hoch dann ist das der Mindestverlust den der allergrößte Teil aller Pendler unabgegolten tragen muß...:rolleyes:
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