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Jan Ullrich beendet Karriere

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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mic
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Jan Ullrich beendet Karriere

Beitrag von mic » 26.02.2007 - 11:43

Jan Ullrich beendet Karriere
Der ehemalige Tour-Sieger Jan Ullrich tritt mit sofortiger Wirkung vom aktiven Radsport zurück. Das gab der unter Dopingverdacht stehende Ex-Telekom-Profi auf einer Pressekonferenz bekannt. Ullrich bleibt dem Radsport aber erhalten.

Der unter Dopingverdacht stehende Radprofi Jan Ullrich hat seinen Rücktritt erklärt. Der 33 Jahre alte Tour-de- France-Sieger von 1997 verkündete am Montag bei einer Pressekonferenz in einem Hamburger Hotel seinen Rückzug vom Leistungssport. Seit seiner Suspendierung am 30. Juni 2006 kurz vor dem Start der Tour de France bestritt Ullrich kein Rennen mehr. "Ich beende heute meine aktive Karriere", sagte Ullrich. Zugleich erhob er schwere Anschuldigungen gegen Verbände, Funktionäre und Medien: "Ich komme mir vor wie ein Schwerverbrecher." Ullrich bliebt aber dem Radpsort erhalten. Und zwar als Berater des österreichischen "Team Volksbank".
stern.de


molotov
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Beitrag von molotov » 26.02.2007 - 17:29

vieleicht ist es gar nicht so falsch dass er sich wie ein schwerverbrecher vorkommt. jegliche entlastungsmöglichkeit hat er ja verstreichen lassen.
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Beitrag von oli » 26.02.2007 - 17:47

Habe ich das richtig im Hinterkopf, dass er sich vor ein paar Wochen bereit erklärt hat, eine DNA-Probe abzugeben. Nur was ist daraus geworden. Hab das nicht weiter verfolgt.
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Jan: Gruppentour La Villa____________Mrz: Herrentour Kirchberg
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Beitrag von jwahl » 26.02.2007 - 17:47

Total peinlicher Typ. Seit Jahren ständig mit irgendwelchen Ausreden daherkommen, augenscheinliches Motivationsproblem, hanebüchne Drogen Geschichten und auch heute dämliches Ausweichen und Beleidigt Spielen anstelle eines klaren Entkräftens der Vorwürfe. Und dann schnell heute abend zu Beckmann und beim Sportreporter noch mal schnell in die Opferrolle schlüpfen.
Zumindest eine Hoffnung hab ich seit heute: Dass wir in Zukunft von Ullrich nicht mehr viel hören...

Jakob

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Beitrag von BlauschneeSäntisälbler » 26.02.2007 - 18:22

War vor 3 Jahren in Alpe d Huez und am Croix du Frey... mir reichts erst mal..im übrigen ist das nur die Spitze des Eisbergs...diese norwegischen Langläufer laufen auch nicht nur mit Tine Milch....(ist nur ne starke Vermutung; der Tipp kommt aus Norwegen selbst [nicht von mir]).

Warum fährt Basso weiter und Ullrich nicht... für mich ist dir Tour unglaubwürdig...ich kann auch ohne die Tour in die Berge...

Was ist eigentlich aus dem letzten Tour Sieger geworden...auch wieder so ne Geschichte ohne (Happy) Ende

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k2k
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Beitrag von k2k » 26.02.2007 - 18:34

Hm, ich bemitleide den Burschen einfach nur. Offensichtlich hat er eine ganze Menge falscher Einflüsterer gehabt, und war bzw. ist nicht in der Lage, sich von denen zu lösen (Stichwort Pevenage, wird vermutlich noch mehr davon in seinem Umfeld geben). Wenn ich wüsste dass ich unschuldig bin, würde ich mich mit Händen und Füssen gegen die Anschuldigungen zur Wehr setzen. Wenn ich aber gedopt hätte würde ich die Karten auf den Tisch legen und mal in der Öffentlichkeit ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, denn der einzige war er ja nun sicherlich nicht. Was ihn dazu veranlasst, weder das eine noch das andere zu tun, wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben.
"Seilbahnen sind komplexe technische Systeme. Sie sind Werke innovativen vielschichtigen Schaffens und bilden ein spannungsvolles Zusammenspiel technischer und wirtschaftlicher, politischer, sozio-kultureller und landschaftlicher Faktoren." (Schweizerisches Bundesamt für Kultur)

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Beitrag von Rüganer » 26.02.2007 - 21:42

Naja, immerhin ist Jan Ullrich der erfolgreichste deutsche Radfahrer.
Und wer war nochmal R.Scharping ? :lol:
In fast allen anderen Ländern wäre er der Nationalheld, nur in Deutschland hasst man seine Helden. Und wer von euch ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein.


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Beitrag von jwahl » 26.02.2007 - 22:06

Rüganer hat geschrieben:In fast allen anderen Ländern wäre er der Nationalheld, nur in Deutschland hasst man seine Helden.
1. Billige Polemik.
2. Es ist mir relativ egal, ob Fans in anderen Ländern Sportler feiern wollen, die sie, ich sage es ganz schlicht, verarscht haben. Ich will es nicht

Rüganer hat geschrieben:Und wer von euch ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein.
Ich habe bereits geworfen und werde es wieder tun...
Jakob

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Beitrag von Werna76 » 26.02.2007 - 22:25

:steinigung:

Ich werf auch!
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Beitrag von Wiede » 27.02.2007 - 01:17

Ich weis ehrlich gesagt immer noch nicht, ob man ihm nun glauben kann oder nicht. Irgendwie hört sich das alles ein bisschen an wie bei Daum. Auf der anderen Seite denke ich mir, der ist wohl wirklich so stur und hat mit seinen Aussagen gewartet bis jetzt - warum auch immer... Naja - nach der DNA-Probe wird man es dann ja wohl wissen.

Wieder eine Sportart mehr, ohne dt. Star. Schade. Wenigstens ist der Felix gestern aufs Stockerl gefahren! :D
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Beitrag von molotov » 27.02.2007 - 01:58

die gesamte protour veranstaltung ist doch völlig unglaubwürdig, auch armstrong werden/wurden dopinggerüchte nachgesagt, landis war gedopt so ein sport ist doch für den abfall. hat ja nichts mehr mit leistung zu tun sondern wer am besten gedopt ist.
in der leichtathletik siehts ja leider nicht viel besser aus
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Beitrag von k2k » 27.02.2007 - 10:21

Gestern wer das Trauerspiel bei Beckmann gesehen? Wie kam der Junge bloß auf die Idee da hin zu gehen und sich so vorführen zu lassen? Okay, man konnte vorher nicht wissen daß Beckmann auch mal direkt fragen und nachbohren kann ;-) aber ich hab teilweise echt wegsehen müssen vom Bildschirm und mir nur noch den Ton angehört. Was für eine Freakshow!
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Beitrag von stavro_ » 27.02.2007 - 10:31

Wiede hat geschrieben:... Naja - nach der DNA-Probe wird man es dann ja wohl wissen.
glaub ich nicht, denn die wird nie veröffentlicht werden.
vielleicht gibts ja schon ein ergebnis und vielleicht hängt das nicht
unwesendlich mit dem entschluß des jan ullrichs zusammen, jetzt doch
aufzuhören. so nach dem motto "ok wir zerstören dein image nicht ganz
mit der überführung weil es auch für den radsport im gesamten schlecht
wäre, aber dafür machst du schluß"

@k2k mir gings so ähnlich konnte stellenweise auch nicht mehr zusehen
war wirklich ein trauerspiel das gespräch.


jwahl
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Beitrag von jwahl » 27.02.2007 - 17:18

k2k hat geschrieben:Gestern wer das Trauerspiel bei Beckmann gesehen? Wie kam der Junge bloß auf die Idee da hin zu gehen und sich so vorführen zu lassen? Okay, man konnte vorher nicht wissen daß Beckmann auch mal direkt fragen und nachbohren kann ;-) aber ich hab teilweise echt wegsehen müssen vom Bildschirm und mir nur noch den Ton angehört. Was für eine Freakshow!
Besser hätt ich es nicht sagen können. Der hat anscheinend lausige Berater, die ihn hier eindeutig vor sich selber hätte schützen sollen.

Jakob

P.S. Und er hat schön gezeigt, wie sehr er den Satz "Ich habe niemanden betrogen und niemandem geschadet" auswendig gelernt hat.

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Beitrag von Rüganer » 28.02.2007 - 20:22

jwahl hat geschrieben:
Rüganer hat geschrieben:In fast allen anderen Ländern wäre er der Nationalheld, nur in Deutschland hasst man seine Helden.
1. Billige Polemik.
2. Es ist mir relativ egal, ob Fans in anderen Ländern Sportler feiern wollen, die sie, ich sage es ganz schlicht, verarscht haben. Ich will es nicht

Rüganer hat geschrieben:Und wer von euch ohne Schuld ist der werfe den ersten Stein.
Ich habe bereits geworfen und werde es wieder tun...
Jakob
Gabs vielleicht schon irgendwelche handfesten Beweise oder gerichtliche Verurteilungen(in letzter Zeit) gegen Ulle? Vielleicht weißt du mehr . ..
Und wer dem Medienhype glauben schenkt,der glaubt auch, dass die Amis auf dem Mond waren.
Aber ein Medienprofi war er noch nie :wink:

jwahl
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Beitrag von jwahl » 28.02.2007 - 22:26

Rüganer hat geschrieben: Gabs vielleicht schon irgendwelche handfesten Beweise oder gerichtliche Verurteilungen(in letzter Zeit) gegen Ulle?
Nein, aber entgegen Jan Ullrich, der bei Beckmann dazu aufforderte, man solle ihn nicht vorverurteilen, habe ich dem Rat von Jan Ullrich gefolgt, der bei Beckmann dazu aufforderte, sich sein eigenes Bild zu machen.

Und das fällt im Angesicht solcher dämlichen Aussagen wie "Ich habe keinen betrogen", "Ich würde gerne wissen, ob der Radsport doping-verseucht ist" und daraufhin "Der Radsport ist nicht weniger und mehr dopingverseucht als andere Sportarten" und besonders "Ich wusste nicht, wo ich meine DNA Probe abgeben sollte" sehr deutlich aus.

Und Strafverfolger ermitteln nur, wenn etwas vorliegt. Mindestens ist das ein Verdacht, in Ullrichs Fall ein schwerer.

Jakob

Spechti
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Beitrag von Spechti » 28.02.2007 - 22:35

Im Radsport is doch seit Jahren ein offenes Geheimnis das derjenige Erfolg hat der am besten Doping verschleiern kann bzw. den Tests voraus ist......

Mag sein das es da auch wirklich Könner gibt, aber ernstnehmen kann den Sport eigtl. keiner.

Aber was der Ulle da an Theater auftischt ist grandios. "Ich habe nichts gemacht, nie betrogen. Alle anderen sind die Bösen die mir was anhängen wollen" Tut mir leid aber wie soll man jemanden solche Sätze glauben der sich standhaft weigert eine DNA Probe zum Abgleich abzugeben und dessen Anwälte mit aller Macht versuchen die Überstellung der Blutbeutel aus Spanien an Deutschland zu verhindern? Wer lässt sich denn auf so ne 6 monatige Ochsentour in Presse und Gesellschaft ein wenn er nichts zu verbergen hat?

Was hindert ihn denn daran für 2 sekunden an 'nem Wattestäbchen zu lutschen?


Als Vergleich fällt mir da nur einer ein, und der hat vor 6 Jahren eine Haarprobe abgegeben weil er "ein absolut reines Gewissen hat!"

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Beitrag von Yeti01 » 28.02.2007 - 23:26

Ist doch alles Schnee von gestern, viel wichtiger ist doch, daß unser Vorarlberger Volxbankteam jetzt einen neuen Drogen- und Dopingberater hat!!!!! :lol:

Übrigens:
Fragt der Lehrer: Wie heißen die Affen mit dem roten Hintern?
Sagt Fritzie: Radfahrer?

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Beitrag von tipe » 01.03.2007 - 15:34

Es lebe die Unschuldsvermutung...
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Beitrag von mic » 01.03.2007 - 18:10

....doch zu oft vom Rad aufn Kopf gefallen!
Ullrich wollte "Beckmann" zensieren
Jan Ullrich hat vor der Ausstrahlung der Talkshow "Beckmann" versucht, Einfluss auf den Inhalt zu nehmen. Nach Angaben des NDR habe das Management des ehemaligen Radprofis nach der Aufzeichnung verlangt, den kompletten Fragenkomplex zum Thema Doping aus der Sendung zu schneiden.
Ullrichs Sprecher Michael Lang bestätigte am Donnerstag, dass Ullrich und sein Management nach der Aufzeichnung in Hamburg den Wunsch geäußert hätten, Teile der Sendung zu schneiden. Die Redaktion lehnte die Forderungen aber ab.
stern.de

edit: geht noch weiter mit den Peinlichkeiten:
Sein Auftritt bei "Beckmann" endete für Jan Ullrich in einem Debakel. Jetzt kam heraus, dass der ehemalige Radstar am liebsten schon während der Sendung gegangen wäre. Ullrich fühlte sich vom Moderator verraten und kündigt Konsequenzen an.

Der Tag hatte für Jan Ullrich schon schlecht angefangen: In einem Hamburger Hotel hatte der gefallene Star am Montag verzweifelt wie ein bockiger kleiner Junge, dem man das Spielzeug weggenommen hat, seinen Rücktritt verkündet. Am Abend dann wollte Ullrich in der Talksendung "Beckmann" eigentlich Klartext reden und weiter mit seinen Kritikern abrechnen. Heraus kam ein an Peinlichkeit kaum zu überbietender TV-Auftritt, den der gefallene und unter Dopingverdacht stehende ehemalige Radstar jetzt am liebsten rückgängig machen möchte.
Ullrichs Anwälte haben bereits per Brief eine Wiederholung der Sendung verboten. Der Grund dafür: "Beckmann hat sich nicht an die gegebenen Zusagen gehalten", so Ullrichs Hamburger Rechtsanwalt Marcus Hotze in der "Bild"-Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Sollte die ARD die Sendung erneut ausstrahlen, will der Tour-Sieger von 1997 Klage einreichen.

Ullrich muss bei Harald Schmidt leiden
Heraus kam auch, dass Ullrich am liebsten noch während des Gesprächs mit Reinhold Beckmann aufgestanden und gegangen wäre, weil er sich vom Moderator verraten und hintergangen fühlte. Beckmann selbst wehrt sich und bestreitet vehement, dass es überhaupt Absprachen gegeben haben soll: "Jan Ullrich wusste, dass es sich um ein journalistisches Gespräch handeln wird", so Beckmann im Boulevard-Blatt. "Darüber haben wir vorher gesprochen. Es ist doch klar, dass wir eine Untersagung der zentralen Frage nach dem Doping-Arzt Fuentes niemals zugelassen hätten. Jan Ullrich hat einen ganz normalen Gäste-Vertrag bei uns."

Bis Mittwochabend hatten Ullrichs Anwälte mit ihrem Drohbrief übrigens noch keinen Erfolg. Moderator Harald Schmidt zeigte seinem Publikum ein "Best-of-Ullrich-bei-Beckmann" und führte den ehemaligen Radstar damit noch einmal so richtig vor.
stern.de

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Beitrag von Alpenkoenig » 01.03.2007 - 21:26

www.fm4.at hat geschrieben:... so war das auch gestern der Fall, als der vormalige Rad-Halbgott Jan Ullrich unter dem Druck der gegen ihn vorgebrachten Doping-Untersuchungen seinen Rücktritt erklärte.
Ullrich war schutzlos, ohne Beistand, ohne Beratung, ohne Management, ohne Pressesprecher, ohne den Schutz eines Teams oder eines Verbands und machte den entsetzlichen Fehler sich offen so zu benehmen, wie es ihm seine Natur vorgab.
Erstmals.
Das Gemetzel, das er dadurch an sich selbst anrichtete, war blutig und grausig anzusehen.
Zuerst gab Ulle, der fleischgewordene naive Held, eine tumbe Adaption des Franz Biberkopf, ein Ossi aus dem Bilderbuch, in einem 37-minütigen Rundumschlag seinen Rücktritt bekannt. In diesem Monolog zerschnitt er furiengleich alle Fäden, die ihn noch mit Medien und Partner verbanden, brach seine Sozialkontakte zur Branche ab, und verwahrte sich gegen jede Kritik und jeden Vorwurf der Unrechtmäßigkeit - ohne auch nur den Hauch eines Belegs anzusprechen.
Ullrich zog sich auf die letzte Ebene des Selbstbetrugs zurück, den formalen Einspruch. Die in spanischen Doping-Labors gefundenen Blutbeutel mit seinem Namen drauf - das wäre nichts. Die Berichte über diese Razzia seien illegitim weitergegeben worden - also ist der Übermittler der Nachricht der Bösewicht, nicht die Täter, das System Doping im Radsport und der kleine drin gefangene Wurschtl, nämlich Ullrich selber.
In dieser immer enger werdenden Welt der Verschwörung agierte Ullrich bei dieser PK so, wie jemand, der direkt und ehrlich ist, reagieren muss, egal ob Mensch oder Tier.
Ullrichs Blick hatte viel von einem in die Enge getriebenen Tier, das sich auf allerengstem Raum gegen übermächtige Angreifer bewähren muss und das nur unter Aufbringung von übermenschlichen Kräften kann. Dazu gehören extreme Konzentration und natürlich das Verdrängen jeglicher negativer Gedanken, man muss alles diesem Kampf unterordnen. Tiere in solchen Fallen-Situationen beißen sich schon einmal einen Teil des Körpers selber ab um freizukommen.
Und Jan Ullrich verließ diese Pressekonferenz als Torso.

Das Allerschlimmste sollte aber noch folgen. Ullrich hatte sich für einen Medien-Auftritt, für eine TV-Sendung entschieden, für Reinhold Beckmann.
Beckmann ist einer der beiden jaulenden Mäuler in der Mini-Laokoon-Gruppe des doppelköpfigen Grauens der Promi-Einschleimerei, des genüßlich zelebrierten Anteilnahme-Voyeurismus, das Ullrich, ganz Tor, ganz Biberkopf, bislang in seinen Untiefen nicht durchschaut hatte (etwas, das er mit der Mehrheitsbevölkerung teilt).
An diesem Abend wußte er aber innerhalb von wenigen Minuten woran er war: Ullrich duzte Beckmann, der ihm anlässlich der in den letzten Jahren dutzendweise erfolgten Schleimspur-Medien-Auftritte selbstverständlich das distanzlose Du-Wort angeboten hatte, diese Eintrittskarte in die Ekel-Grauzone des Infotainments, des distanzlosen Hofberichterstattungs-Journalismus.
Nur: Beckmann siezte zurück.
Nicht, dass er sich traute, die Doping-Frage direkt zu stellen oder die zahllosen angedeuteten Ungereimtheiten zu verknüpfen (da blieb er bei einem populistisch heischendem "Ja, aber das ergibt doch in der Öffentlichkeit ein Bild, das Ihnen nicht recht sein kann ..."), er entzog Ullrich das Du der Jubel-Zeiten um sich mit einem kritischen Sie plötzlich, abrupt und Beckmann-ungewohnt auf eine vage Gegenseite zu schlagen.
Eine widerliche und feige Entscheidung, bei der man sich fragt, inwieweit da der (österreichische) Redaktionsleiter Markus Peichl involviert war. Ich fürchte stark.
Ullrichs seelisch entzundene Augen glühten noch eine Spur waidwunder, als er diesen logischen, aber von ihm sträflich naiverweise unvermuteten Verrat begriff. Er engte seine Rückzugs-Möglichkeiten noch mehr ein, zog sich nicht einmal mehr auf die Christoph Daum-Position des plappernden Herumgeredes zurück, sondern war sekundenweise überhaupt nicht imstande etwas zu sagen.
Selbst die Ausrede, dass seine Anwälte ihm verboten hätten über den spanischen Fall zu sprechen, da er ja gerichtsanhängig sei, kamen mit quälend-schmerzhafter Verzögerung, und es gusenbauerte auf Ulrichs Oberlippe.
Die selbst zwischen Beckmanns waschweiber-modulierter Stimmlage halbwegs deutlich erkennbare Frage warum er sich denn nicht in eine Beweis-Offensive mittels DNA-Test begebe, wenn er, wie behauptet, komplett unschuldig wäre, hinterließ ihn genauso ratlos. Er verstand sie nicht.
Ullrich war tatsächlich imstande, alles auszublenden, was ihm in seinen Karrierejahren an Doping-Selbstverständlichkeiten untergekommen war (inklusive der eigenen Sperren und nachgewiesenen Delikte) - nur so konnte er sich als Opfer fühlen und selber die Frage nach der Undurchschaubarkeit dieses Systems stellen.
Da hat sich einer selber lobotomiert, wie das Tier in der Falle eben nicht den Fuß, sondern die Erinnerung abgebissen ...
Ansonsten kann ich mich nur mehr k2ks treffenden Kommentar anschließen.

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Beitrag von Axxis » 01.03.2007 - 21:37

armselig der herr ullrich...

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Beitrag von Andre_1982 » 01.03.2007 - 23:21

Ich weiß auch nicht, was ich über den "Jan" denken soll......schwierige Sache.

Mich wundert es immer, dass Sportler, die Doping betreiben, nicht mal darüber nachdenken, welche Spätfolgen solch ein Konsum haben kann....traurig, traurig und mit meinem Gedanken von sportlicher Fairness nicht vereinbar...

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Beitrag von Xtream » 03.03.2007 - 19:33

etwas OT: aber mal ganz ehrlich.... ist es für euch das nomalste der welt einfach mal so eben seine DNA abzugeben..... oder fingerabdrücke abspeichern zu lassen!

ich halte das für sehr bedenklich! klar kann eine gewisse institution so schön ermitteln und ermitteln..... aber blickt doch mal weiter! irgendwann loggen sich kriminelle in die bundesbürgerdatenbank ein und können mit den dortigen abgespeicherten daten einen unschuldigen zum täter machen...... ist zwar weit hergeholt aber durchaus zu bedenken!

ich finds einfach nur schade das den datenschützern so wenig beachtung gegeben wird..... stattdessen immer schön drauf auf den ulle!

und wieder ontopic.....

ich schliess mich k2k an...... schade um ulle! und den armstrong haben die 7 jahre fahren lassen...... man muss der gesellschaft die ganze schei**e nur richtig verkaufen! :schade:

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Beitrag von stavro_ » 03.03.2007 - 19:46

^^ wenn das die letzte möglichkeit ist den radsport aus dem dopingsumpf
zu ziehen, dann bin ich sehr dafür datenschutz hin oder her, die herrschaften
verdienen ja auch gutes geld damit.


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