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Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

... darf auch mal absolut nix mit dem Thema des Forums zu tun haben!

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Seilbahnjunkie
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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Seilbahnjunkie » 15.10.2011 - 01:50

Gut, das ist Definitionssache. Die ICx für den ICE Verkehr werden eine Höchstgeschwindigkeit von 249 km/h haben um die Zulassung nach TSI Norm Klasse 1 zu verhindern. Das wäre für mich dann die Definition für HGV. Außerdem darf man bis 230 km/h an Bahnsteigen vorbei fahren, für mich auch ein nicht HGV Kriterium. Der ICx soll im übrigen auch irgendwann den ICE 3 ersetzen, und das ist dann ein ziemlicher Rüchschritt. Immerhin ist er um ca. 15% langsamer und es stehen in Zukunft schon einige Strecken für diese Geschwindigkeit zur Verfügung. Ab 2016 wird man immerhin von Leipzig bis nach Ingolstadt 300 km/h fahren können. Da wird es mit der bestehenden ICE 3 Flotte schon eng, immerhin müssen weiterhin alle Züge die über Frankfurt-Köln verkehren mit den Zügen gebildet werden, denn die ICX packen die Steigung dort nicht.


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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von schifreak » 15.10.2011 - 08:47

eins zur ÖBB -- fast ein Jahr Vorteilscardfahrer, guat, man muß ein Bahnfan sein -- wenn ma nach Landeck fahrt mit der S Bahn und 38 Haltestellen zwischen Kuftein und Landeck auf der Strecke sind, -- aber es hat so gut wie 98 % immer sehr gut funktioniert -- die 2 % warn eine Verspätung eines EC wegs Bauarbeiten in Salzburg, und eine Weichenstörung bei Kundl .
I kann sonst nix sagen, wunderbare Sach zum Schifahrn mit der Bahn und keinen Stress auf der Strasse -- mach ma heuer wieder.

Was mich immer nervt iss die Fahrkartenpolitik -- wenn man in BRD im Zug Aufschläge zahlen muß ( wenn man sich mit den Automaten nicht auskennt, und niemand am Bahnhof vor ort is und helfen kann ), -- in Kärnten sind neue Dieseltriebwagen im Einsatz, welche die selben Fahrkartenautomaten mitführen wie man sie an Bahnhöfen kennt, da steigt man ein, hat NO Stress, man kauft im Zug die Karte . Das sollte doch überall so sein, an großen Bahnhöfen is die Fahrkartenkauferei an Automaten eine Tourtur. Das find ich echt Vorteilhaft, in der Erfurter Bahn isses genauso, da hab ich s erste Mal sowas erlebt.
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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von thun » 15.10.2011 - 12:12

Bei einem (angedachten, anscheinend nicht definitiven) Ersatz des ICE3 durch den ICx sind für mich zwei Varianten denkbar: Entweder wird der ICE3 auf den heutigen Linien durch den Velaro ersetzt und fährt die letzten Betriebsjahre auf langsameren Ausbaustrecken. Dann kann er auch ohne Probleme durch den (heutigen) ICx ersetzt werden. Oder die ICx-Garnituren für den ICE3-Ersatz werden einfach für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt + zugelassen, das sollte ja durch die modulare Bauweise moderner Züge prinzipiell möglich sein.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Der Husumer » 15.10.2011 - 13:02

Der ICE3 ist eine Variante des Velaros. Und bis zur Streckeneröffnung Leipzig-Erfurt-Bamberg mit 300km/h sind wir, das denke ich, schon im Jahr 2020. Da gibt es vielleicht wieder ein paar Velaros/ICE3 dazu.
schifreak hat geschrieben: in Kärnten sind neue Dieseltriebwagen im Einsatz, welche die selben Fahrkartenautomaten mitführen wie man sie an Bahnhöfen kennt, da steigt man ein, hat NO Stress, man kauft im Zug die Karte .
Gibt's bei uns teilweise auch.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Emilius3557 » 16.10.2011 - 21:38

Ab 2016 wird man immerhin von Leipzig bis nach Ingolstadt 300 km/h fahren können
Auch durch Nürnberg Innenstadt? :D
Im Ernst, zwischen Nürnberg Hbf und Bamberg sollen es m.W. maximal 160 km/h sein. Derzeit schleichen die Züge ja zwischen Fürth und Nürnberg, dass Gott erbarm. Auch zwischen Ingolstadt und München braucht der ICE zZ 40 min für 81 km. Warum hat man den Ausbau auf 190 km/h zwischen Petershausen und Ingolstadt nicht bereits bis 2006 während der Bauphase der restlichen Strecke miterledigt?
Besinnung auf die Kernkompetenzen - altbewährte Dummschwätzerei...

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von thun » 16.10.2011 - 21:52

Der Husumer hat geschrieben:Der ICE3 ist eine Variante des Velaros.
Nein, das ist nicht ganz richtig. Der ICE3 war eine Gemeinschaftsentwicklung von Siemens und Bombardier, der Velaro ist ein indirekter Nachfolger (eine Familie, um genau zu sein), der von Siemens allein produziert wird. Bombardier entwickelt anscheinend jetzt alleine Hochgeschwindigkeitszüge. Der ICE3 war auf den Auftrag der DB beschränkt und wurde und wird nicht mehr produziert und ist kein Teil der Velaro-Familie.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von skwal » 16.10.2011 - 22:16

thun hat geschrieben:
Der Husumer hat geschrieben:Der ICE3 ist eine Variante des Velaros.
Bombardier entwickelt anscheinend jetzt alleine Hochgeschwindigkeitszüge.

Die Italiendivision in Kooperation mit einem anderen italenischen Bahnkonzern


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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Seilbahnjunkie » 20.10.2011 - 02:49

Jup, den Zefiro. Da ham sich die Leute letztes Jahr auf der InnoTrans die Beine in den Bauch gestanden um da rein zu kommen. Ich find ihn hässlich.

Ohne Gesetzesänderung kann der ICx nicht schneller fahren. ab 250 km/h ist eine Zulassung nach TSI Klasse 1 notwendig (deswegen hat der ICx für den ICE Verkehr nur 249km/h Spitze) und die schreibt vor, dass der Antrieb über den gesammten Zug verteilt sein muss. Fragt mich nicht was der Sinn dahinter ist und warum der TGV mit seinen Triebköpfen weiter gebaut werden darf, aber das Powercar Konzept von Siemens würd scheinbar keine Zulassung bekommen. Genau das Konzept ist aber maßgeblich für die Flexibilität des ICx verantwortlich.
Die Velaro werden beim Ausscheiden der ICE3 übrigens für die NBS Frankfurt-Köln gebraucht, weil der ICx die Steigung nicht packt. Auserdem braucht man sie auch noch für den Spanien- Frankreich- und Englandverkehr, da bleibt nicht mehr viel übrig. Velaro D werden vermutlich nur im Rahmen der jetzigen Bestellung und eventuell der dazugehörigen Option geliefert, als ICE 3 Ersatz können die nicht herhalten.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von piano » 28.04.2012 - 17:32

Heute wieder mal erlebt, wie sich die SBB kulant und fair gegenüber den Kunden zeigen: Hatte mir in Luzern am Bahnhof ein Snow&Rail-Billet für Engelberg gekauft, wo dann wegen Sturm die Bahnen nicht in Betrieb waren. Weder an der Talstation noch beim Bahnhof der Zentralbahn in Engelberg wurde mir (und allen anderen mit demselben Problem) etwas von der gekauften, aber nutzlosen Tageskarte zurückerstattet. Hingegen die SBB hat den ganzen Preis (abzüglich Anreise nach Engelberg) zurückerstattet. Vorbildlich!

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von ATV » 28.04.2012 - 17:40

Haben sie vor über 10 Jahren bei mir auch gemacht. :top:
Ich schliesse mich Starli an: Boykott dem neuen, unübersichtlichen Alpinforum-Design.

Bis auf weiteres werde ich hier nicht mehr präsent sein -> meine Fotos könnt ihr weiterhin auf meiner Webseite --> www.stahlseil.ch ansehen.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Kakadu » 28.04.2012 - 21:49

piano hat geschrieben:... in Luzern am Bahnhof ein Snow&Rail-Billet für Engelberg gekauft ...
Am SBB-Schalter? Dann sind die SBB Dein Geschäftspartner
piano hat geschrieben:... wegen Sturm die Bahnen nicht in Betrieb ...
Tja, das kann's geben ...
piano hat geschrieben:Weder an der Talstation, noch beim Bahnhof der Zentralbahn in Engelberg wurde mir (und allen anderen mit demselben Problem) etwas von der gekauften, aber nutzlosen Tageskarte zurückerstattet.
Müssen (resp. dürfen) die gar nicht! Dein Geschäftspartner sind die SBB - und Reklamationen oder allfällige Reduktionen sind über Deinen Geschäftspartner abzuwicklen, nicht über andere daran beteiligte Unternehmen. Das hat schon seine Richtigkeit.
piano hat geschrieben:Hingegen die SBB hat den ganzen Preis (abzüglich Anreise nach Engelberg) zurückerstattet.
Das ist richtig so - und das gehört sich auch so - die SBB sind Dein Ansprechpartner dafür; und die haben dafür geradezustehen.
piano hat geschrieben:Vorbildlich!
Fast, die könnten sich das imagemässig nicht leisten, keine (Teil-)Rückerstattung zu gewähren ... Somit vom finanziellen zwar im grünen Bereich. Aber es gibt dennoch einen Schönheitsfehler (was die an der Aiguille-du-Midi-Bahn mal geschafft hatten - da wurde beim Fahrkahrtenwunsch in Chamonix bis Pte. Helbronner empfohlen, nur bis auf die Aiguille zu lösen, und falls es genügend Sicht sei, erst oben den weiteren Teil): die LSE (resp. Zentralbahn) und die Titlisbahnen hätten dafür sorgen können, dass die Nichtbetriebsinfo auch bis zum Schalter am Bahnhof Luzern ankommt und die Schalterbeamten vorab informieren, dass a) die Titlisbahnen voraussichtlich (oder gar definitiv) nicht fahren könnten (und gleich einen anderen Ausflug vorschlagen), und b) schon im voraus mitteilen, dass falls die Titlisbahnen nicht fahren, die Rückerstattung dann wieder in Luzern bei der SBB erfolgt (und weder bei den Titlisbahnen, noch bei der LSE; und letztere beiden hätten das auch kommunizieren können, dass die SBB zuständig ist ... oder hatten sie das? oder haben die einfach nur gebockt und die Kunden abgewimmelt?). Das sind eben von der SBB zu Sonderkonditionen eingekaufte Pauschalarrangements, die nicht über "Einzelabfertigung" direkt an den Kunden rückerstattet werden (können resp. dürfen).
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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von br403 » 29.04.2012 - 09:22


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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Seilbahnjunkie » 29.04.2012 - 13:13

Na also, man merkt tatsächlich einen Unterschied zum letzten Bahnchef, der hätte sowas nie gemacht.


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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von piano » 29.04.2012 - 17:42

@Kakadu: Warum musst du eigentlich alles derart kleinlich zitieren? Das sieht so aus, als ob du mir widersprechen möchtest - obwohl ich ja gar nicht anderer Meinung bin. Naja, bin ja nicht der erste, der sich über deinen Stil wundert...
Kakadu hat geschrieben:
piano hat geschrieben:... wegen Sturm die Bahnen nicht in Betrieb ...
Tja, das kann's geben ...
Hier z.B. Habe ich was anderes beauptet? Habe ich geschrieben, dass sie trotzdem hätten aufmachen sollen? Eben.
Mir ging es nur darum, die Kulanz der SBB zu erwähnen. Tage, wo ein ganzes Skigebiet wetterbedingt kurzfristig geschlossen wird (nachdem ich und alle anderen das Billet gekauft hatten), gibts selten, und du sagst ja selber, dass wegen Imagegründen der Preis zurückerstattet wurde. Dennoch keine Selbstverständlichkeit.
Die Titlis-Bahnen müssen natürlich nichts zurückerstatten, aber es bestünde ja auch die Möglichkeit, einen Gutschein für einen anderen Tag auszustellen? Ich kann gut damit leben, dass jetzt halt mal eine Anreise vergebens war. Etwas anstossend fand ich es aber, wie die asiatischen Reisegruppen, für die das vermutlich der Höhepunkt ihrer Europareise sein sollte, mit einem simplen und mürrischen "We're close today" abgewiesen wurden. Nicht mal ein Sorry.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Kakadu » 29.04.2012 - 21:52

piano hat geschrieben:@Kakadu: Warum musst du eigentlich alles derart kleinlich zitieren?
Der Teufel steckt doch - wie immer - im Detail ... :biggrin: ... Nein, sorry: ist eben relativ bequem, wenn der Text es zulässt, das direkt auseinanderzubeineln. Funzt nicht immer; aber wieso nicht - dort, wo es hinhaut und der Text sich dazu eignet?
piano hat geschrieben:Das sieht so aus, als ob du mir widersprechen möchtest - obwohl ich ja gar nicht anderer Meinung bin.
Sorry, das sollte natürlich niemandem in den falschen Hals geraten ...
piano hat geschrieben: Naja, bin ja nicht der erste, der sich über deinen Stil wundert...
... :flehan: ... aber solange es die Forensoftware zulässt? ;) Nein, sorry - auch dahingehend war's alles andere als bös gemeint. Gewisse Themen sind sinnvoll auseinanderbeinelbar; andere weniger - und deine strukturierte Inhaltsausbreitung war dahingehend doch eine schöne Steilvorlage ... :happy:
piano hat geschrieben:
Kakadu hat geschrieben:
piano hat geschrieben:... wegen Sturm die Bahnen nicht in Betrieb ...
Tja, das kann's geben ...
Hier z.B. Habe ich was anderes beauptet? Habe ich geschrieben, dass sie trotzdem hätten aufmachen sollen? Eben.
Ein kleiner missmutiger Unterton war im mittleren, längeren Satz schon zu finden; den hatte ich aufgegriffen - und eigentlich gleich abzufangen versucht ...

Item ... genug der Drumherumkritzelei ...
piano hat geschrieben:Mir ging es nur darum, die Kulanz der SBB zu erwähnen.
Schon - wobei die eben nicht ganz von ungefähr kommt; es kostet die SBB eigentlich gar nichts; und das wissen die - und die Titlisbahnen haben diesmal mit diesem "vorgestreckten Gutschein" nur indirekt etwas zu tun.
piano hat geschrieben:Die Titlis-Bahnen müssen natürlich nichts zurückerstatten ...
Vordergründig macht es den Anschein, dass es unschön sei, dass die nichts zurückerstatten, obwohl es ihre Strecke betrifft; hintergründig wurde im Endeffekt aber von den Titlisbahnen gar kein Ticket verkauft (sondern die SBB hat Dir einen vorausbezahlten Gutschein für die Titlisbahnen vorgestreckt, der nicht genutzt wurde und erst dann als "definitiv verkauft" abgebucht wird, wenn er auch genutzt wird; resp. wohl an solchen Tagen "unter Vorbehalt verkauft" im SBB-System noch zurückbehalten wird) - deshalb machen ja auch die SBB die Rückerstattung (und nicht die Titlisbahnen). Wenn das Billet für die Titlisbahnen gar nicht gebraucht wird, weil es nicht gebraucht werden kann, weil die Titlisbahnen nicht fahren (und die SBB das weiss oder vermutet), so haben die Titlisbahnen selbst im Endeffekt an dem Tag gar kein Billet verkauft (und müssen natürlich auch niemandem etwas zurückerstatten); das war nur "proforma vorgeschossen" - und zwar von einem Kontingentsbillett, das die SBB en bloc vorab von den Titlisbahnen bezogen hatten. Deswegen sind es ja auch die SBB, die das rückerstatten. Aber dass im Hintergrund so ein Prozedere abläuft, ist für den normalen Touristen gar nicht sichtbar - und soll das auch nicht sein, denn Kontingentspreise können im Einkauf z.T. massiv tiefer als reguläre Preise sein, was ja kürzlich auch über die Hotelbetten berichtet wurde.
piano hat geschrieben:... aber es bestünde ja auch die Möglichkeit, einen Gutschein für einen anderen Tag auszustellen?
Von wem? Von den Titlisbahnen sicher nicht, denn die haben nichts damit zu tun. Zudem ist es für die SBB wohl einfacher, einfach ein vorgestrecktes und unbenutztes Kontingentsbillet wieder zurückzunehmen (das wird einfach wieder ausgebucht und als unbenutzt "zurückgelegt" resp. das ungenutzte Kontingent wieder um eins erhöht) und den Differenzbetrag den Kunden auszuzahlen, als da noch ein Büro für einen Ausgleich etc. aufzumachen. Klar, theoretisch dürfen sie einen Gutschein über den rückerstatteten Betrag geben; der Imageverlust und die Scherereien mit uneingelösten Gutscheinen etc. kosten aber in Endeffekt wohl mehr, als kulanterweise einfach den Betrag zurückzuerstatten. Mit SBB-eigenen Leistungen sähe das ganz anders aus als mit so einer per Kontingent vorab eingekauften Fremdanbieterdienstleistung.

Wie schon erwähnt: die Informationspolitik hätte durchaus noch Verbesserungspotential - auch, was die Infos für Reisegruppenleiter anbelangt - aber im grossen und ganzen funktioniert das System.
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Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von chianti » 02.12.2012 - 21:45

Muss man ja Verständnis haben, dass ein (1) Zentimeter Schnee im Hochgebirge zwischen Donauwörth und Nürnberg 20 Minuten angekündigte Verspätung zur Folge hat (mal schauen, ob sie unter realen 30 bleiben). Ich wollte ja sowieso nur testen, ob 25 Minuten Puffer zum Umsteigen reichen und keinesfalls vor Mitternacht ins Bett.

Unfähigkeit hat einen Namen ...
Zuletzt geändert von GMD am 02.12.2012 - 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In bestehendes Topic eingefügt.

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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von markus » 02.12.2012 - 21:57

chianti?

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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von chianti » 02.12.2012 - 22:05

markus hat geschrieben:chianti?
Ich wünsche dir diesen Winter viele bahntypische Situationen wie die geschilderte, du schadenfrohes A###zensiert###h

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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von Rüganer » 02.12.2012 - 22:14

Solange Internetz geht, ist die Situation unter Kontrolle. :lach:


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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von Che » 02.12.2012 - 22:19

Rüganer hat geschrieben:Solange Internetz geht, ist die Situation unter Kontrolle. :lach:
Oder genau deswegen nicht unter Kotrolle? Schwierige Frage^^

Wundert mich, dass es nur 1 Zentimeter war, n paar KM weiter war es ein 15 bis 20-faches

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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von darkstar » 02.12.2012 - 22:22

chianti hat geschrieben:Unfähigkeit hat einen Namen ...
Österreichische Bundesbahn...
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2561522/

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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von GMD » 02.12.2012 - 22:50

Chianti, vielleicht hat nicht einmal die Bahn schuld! Hier in der Schweiz waren heute gleich zwei Bahnstrecken unterbrochen, weil rutschige Strassen ein Auto bzw. Reisebus auf die benachbarten Gleise befördert haben. Zum Glück konnten sich die Insassen rechtzeitig in Sicherheit bringen!
Hibernating

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Re: Deutsche Bahn, ein Quell ewiger Freude ... nicht!

Beitrag von chianti » 03.12.2012 - 00:29

Rüganer hat geschrieben:Solange Internetz geht, ist die Situation unter Kontrolle.
In dem Fall ist Low Tech besser - so lange ich die Durchwahlen zum Bahnhofsmanagement einiger großer Stationen habe, ist die Situation zwar nicht unter Kontrolle, aber ich bekomme wenigstens aktuelle und zutreffende Informationen im Gegensatz zu den Durchsagen am Bahnsteig (die sich meist auf den Hinweis beschränken, sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt zu lassen und im Interesse der Sauberkeit nur in dern gekennzeichneten Bereichen zu rauchen - also genau das, was ein zahlender Kunde hören will, wenn sich die Gegenleistung gerade ins Nirwana verabschiedet) und den nicht existenten Zugbegleitern.

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von Rüganer » 04.08.2013 - 12:27

Bahnfahren in Deutschland muss gar nicht soooo teuer sein:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2013-07/e ... mmentstart

Guter Trick !

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Re: Bahnfahren in Europa : immer schlimmer

Beitrag von TPD » 04.08.2013 - 12:40

^^
Sobald solche Tricks den Weg in die Presse finden, wird es vermutlich nicht mehr lange dauern bis die Bahn in den Beförderungsbedingungen einen neuen Passus einführt um dieses Treiben zu unterbinden...
http://www.skichablais.net, die Bergbahnen der Region Chablais und Umgebung.


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