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G8 Gipfel

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

Moderator: maartenv84

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Turm
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G8 Gipfel

Beitrag von Turm » 04.06.2007 - 18:51

http://youtube.com/watch?v=yDqThVpu1AM

ohne Worte


Warum machen die den Gipfel nicht hoch oben auf nem Berg, wo die ganzen Autonomen nicht mit dem Zug hinkommen.
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Beitrag von MM » 04.06.2007 - 19:22

Was ich mit denen machen würde schreibe ich lieber nicht :evil: .

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Seilbahnjunkie
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Beitrag von Seilbahnjunkie » 04.06.2007 - 19:41

Das sind die selben Leute, die bei Fusballspielen ausrasten. Die wissen warscheinlich nichtmal was G8 überhaupt bedeutet, nur, dass man dort mal wieder Steine werfen kann. :evil:

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Antid Oto
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Beitrag von Antid Oto » 04.06.2007 - 20:17

Die einen werfen Fensterscheiben ein und versuchen (sehr unglücklich) ein Ploizeiauto anzugreifen. Die anderen foltern und töten Millionen im Irak, in Afghanistan, in Tschetschenien,.... und kürzen Sozialleistungen, Pensionsversicherungen und die Krankenversorgung. Von wem geht jetzt die Gewalt aus?
Auch wenn ich die Taktik der Autonomen nicht für richtig erachte, bin ich auf jeden Fall auf Seite der Protestierenden.
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Beitrag von Turm » 04.06.2007 - 20:29

Antid Oto hat geschrieben:Die einen werfen Fensterscheiben ein und versuchen (sehr unglücklich) ein Ploizeiauto anzugreifen. Die anderen foltern und töten Millionen im Irak, in Afghanistan, in Tschetschenien,.... und kürzen Sozialleistungen, Pensionsversicherungen und die Krankenversorgung. Von wem geht jetzt die Gewalt aus?
Auch wenn ich die Taktik der Autonomen nicht für richtig erachte, bin ich auf jeden Fall auf Seite der Protestierenden.
Was hat das Steine werfen mit Protest zu tun. Was kann die Polizei dafür, dass sie eine Demonstration schützen muss und dabei im Steinhagel fast uz Tode kommt? Von Taktik kann bei spontanem aus der Menge heraus Steine werfen und etwas zerstören nicht die Rede sein. Welches noch so geringe Ziel steckt denn hinter so einer Aktion, außer der Befriedigung von gewalttätigen Gelüsten. Es gibt in unserer Demokratie viele Wege seine Meinung kund zu tun und auch etwas zu verändern aber so nicht.
Das mit Kriegseinsätzen und Krankenversichterung zu vergleichen entbehrt sich meiner Vorstellungskraft. Ein Straßenpolizist der aufpasst, dass kein Auto von einer Querstraße in den Demonstrationszug rast und nun im Krankenhaus liegt ist Schuld daran, dass Sozialleistungen gekürzt wurden und darf gesteinigt werden?

Und noch was: wer sind "die anderen"?
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Beitrag von Xtream » 04.06.2007 - 20:30

Seilbahnjunkie hat geschrieben:Das sind die selben Leute, die bei Fusballspielen ausrasten. Die wissen warscheinlich nichtmal was G8 überhaupt bedeutet, nur, dass man dort mal wieder Steine werfen kann. :evil:
na ja so ganz würde ich mich euch da nicht anschliessen! die einwände der gegner sind durchaus gerechtfertigt..... ich zitiere mal was aus www.spiegel.de
...während vor den Schaufenstern die Demonstranten vorbei zogen und Parolen wie "Stoppt den Kapitalismus" oder "Nieder mit der Globalisierung" skandierten. Gerade die Hamburger-Ketten wie McDonald's stehen in der Kritik der Globalisierungsgegner, weil sie zur umweltschädlichen industriellen Fleischproduktion beitragen und in aller Welt die örtlichen Ernährungstraditionen bedrohen.

^^ find den artikel einfach zu nett, aber gerade das ende sollte einen wirklich nachdenklich stimmen!

das problem ist das es im endeffekt kein andere möglichkeit gibt ausser solche revolutionszenen wie in rostock um das derzeitige system in frage zu stellen...... und das die polizei "dein freund und helfer", was sie übrigens nicht sind da derart dazwischen geht zeigt doch nur wie agressiv die von oben gegen diese minderheit eingestellt sind! sind wir doch mal ehrlich...... die polizei ist der schutz zwischen zwei gesellschaftsschichten und nicht viel mehr! alleine das budget für die sicherheitsmassnahmen am G8 gipfel steht in keiner realation zudem was dort geleistet wird.... wenn das schon "die wichtigstens der welt" an einem tisch sitzen warum macht man das dann nicht in einer nacht und nebel aktion unter ausschluss der öffentlichkeit! würde ne menge geld sparen und wir würden uns nicht über irgendwelche youtube videos den kopf zerbrechen...... :wink:

was alles noch schlimmer macht, gerade auch was unser hobby rund ums alpinforum angeht, ist der klimaschutz welcher wieder unter den tisch fallen wird! die inszenierung am new yorker flughafen 5 tage vor dem G8 gipfel zeigt mal wieder das das volk mit terror in angst und schrecken versetzt werden muss damit die totale überwachung auf alle ebenen global ausgebaut werden kann!

seit dem 11.sept heisst es doch nur noch terror terror..... ich bin übrigens fest davon überzeugt das die amy's selber in das tradecenter geflogen sind..... soll jeder denken was er will, aber ganz oben gehts um soviel geld und macht... wenn interessieren denn da 5000 od 10000 menschenleben!

stasi war gestern, heute nennt man es demokratie...... :bia:

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Beitrag von noggler » 04.06.2007 - 20:50

stasi war gestern, heute nennt man es demokratie...... bia
Meine Unterschrift!!!

Also ich muss einfach mal sagen, dass ich den G8 Gipfel echt scheisse finde und wenn ich ned so weit weg wohnen würde, wär ich sofort da oben "auf der anderen Seite des Zauns"
Echt grausam mit ansehen zu müssen, wer die mächtigsten Menschen der Welt sind, aber ich sag da etz lieber nix dazu, Herr "doubleyou" :wink:
Dass einige da randalieren/Steine werfen is zwar wirklich nicht sonderlich gut, aber wie sollen die sonst heutzutage auf sich aufmerksam machen.
Es ist ja auch allgemein bekannt, dass in der Welt zur zeit ziemlich viel falsch läuft/ dass dringend etwas geändert werden muss.
Aber dazu brauchts Demos, die den Studentendemos ähnlich sind oder nen großen "Knall". Sonst ändern die Mächtigen wahrscheinlich erstmal nix.

G8 Gegner!!!


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Beitrag von fredifredoski » 04.06.2007 - 20:51

Antid Oto hat geschrieben:Die einen werfen Fensterscheiben ein und versuchen (sehr unglücklich) ein Ploizeiauto anzugreifen. Die anderen foltern und töten Millionen im Irak, in Afghanistan, in Tschetschenien,.... und kürzen Sozialleistungen, Pensionsversicherungen und die Krankenversorgung. Von wem geht jetzt die Gewalt aus?
Auch wenn ich die Taktik der Autonomen nicht für richtig erachte, bin ich auf jeden Fall auf Seite der Protestierenden.
Vielleicht sollten sich dann die zurückhalten die das Glück haben in einer stabilen Demokratie zu leben und zeigen dass man politische Ziele auch ohne Gewalt erreichen kann. Und diese ganzen "Promis" welche die Proteste unterstützen sollen doch mal vor ihrer eigenen Haustür kehren: "Kapitalismus zerschlagen und Klimaschutz fordern" und dann zu Hause für jeden Kleinkram den fetten 30L SUV rausholen. Schöne (Doppel)Moral.

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Beitrag von Jens » 04.06.2007 - 21:08

Tiefschnee muss gewalzt sein

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Beitrag von thun » 04.06.2007 - 21:48

Ich will mich hier gar nicht zu dem poitischen Aspekt des Treffens äußern, da hat jeder eine eigene Meinung.

Aber zu den "Demonstranten", da muss man doch klar sagen, dass diese Minderheit nicht aus politischen Gründen aus ganz Europa zu so einer Veranstaltung fährt, sondern um sich gezielt mit den staatlichen Organen (sprich: der Polizei) eine Schlacht zu liefern. Denen geht es doch um nichts anderes, das ist das selbe wie bei Fußballhooligans. Klar sind das schlimme Bilder, aber was haben die Polizisten denn für eine Wahl: wenn sie angegriffen werden, dann müssen sie sich wehren.

Natürlich kann man deswegen keine Demonstrationen verbieten (das sollte keine Demokratie), aber wenn es so ausartet habe ich dafür kein Verständnis. Solche Leute, die nur auf Gewalt aussind gehören aus dem Verkehr gezogen um die friedlichen Protestierer und alle anderen zu schützen, ganz einfach.

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Beitrag von McMaf » 04.06.2007 - 21:51

Was man den Demonstranten aber lassen muss und daran haben die hiesigen Behörden eindeutig ihre Mitschuld, sie haben es fast geschafft, die eigentlichen Inhalte des Gipfels so in den Hintergrund zu schieben, dass die wenigen schwachen Argumente die gegen diesen Gipfel sprechen, ausreichen um in der öffentlichen Meinung an Ansehen zu gewinnen. Die Behörden haben sich mit den übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen (Z.B. der Zaun um Heiligendamm oder die Durchsuchungen in Hamburg und anderswo) sicherlich ins eigene Fleisch geschnitten und den Gipfelkritikern/-gegnern in die Hände gespielt, die dadurch eine Art Opferrolle einnehmen konnten. Die Art und Weise, wie man mit den Demonstrationen umgeht (Man spricht Verbote aus, lässt die Protestanten nicht an diejenigen ran, denen der Protest gelten soll) ist aber in der Tat sehr bedenklich. Mir ist zwar klar, dass viele dieser Maßnahmen aus den Erfahrungen der letzten G8 Treffen heraus entstanden sind, trotzdem muss man aufpassen, dass man sich nicht zu sehr an der Grenze des GG's bewegt. Autonome Randalierer mit Steinen sind dann nochmal ne ganz andere Sache. Was das ganze aber verbindet, ist die Ablenkung von dem Treffen an sich und worüber gesprochen bzw. entschieden wird.
Die Tatsache, dass sich die Regierungschefs der 8 wichtigsten Wirtschaften treffen ist nichts verbotenes und dazu brauchen sie auch keine Legitimation (welche sie von den G8 Gegnern aber trotzdem einfach mal abgesprochen bekommen).
Dass die Globalsierung auch den ärmsten hilft, wird auch oft unter den Tisch gekehrt. Natürlich leben zu viele Menschen auf der Welt in Armut, aber wem würde es auf der Welt besser gehen ohne Globalisierung? Was ist die Alternative? Viele tun so, als ob die Globalisierung eine Art Idee oder eine Ideologie wäre, aber die Globalisierung ist einfach Realität. Die aisatischen Tigerstaaten haben gezeigt, dass die Globalsierung auch bettelarmen Ländern nützen kann. Fragt mal diese Staaten was sie von geschlossenen Märkten halten würden.

Was mir auch noch aufgefallen ist: Einmal im Jahr interessieren wir uns plötzlich alle ganz dolle für die armen Afrikaner. Den Rest des Jahres gehts aber dann eigentlich nur um unsere eigenen Renten und da wird um jeden Cent gefeilscht. Helfen ja, aber bitteschön gleichzeitig selbst nicht verzichten müssen. Wenn das immer so einfach wäre... Was für eine Doppelmoral.

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Beitrag von Turm » 04.06.2007 - 22:19

Was ich nur nicht verstehe:
Warum distanzieren sich die anderen unter Attac zusammengefassten Organisationen nicht unmissverständlich von dieser Minderheit an Anarchisten. Da war in den ersten spontanen Reaktionen noch eher eine Hetze gegen die umherschlagende Hundertschaft der Berliner Polizei die Rede. Wenn man diese Leute ausgrenzt wird eine sachliche Diskussion über die Inhalte für die man bei den G8 Demonstrationen kämpft wieder möglich. Die Organisatoren haben das aber nicht gemacht. Sie schützen praktisch die Leute die ihre eigene Demonstration kaputt machen.
Und der sog. "Schwarze Block" war ja als Teil der Demonstration mit dabei und geduldet. Wären nur als Beispiel Faschisten mit aufmarschiert hätten die Organisatoren sofort sich von dieser Gruppe distanziert, was auch richtig ist.

Ironie.. Gerade räumen die Attac-Organisatoren ein, dass sie den schwarzen Block ausgrenzen wollen .. warum erst jetzt?
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Beitrag von dama » 04.06.2007 - 22:27

Der Witz an der Sache ist: Mit ihren Gewaltaktionen erreichen die Autonomen doch genau das, was sie wollen. Wenn sowas friedlich verläuft und 80000 auf der Straße rumrennen interessierts halt keinen. So wird es aber halt weltweit bekannt. Die Medien stürzen sich ja gerade auf die Gewaltberichte - und wir wollen das halt auch sehen, sonst würdens die ja nicht zeigen.

Ich denke da kann man auch nichts dagegen tun und finde es richtig, wie die Polizei agiert. Es geht einfach nicht besser. Wenn da Leute kommen, die nur hinfahren, um zu schlägern, dann kann man das nicht verhindern - und ich glaube kaum, dass die Polizei da anfängt einzugreifen und zu schlägern. Oder hat es etwa während der WM Ausschreitungen wegen schlägernden Polizisten gegeben? Außerdem finde ich, dass Sicherheitsmaßnahmen und Hausdurchsuchungen nicht der Grund dafür sein können, dass jemand gewaltätig wird, der vorher nie was getan hätte... Da muss schon gewisses Gewaltpotential und Schlagkraft da sein, welche aber so oder so ausgespielt wird bei dem G8 treffen - denn wo sonst sollen sich die Autonomen und Schläger besser verbünden. Ich wüsste auch nicht, wie man die Leute da rausfiltern könnte, die das anfangen. Es gibt im Gegensatz zum Fußball ja wahrscheinlich kaum so Hooligan-Verzeichnisse. Traurig aber wahr - es geht nicht anders als so wie es jetzt ist. Evt. könnte man noch die Strafen für Randalierer erhöhen und noch härter durchgreifen, damit die nicht mehr meinen, dass sie zum Spaß dort sind.


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Beitrag von thun » 04.06.2007 - 22:35

Mittlerweile haben sich die Organisatoren ganz klar von den Randalierern distanziert.

Wie gesagt, dass so viele Leute demonstrieren ist gut und zu befürworten (auch wenn ich die Proteste inhaltlich in vielen Punkten nicht unterstützen kann).
Natürlich haben die Organisatoren am selben Tag noch nicht den Überblick gehabt, wer wie wann losgelegt hat. Die kritisierte Provokation von Seiten der Polizei halte ich für einen früheiligen Vorwurf; wenn man auf Fernsehbildern sieht, wie eine Horde schwarz Gekleideter und Vermummter in dem Zug mitläuft, dann sieht doch jeder sofort, was die für Absichten haben. Nur kann die Polizei halt nicht präventiv eingreifen sondern muss warten, bis die Aggression losgeht. Ich denke mal, der "Schwarze Block" ist nicht als Organisation bei der Demo mitgelaufen, die werden sich vorher abgesprochen haben und sind dann einzeln angereist. Kein Organisator will gewaltbereite Gruppen in einer vorher als friedlich angekündigten Demo haben.
Wie gesagt, mittlerweile haben sich Organisationen wie Attac distanziert (was sie ja auch müssen wenn sie ihre Argumente glaubwürdig transportieren müssen).

Mal schauen wie es weitergeht wenn der Gipfel am Mittwoch beginnt.

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Beitrag von McMaf » 04.06.2007 - 22:49

Wie gesagt, mittlerweile haben sich Organisationen wie Attac distanziert (was sie ja auch müssen wenn sie ihre Argumente glaubwürdig transportieren müssen).
Ja jetzt haben sie sich zwar distanziert, aber auf eine subtilere Art und Weise trägt auch attac dazu bei, die Gewaltbereitschaft zumindest nicht zu hemmen. Plakate der Regierungschefs mit der Überschrift "Wanted" oder Skelete mit den Köpfen der Regierungschefs, tragen in meinen Augen zumindest nicht zu einer sachlichen auf Argumenten begründeten Diskussion bei. Diese ganzen Aktionen dienen einfach nur dazu, irgendwelchen schwammigen unkonkreten Abneigungen (oft auch nur auf die Einzelperson George Bush bezogen) Ausdruck zu verleihen.
http://www.youtube.com/watch?v=rsKryWZ69bM

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G 8 Gipfel

Beitrag von schifreak » 05.06.2007 - 06:23

Was ich net versteh, so nen Schmarrn gibts doch jedes Jahr, und die Leut werden net schlauer. So wie s einer schon gsagt hat, wieso kann ma sowas net auf nem Berg machen, wo keiner hinkommt. Hätt ma doch so ein schönes Schneefernerhaus gehat, naa, da hat ma was anderes draus gmacht, iss ja o .K. Vielleicht sind diese Herren auch net höhenverträglich, auf 2600 m iss evtl. a bisserl z hoch. Ma hätt bestimmt auch was extriges bauen können, wär bestimmt vernünftiger, als diese Steuerverschwendung mit den Zäunen. Vielleicht auch ne einsame Insel irgendwo ganz weit weg-- wo keiner mitm Boot hinkommt.
Oder das sogenannte Teehaus, in Berchtesgaden. Und wieso kann ma so ne Sache net gleich geheimhalten-- was keiner weiß, macht niemanden heiß sagt man. Sowas versteh ich net, die ham doch des Theater jedes jahr. Ich versteh irgendwie schon, daß da viele aufgebracht sind, wir solln immer kürzer treten, und die haun s Geld zum Fenster naus-- daß ma sich aber so aufführt, muß net sein. Anscheinend kann ma aber solche Veranstaltungen nur in Deutschland durchführen, die Welt wär eigentlich groß.
Wenn dieser G 8 Gipfel irgendwo in Bayern wär, dann glaub ich würd s net so eskalieren,( Beckstein wär da bestimmt besser organisiert) aber der wilde Osten iss ja bekannt für Gewalt, siehe Fußball-Rowdys.
Fabi,alpiner Schifreak

TSC 2012-13, Stand 20.01.2013 - 17 Sektionen Bike, 20 Schitage in Tirol ; Zillertal, Stubaital, Ötztal, Kitzbühel,Schiwelt , Schijuwel Alpbach ;

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Beitrag von Seilbahnjunkie » 05.06.2007 - 10:07

Xtream hat geschrieben:
Seilbahnjunkie hat geschrieben:Das sind die selben Leute, die bei Fusballspielen ausrasten. Die wissen warscheinlich nichtmal was G8 überhaupt bedeutet, nur, dass man dort mal wieder Steine werfen kann. :evil:
na ja so ganz würde ich mich euch da nicht anschliessen! die einwände der gegner sind durchaus gerechtfertigt..... ich zitiere mal was aus www.spiegel.de
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^^ find den artikel einfach zu nett, aber gerade das ende sollte einen wirklich nachdenklich stimmen!
Du hast mich da leider etwas falsch verstanden. Ich bin ja nicht gegen die Demonstrationen, und ich gebe den Gegnern auch in weiten Teilen recht. Aber diejenigen die die Steine werfen sind meistens keine Globalisierungsgegner. Gestern gab es einen Beitrag in TV Total (ich weiß, dass ist nicht die politischste Sendung) in dem einer Gefragt wurde warum er da hinfährt, der wusste nichtmal um was es geht. Man sollte sich doch fragen ob das ein Einzelfall war.
dama hat geschrieben:Der Witz an der Sache ist: Mit ihren Gewaltaktionen erreichen die Autonomen doch genau das, was sie wollen. Wenn sowas friedlich verläuft und 80000 auf der Straße rumrennen interessierts halt keinen. So wird es aber halt weltweit bekannt. Die Medien stürzen sich ja gerade auf die Gewaltberichte - und wir wollen das halt auch sehen, sonst würdens die ja nicht zeigen.
Es geht auch anderst. In Georgien hab sie ihren unrechtmäßigen Präsidenten mit rein friedlichen Mitteln dazu gebracht zu gehen. Da waren sich eben viele einig, dann geht das auch ohne Gewallt.

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Beitrag von Af » 05.06.2007 - 12:48

Also die G8 interessiert mich überhaupt nicht....
Mister "Ich muss den Kreuzzug meines Vaters vortsetzen"
trifft Herrn "Ich habe Öl und will keine Widerworte von irgendjemandem hören"
bei Frau "Ich machs allen recht"
und deren diverse Hinterherhechler incl. "Ich scheiss auf Umwelt, Menschen und Menschenrechte"-San.

Was ich aber nicht abhaben kann, sind diese Krawalltouristen. Vermummt? Gut! Gleich Knüppel drauf, und in Container, bis das Treffen aus ist.
Friedlich Demonstranten könnten dann in Ruhe demonstrieren, das interessiert aber halt die Medien nicht...

Im Endeffekt wird wie immer nix gscheits rauskommen, ausser, dass es den Deutschen Steuerzahler Millionen(waren da nicht von Milliarden die Rede?)kostet, und die führenden Länder behaupten können, sie haben mit den anderen geredet.(auch wenn keiner zuhört)
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2014: MkRo
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2019: RaLaLaRaRaLaRa

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Beitrag von GMD » 05.06.2007 - 12:58

Was mich mal interessiern würde: Werden die Geschäftsleute in Heiligendamm und Umgebung, die wegen dem Gipfel zum Teil markante Umsatzeinbussen hinnehmen müssen eigentlich dafür entschädigt?
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miki
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Beitrag von miki » 05.06.2007 - 13:31

Was ich mit denen machen würde schreibe ich lieber nicht .
:rechtgeb: :zustimm:

Ansonsten schliesse ich mich voll und ganz denjenigen an, die das G-8 Treffen am liebsten an einem ruhigen Ort, fernab der Menschenmassen, sehen würden. Zum bereits vorgeschlagenen Schneefernerhaus hätte ich noch etliche Vorschläge: eine der kleineren britischen Kanalinseln, oder falls es den herrschaften dort zu kalt sein sollte eventuell eine dieser italienischen Inseln südlich von Sizilien, oder (da ja Russland immer dabei ist) eine dieser gottverlassenen Städte in Sibirien, die trotz 200000 Einwohnern auf keiner Landkarte zu finden sind und nur per Flieger erreichbar sind. Wie wäre es mit G. W. Bush's Ranch in Texas :wink: ? Auch die entlegenste kanarische Insel El Hierro, kaum touristisch erschlossen, wäre geeignet. Oder man chartert ein Luxus - Kreuzfahrtschiff, und die Herrschaften machen sich es mitten im Mittelmeer (oder in der Ostsee, ist mir egal) bequem, und die Chaoten sollen doch gefälligst dorthin schwimmen, falls sie Krawalle machen wollen :rofl: .
Gerade die Hamburger-Ketten wie McDonald's stehen in der Kritik der Globalisierungsgegner, weil sie zur umweltschädlichen industriellen Fleischproduktion beitragen und in aller Welt die örtlichen Ernährungstraditionen bedrohen.
Wenn ich sowas lese, erhöht sich mein Blutdruck im Moment. Wer Mc Doof nicht mag, soll ihre Fillialen einfach ignorieren bzw. boykotieren und basta. Dazu hat er jedes Recht. Keiner ist gezwungen, dort zu essen. Gegen etwas zu sein, nur weil man es selbst nicht mag, finde ich einfach nur doof. Ich spiele auch kein Golf und gehe nicht in die Oper, käme aber niemals im Leben auf die Idee, gegen einen Golfplatz oder gegen ein neues Opernhaus zu demonstrieren. Wobei man duchaus 'Argumente' gegen das eine oder das andere finden könnte: die Oper ist elitäres Vergnügen für die 'oberen 10000' und dazu ein grosser Verbraucher von Steuergeldern, Golf ist ebenfalls eine Beschäftigung der Elite und zerstört dazu wertvolle Landschaft etc. etc. Aber wenn ich irgendwas nicht mag, nehme ich mir deshalb noch nicht das recht, es auch den anderen verbieten zu wollen. Live and let live!

EDIT: je mehr ich nachdenke, desto mehr bin ich der festen Überzeugung, das die 'Globalisierungsgegner', egal ob die mit Steinen werfen oder 'nur' friedlich gegen McDonald's demonstrieren, für meine Freiheit und meine Menschenrechte mindestens so gefährlich sind wie Staatsterroristen á lá G. W. Bush oder Putin. Der eine will jedem der ins 'Heilige Land' einreist in den Ar*** schauen, offiziell wg. 'Terrorgefahr', der andere droht jedem der so frech ist anders zu denken als er die Gaszufuhr abzudrehen, und die 'Gegner' wollen mir verbieten in McDonald's zu essen, nur weil sie die Hamburger-Kette nicht mögen. Das macht einen schon nachdenklich ... :?
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Beitrag von Dennut » 05.06.2007 - 14:50

MM hat geschrieben:Was ich mit denen machen würde schreibe ich lieber nicht :evil: .
Da stimme ich dir voll zu. Wenn ich da Polizist wäre und mich würde einer vom Schwarzen Mob so angreifen könnte ich für nichts garantieren.
Ich wäre dafür das die Polizei Gummigeschosse einsetzen darf, wenn die sich so blöd benehmen.

Friedlicher Protest ist ok aber die Krawalle haben nichts mit G8 bzw. Globalisierung zu tun Ist doch beim Fussballspielen oder bei Aufmärschen am 1.Mai immer das gleiche. Diese leute wollen sich nur mit dem Staat anlegen.

@ G8-Gipfel: Ich stehe dem G8-Gipfel sehr aufgeschlossen gegenüber und hoffe, dass die Politik endlich mal die richtige Entschlüsse fast, schließlich sind es die wichtigsten Nationen auf der Welt
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Beitrag von tipe » 05.06.2007 - 15:27

GMD hat geschrieben:Was mich mal interessiern würde: Werden die Geschäftsleute in Heiligendamm und Umgebung, die wegen dem Gipfel zum Teil markante Umsatzeinbussen hinnehmen müssen eigentlich dafür entschädigt?
ähm, kennst du Heiligendamm? Das liegt ziemlich allein und ausser dem Hotel gibt es da so gut wie nichts
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Beitrag von GMD » 05.06.2007 - 15:31

Aber auch die Nachbarsorte wie Bad Doberan sind betroffen. Und was ist mit Molli, die mehrere Tage Fahrverbot hat?
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Beitrag von Dresdner » 05.06.2007 - 16:16

Zu den politischen Standpunkten will ich mich hier nicht äußern, da ich das Forum als Alpinforum verstehe.
Zu den Geschäftsleuten. Einerseits gibt es Umsatzeinbußen durch die Abriegelung, andererseits aber auch einen Umsatzschub durch die vielen angereisten Personengruppen, die ja auch vor Ort einkaufen. Gleiches gilt auch für die Unterkunftsanbieter. Innerhalb der Sperrrzone sind die Unterkünfte durch den Troß der Delegationen, akkreditierte Journalisten, zusätzliche Dienstleister etc. belegt und außerhalb des Zaunes gibt es genug G8-Touristen aller Schattierungen. Außerdem hat der Gipfel auch für die folgenden Monate eine Sogwirkung. Man sollte nicht unterschätzen, wie viele Leite sehen wollen, wo die Gipfelteilnehmer logiert haben. Für die strukturschwache Region in MacPom also insgesamt ein Gewinn, bei allen politischen Diskussionen.
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Beitrag von Dresdner » 05.06.2007 - 16:36

Zu Guidos Frage nach dem Molli:
Alle Infos gibt es unter: http://www.molli-bahn.de/.
Umsatzeinbußen wird die Bahn nicht machen, da sie SEV auf Umleitungsstrecken eingerichtet hat. Zudem gibt es ein extra G8-Ticket. Genug potentielle Kunden sind ja derzeit im Einzugsgebiet. :D
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